
„Immer nur Lächeln“ - der chinesische Prinz Sou-Chong ist gefangen in seiner traditionellen Hofetikette. Er hat sich bei einer Europareise in Wien in die schöne Lisa verliebt und sie mit in seine Heimat genommen. Doch ihr gemeinsames Glück wird getrübt, als der Prinz nach altem Brauch vier Mandschu-Mädchen heiratet. Lisa beschließt, mit ihrem alten Freund Gustl aus dem Palast zu fliehen. Als Sou-Chong erkennt, dass die Liebe die so verschiedenartigen kulturellen Konventionen nicht überwinden kann, lässt er sie ziehen. Die Titelpartie in Lehárs „Land des Lächelns“ war eine Paraderolle des legendären Tenors Richard Tauber, der die Arie „Dein ist mein ganzes Herz“ durch seine Auftritte, Schallplatten und Verfilmungen zum Welthit machte.
Termine
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| Fr, |
02.12.11, |
19.30 |
Uhr |
Großes Haus Quedlinburg
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Premiereausverkauft |
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| Fr, |
09.12.11, |
19.30 |
Uhr |
Großes Haus Halberstadt
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| Fr, |
16.12.11, |
19.30 |
Uhr |
Stendal
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| Mi, |
21.12.11, |
15.00 |
Uhr |
Großes Haus Halberstadt
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| Do, |
29.12.11, |
19.30 |
Uhr |
Großes Haus Halberstadt
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| Mi, |
01.02.12, |
15.00 |
Uhr |
Großes Haus Halberstadt
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| So, |
12.02.12, |
15.00 |
Uhr |
Großes Haus Quedlinburg
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| So, |
19.02.12, |
15.00 |
Uhr |
Großes Haus Halberstadt
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ausverkauft |
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| Fr, |
16.03.12, |
20.00 |
Uhr |
Salzwedel
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| Sa, |
24.03.12, |
19.30 |
Uhr |
Heilbad Heiligenstadt
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| Di, |
27.03.12, |
15.00 |
Uhr |
Großes Haus Halberstadt
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Restkarten |
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| Mi, |
28.03.12, |
15.00 |
Uhr |
Großes Haus Halberstadt
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Restkarten |
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| Fr, |
13.04.12, |
19.30 |
Uhr |
Großes Haus Quedlinburg
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| Di, |
08.05.12, |
15.00 |
Uhr |
Großes Haus Halberstadt
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| So, |
20.05.12, |
15.00 |
Uhr |
Großes Haus Quedlinburg
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letztmalig |
Karten |
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Besetzung
| Musikalische Leitung | Lutz Rademacher |
| Inszenierung | Ute M. Engelhardt |
| Ausstattung | Nora Johanna Gromer |
| Graf Lichtenfels | Norbert Zilz |
| Lisa, seine Tochter | Kerstin Pettersson |
| Gustav von Pottenstein | Ingo Wasikowski |
| Exzellenz Hardegg, seine Tante | Marlies Sturm |
| Prinz Sou-Chong | Xiaotong Han |
| Mi, Schwester von Sou-Chong | Amrei Wasikowski |
| Onkel Tschang | Ki Soo Yoo |
| | Orchester, Opernchor und Statisterie des Nordharzer Städtebundtheaters |
Pressestimmen
Ein ausverkauftes Haus und eine der hitträchtigsten Operetten: Die Voraussetzungen für die Neuinszenierung von Franz Lehárs 1929 uraufgeführter Operetten-Tragödie "Das Land des Lächelns" hätten kaum besser sein können. Doch anders als bei den bisherigen Premieren der Spielzeit am Nordharzer Städtebundtheater blieb es bei freundlichem Dankeschön-Applaus für die Sänger und das Inszenierungsteam. Zu unterschiedlich die Leistungen, die da auf der Bühne zu hören und besonders zu sehen waren.
Regisseurin Ute M. Engelhardt verfügt durch ihre "Butterfly"-Inszenierung durchaus über Fernost-Erfahrung. So versucht sie, den asiatisch-rätselhaften Zauber auch auf die Nordharzer Bühnen zu hauchen. Was die andernorts durchaus mit ambitionierten Inszenierungen hervortretende Engelhardt gemeinsam mit Ausstatterin Nora Johanna Gromer aus der Lehár-Vorlage herausholt, pendelt zwischen Gutshaus, China-Restaurant und asiatischem Museum. Der durchaus hörenswerte Chor des Hauses schaukelt als Mini-Terrakotta-Armee durch die Szenerie.
[...] Was sich am Ende doch als nicht kompatibel erweist, wird über längere Strecken in der Musik aufgebaut. Es scheint, dass sich die Welten von Westeuropa und Ostasien nähern. Das hüllt der Komponist in prunkvolle Orchester- und Seiden-Gewänder, auch wenn es klischee-behaftet klingen mag. Interessant, dass mit Lutz Rademacher jemand am Dirigenten-Pult steht, welcher das gleiche Stück bereits vor einem Jahrzehnt musikalisch leitete. Doch was er da mit seinem Orchester anbietet, klingt keineswegs gelassen-routiniert, sondern sehr ambitioniert der Partitur folgend, welche mehr bietet als chinesischen Teesalon-Sound. Er arbeitete mit seinen Musikern Lehárs instrumentelles Raffinement anhörenswert heraus. Dafür verdienten Applaus!
Uwe Kraus / Mitteldeutsche Zeitung
Es sind wahre Perlen, die das Orchester des Städtebundtheaters unter dem jungen Lutz Rademacher musiziert. [...] Rademacher horchte aufmerksam in die Partitur hinein und fand von Pucchini-Üppigkeit bis zu Avantgarde- und Jazzklängen das ganze musikalisch aufregende erste Drittel des 20. Jahrhunderts. Grand Lehár! Es macht einfach Spaß, was das Orchester hier an raffinierten Schlagwerkeffekten, an Bläsertrillern und Streicherzauber bietet. [...]
Die Regie (Ute M. Engelhardt) und Ausstattung (Nora Johanna Gromer) setzen [...] auf den Spaßfaktor und auf unverbindlichen Klamauk. Ärgerlich, aber die zitierten Zeichen ergeben in keinem Fall eindeutige Bilder. [...]
In jedem Fall entschädigt die musikalische Leistung, allen voran das Orchester und die Solisten Kerstin Pettersson mit expressiv-wuchtiger Gestaltungskraft und Xiatong Han. Ein schönes Hörstück liefert auch das charmant-parlierende Buffopaar Amrei und Ingo Wasikowski.
Hans Walter / Volksstimme