Was wird sein?
Spielzeit 2017/18

Newsletter Februar 2018

Liebe Freunde des Nordharzer Städtebundtheaters,

wir wünschen Ihnen für 2018 alles erdenklich Gute, vor allen Dingen Gesundheit und viele tolle Erlebnisse. Damit Sie auch in diesem Jahr wieder spannende und mitreißende Theaterabende erleben, haben wir das Jahr mit verschiedensten Inszenierungen gespickt.

Das Highlight im Februar ist zweifelsohne der Tag der offenen Tür. Hier haben wir wieder ein vielseitiges Programm für Sie zusammengestellt.

Den gesamten Spielplan können Sie sich hier ansehen. Sollte Ihnen der Newsletter nicht korrekt angezeigt werden, ist er auch online zu lesen.

Ihr Nordharzer Städtebundtheater


Tag der offenen Tür

Das Theater, unsere liebenswürdige feine alte Dame, öffnet für Sie ihre Pforten. Früher war man bedacht darauf, dies tunlichst zu unterlassen! Alles streng geheim, da die Illusion eines der wichtigsten Güter unserer Zunft ist. „Einer Dame schaut man nicht unter den Rock!“
Heute ist das alles anders. Wir kennen alle Tricks aus Hollywood und die vom Theater auch. Trotzdem lassen wir uns immer noch gerne davon verführen. Das ist der neue Zeitgeist! Daher sind Sie alle herzlich nach Halberstadt eingeladen. Es gibt Matineen, Einführungen, Führungen, Kinderschminken, Anproben, Chor- und Orchester Kostproben, eine Technikshow, öffentliches Einleuchten und Theater am Abend „Clyde und Bonnie“. Entdecken Sie das Theater neu und seien Sie wissbegierig. Unsere kompetenten Mitarbeiter können Ihnen alle Fragen beantworten.
Aber Achtung: Der Räuber Hotzenplotz wird immer wieder auftauchen und Sie mit Neuigkeiten unserer Sommersaison beglücken. Viel Spaß!


Die verkaufte Braut

Viel Lärm um nichts. Mit Menschenhandel ist nicht zu spaßen, aber geschickte Kuppeleien waren schon immer Dreh- und Angelpunkt für dramatische Stoffe. Abschalten. Die eigenen Probleme vergessen, weil man gerne mitfiebert bei den Protagonisten und Musikern auf der Bühne. Dazu die Musik, die den spannenden Plot untermalt. Die verkaufte Braut bietet das alles.
Schon die Ouvertüre beschreibt malerisch wie poetisch die beiden Ebenen dieser Oper. Das, was oberflächlich mit harter Hand beschlossen wird, und das, was leise unter der Decke zu schwelen beginnt. Der Zuschauer wird berührt und mitgerissen von diesem eigenen Kosmos und bleibt gespannt, ob alles in einem glücklichen Ende mündet. Verpassen Sie dieses reiche und erfüllende Erlebnis nicht und besuchen Sie uns - ob in Halberstadt oder in Quedlinburg, das bleibt Ihnen überlassen.


Preview: Frau Müller muss weg

Nach dem erfolgreichen Debüt unserer neuen Reihe PREVIEW im Rahmen der Vorstellung von "Clyde und Bonnie", geht dieses Format nun in die zweite Runde: wir laden Sie herzlich zur Preview „Frau Müller muss weg“ in die Aula des GutsMuths-Gymnasiums in Quedlinburg ein. In einem lockeren, informativen Gespräch mit dem Produktionsteam, bestehend aus Regisseur Sebastian Wirnitzer, der Ausstatterin Andrea Kaempf und Dramaturg Daniel Theuring und den Darstellern, dürfen Sie als Privilegierte alles über den aktuellen Stand dieses Theaterstückes aus erster Hand erfahren. Außerdem werden die Schauspieler in einer Leseprobe mit zwei Szenen aus dem Stück präsentieren, wie die gnadenlosen und messerscharfen Dialoge Lutz Hübners funktionieren. Also nicht verpassen. Der Eintritt ist frei und die Platzzahl begrenzt!

Worum geht es? Es geht darum, wer aufs Gymnasium kommt! Heute gibt es zwar für wirklich jeden – wenn er will – die Möglichkeit das Abitur zu machen, aber der gesellschaftliche Gesichtsverlust der Eltern, dass das eigene Kind nicht auf das Gymi kommt, ist inakzeptabel. Dabei geht es nicht um das Kind. Und die Schuldigen sind schnell gefunden: die Lehrer.
„Frau Müller muss weg“ ist ein Paradebeispiel, wie sehr wir uns auf unsere eigene Kosten von der Gesellschaft beeinflussen lassen. Sei es, wenn es um unsere Herkunft geht – ob Ossi oder Wessi – oder unseren gesellschaftlichen Status. Was wird wohl der Arbeitskollege sagen? Was der Nachbar? An uns selbst liegt es nicht! „Ein jeder kehr vor seinem Tor, da hat er Dreck genug davor.“ Aber weil das nicht unterhält und amüsiert, und mitunter auch wehtun kann, schauen wir uns das doch viel lieber im Theater an. Oder?
Lutz Hübner legt den Finger in die Wunde und bringt in „Frau Müller muss weg“ mit messerscharfen Dialogen gnadenlos auf den Punkt, mit was Lehrer, Eltern und Schüler in Schulen heute konfrontiert werden. Da bleibt kein Auge trocken.


Weiteres Programm

Selbstverständlich haben wir mit den bereits bestehenden Inszenierungen weitere tolle Theaterabende für Sie. Das Schauspiel ist mit dem Klassiker Nathan der Weise, der Komödie Pension Schöller und dem Jugendstück Clyde und Bonnie zu erleben. Das Musiktheater spielt die Operetten Frau Luna und Der Bettelstudent sowie die Oper Ein Maskenball. Und das Ballett zeigt letztmalig ihren Kammertanzabend Traumfänger.

Karten erhalten Sie wie gewohnt vorab an den Theaterkassen, auf unserer Website sowie nach Verfügbarkeit an der Abendkasse.
Das Städtebundtheater hat zudem zahlreiche Vorverkaufsstellen. Erwerben Sie Ihre Karten vor Ort: In den Touristinformationen Halberstadt, Quedlinburg (Markt 4 – die Rote!), Thale, Oschersleben, Blankenburg, Ilsenburg, Ballenstedt, Goslar sowie im Wasserschloss Westerburg, im Schlosshotel Blankenburg, im Dom Quedlinburg und bei allen Biberticket-Verkaufsstellen.


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Alle weiteren Informationen auf unserer Homepage: www.harztheater.de


Fotos: Ray Behringer, Elisabeth Rawald
Grafik: Gabi Altevers

Zweckverband NORDHARZER STÄDTEBUNDTHEATER
Körperschaft öffentlichen Rechtes
Intendant MD Johannes Rieger
Spiegelstraße 20a
38820 Halberstadt
Tel.: 03941 6965-0