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Evita

Evita

Musical in zwei Akten
Gesangstexte von Tim Rice
Musik von Andrew Lloyd Webber
Inszenierung der Originalproduktion von Harold Prince
Deutsch von Michael Kunze
„Don’t Cry For Me, Argentina“ ist der bekannteste Hit des berührenden Musicals, in dem die faszinierende, bereits zu Lebzeiten zum Mythos avancierte Lebensgeschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón erzählt wird. In kürzester Zeit arbeitete sich die aus der Provinz stammende „Evita“ in Buenos Aires zur gefragten...
„Don’t Cry For Me, Argentina“ ist der bekannteste Hit des berührenden Musicals, in dem die faszinierende, bereits zu Lebzeiten zum Mythos avancierte Lebensgeschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón erzählt wird. In kürzester Zeit arbeitete sich die aus der Provinz stammende „Evita“ in Buenos Aires zur gefragten Filmschauspielerin empor, um dann als Peróns Ehefrau endgültig in der argentinischen High Society anzukommen. Doch das kurze Leben der schönen Präsidentengattin verlief sehr widersprüchlich und endete tragisch.

Ein spannendes Projekt für Regisseur Klaus Seiffert, der sich inszenatorisch für das psychologisch wie politisch Widersprüchliche interessiert: „,Evita‘ ist ein ungewöhnliches Musical, weil es als durchkomponiertes Werk eine kontroverse Geschichte erzählt: Eine Frau aus einfachen Verhältnissen in der Provinz schafft es mit großer Energie und dem Einsatz aller ihr zur Verfügung stehenden Mittel bis an die Spitze des Staates. Zu einer Zeit, als Frauen in Argentinien nicht einmal das Wahlrecht besaßen (erst ab 1947), war Eva Perón als ‚First Lady‘ sehr einflussreich in vielen Bereichen von Politik und Gesellschaft. Von der ärmeren Bevölkerung geliebt und bis heute verehrt, wurde sie von den Reichen, den Adligen und dem Militär gehasst. Ernesto ‚Che‘ Guevara, der ihr im wahren Leben nie begegnet ist, spielt in ‚Evita‘ ihren zynischen Kritiker, was auch in Andrew Lloyd Webbers Musik für Kontraste sorgt. Mich interessiert vor allem die Zwiespältigkeit dieser Figur Evita, die nicht zuletzt durch ihren frühen Tod zur Legende wurde, und ihre Beziehung zu Präsident Juan Perón. Wie glaubwürdig sind Politiker, mit welcher Taktik und welchen Parolen erlangen sie die Macht, und welche Rolle spielt persönlicher Ehrgeiz dabei? Das sind Fragen, die hier spannend aufgeworfen werden und sich uns immer wieder stellen.“

Vorstellung

Premiere: 30.04.2021, 19:30 Uhr, Großes Haus Halberstadt

Hinter den Kulissen

Musikalische Leitung
Florian Kießling
Inszenierung
Klaus Seiffert
Ausstattung
Barbara Krott
Dramaturgie
Marco Misgaiski
Choreographie
Mario Mariano
Choreographie Assistenz
Chöre
Jan Rozehnal

Besetzung

Karen Bild
Karen Bild
Evita
Maximiliane Schünemann
Maximiliane Schünemann
Peróns Geliebte
Annelisse Ionita
Annelisse Ionita
Kind
Ronja Reschke
Ronja Reschke
Kind
Opernchor des Nordharzer Städtebundtheaters
Opernchor des Nordharzer Städtebundtheaters
Ballett des Nordharzer Städtebundtheaters
Ballett des Nordharzer Städtebundtheaters
Harzer Sinfoniker
Harzer Sinfoniker
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

Der „hysterischen Historikerin“ Julia Siebenschuh und dem Irgendwas-mit-Bausteinen-Mann Arnold Hofheinz gelingt es wunderbar, selbst aus der kleinsten Kleinigkeit eine Staatsaktion zu entwickeln, so dass das verbale Gift nur so durch die Luft spritzt. Jeder noch so belanglose Satz weitet sich zur Zündschnur eines neuen Konfliktes, jede...weiterlesen
Der „hysterischen Historikerin“ Julia Siebenschuh und dem Irgendwas-mit-Bausteinen-Mann Arnold Hofheinz gelingt es wunderbar, selbst aus der kleinsten Kleinigkeit eine Staatsaktion zu entwickeln, so dass das verbale Gift nur so durch die Luft spritzt. Jeder noch so belanglose Satz weitet sich zur Zündschnur eines neuen Konfliktes, jede Bemerkung führt vom Hund aufs Stöckchen. Sie weiß stets vorher, was er sagen will, deckt ihn mit Texten zu, bevor er zu Wort kommt. Da suhlt man sich in allen familiären Dellen von Seitensprung bis Kindererziehung und Reue.weniger lesen
Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung
Nach der begeisterten Reaktion des Premierenpublikums auf Inszenierung und Schauspielleistung deutet alles darauf hin, dass ‚Die Wunderübung‘ zu einem Dauerbrenner wird.
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