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Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel

Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel

Komödie von Theresia Walser
Ihr ruhmreiches Leben soll verfilmt werden. Aus diesem Anlass treffen sie vor einer Pressekonferenz zum ersten Mal aufeinander: drei (ehemalige) Gattinnen (ehemaliger) Diktatoren. Alle drei sind von der eigenen Grandiosität überzeugte, sich in den Gräueltaten ihrer Gatten übertrumpfende Egomaninnen, die – ungewollt – miteinander den Kampf...
Ihr ruhmreiches Leben soll verfilmt werden. Aus diesem Anlass treffen sie vor einer Pressekonferenz zum ersten Mal aufeinander: drei (ehemalige) Gattinnen (ehemaliger) Diktatoren. Alle drei sind von der eigenen Grandiosität überzeugte, sich in den Gräueltaten ihrer Gatten übertrumpfende Egomaninnen, die – ungewollt – miteinander den Kampf ihres Lebens führen: den um die eigene Bedeutsamkeit. Mit ihnen: Gottfried, ein beflissener Dolmetscher, der, Hand aufs Herz, nicht immer das übersetzt, was die Damen sich da an „Freundlichkeiten“ an den Kopf werfen. Ein Wettstreit des Monströsen, eine wunderbar schwarze Komödie, in der, so viel sei verraten, Margot Honecker ihrem Erich zu ganz besonderen Ehren verhilft.

Vorstellung

Premiere: 21.04.2023, 19:30 Uhr, Neue Bühne Quedlinburg

Hinter den Kulissen

Regie / Regieteam
Frank Voigtmann
Ausstattung
Hannah Hamburger
Regieassistenz
Jaime Mendez-Villamil
Inspizienz
Jaime Mendez-Villamil

Besetzung

Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

...Die Begegnung dieser drei Damen in einem Studio, um dort eine Pressekonferenz zu einem anstehenden Film über ihre Leben zu veranstalten, hat per se etwas ahistorisch Bizarres. Damit ist der nötige Treibstoff für eine Komödie vorhanden, in der die Selbstdarstellungsmonologe und die absurden Dialoge in ein Slapstick-Drunter-und-Drüber...weiterlesen
...Die Begegnung dieser drei Damen in einem Studio, um dort eine Pressekonferenz zu einem anstehenden Film über ihre Leben zu veranstalten, hat per se etwas ahistorisch Bizarres. Damit ist der nötige Treibstoff für eine Komödie vorhanden, in der die Selbstdarstellungsmonologe und die absurden Dialoge in ein Slapstick-Drunter-und-Drüber eskalieren... ...Regisseur Frank Voigtmann setzt auch für die Charakterisierung von Imelda und Leila auf die Ausstrahlung, die Julia Siebenschuh und Alice Macura für diese beiden Diktatoren-Gattinnen aufbieten. Sie stellen zwar den von ihnen mitgenutzten Zynismus der Macht und das eintrainierte Wegsehen, das im Unterschied zu Margot keiner ideologischen Agenda folgt, zwar deutlich aus, lassen ihnen aber einen menschlichen Rest, etwas von dem, was sie ja unter anderen Umständen auch hätten werden können. ...weniger lesen
Joachim Lange
Volksstimme 24.4.2023
...Es entwickelt sich ein rasantes, urkomisches, absurdes und höchst menschlich-abgründiges Theater mit großer Spielfreude und Dichte. Die Besetzung paßt ebenso ideal wie die karge Ausstattung (Hannah Hamburger), die das Publikum in die späten 70er Jahre zurückbeamt. Und als der Vorhang fällt, dürfte das Publikum froh gewesen sein, aus...weiterlesen
...Es entwickelt sich ein rasantes, urkomisches, absurdes und höchst menschlich-abgründiges Theater mit großer Spielfreude und Dichte. Die Besetzung paßt ebenso ideal wie die karge Ausstattung (Hannah Hamburger), die das Publikum in die späten 70er Jahre zurückbeamt. Und als der Vorhang fällt, dürfte das Publikum froh gewesen sein, aus einem aufgeladenen Alptraum zu erwachen, der in diesem Falle äußerst unterhaltsam war....weniger lesen
Wolfgang Schilling
Neue Wernigeröder Zeitung 10/23

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