Spielzeit
2019/20

Ensemble

INTENDANZ

MD Johannes Rieger Intendant/Musikdirektor / Silke Benser Sekretärin des Intendanten

VERWALTUNGSDIREKTION

Jörg Heyne Verwaltungsdirektor / Ute Ernst Sekretärin des Verwaltungsdirektors

DRAMATURGIE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Susanne Germer Chefdramaturgin, Dramaturgie Musiktheater / Daniel Theuring Schauspieldramaturg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Anja Grasmeier Theaterpädagogin / Ines Heyer Dramaturgiesekretärin, Archiv und Bibliothek / Gabi Altevers Grafikerin

DISPOSITION / KÜNSTRL. BETRIEBSBÜRO / VERKAUF / MARKETING

Bertram Beier Verkaufsleiter, Disponent / Volker Reichenbecher Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros, Statisterieleiter / Anne Oehring Referentin für Marketing und Außenwerbung

REGISSEURE

Arnim Beutel / Fernando Blumenthal / Aurelina Bücher / Milena Fischer-Hartmann / Oliver Klöter / Birgit Kronshage / Janek Liebetruth / Werner Pichler / Holger Potocki / Rebekka Stanzel / Sabine Sterken / Daniel Theuring / Rosmarie Vogtenhuber / Sebastian Wirnitzer

CHOREOGRAFEN

Can Arslan

BÜHNEN- UND KOSTÜMBILDNER

Andrea Kaempf Ausstattungsleiterin
Viola Ahrensfeld / Arnim Beutel / Britta Bremer / Sandra Dehler / Bianca Fladerer / Hannes Hartmann / Sabine Lindner / Bernhard Niechotz / Hanna Peter / Lisa Überbacher / Mila van Daag / Maria Wiebersinky / Katharina Zerr

DIRIGENTEN

MD Johannes Rieger Chefdirigent, Leiter des Musiktheaters / N.N. 1. Kapellmeister, stellv. Leiter des Musiktheaters / Florian Kießling Kapellmeister und Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors / Jan Rozehnal Chordirektor mit Dirigierverpflichtung / Hyung Ju Lee Solo- und Ballettrepetitor mit Dirigierverpflichtung

SÄNGERINNEN

Runette Botha / Bénédicte Hilbert / Bettina Pierags / KS Gerlind Schröder
Gäste: Marie-Luis Kießling / Kerstin Maus / Annabelle Pichler / Nina Schubert / Katharina Warken

SÄNGER

Max An / Juha Koskela / Gijs Roelof Nijkamp / Michael Rapke / Klaus-Uwe Rein / Tobias Amadeus Schöner / Norbert Zilz
Gäste: Jan Friedrich Eggers / Ünüşan Kuloğlu

SCHAUSPIELERINNEN

Swantje Fischer / Julia Siebenschuh / Anne Wolf

SCHAUSPIELER

Arnold Hofheinz Koordinator Schauspiel / Stefan Werner Dick / Eric Eisenach / Jonte Volkmann
Gäste: Lutz Faupel / Marc Östreich

BALLETTDIREKTION

Can Arslan Ballettdirektor
Caterina Cerolini Assistentin des Ballettdirektors

TÄNZERINNEN

Caterina Cerolini / Masami Fukushima / Veronika Kolomazniková / Madoka Sato

TÄNZER

Michele Carnimeo / Cristian Colatriano / Angelo D’Aiello / Hugo Prunet

CHORSÄNGERINNEN

Karin Effenberger / Annegret Fischer / Steffi Gehrke / Christine Köppe / Ursula Meinke / Thea Rein / Sabine Scheffler / Anke Suppas / Amrei Wasikowski

CHORSÄNGER

Dobrin Alexandrov / Jungwoo Jang / Volker Jaremko / Thomas Kiunke / Helmut Müller / Wolfgang Scholtissek / Ji Hoon Yoo / Young Won Yoo

