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Waldweiberwildwechsel

Waldweiberwildwechsel

Komödie von Michael Herl
Eine Jägerin sitzt auf ihrem Hochsitz an. Plötzlich Geschrei. Gepolter. Eine Nordic Walkerin wird von einer Rotte Wildschweinen verfolgt. In letzter Sekunde kann sie sich hoch zur Jägerin retten. Isoliert auf dem Hochsitz entwickelt sich nun zwangsläufig eine entlarvende und urkomische Unterhaltung zwischen den Frauen.
Den Regisseur und...
Eine Jägerin sitzt auf ihrem Hochsitz an. Plötzlich Geschrei. Gepolter. Eine Nordic Walkerin wird von einer Rotte Wildschweinen verfolgt. In letzter Sekunde kann sie sich hoch zur Jägerin retten. Isoliert auf dem Hochsitz entwickelt sich nun zwangsläufig eine entlarvende und urkomische Unterhaltung zwischen den Frauen.
Den Regisseur und Dramaturg Daniel Theuring interessiert an dieser Komödie: Isolation, Konfrontation, ungewollt lustige Wortgefechte und die Bedrohung von außen: Das Publikum, das dort lauert, wo die Bedrohung sitzt. Eine Rotte von Wildsäuen.
Michael Herl ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule München. War Redakteur der Süddeutschen Zeitung und des Bayerischen Rundfunks. 1998 gründete er das Frankfurter Stalburg Theater.

Vorstellung

Premiere: 13.05.2021, 18:00 Uhr, Kammerbühne Halberstadt
Vielen Dank für die freundliche Unterstützung der Produktion: Brennholz Schön, LEKI

Hinter den Kulissen

Inszenierung
Daniel Theuring
Dramaturgie
Daniel Theuring
Bühne und Kostüme
Lisa Überbacher
Fotos
Ray Behringer
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

„(…) Die Ost-Harzerin Gerster zitiert einen realen Tageszeitungstext: „Ossi erschießt Wessi, Frau einen Mann“, sinniert sie kopfschüttelnd über einen Jagdunfall, während eine ältere Dame im Zuschauerraum hörbar ob der Pietätlosigkeit einatmet. Julia Siebenschuh spielt nicht die Waldflüsterin, sie beäugt ihre Sitzteilerin...weiterlesen
„(…) Die Ost-Harzerin Gerster zitiert einen realen Tageszeitungstext: „Ossi erschießt Wessi, Frau einen Mann“, sinniert sie kopfschüttelnd über einen Jagdunfall, während eine ältere Dame im Zuschauerraum hörbar ob der Pietätlosigkeit einatmet. Julia Siebenschuh spielt nicht die Waldflüsterin, sie beäugt ihre Sitzteilerin skeptisch, Sympathie sieht anders aus. Die lebenserfahrene G.G. spürt, die Frau mit „Stolz auf Polz“ birgt ein Geheimnis. Schrittweise nähern sich die so unterschiedlichen Charaktere nicht nur körperlich an. Anne Wolf verliert zunehmend ihre Großstadt-Tussen-Attitüden, in Slow-motion erzählen die Waldweiber auf engstem Raum Geschichten, ohne abzustürzen. (…)“weniger lesen
Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung
() In Julia Siebenschuh als Gundula Gerster und Anne Wolf als Paula Polz hat Regisseur Daniel Theuring ideale Interpretinnen gefunden, die mit Verve und beachtlichem körperlichen Einsatz die Situationen unter, am und auf dem Hochsitz meistern. Es gelingt ihnen mit viel Temperament und ohne Larmoyanz, aber mit viel Sprachkultur aus ihren Rollen Charaktere zu machen. () weniger lesen
Renate Petrahn
Volksstimme

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