Was wird sein?
Spielzeit 2017/18

Der Bettelstudent

Operette in drei Akten von Carl Millöcker, Textbuch von Friedrich Zell und Richard Genée

Oberst Ollendorf, Gouverneur von Krakau und ein gewaltiger Maulheld und Säbelrassler, wurde bei einem Ball von Komtesse Laura Nowalska vor der versammelten feinen Gesellschaft kompromittiert. Mit einem Fächer schlug sie ihm ins Gesicht, obwohl er sie doch nur auf die Schulter geküsst hat. Die Kränkung ist heimzuzahlen durch eine noch viel größere öffentliche Kränkung der hochmütigen, dabei völlig verarmten Sippschaft Nowalski. Der beleidigte Oberst plant, dass Laura einem vermeintlich schwerreichen Fürsten auf den Leim gehen soll. Dafür hat er zwei junge Gefangene, den Bettelstudenten Symon und den Aufrührer Jan, mit feinen Kleidern und prallen Börsen ausgestattet. Die ansehnlichen wie kecken Burschen sind durchaus gewillt, ihre Freiheit durch abenteuerlichen Mummenschanz zu erkaufen. Eine effektvolle, heiter-revolutionäre Geschichte mit pointiert gezeichneten Figuren nimmt ihren Lauf...

Fotos: Ray Behringer

So, 18.06.17, 15.00 Uhr    Harzer Bergtheater Thale Premiere
Mi, 19.07.17, 15.00 Uhr    Harzer Bergtheater Thale
Sa, 29.07.17, 15.00 Uhr    Harzer Bergtheater Thale
Mi, 16.08.17, 15.00 Uhr    Harzer Bergtheater Thale
So, 27.08.17, 15.00 Uhr    Harzer Bergtheater Thale
Do, 21.09.17, 15.00 Uhr    Großes Haus Quedlinburg Premiere
So, 24.09.17, 15.00 Uhr    Großes Haus Halberstadt
Mi, 11.10.17, 15.00 Uhr    Großes Haus Halberstadt
Do, 12.10.17, 15.00 Uhr    Großes Haus Halberstadt
Sa, 21.10.17, 19.30 Uhr    Großes Haus Quedlinburg Karten
Sa, 28.10.17, 15.00 Uhr    Theater Wolfsburg
Sa, 11.11.17, 19.00 Uhr    Theater Herford
Sa, 16.12.17, 16.00 Uhr    Phönix Theaterwelt Lutherstadt Wittenberg
So, 17.12.17, 16.00 Uhr    Lessingtheater Wolfenbüttel
Fr, 29.12.17, 19.30 Uhr    Großes Haus Halberstadt Karten
So, 28.01.18, 16.00 Uhr    Theater der Altmark Stendal
Fr, 16.02.18, 19.30 Uhr    Großes Haus Halberstadt Karten
So, 06.05.18, 16.00 Uhr    Carl-Maria-von-Weber Theater Bernburg
Sa, 26.05.18, 19.30 Uhr    Theater Eisleben
Musikalische Leitung  Florian Kießling
Inszenierung  Anke Rauthmann
Ausstattung  Daniela Herzberg
Dramaturgie  Susanne Range
Chor  Jan Rozehnal
Choreografie  N.N.
Palmatica, Gräfin Nowalska  KS Gerlind Schröder
Laura  Runette Botha
Bronislawa  Benedicte Hilbert
Oberst Ollendorf, Gouverneur von Krakau  Klaus-Uwe Rein
Symon Rymanowicz  Tobias Amadeus Schöner
Jan Janicki  Michael Rapke
Graf Bogumil Malachowski, Palmaticas Vetter / Bürgermeister von Krakau  Dobrin Alexandrov
Eva, seine Frau  Amrei Wasikowski
Major von Wangenheim  Juha Koskela
Rittmeister von Henrici  Gijs Nijkamp
Enterich, Gefängniswärter  Norbert Zilz
Piffke / Onuphrie, Palmaticas Diener  Helmut Müller
Puffke / Diener  Thomas Kiunke
Reja, eine Wirtin  Thea Rein
  Opernchor und Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters
[...] Runde zwei Stunden unterhaltsamen Sommerspektakels bietet Anke Rauthmann mit einem bestens aufgelegten Ensemble. Hochwertige Musik verbindet sich mit einem gelungenen Libretto, was nicht jeder Operette ins Regiebuch geschrieben ist. Die Akteure ziehen alle Register, um das Publikum, das nicht mit Beifall spart, zu begeistern.
Als eitler Galan und düpierter Besatzungsoffizier Oberst Ollendorf ist Klaus-Uwe Rein zu erleben, wie stets sängerisch und schauspielerisch voll auf der Höhe. [...] Tobias Amadeus Schöner singt geschmeidig mit strahlender Stimme den armen Simon Rymanowicz. Zum stimmkräftigen Liebesquartett zählen zudem Runette Botha und Bénédicte Hilbert als Schwestern Laura und Bronislawa sowie Michael Rapke, der den Jan Janicki gibt. Runette Botha bezaubert spielstark mit sauberer Stimmführung und nimmt das Publikum für sich ein. Ihre Laura hat stets das Schoßhündchen bei sich und hält mit ihrer Mutter Palmatica, Noblesse ausstrahlend KS Gerlind Schröder, und Schwester Bronislawa, die von der charmanten Soubrette Bénédicte Hilbert gesungen wird, auf Etikette.
Florian Kießling dirigiert das Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters schwungvoll und bringt die Schmissigkeit von Millöckers Meisterwerk gut zur Geltung. [...]

Uwe Kraus, Mitteldeutsche Zeitung