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Maria Stuart

Maria Stuart

Klassiker von Friedrich Schiller
Nach einem bewegten Leben als Königin von Schottland und im französischen Asyl sucht Maria Stuart Zuflucht bei der ebenfalls von den Tudors abstammenden Elisabeth und gerät zum Spielball zwischen protestantischer Revolution und katholischer Restauration während der Glaubenskriege.

Regisseur Arnim Beutel stellt sich für seine...
Nach einem bewegten Leben als Königin von Schottland und im französischen Asyl sucht Maria Stuart Zuflucht bei der ebenfalls von den Tudors abstammenden Elisabeth und gerät zum Spielball zwischen protestantischer Revolution und katholischer Restauration während der Glaubenskriege.

Regisseur Arnim Beutel stellt sich für seine Inszenierung assoziative Fragen: „Maria gegen Elisabeth? Märchenkönigin gegen moderne Staatsfrau? Seele gegen Vernunft? Sinnlichkeit gegen Kalkül? Schon, aber ist schon ausgemacht, wer wofür steht?“ Friedrich Schiller stellt in seinem Königinnendrama nicht nur die skeptische Frage nach dem Verhältnis von Macht und Moral, sondern beschreibt eindringlich den Einfluss von privaten Interessen.

Friedrich Schiller war durch Geburt Württemberger, später wurde er Staatsbürger von Sachsen-Weimar. 1792 bekam er die französische Ehrenbürgerschaft verliehen und somit zusätzlich auch die französische Staatsbürgerschaft – in Würdigung seines in Paris aufgeführten Dramas ‚Die Räuber‘.

Vorstellung

Premiere: 17.10.2020, 19:30 Uhr, Großes Haus Quedlinburg

Hinter den Kulissen

Inszenierung
Arnim Beutel
Dramaturgie
Bühne und Kostüme
Arnim Beutel
Fotos
Ray Behringer
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

„(…) Beutel sucht nach Eigenem, Neuen und Originellem im millionenfach per Reclam-Heftchen in die Welt gesandten Schiller-Drama. In Quedlinburg erlebt man den Machtkampf Marias mit ihrer großen Gegenspielerin Elisabeth I. mit Ohr und Auge: Dröhnende Musik und stummes durchgeistigtes Verharren, eine wandelbare, farblich passend-sensibel...weiterlesen
„(…) Beutel sucht nach Eigenem, Neuen und Originellem im millionenfach per Reclam-Heftchen in die Welt gesandten Schiller-Drama. In Quedlinburg erlebt man den Machtkampf Marias mit ihrer großen Gegenspielerin Elisabeth I. mit Ohr und Auge: Dröhnende Musik und stummes durchgeistigtes Verharren, eine wandelbare, farblich passend-sensibel ausgeleuchtete Bühne mit ansteigender Rampe, die ihren Platz für große Worte, majestätisches Schreiten und ihre Spalten für den tiefen Fall hat. Dazu kommt in den ersten Aufzügen ein Stakkato der Stimmen. (…)“weniger lesen
Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung
„(…) Die sieben Schauspieler, oft in Doppelrollen zu erleben, überzeugen mit einer starken Ensembleleistung in einem Stück, das weniger von der Aktion, sondern mehr vom Dialog lebt. (…)“
Renate Petrahn
Volksstimme

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