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Ein Sommernachtstraum

Ein Sommernachtstraum

Oper von Benjamin Britten
Libretto nach William Shakespeare, eingerichtet von Benjamin Britten und Peter Pears
Benjamin Brittens „Ein Sommernachtstraum“ (englisch: A Midsummer Night’s Dream) ist das Idealbeispiel einer Literaturoper. William Shakespeares gleichnamige Komödie, die von den Wirrungen der Herzen rund um die Hochzeit des Athener Herrscherpaares Theseus und Hippolyta fantasiereich berichtet, wurde hier dramaturgisch exzellent umgegossen....
Benjamin Brittens „Ein Sommernachtstraum“ (englisch: A Midsummer Night’s Dream) ist das Idealbeispiel einer Literaturoper. William Shakespeares gleichnamige Komödie, die von den Wirrungen der Herzen rund um die Hochzeit des Athener Herrscherpaares Theseus und Hippolyta fantasiereich berichtet, wurde hier dramaturgisch exzellent umgegossen. Das dichte motivische Unterholz in Brittens musikalischem Zauberwald hält so manche Köstlichkeit bereit und macht dieses bildgewaltige Stück Musiktheater trotz seines zarten Alters (Uraufführung 1960 im Rahmen des Aldeburgh Festivals) zu einem der international meistgespielten Klassiker des britischen Musikschaffens.

Vorstellung

Premiere: 25.03.2023, 19:30 Uhr, Großes Haus Halberstadt

Hinter den Kulissen

Musikalische Leitung
Regie / Regieteam
Ausstattung
Andrea Kaempf
Dramaturgie
Opernchor
Jan Rozehnal
Choreographie
Chorleitung
Jan Rozehnal
Regieassistenz
Silke Nuss
Inspizienz
Susan Kaltenbacher

Cast & Besetzung

Denis Lakey
Denis Lakey
Oberon
Thea Rein
Thea Rein
Puck
Sönke Morbach
Sönke Morbach
Theseus
Sänger - als Gast
Sänger - als Gast
Theseus
Jessey-Joy Spronk
Jessey-Joy Spronk
Helena
Young-Won Yoo
Young-Won Yoo
Schnauz
Thomas Kiunke
Thomas Kiunke
Schlucker
Damenchor
Damenchor
Elfen
Opernchor des Nordharzer Städtebundtheaters
Opernchor des Nordharzer Städtebundtheaters
Harzer Sinfoniker
Harzer Sinfoniker
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

Oliver Klöter setzt Shakespeare-Adaption „A Midsummer Night’s Dream“ mit viel magischer Handlung ins rechte Licht. Das Harzer Publikum genießt dabei die Unschärfen zwischen Träumen, Wachen und Delirieren. ...Mit dem Schauspiel „Pyramus und Thisbe" persifliert Britten die italienische Oper. Das derb-lustiges „Spiel im Spiel“...weiterlesen
Oliver Klöter setzt Shakespeare-Adaption „A Midsummer Night’s Dream“ mit viel magischer Handlung ins rechte Licht. Das Harzer Publikum genießt dabei die Unschärfen zwischen Träumen, Wachen und Delirieren. ...Mit dem Schauspiel „Pyramus und Thisbe" persifliert Britten die italienische Oper. Das derb-lustiges „Spiel im Spiel“ treibt dem Publikum im Zuschauerraum die Lachtränen in die Augen, die drei Paare auf der Bühne greifen zum Sektflaschen, um das künstlerische Elend nicht im vollen Bewusstsein zu erleben. Doch die Handwerksmeister versprühen so viel Spielfreude, dass man glauben muss, Oliver Klöter nutzt für seine Jungs eine besonders akribische Personenregie, die sich bemüht, nicht nur dem sich ständig in den Vordergrund drängenden Zettel (Michael Rapke) eine Bühne zu geben. Thomas Kiunke (Schlucker), Youngwon Yoo (Schnauz) und Tobias Amadeus Schöner (Flaut) als Thisbe mit wallendem Haar bekommen unter Leitung von Squenz (Samuel Berlad) ebenso ihre Auftritte wie Gijs Nijkamp, der als Löwe mit Biss agiert. So bleibt für viel Heiterkeit im Publikum gesorgt. MD Johannes Rieger dirigiert Brittens märchenhaft-leichte Oper mit Sinn für deren fantastische Note, aber auch für musikalische Farbigkeit. Auf die ist Britten mit seiner sphärischen, bildhaft-atmosphärischen Musik stark fokussiert, wenn Harfen in der Feenwelt erklingen oder die Liebespaare warme Streicher und Bläser begleiten.weniger lesen
Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung
...Für Johannes Rieger, der seit 14 Jahren Intendant und gleichzeitig auch Generalmusikdirektor des Nordharzer Städtebundtheaters ist, bietet Brittens Oper daher eindrucksvoll die Möglichkeit, nicht nur seine Harzer Sinfoniker in erlesenen Klangfarben und mit viel Klangzauber vorzuführen, sondern auch ein großes Ensemble – vierzehn fast...weiterlesen
...Für Johannes Rieger, der seit 14 Jahren Intendant und gleichzeitig auch Generalmusikdirektor des Nordharzer Städtebundtheaters ist, bietet Brittens Oper daher eindrucksvoll die Möglichkeit, nicht nur seine Harzer Sinfoniker in erlesenen Klangfarben und mit viel Klangzauber vorzuführen, sondern auch ein großes Ensemble – vierzehn fast gleichberechtigte Rollen, dazu ein sechsköpfiger Frauenchor und eine Schauspielerin – zu präsentieren. https://www.mdr.de/kultur/theater/halberstadt-oper-sommernachtstraum-102.htmlweniger lesen
Bernhard Doppler
mdr kultur
...Eine besondere Qualität erreichten die Elfenchöre, die hier nicht einem Kinderchor, sondern sechs Choristinnen anvertraut waren, die mit durchgehend sauberem, homogenem Klang die wunderbare Stimmung der Elfenszenen erzeugten (Einstudierung:  Jan Rozehnal
). Die Harzer Sinfoniker zeichneten sich in der Premiere durch gute...weiterlesen
...Eine besondere Qualität erreichten die Elfenchöre, die hier nicht einem Kinderchor, sondern sechs Choristinnen anvertraut waren, die mit durchgehend sauberem, homogenem Klang die wunderbare Stimmung der Elfenszenen erzeugten (Einstudierung:  Jan Rozehnal
). Die Harzer Sinfoniker zeichneten sich in der Premiere durch gute Beherrschung der durchweg anspruchsvollen Musik mit ihren aparten Instrumentenmischungen und der vielen ausgezeichneten Soli in allen Gruppen aus. Am Pult hielt Musikdirektor Johannes Rieger
Bühne und Graben sicher zusammen und sorgte für durchweg differenziertes Musizieren. https://deropernfreund.de/auffuehrungen/halberstadt-ein-sommernachtstraum-benjamin-britten/weniger lesen
Gerhard Eckels
der Opernfreund

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