Was wird sein?
Spielzeit 2017/18

Das Wirtshaus im Spessart

Eine musikalische Räuberpistole mit Musik von Franz Grothe, Buch von Curt Hanno Gutbrod

Der Spessart ist eine Räuberhöhle, die niemand betreten sollte! Dennoch verirren sich der Handwerksbursche Felix, die leichtsinnige Gräfin Franziska, ihr spießiger Bräutigam und ein Pfarrer mitten in den Wald. Im unheimlichen Wirtshaus suchen sie Schutz vor den Dieben – aber sitzen sie bereits in der Falle?
Eines ist klar: Sie müssen nun zusammenhalten, selbst zur List greifen und sich durchschlagen. Eine rasante Räuberpistole beginnt: Überfälle, Intrigen, Verwechselungen und die große Liebe! Wilde Lieder und Musiknummern feuern die Abenteuerkomödie zusätzlich an.

Die Verfilmung mit Liselotte Pulver machte das „Wirtshaus im Spessart“ in den Fünfzigerjahren zum Riesenerfolg und die humorvolle Geschichte feiert seitdem einen Erfolg nach dem anderen auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Wir danken der Harzsparkasse und dem Musik- und Theaterverein Quedlinburg für die freundliche Unterstützung dieser Produktion.

Aufführungsdauer: ca. 2 ¼ Stunden

[...] Holger Potocki treibt in seiner Produktion die Parodie auf die Spitze. [...] Sebastian Borucki gibt charmant lässig einen Räuberhauptmann, der sich in die beherzte Gräfin (Lisa Marie Liebler) verliebt. [...] Potockis Wirthaus im Spessart ist schrill, bunt und hat viel Platz für Klamauk, derbe Späße und komödiantische Einlagen: Julia Siebenschuh bringt als Graf Sandau das Publikum immer wieder zum Lachen. [...]
Juchzend beobachten die Zuschauer auch die seltsamen Anwandlungen des Pfarrers (Arnold Hofheinz), der rosa Unterwäsche trägt, sich besonders für Männer interessiert und am Ende mit strahlendem LED-Kreuz auf dem Talar erscheint. Bereichert wird das Ganze mit eingängigen Liedern, vom „Das könnte schön sein, als ehrlicher Bürger“ bis zum romantischen „Lass und träumen“ unter der Diskokugel.

Rita Kunze, Mitteldeutsche Zeitung