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Die Zertrennlichen

Die Zertrennlichen

Von Fabrice Melquiot
Deutsch von Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand
Romain und Sabah sind 9 Jahre alt, leben im selben Hochhausviertel und sind viel allein. Sabahs Familie stammt aus Algerien, etwas, das Romains Eltern, gutsituierte, nationalistische Franzosen, schon aus Prinzip ablehnen. Jeden Tag sitzt Romain auf seinem Schaukelpferd und träumt sich aus der Welt. Sabah, deren Eltern lieber einen Jungen hätten,...
Romain und Sabah sind 9 Jahre alt, leben im selben Hochhausviertel und sind viel allein. Sabahs Familie stammt aus Algerien, etwas, das Romains Eltern, gutsituierte, nationalistische Franzosen, schon aus Prinzip ablehnen. Jeden Tag sitzt Romain auf seinem Schaukelpferd und träumt sich aus der Welt. Sabah, deren Eltern lieber einen Jungen hätten, will eine Sioux sein, stark und unabhängig. Eine Feder im Haar steht sie am Fenster und träumt sich aus der Welt. Als die beiden Kinder sich anfreunden und ineinander verlieben, entzweit das die Familien und der Konflikt der Eltern eskaliert in den Kindern. Mit viel Poesie und einer zauberhaften Sprache beschreibt das Stück die Fatalität von Vorurteilen und erzählt, wie Haltungen sich tradieren - gerade derart vergiftete wie Rassismus.

Vorstellung

Premiere: 19.01.2024, 19:30 Uhr, Neue Bühne Quedlinburg

Hinter den Kulissen

Inszenierung
Constanze Burger
Ausstattung
Heike Mondschein
Inspizienz
Maja Borgmann
Regieassistenz
Maja Borgmann

Besetzung

Alice Macura
Alice Macura
Sabah
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

...Die aus Quedlinburg stammende Regisseurin Constanze Burger hat gemeinsam mit ihrer Ausstatterin Heike Mondschein bereits erfolgreich „9 Tage wach“ auf die Harzer Bühnen gebracht und bleibt sich mit der engagierten Inszenierung von „Die Zertrennlichen“ treu. Keine Stunde währt das Stück von Fabrice Melquiot, das von Freundschaft, der...weiterlesen
...Die aus Quedlinburg stammende Regisseurin Constanze Burger hat gemeinsam mit ihrer Ausstatterin Heike Mondschein bereits erfolgreich „9 Tage wach“ auf die Harzer Bühnen gebracht und bleibt sich mit der engagierten Inszenierung von „Die Zertrennlichen“ treu. Keine Stunde währt das Stück von Fabrice Melquiot, das von Freundschaft, der ersten zarten Zuwendung, von poetischen Ritten durch geheimnisvolle Wälder irgendwo unweit des Ortes, wo Traumland und Plattenbau-Realität zusammenstoßen, erzählt.   ...Mit Frederik Reents und Alice Macura laufen, kriechen, rollen, springen zwei Akteure durch die Bühnenwelt, die wispern, schreien, zärtlich streicheln, all die Gefühle sensibel aufnehmen... ...weniger lesen
Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung

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