ORCHESTERMUSIKER

I. VIOLINEN
Jakub Sedlácek 1. koord. Konzertmeister / Diana Zaviryukha 2. koord. Konzertmeisterin / Anisoara Junkel / Ulrike Huke / Margareta Fränz / Viorica-Elena Carpiuc / Adrian Stefanescu

II. VIOLINEN
Dimo Balev / Jenni Koskela / Antonela Carla Ionita / Emilia Ilieva

VIOLEN
Sunhee Park / Gabriela Nisa

VIOLONCELLI
Jens Herrmann / Wesselka Ivanov / Florinel Maxim

KONTRABASS
Joshua Choi

FLÖTEN
Sebastian Kranz / Vera Goertz

OBOEN
Yuta Toda / Aurelia Orban

KLARINETTEN
Gheorghe Ionescu / Anne-Maj Hammer / Ralf Hufeland

FAGOTTE
Erik Stolte / Gyözö Czondi

HÖRNER
Nikolaus Becker / Dagmar Bücking / Octavian Costache

TROMPETEN
Bernd Scheide / Matthias Kunert

POSAUNEN
Edgar Meinke / Ilian Iliev / Patrick Kohl

TUBA
Bruno Uetz

PAUKEN/SCHLAGZEUG
Markus Schmitzer / George Pane

KORREPETITOREN

Florian Kießling Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors / Violetta Kollar Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung / Hyung Ju Lee Solo- und Ballettrepetitor mit Dirigierverpflichtung

REGIEASSISTENTEN / SOUFFLAGE

David Bolik / Silke Nuss / Mona Luana Schneider

INSPIZIENTEN

David Bolik / Susan Kaltenbacher / Mona Luana Schneider

ORCHESTERMANAGER

Bruno Uetz

ORCHESTERWART

Detlef Ebert

KOSTÜMABTEILUNG

Kerstin Nagat Leiterin des Kostümwesens/Damengewandmeisterin / Andrea Günzler Herrengewandmeisterin

SCHNEIDERINNEN

Sabine Harms / Ramona Höhne / Gabriele Küster / Jana Modrzejewski / Mechthild Sand / Julia Schmock / Yvonne Schöner

KOSTÜMFUNDUS

Renate Horatschek

ANKLEIDERINNEN

Manja Gölitz Leiterin / Karola Besser / Karla Brehmer / Kathrin Dalljo / Katrin Hahne / Mandy Stolte

MASKE

Heike Kieselbach Leiterin / Annalena Bubanj Auszubildende / Anne-Karin Teupel

TECHNIK

Holger Kleinbauer Technischer Leiter

BÜHNENTECHNIK

Rolf Zobel Leiter der Bühnentechnik / Marko Lohmann Bühnenmeister / Frank Walter Bühnenmeister / Daniel Albrecht / Mike Bannier / Patrick Glendenberg / David Kirschstein / Dirk-Olaf Krahn / Martin Patzer / Frank Schlechta / Frank Schumm / Uwe-Werner Sydow / Torsten Windel / Michel Zelas

AUSZUBILDENDER VERANSTALTUNGSTECHNIK

Tim Imbsweiler

BELEUCHTUNGSTECHNIK

Holger Hofmann Beleuchtungsmeister, Leiter der Beleuchtungstechnik / Kent-Erich Weisheit Beleuchtungsmeister / Ralph Ballhorn / Adolf Dörre / Martin Wöde

TONTECHNIK

Kay Lautenbach Leiter der Tontechnik / Stefan Ulrich

WERKSTATT

Marco Rockmann Werkstattleiter / Esther Seiffert 1. Theatermalerin / Lutz Etebier Theatermaler / Michael Fehlberg Dekorateur / Mario Fricke Tischler / Danny Hoffmann Tischler / Eicke Timpe Schlosser

