Spielzeit
2018/19

Mozart-Requiem

Ballett von Can Arslan
mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts unvollendet gebliebene Totenmesse von 1791 ist eines der eindringlichsten klassischen Meisterwerke überhaupt. Sie gehört zu den persönlichsten Auseinandersetzungen eines Künstlers mit dem eigenen Tod. Schon 1787 bekannte Mozart in einem Brief an seinen Vater, der Tod sei „der wahre Endzweck unseres Lebens“ und „wahre, beste Freund des Menschen“, der ihn nicht schrecke, sondern Trost biete. Auch Can Arslan setzt in seinem groß angelegten Ballett-Projekt, das auf die Endlichkeit des Menschen sowie unsere lebenslange „Reise ins Ungewisse“ fokussieren wird, auf die szenische Interaktion der musikalischen Interpretation von Chor und Vokalsolisten mit der tänzerischen Aktion in dieser szenischen Gesamtkomposition.

Sa, 23.03.19, 19.30 Uhr    Großes Haus Halberstadt Premiere
Sa, 06.04.19, 19.30 Uhr    Großes Haus Quedlinburg
Fr, 12.04.19, 19.30 Uhr    Eichsfelder Kulturhaus Heilbad Heiligenstadt
Sa, 13.04.19, 19.30 Uhr    Carl-Maria-von-Weber Theater Bernburg
Mo, 22.04.19, 18.00 Uhr    Großes Haus Halberstadt
Fr, 24.05.19, 19.30 Uhr    Großes Haus Quedlinburg Karten
Fr, 31.05.19, 19.30 Uhr    Großes Haus Halberstadt Karten
Sa, 08.06.19, 19.30 Uhr    Großes Haus Quedlinburg letztmalig Karten
Inszenierung und Choreographie  Can Arslan
Choreographische Assistenz  Caterina Cerolini
Musikalische Leitung  Kari Kropsu
Ausstattung  Verena Hemmerlein
Dramaturgie  Susanne Germer
Chöre  Jan Rozehnal
Solisten  Bénédicte Hilbert
  KS Gerlind Schröder
  Gijs Nijkamp
  Tobias Amadeus Schöner
Suchende/Getriebene  Masami Fukushima / Caterina Cerolini / Madoka Sato / Ana-Sanziana Beschia / Martin Anderson / Cristian Colatriano / Michele Carnimeo
  Orchester, Opernchor und Verstärkungschor des Nordharzer Städtebundtheaters
„(...) Die Tanzcompagnie des Städtebundtheaters ist die kleinste im Land. Aber was die sieben Tänzer aus „Mozarts Requiem“ gemacht haben, ist ganz große Kunst.“

Renate Pertrahn, Volksstimme

„(...) Das „Mozart-Requiem“ versprüht ungeheuere musikalische Intensität, ist eindringlich, wirkt düster und ahnungsvoll, aber voller vokaler Power. Das vorzügliche Solisten-Quartett KS Gerlind Schröder und Bénédicte Hilbert, Gijs Nijkamp und Tobias Amadeus Schöner wird optisch nicht aus den Choristen herausgehoben. Ihre Stimmen zeigen klares Profil und tragen den Abend entscheidend mit. (...)“

Uwe Kraus, Mitteldeutsche Zeitung

„(...) Can Arslan hat augenscheinlich sehr genau die Partitur studiert, das Besondere der einzelnen Teile (Kyrie, Dies irea, Tuba mirum, Rex Tremendate, Lacrismos Hostias, Sanctus, Agnus Dei) mit Blick auf eine tänzerische Interpretation aufgespürt. Er fügt dem Requiem zu den orchestralen und vokalen Dimensionen mit einer einzigartigen Synthese von Tanz und Bewegung eine weitere zu. Das Ganze wird zu einem Gesamtkunstwerk, musikalisch und tänzerisch auf einem hohen Niveau. (...)“

Herbert Henning, www.tanznetz.de

„(...) In seinem Solo zum „Sanctus“ gelingt Cristian Colatriano, präzis und mit starkem Ausdruckswillen, fast der Aufstieg über den Mittelgang. Ägyptisierende Flächigkeit in den Armen der Männer, verklammerte Beine der hingestreckten Frauen, schwenkende Reihen und ein zerrend gefasster Kreis sind nötig, bis im „Agnus dei“ die hoffnungslos Gestürzten von Masami Fukushima aufgerichtet werden. (...)“

Volkmar Draeger, DANCE for YOU MAGAZINE