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Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Bildern
Musik von Engelbert Humperdinck
Libretto von Adelheid Wette
Orchester-Fassung für das Nordharzer Städtebundtheater von Fabrice Parmentier
Humperdinck feierte mit seinem Opernerstling einen Erfolg, den er mit keinem seiner folgenden Werke wieder erreichte. Schon ein Jahr nach der Uraufführung 1893 hatten fast 50 Bühnen das Werk auf dem Spielplan. Bis heute gehört die Vertonung des Grimm’schen Märchenklassikers zu den beliebtesten Opern weltweit. Für Generationen von Kindern,...
Humperdinck feierte mit seinem Opernerstling einen Erfolg, den er mit keinem seiner folgenden Werke wieder erreichte. Schon ein Jahr nach der Uraufführung 1893 hatten fast 50 Bühnen das Werk auf dem Spielplan. Bis heute gehört die Vertonung des Grimm’schen Märchenklassikers zu den beliebtesten Opern weltweit. Für Generationen von Kindern, Eltern und Großeltern war und ist HÄNSEL UND GRETEL das erste gemeinsame Opernerlebnis. Der Kampf des Geschwisterpaares gegen Armut und Hunger und ihr Sieg über die böse Hexe berühren immer wieder neu und Stücke wie „Brüderchen, komm tanz mit mir“ oder der „Abendsegen“ gehören heute quasi zum Volksliedgut.

Vorstellung

Premiere: 22.10.2021, 19:30 Uhr, Großes Haus Halberstadt
Dauer: ca. 2:05 Std. (inkl. Pause)

Hinter den Kulissen

Musikalische Leitung
Inszenierung
Ausstattung
Gretl Kautzsch
Dramaturgie
Kinderchor
Jan Rozehnal
Fotos
Ray Behringer

Besetzung

Stephanie Goodwin
Stephanie Goodwin
Sandmännchen
Amrei Wasikowski
Amrei Wasikowski
Taumännchen
Kinderchor des Nordharzer Städtebundtheaters
Kinderchor des Nordharzer Städtebundtheaters
Harzer Sinfoniker
Harzer Sinfoniker
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

(…) Nein, Marco Misgaiski zerlegt nicht dem Laserschwert die Volksdichtung der Gebrüder Grimm, sondern wirft mit den bildschirmkompatiblen Augen heutiger Kids einen Blick auf Märchen 2.0, ohne den Handlungskern zu verweichlichen oder den Zauber von „Hänsel und Gretel“ zu nehmen. Stiefmutter, tolles Geschwisterpaar, trinkender Papa, das...weiterlesen
(…) Nein, Marco Misgaiski zerlegt nicht dem Laserschwert die Volksdichtung der Gebrüder Grimm, sondern wirft mit den bildschirmkompatiblen Augen heutiger Kids einen Blick auf Märchen 2.0, ohne den Handlungskern zu verweichlichen oder den Zauber von „Hänsel und Gretel“ zu nehmen. Stiefmutter, tolles Geschwisterpaar, trinkender Papa, das Spiel von Gut und Böse, alles da auf der Bühne des Nordharzer Städtebundtheaters. Nur greller, technischer und nicht minder beschwerlich. Verarmen hat nicht nur etwas mit Hunger zu tun, Verführung nicht nur etwas mit knorrigen Fingern, die brave Kinder anlocken. Seelen fehlt Nahrung, kleinen Menschen Zuneigung. (…) Die Halberstädter Inszenierung lebt förmlich von ihren Märchen-erfahrenen Akteuren, die auch im Umfeld einer emotional verarmten, technisierten Welt ganz klassisch unterwegs sind. Regina Pätzer und Bénédicte Hilbert singen ihre Titelheldinnen-Rollen grandios, ihre Stimmen sind voller frischer Leichtigkeit und in allen Passagen sicher. Darstellerisch reicht ihr Spektrum von vernachlässigten Wohlstandkindern vom Mega-TV-Screen bis zu quicklebendigen Geschwistern, die sich ob ihres Erfolges lachend „abklatschen“. (…) Marco Misgaiski wirft in der Inszenierung seinen durchaus kritischen Blick auf die Märchenwelt von heute und zeigt, wie aktuell dieser Kosmos ist. Das Premieren-Publikum applaudiert den überzeugenden Solisten stürmisch.weniger lesen
Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung
Marco Misgaiski und Gretl Kautzsch erzählen die Geschichte als ein Stück aus unserer Gegenwart. Das gelingt nicht nur auf Anhieb, sondern sogar noch auf einer zusätzlichen, geradezu subversiven Ebene. Am Ende, wenn Hänsel und Gretel den Verführungen der Konsumwelt als Reaktion auf ihre Vereinsamung entkommen und ihre Altersgenossen befreien,...weiterlesen
Marco Misgaiski und Gretl Kautzsch erzählen die Geschichte als ein Stück aus unserer Gegenwart. Das gelingt nicht nur auf Anhieb, sondern sogar noch auf einer zusätzlichen, geradezu subversiven Ebene. Am Ende, wenn Hänsel und Gretel den Verführungen der Konsumwelt als Reaktion auf ihre Vereinsamung entkommen und ihre Altersgenossen befreien, nehmen sie alle ihre fantasievollen Tiermasken ab und stürmen durch den Zuschauerraum ins Freie.weniger lesen
Dr. Joachim Lange
Volksstimme
Marco Misgaiski hat mit seiner stimmigen Inszenierung von Hänsel und Gretel den Spagat geschafft. Der Chefdramaturg und Hausregisseur […] hat das „Kinderstuben-Weihespiel“ sowohl „werktreu“ als auch „heutig“ auf die Bühne gebracht. Bei der Premiere in der Quedlinburg Spielstätte gab es am Schluss Bravorufe und lang anhaltenden...weiterlesen
Marco Misgaiski hat mit seiner stimmigen Inszenierung von Hänsel und Gretel den Spagat geschafft. Der Chefdramaturg und Hausregisseur […] hat das „Kinderstuben-Weihespiel“ sowohl „werktreu“ als auch „heutig“ auf die Bühne gebracht. Bei der Premiere in der Quedlinburg Spielstätte gab es am Schluss Bravorufe und lang anhaltenden Beifall für die Mitwirkenden.weniger lesen
Renate Petrahn
Volksstimme

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