REQUISITENFUNDUS

Sandra Scholtissek

WERTERHALTUNG / INVESTITION

Anja Lewerenz z. Zt. in Elternzeit / Ellen Strauchmann

HAUSINSPEKTION

Mario Müller

FINANZBUCHHALTUNG

Kathrin Kühne

PERSONAL- UND LOHNBÜRO

Christine Greil / Kerstin Lehmann

ANLAGENBUCHHALTUNG / VERTRAGSWESEN

Denise Behne

BESUCHERDIENST / THEATERKASSE

Sieglinde Dollase / Katja Gembus / Iris Heubach / Sandra Tokarski

Freiwilliges Soziales Jahr

Lea Siegmund

VORSITZENDE DES PERSONALRATES

Ursula Meinke

EHRENMITGLIEDER DES THEATERS

Gero Hammer / Werner Hartmann / Ernst-Ulrich Jürgens / Anneliese Koch † /
Ernst Kuhndt / KS Marie-Luise Lorenz / Ruth Meyer † / Peter Petzold / Hans Stetter † /
Günter Trausch †

Johannes Rieger

Johannes Rieger, seit 2000 Musikalischer Oberleiter, seit 2005 Musikdirektor und seit 2009 Intendant des Nordharzer Städtebundtheaters, begann nach dem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in München und Meisterkursen in Salzburg und Siena seine Kapellmeistertätigkeit am Ulmer Theater, wo er 35 verschiedene Produktionen dirigierte. Gastverpflichtungen führten ihn zu zahlreichen deutschen Theatern und Orchestern (u. a. Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Pfalztheater Kaiserslautern, Kölner Philharmonie, Bamberger Symphoniker, Münchner Rundfunkorchester, Philharmonisches Orchester Regensburg, Südwestdeutsche Philharmonie, Thüringer Symphoniker und Vogtland-Philharmonie) sowie nach Frankreich, Italien, Spanien, Kanada und in die USA. Von 1996 bis 2002 war Johannes Rieger ständiger Dirigent des Ensembles für Neue Musik European Music Project und leitete zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen, u. a. für den Bayerischen Rundfunk, den NDR und SWR, für ‚wergo’ und das italienische Label ‚Symposion’. In den letzten Jahren arbeitete Rieger mit namhaften Solisten wie etwa Angela Denoke, Helen Donath, Arabella Steinbacher, Marian Lapsansky und Homero Francesch zusammen.

Susanne Germer

Susanne Germer ist seit August 2010 Chefdramaturgin des Nordharzer Städtebundtheaters. Geboren in Wernigerode, absolvierte sie nach dem Abitur bis 1984 ein Musikwissenschaftsstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nach dem Studium folgte 1984 ein erstes Engagement als Dramaturgin für Konzerte, 1990 bis 1999 als Dramaturgin für Musiktheater und Konzerte an der Oper Halle (Schwerpunkte insbesondere Händel- und Barockoper sowie zeitgenössisches Musiktheater). 1994 und 1995 oblag ihr zudem die Programmredaktion der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und der Ambraser Schlosskonzerte. Von 1999 bis 2000 arbeitete sie als Musikdramaturgin am Theater Magdeburg, von 2000 bis 2008 als Schauspieldramaturgin und Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Schauspiel Halle sowie bis 2009 in gleicher Funktion an der Oper Halle.

Anja Grasmeier

Anja Grasmeier wuchs in Salzwedel auf und studierte an der Martin-Luther Universität in Halle/ Saale Musik, Germanistik und Sprecherziehung und schloss 1992 ihre Ausbildung zur Theaterpädagogin in Berlin ab. Nach freiberuflicher Tätigkeit ist sie seit 1999 als Theaterpädagogin am Nordharzer Städtebundtheater tätig. Neben der umfangreichen Arbeit an Schulen und anderen sozialen Einrichtungen im Landkreis Harz sind ihr Kooperationsprojekte mit Menschen aller Altersgruppen wichtig. So gründete sie u.a. mit Jugendlichen die Reihe „Spotlight Night“, engagiert sich im Bündnis für ein gewaltfreies Halberstadt, unterstützt die Gedenkaktionen in Langenstein-Zwieberge, entwickelte die Reihe „Sieh, das Fremde liegt so nah“, einem Projekt von Geflüchteten und Einheimischen, mit. Jedes Jahr findet mit Jugendlichen des Theaterjugendclubs eine Premiere statt: 2017 – „Frühlings Erwachen“, 2018 das Musical „The great Gatsby“ und 2019 eine Improshow. Das von ihr geschriebene und inszenierte Klassenzimmerstück für einen Schauspieler „Wild zuckt der Blitz“ wird seit 2018 erfolgreich aufgeführt.

