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Nach(t)raum

Kammertanzabend von Can Arlsan mit Musik von Ludovico Einaudi
Angeregt durch die eigenen Erfahrungen während der Corona-Pandemie wird Can Arslan in seinem neuen Kammerballett den Blick auf das Erleben dieses ungewöhnlichen und neuen Ausnahmezustandes richten: Was passiert, wenn sich für jeden von uns von einem auf den anderen Tag das Leben so gravierend ändert und der Aktionsradius für lange Wochen des...
Angeregt durch die eigenen Erfahrungen während der Corona-Pandemie wird Can Arslan in seinem neuen Kammerballett den Blick auf das Erleben dieses ungewöhnlichen und neuen Ausnahmezustandes richten: Was passiert, wenn sich für jeden von uns von einem auf den anderen Tag das Leben so gravierend ändert und der Aktionsradius für lange Wochen des Ausharrens ausschließlich auf die eigene Wohnung beschränkt bleibt? Was passiert mit uns, wenn es Kontaktverbote einzuhalten und räumliche Distanz zu anderen Menschen zu wahren gilt? Welchen Gedanken und Gefühlen sind wir ausgeliefert, wenn nicht mehr berufliche Routinen und die übliche Hektik unseren Alltag bestimmen und wir zum Innehalten, zum Verzicht auf lieb gewordene Begegnungen, Ablenkungen und Zerstreuungen gezwungen sind? Und könnte es durch diese ungewöhnliche Begegnung mit uns selbst vielleicht sogar die – oft heraufbeschworene und ja irgendwie jeder Krise immanente – Chance auf Veränderung geben?

Vorstellung

Premiere: 04.09.2020, 19:30 Uhr, Kammerbühne Halberstadt
Dauer: ca. 1:00 Std. (keine Pause)

Hinter den Kulissen

Inszenierung und Choreographie
Ausstattung
Sandra Dehler
Dramaturgie
Susanne Germer
Choreographie Assistenz
Fotos
Ray Behringer
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

Die ungewöhnlichen Begegnungen mit sich selbst tanzen die acht Ensemble-Mitglieder im eigenen Geviert oft sehr expressiv. Über allen schwebt der Traum vom Pas de deux. Das Kratzen an einengenden Wänden von Cristian Colatriano, der exzessive Waschzwang von Salvatore Piramide, die Putzlappen, die zum reinigenden Gefährt durch das eingeschränkte...weiterlesen
Die ungewöhnlichen Begegnungen mit sich selbst tanzen die acht Ensemble-Mitglieder im eigenen Geviert oft sehr expressiv. Über allen schwebt der Traum vom Pas de deux. Das Kratzen an einengenden Wänden von Cristian Colatriano, der exzessive Waschzwang von Salvatore Piramide, die Putzlappen, die zum reinigenden Gefährt durch das eingeschränkte Lebens-Areal für Masami Fukushima werden. Sie ist die Einzige, die versucht, neue Zugänge zu finden und durchs Fenster in den beleuchteten Raum findet. Selbst das Hetzen an Fitness-Maschinen, der mit einer realitätsnahen Pointe endende Kammertanzabend versteht alles als Ausdruck täglichen wie nächtlichen Alleinseins und der Bewältigungsversuche.weniger lesen
Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung
Nach(t)traum ist ein Stück zur Lage, das ohne plakativ zu werden, Befindlichkeiten auslotet, Verzweiflung und Ratlosigkeit über die Widerstände gegen das Leben, die wie aus dem Nichts kommen, umkreist. Eins, das zugleich immer wieder zur Bewegung dagegen ermuntert. Bei dem alle Protagonisten die Chance nutzen, sich mit ihren...weiterlesen
Nach(t)traum ist ein Stück zur Lage, das ohne plakativ zu werden, Befindlichkeiten auslotet, Verzweiflung und Ratlosigkeit über die Widerstände gegen das Leben, die wie aus dem Nichts kommen, umkreist. Eins, das zugleich immer wieder zur Bewegung dagegen ermuntert. Bei dem alle Protagonisten die Chance nutzen, sich mit ihren Ausdrucksmöglichkeiten zu profilieren.weniger lesen
Dr. Lange
Volksstimme
Ein Paket poltert ins Zimmer (…) Klopapier. Die Anspannung der intensiven 60 Tanzminuten dieses ‚Nach(t)raums‘ entlädt sich im Lachen – gewollt auf der Bühne, gewollt, erleichtert auf den Zuschauerrängen. Mit dieser Augenzwinkernden Pointe entlässt Can Arslan die begeistert Applaus spendenden Gäste in einen Alltag, der sich geändert...weiterlesen
Ein Paket poltert ins Zimmer (…) Klopapier. Die Anspannung der intensiven 60 Tanzminuten dieses ‚Nach(t)raums‘ entlädt sich im Lachen – gewollt auf der Bühne, gewollt, erleichtert auf den Zuschauerrängen. Mit dieser Augenzwinkernden Pointe entlässt Can Arslan die begeistert Applaus spendenden Gäste in einen Alltag, der sich geändert hat und doch seltsam schnell normal geworden ist.weniger lesen
Sabine Scholz
Volksstimme

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