Logo Nordharzer Städtebundtheater

Familie Braun

Familie Braun

von Manuel Meimberg
Plötzlich ist alles anders. Thomas, bekennender Nazi, ist Vater. Vater von Lara, einem Kind mit Migrationshintergrund, dessen Mutter abgeschoben wird. Thomas, der am liebsten mit seinem Freund und Mitbewohner Kai rechtspopulistische YouTube Videos dreht und Bier trinkt, wird nun im Alltag mit der kindlichen und entwaffnenden Naivität seiner...
Plötzlich ist alles anders. Thomas, bekennender Nazi, ist Vater. Vater von Lara, einem Kind mit Migrationshintergrund, dessen Mutter abgeschoben wird. Thomas, der am liebsten mit seinem Freund und Mitbewohner Kai rechtspopulistische YouTube Videos dreht und Bier trinkt, wird nun im Alltag mit der kindlichen und entwaffnenden Naivität seiner Tochter konfrontiert.
Das Nordharzer Städtebundtheater hat das Theaterstück FAMILIE BRAUN am 19.09.2019 uraufgeführt. Regisseur Sebastian Wirnitzer hatte großen Spaß daran auszuloten, wie man wieder heil aus dem „Loch der Nazi-WG“ rauskommt.
Manuel Meimberg ist Regisseur und Drehbuchautor. Aus seiner Miniserie „Familie Braun“ baute er seinen ersten Theater-Tryout-Text, der bei uns die Kür zur Uraufführung bekam.

Vorstellung

Premiere: 09.11.2021, 10:00 Uhr, Bestehornhaus Aschersleben
Dauer: ca. 1:45 Std. (keine Pause)
Vielen Dank für die freundliche Unterstützung der Produktion: Musik- und Theaterverein Quedlinburg e.V., Halberstädter Würstchen- und Konservenvertriebs GmbH

Hinter den Kulissen

Inszenierung
Sebastian Wirnitzer
Dramaturgie
Daniel Theuring
Bühne und Kostüme
Andrea Kaempf
Video
Stefan Ulrich
Fotos
Ray Behringer
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

„(...) der Drive stimmt, die Pointen sitzen. Wie schon in der Serie muss man N-Wörter im Dutzend ertragen und auch damit rechnen, dass das Publikum an Stellen lacht, wo’s einen eigentlich würgen müsste. Aber dafür erlebt man, wie ein vermeintlich Verlorener zu denken, noch wichtiger: zu fühlen beginnt. (...)“
Georg Kasch
nachtkritik.de
„(...) 90 Minuten lang folgten Pointen auf Pointen, gelegentlich auch ein Kalauer, die das Publikum nicht nur zum Schmunzeln, sondern zum lauten Lachen brachten. (...)“
Renate Petrahn
Volksstimme
„(...) Sein Vorgänger habe das Stück als ‚für das Städtebundtheater nicht umsetzbar’ gehalten, sagt Dramaturg Daniel Theuring. ‚Aber wir müssen gucken, dass wir junge Zuschauer für uns gewinnen.’ (...)“
Rita Kunze
Mitteldeutsche Zeitung
„(...) Jeder gefahrene Kilometer und jeder ausgegebene Cent ist es wert, Wirnitzers Inszenierung von „Familie Braun“ am Harztheater zu sehen. Die Schauspieler stecken viel Leidenschaft in ihre Rollen und haben sichtlich Spaß an ihrer Arbeit. Neben den typischen Klischees überrascht das Ensemble zusätzlich mit kreativen Ideen, um der...weiterlesen
„(...) Jeder gefahrene Kilometer und jeder ausgegebene Cent ist es wert, Wirnitzers Inszenierung von „Familie Braun“ am Harztheater zu sehen. Die Schauspieler stecken viel Leidenschaft in ihre Rollen und haben sichtlich Spaß an ihrer Arbeit. Neben den typischen Klischees überrascht das Ensemble zusätzlich mit kreativen Ideen, um der Problematik für rund zwei Stunden ein wenig die Schwere zu nehmen. (...)“weniger lesen
Anna-Lena Kramer
https://anna-lena-kramer.com
„(...) ‚Familie Braun’ ist eine Komödie, die das rechtsradikale Gedankengut anhand der ungewöhnlichen Situation geschickt entlarvt, ohne dabei überheblich zu wirken. Samara Broß spielte dabei wunderbar die kleine Lara, die sich aus Unwissenheit überhaupt nicht durch das große Hakenkreuz im Zimmer oder das Adolf-Hitler Portrait an der...weiterlesen
„(...) ‚Familie Braun’ ist eine Komödie, die das rechtsradikale Gedankengut anhand der ungewöhnlichen Situation geschickt entlarvt, ohne dabei überheblich zu wirken. Samara Broß spielte dabei wunderbar die kleine Lara, die sich aus Unwissenheit überhaupt nicht durch das große Hakenkreuz im Zimmer oder das Adolf-Hitler Portrait an der Wand einschüchtern ließ. (...)“weniger lesen
Robert Stockkamp
WAZ Wolfsburg
„(...) Das Stück reiht Pointen wie eine Perlenkette, man kann herzlich lachen in dieser Inszenierung eines Stücks, dem man die Herkunft als Soap anmerkt – aber erfrischend ist. Ein Stück das sich mit Wortwitz und ohne erhobenen Zeigefinger einem schwierigen Thema nähert. (...)“
Sabine Scholz
Volksstimme
„(…) Das Theaterstück macht die beiden Protagonisten zu Neonazis wie aus dem Bilderbuch: Ihr rüdes postpubertäres Macho-Gehabe wirkt ein wenig überzeichnet, in Klischees verhaftet. Bier saufend mit Schwulenphobie und Samenstau zelebrieren sie ihren Auftritt. Schauspielerisch kosten Eric Eisenach und Jonte Volkmann diese Rollen voll aus....weiterlesen
„(…) Das Theaterstück macht die beiden Protagonisten zu Neonazis wie aus dem Bilderbuch: Ihr rüdes postpubertäres Macho-Gehabe wirkt ein wenig überzeichnet, in Klischees verhaftet. Bier saufend mit Schwulenphobie und Samenstau zelebrieren sie ihren Auftritt. Schauspielerisch kosten Eric Eisenach und Jonte Volkmann diese Rollen voll aus. (…)“weniger lesen
Andreas Laubig
Mindener Tagblatt

Mehr Inspiration?

Hier finden Sie weitere Vorstellungen, die zu dieser Vorstellung passen könnten.

Schreibe einen Kommentar