Jan Rozehnal

Jan Rozehnal ist seit 2009 als Chordirektor am Nordharzer Städtebundtheater verpflichtet. Er wurde 1957 in Prostejow (Tschechien) geboren. Von 1972 bis 1976 studierte er am Konservatorium in Kromeriz Flöte und Schlagzeug. Von 1976 bis 1982 folgte ein Dirigierstudium an der Musikhochschule in Brno. Sein erstes Engagement führte ihn an die Südböhmische Oper in Ceske Budejovice. Danach arbeitete er als Chordirektor bei verschiedenen Konzert- und Rundfunkchören in Brno, Bratislava und Prag. Besonderes Interesse widmete er in dieser Zeit der Pflege der Alten Musik und gründete sein eigenes Spezialistenensemble („Camerata Bratislava“). Gemeinsam mit diesem wurde er mit dem Preis des Jahres „Diapason d’Or“ für eine Aufnahme mit Messen und Motetten von J. Gallus und K. Harant ausgezeichnet. Von 1986 bis 2008 leitete Rozehnal den renommierten tschechischen Männerchor „Pevecke sdruzeni moravskych ucitelu“, mit dem er weltweite Tourneen unternahm. Es entstanden verschiedene CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Labels wie z.B. Deutsche Grammophon, Naxos, Discovery. 1996 folgte der Preis der Deutschen Grammophon für eine Aufnahme von Mussorgskys „Boris Godunow“ gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado. Von 2008 bis 2009 war Jan Rozehnal als Chordirektor am Theater Koblenz engagiert.

Bettina Pierags

Bettina Pierags gehört seit 1985 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde 1962 in Bautzen geboren, absolvierte von 1979 bis 1985 ein Gesangsstudium an der Dresdener Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ und ergänzte 1984 ihre musikalische Ausbildung durch ein einjähriges Praktikum an der Staatsoperette Dresden (wo sie die Anastasia in der „Csardasfürstin“ sang). Bettina Pierags erhielt bereits 1978 eine Einladung zum Edinburgh Festival in Großbritannien und konzertierte später u.a. auch in Polen und Tschechien. Mittlerweile interpretierte die Sängerin über 50 Rollen, sowohl im Bereich der Oper als auch in Operette und Musical. Dazu gehören z.B. Carmen, Martha, Marie („Zar und Zimmermann“ und „Der Waffenschmied“), Susanna, Papagena, Frau Fluth, Ännchen, Hanna Glawari, Elisa Doolittle, Maria („West Side Story“), Norina (Donizetti - Don Pasquale), Violetta Valéry (Verdi - La Traviata), Zerline (Auber- Fra Diavolo), Rita (Donizetti - Rita), Rosaline (Strauss - Fledermaus), Laura (Millöcker - Der Bettelstudent), Laja (Abraham - Die Blumen von Hawaii), Golde (Bock - Anatevka), Iduna (Burkhard - Das Feuerwerk), Luna (Lincke - Frau Luna) und sämtliche weibliche Partien (Niklas, Olympia, Antonia, Giulietta, Stella) in „Hoffmanns Erzählungen“.

KS Gerlind Schröder

KS Gerlind Schröder gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Mezzosopranistin wurde in Pritzwalk (Prignitz) geboren und absolvierte nach dem Abitur ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Gastverpflichtungen führten die Sängerin an verschiedene deutsche Theater in Magdeburg, Lübeck, Pforzheim, Dresden und Braunschweig. Sie sang am Nordharzer Städtebundtheater zahlreiche bedeutende Partien ihres Fachs in allen Genres des Musiktheaters und agierte als Darstellerin z.B. in Rollen wie Carmen, Dolly, Eboli, Charlotte, