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Die Großherzogin von Gerolstein

Die Großherzogin von Gerolstein

Operette von Jacques Offenbach
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Die Regentin des fiktiven Zwergenstaates Gerolstein ist nicht mehr ganz so jung – sie wird schon seit 20 Jahren 36. Auch wenn sie es bisher sehr geschickt verstand, ihr Herz vor dem Werben jedes potenziellen Heiratskandidaten zu verschließen, so ist ihr doch ein geradezu lüsternes Interesse an Männern, vor allem an jungen Männern in...
Die Regentin des fiktiven Zwergenstaates Gerolstein ist nicht mehr ganz so jung – sie wird schon seit 20 Jahren 36. Auch wenn sie es bisher sehr geschickt verstand, ihr Herz vor dem Werben jedes potenziellen Heiratskandidaten zu verschließen, so ist ihr doch ein geradezu lüsternes Interesse an Männern, vor allem an jungen Männern in schmucken Uniformen, nicht abzusprechen. Bevor er sich versieht, wird der einfache Soldat Fritz zum Spielball ihrer Launen. Doch so schnell sein Aufstieg zum General, so schnell ereilt ihn auch die eitle Missgunst. Offenbachs freche Satire auf Kleinstaaterei, Militarismus und abgetakeltes Hofschranzentum ist eine kapriolenreiche Abrechnung mit der Willkür der Mächtigen gegen die Machtlosen, die bis heute nichts von ihrem Schwung und ihrem Witz verloren hat.

Vorstellung

Premiere: 17.09.2022, 19:30 Uhr, Großes Haus Quedlinburg

Hinter den Kulissen

Musikalische Leitung
Inszenierung
Hinrich Horstkotte
Ausstattung
Hinrich Horstkotte
Dramaturgie
Opernchor
Jan Rozehnal
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

„Wenn man nicht kriegt, was man liebt, dann liebt man eben, was man kriegt,“ deutlicher kann die Bilanz der „Grand-Duchesse de Gérolstein“, wie die Titelheldin der Operette von Jacques Offenbach im Original heißt, nicht ausfallen. Bettina Pierags bietet eine grandiose Leistung als kleinstaatliche Herrscherin, die in der...weiterlesen
„Wenn man nicht kriegt, was man liebt, dann liebt man eben, was man kriegt,“ deutlicher kann die Bilanz der „Grand-Duchesse de Gérolstein“, wie die Titelheldin der Operette von Jacques Offenbach im Original heißt, nicht ausfallen. Bettina Pierags bietet eine grandiose Leistung als kleinstaatliche Herrscherin, die in der überzeugend-pfiffigen Regie von Hinrich Horstkotte mit Schwung und Witz sowie in deutscher Sprache ihren Beitrag zur MeToo-Debatte zelebriert: Bei ihren Auftritten lässt die Großherzogin Augen und Hände nur selten vom männlichen Objekt der Begierde. (...)Hinrich Horstkotte erfreut mit seiner Inszenierung der selten gespielten Operette „Die Großherzogin von Gerolstein“ das Harzer Publikum.weniger lesen
Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung

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