Spielzeit
2018/19

Der Name der Rose

Neue Dramatisierung nach dem Roman von Umberto Eco von Claus Frankl

Der englische Franziskanermönch William von Baskerville reist mit seinem Novizen in eine abgelegene Benediktinerabtei, tief im italienischen Gebirge. Dort ereigneten sich unlängst mysteriöse Todesfälle. William, für seinen Scharfsinn bekannt, soll den Kriminalfall aufklären und für Ruhe im Kloster sorgen. Während er sich an die Arbeit macht, sterben immer mehr Mönche unter rätselhaften Umständen. Die Spur führt in ein fast unzugängliches Labyrinth: die verborgene Klosterbibliothek. Doch was haben die geheim gehaltenen Bücher mit der Mordserie zu tun?

Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ wurde mit Sean Connery zur Filmlegende und ist einer der meistgelesenen Mittelalterkrimis. Die furiose Handlung verbindet philosophische und theologische Fragen mit einem spannenden Kriminalfall. Das Nordharzer Städtebundtheater verwandelt die Stiftskirche mit einem Großaufgebot an Schauspielern in ein Mittelalterkloster und ermöglicht so eine Reise in die Vergangenheit des Quedlinburger Stiftsbergs. Theatrale Mystik und Spannung an einem historischen Schauplatz!

Aufführungsdauer: ca. 3 Stunden, eine Pause

Inszenierung  Rosmarie Vogtenhuber
Ausstattung  Anita Fuchs
Musikalische Leitung  Martin Orth
Dramaturgie  Daniel Theuring
William von Baskerville (Franziskaner)  Mathias Kusche
Adson von Melk (Benediktinernovize)  Curdin Caviezel
Abbo von Fossanova (Benediktinerabt)  Arnold Hofheinz
Remigius von Varagine (Verwalter, einst Fratizelle)  Fernando Blumenthal
Benno von Uppsala (Benediktiner)  Jonte Volkmann
Malachias (Bibliothekar, Benediktiner)  Sebastian Borucki
Jorge von Burgos (Blinder, alter Bibliothekar)  Benedikt F. Schörnig
Berengar von Arundel (Adlatus des Bibliothekars)  Stefan Werner Dick
Salvatore (Benediktiner, einst Fratizelle)  Lisa Marie Liebler
Severin (Gärtner, Benediktiner)  Joachim Kielpinski
Venantius (Benediktiner)  Bertram Beier
Aymarus von Alessandria  Uwe Cayler
Bernardo Gui (Inquisitor von Gottes Gnaden)  Stefan Werner Dick
Ubertin von Casale (Franziskaner auf der Flucht)  Benedikt F. Schörnig
Michael von Cesena (Franziskaner)  Michael Niens
Das Mädchen  Swantje Fischer
Erzähler  Rolf Berg
Chor der Mönche und Soldaten  Statisterie des Nordharzer Städtebundtheaters
„(...) Das Nordharzer Städtebundtheater realisiert die Inszenierung von Rosemarie Vogtenhuber in der Stiftskirche mit einem großen Aufgebot an Schauspielern und Statisten. Bereits beim Eintritt in die romanische Kirche wird man von Mönchen begrüßt, die einem die Hände reinigen und die Ordensregeln aushändigen. Die Stiftskirche bildet den Mittelpunkt des Schauspiels und gibt dem Zuschauer das Gefühl, man wird ins Mittelalter zurück versetzt. Die gregorianischen Gesänge während des fast dreistündigen Stücks, die Kostüme sowie die Schauspieler und Statisten, die sich teilweise zwischen den Zuschauern bewegen, runden die Inszenierung ab. Ein paar running Gags bringen das Publikum zum Schmunzeln.

Wiliam von Baskerville wird von dem Berliner Theater- und Fernsehschauspieler Mathias Kusche – oftmals stimmgewaltig – realistisch dargestellt. Curdin Caviezel verkörpert trotz seiner bereits 25 Jahre die Schüchternheit, Neugier und Naivität des jungen Novizen Adson sehr authentisch. (...)“

Nicole Kirbach, hallespektrum