Was wird sein?
Spielzeit 2017/18

Traumfänger

Kammertanzabend mit Musik von Greg Haines, Max Richter, Jóhann Jóhannsson, Heitor Villa-Lobos, Nils Frahm, Damián Riera Muñoz

Jeder Mensch schläft, und jeder Mensch träumt. Aber was passiert mit uns, wenn wir träumen? Und welche verborgenen Botschaften hält das Unterbewusstsein für uns parat, das oft als wirkmächtige „graue Eminenz“ und geheime Sinnstifterin unseres Erlebens und Handelns fungiert? Schließlich manifestiert sich in ihm, oft rätselhaft verdichtet, eine beeindruckende kreative Fülle und Produktivität, die uns in fantastische Welten eintauchen lässt.
Das neue Kammerballett, dessen Choreographie als Gemeinschaftsprojekt von Ballettchef Can Arslan und Tänzern der Ballettkompagnie des Nordharzer Städtebundtheaters konzipiert ist, taucht ein in diesen schillernden Bereich des Träumens und greift dabei auf sphärische Musik zurück.

Fotos: Ray Behringer

Fr, 08.09.17, 19.30 Uhr    Kammerbühne Halberstadt Premiere
Fr, 22.09.17, 19.30 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg
Fr, 06.10.17, 19.30 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg
Sa, 14.10.17, 19.30 Uhr    Kammerbühne Halberstadt
Fr, 27.10.17, 19.30 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg Karten
So, 10.12.17, 15.00 Uhr    Kammerbühne Halberstadt Karten
Do, 14.12.17, 19.30 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg Karten
Mi, 27.12.17, 19.30 Uhr    Kammerbühne Halberstadt Karten
Fr, 02.02.18, 19.30 Uhr    Neue Bühne Quedlinburg Karten
Fr, 09.02.18, 19.30 Uhr    Kammerbühne Halberstadt Karten
Künstlerische Leitung  Can Arslan
Choreographien  Can Arslan / Ingrid Magrina Martinez / Masami Fukushima / Vinicius Augusto Menezes da Silva
Ausstattung  Verena Hemmerlein
Dramaturgie  Susanne Germer
Choreographische Assistenz  Vinicius Augusto Menezes da Silva
Es tanzen  Shainez Atigui
  Debora Di Biagi
  Caterina Cerolini
  Masami Fukushima
  Denison Pereira da Silva
  Alexandre Delamare
  Andrea Zinnato
  Vinicius Augusto Menezes da Silva
„ (...) Neben großen, ausholenden Gesten stehen sensible Bilder, denen Verena Hemmerlein mit einer zurückgenommenen Ausstattung den nötigen Raum gibt. Die Ausstatterin arbeitet nach dem 2016er Kammerballett „The Fall“ erneut mit Can Arslan zusammen und lässt die in Blau getauchte Bühne in einem elliptischen Schlund auslaufen. Sieht man von Heitor Villa-Lobos ab, stammen alle Kompositionen aus dem 21. Jahrhundert, bilden aber durchaus Kontraste. Der Kammertanzabend setzt dabei vorrangig auf sphärisch klingende Musik, die aus der Konserve eingespielt wird. Das Premierenpublikum feiert den Abend dafür, was er in seiner Synthese von Musik, Tanz und Tiefgang ist: ein Traum.“

Uwe Kraus, Mitteldeutsche Zeitung


„ (...) Dem Schlaf hinter die Lider zu blicken, war die alles verbindende Idee des fünfteiligen Projektes, bei dem fiktives, imaginäres in hoch emotionale Tanzszenenübersetzt wurde (...) Die intime Atmosphäre der Kammerbühne bot den idealen Rahmen für das neue Projekt der Kompanie. Aus nächster Nähe erlebte der Zuschauer im Detail sicht- und hörbar die lebhaften und eindringlichen Bilder, die die acht Tänzerinnen und Tänzer mit ihren Bewegungen gestalten. (...)

Renate Petrahn, Volksstimme