Was wird sein?
Spielzeit 2017/18

Kiss me, Kate

Musikalische Komödie in zwei Akten
Textbuch von Bella und Samuel Spewack
Musik und Gesangstexte von Cole Porter
Neue Orchestration von Don Sebesky (Broadway 1999)
Deutsch von Günter Neumann

„Küss mich, Kätchen!“ – ist der letzte Versuch von Petruccio, seine widerspenstige Katharina zu zähmen. „Schlag nach bei Shakespeare!“ ist dann auch die musikalische Literaturempfehlung, allerdings vor allem, um die Frauen rumzukriegen. Gespielt wird nämlich Theater, Shakespeares Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“. Hollywood-Star Lilli Vanessi ist das Kätchen und ihr geschiedener Ehemann, Regisseur und Schauspieler Fred Graham, ganz zufällig ihr Spielpartner Petruccio. Und schon beginnt sich das Leben auf und hinter der Bühne delikat zu vermischen. Aus Eifersucht auf eine Geliebte Freds droht Lilli, nicht mehr weiterspielen zu wollen. Doch zwei zu allem entschlossene Ganoven tauchen auf, um bei Fred vermeintliche Spielschulden einzufordern. Das Begleichen der Forderung funktioniert aber nur mittels der abendlichen Eintrittsgelder. Also schalten sich die beiden Geldeintreiber ein und zwingen Lilli zum Weiterspielen... Das Spiel nimmt weiter Fahrt auf. Doch wie wird es enden?

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden 55 Minuten

Fotos: Ray Behringer

Sa, 05.05.18, 19.30 Uhr    Großes Haus Halberstadt Premiere
Di, 08.05.18, 11.00 Uhr    Großes Haus Halberstadt
Fr, 11.05.18, 19.30 Uhr    Großes Haus Quedlinburg
Di, 15.05.18, 15.00 Uhr    Großes Haus Halberstadt
So, 27.05.18, 15.00 Uhr    Großes Haus Quedlinburg
Sa, 09.06.18, 19.30 Uhr    Großes Haus Halberstadt
Do, 02.08.18, 20.00 Uhr    Schloss Wolfenbüttel
Fr, 21.09.18, 19.30 Uhr    Großes Haus Halberstadt Wiederaufnahme Karten
So, 30.09.18, 15.00 Uhr    Großes Haus Quedlinburg Karten
Sa, 13.10.18, 19.30 Uhr    Großes Haus Halberstadt Karten
Fr, 02.11.18, 19.30 Uhr    Kulturhaus Salzwedel
Sa, 03.11.18, 19.30 Uhr    Großes Haus Quedlinburg Karten
Di, 20.11.18, 19.30 Uhr    Rheine
So, 09.12.18, 15.00 Uhr    Großes Haus Halberstadt Karten
Do, 27.12.18, 19.30 Uhr    Großes Haus Halberstadt Karten
Musikalische Leitung  Florian Kießling
Inszenierung  Klaus Seiffert
Ausstattung  Tom Grasshof
Dramaturgie  Susanne Germer
Chor  Jan Rozehnal
Choreographie  Mario Mariano
Fred Graham / Petruchio  Michael Rapke
Lilli Vanessi / Katharina  Antje Rietz
Bill Calhoun / Lucentio  Tobias Amadeus Schöner
Lois Lane / Bianca  Benedicte Hilbert
Harry Trevor / Baptista  Gijs Nijkamp
Hattie, Garderobiere  Bettina Pierags
Paul, Garderobier  Thomas Kiunke
Harrison Howell  Juha Koskela
Ganove  Klaus-Uwe Rein
Ganove  Norbert Zilz
Gremio, erster Freier  Mario Mariano
Hortensio, zweiter Freier  Emil Roijer
Ralph, Inspizient  Helmut Müller
Pförtner  Statisterie
  Orchester, Chor, Ballett und Statisterie des Nordharzer Städtebundtheaters
„(...) Michael Rapke und Antje Rietz erweisen sich in ihrer dynamischen Spielweise als tolle Besetzung für diese Rollen und schenken sich nichts. Rietz gibt eine Diva mit all ihren Attributen; launisch, komisch, frech und sängerisch deutliche Akzente setzend. „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“, ruft sie aus. Für sie sind es keine Nummern, die sie professionell heruntersingt, sondern sie versprüht Herzblut, ob als Lilli oder unzähmbare Katharine. Rapke bekommt ebenso Szenenapplaus für seine emotional berührende Interpretation der teilweise rhythmisch wie textlich recht anspruchsvollen Songs. Sein schauspielerisches Vermögen in der Palette von tiefem Ernst und Komik steht dem nicht nach. Auch beim Paar Bénédicte Hilbert und Tobias Amadeus Schöner als spielsüchtiger Bill und Lucentio stimmt das Zusammenspiel und die Töne sitzen. Bettina Pierags singt bestens aufgelegt ihre eher bieder wirkende Ankleiderin Hattie. (...)“

Uwe Kraus, Mitteldeutsche Zeitung

„(...) Klaus Uwe Rein und Norbert Zilz sind als Ganoven einfach unschlagbar und sorgen für große Heiterkeit bei den Zuschauern. Nicht nur, weil sie als Mittel der Wahl für die Verführung der Damen empfehlen: „Schlag nach bei Shakespeare!“ Man muss diese beiden gestandenen Sänger einfach erlebt haben in ihrer Rockerkluft, tätowiert bis zum Hals und bauernschlau. Es ist eine gelungene Ensembleleistung (wundervoll Tobias Amadeus als spielsüchtiger Bill Calhoun), die das Publikum zum Schluss zu stehenden Ovationen veranlasst. (...)“

Sabine Scholz, Volksstimme