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Der kleine Prinz

Der kleine Prinz

Tanzstück für Klein und Groß von Gabriella Gilardi
Musik von Sebastian Bund
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine de Saint-Exupérys Kunstmärchen ist ein philosophisches Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit. In über 480 Sprachen und Dialekte übersetzt, ist es nach der Bibel das in die zweitmeisten Sprachen übertragene literarische Werk. Tanz Harz fügt...
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine de Saint-Exupérys Kunstmärchen ist ein philosophisches Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit. In über 480 Sprachen und Dialekte übersetzt, ist es nach der Bibel das in die zweitmeisten Sprachen übertragene literarische Werk. Tanz Harz fügt dieser Zählung in seiner unverwechselbar physisch-expressiven Handschrift eine weitere Sprache hinzu: die Sprache der körperlichen Gestalt. Das „Mit dem Herzen Sehen“ ist ein wesentlicher Aspekt von Tanz, der eine Sprache jenseits von Worten verkörpert und in seiner Ausdrucksvielfalt jene Magie der Beziehungen, der Vorstellungskraft sowie tiefer, „naiver“ Menschlichkeit spürbar machen kann, für die „Der kleine Prinz“ steht.

Vorstellung

Premiere: 25.11.2023, 15:00 Uhr, Großes Haus Halberstadt

Hinter den Kulissen

Musikalische Leitung
Sebastian Bund
Ausstattung
Mona Hapke
Dramaturgie
Choreographie
Gabriella Gilardi
Choreographie Assistenz
Fotograf
Rolf K. Wegst
Inspizienz
Maja Borgmann, Susan Kaltenbacher
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

Die Zuschauer fühlen sich förmlich mitgenommen auf die bildstarke Planeten-Reise. Dabei schöpft Mona Hapke in ihrer Ausstattung nicht nur aus dem Himmelsatlas, sondern zuvorderst aus der Lebenswirklichkeit der Kinder und bezieht die Grundschüler aus Grovensmühle und von der Halberstädter Freiherr-Spiegel-Schule mit ihren...weiterlesen
Die Zuschauer fühlen sich förmlich mitgenommen auf die bildstarke Planeten-Reise. Dabei schöpft Mona Hapke in ihrer Ausstattung nicht nur aus dem Himmelsatlas, sondern zuvorderst aus der Lebenswirklichkeit der Kinder und bezieht die Grundschüler aus Grovensmühle und von der Halberstädter Freiherr-Spiegel-Schule mit ihren Zeichnungen, die das Tanzstück im Bühnenbild bereichern, ein.
Mit ihren Choreographien gelingt Gilardi ein wunderbarer Spagat zwischen klassischen und modernen Tanzelementen. Das Füchslein ( Cristian Colatriano) rappt, Prinz und Pilot tanzen Pas de deux, „Der kleine Prinz“ lässt die Augen der Besucher glänzen. Daran hat Ting-En Chiang in der Titelrolle ihren großen Anteil. Erlebt der Zuschauer sie, die durch ihre Leichtigkeit die Zuschauer zu verzaubern vermag, und den mit Lukas Ziegele besetzten Flieger doch ohne große Erholungsphase über die gesamte „Bühnen-Stunde“ hinweg: Hochkonzentriert und doch in vielen Szenen mit nachdenklichen Tanzsprach-Tönen.
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Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung

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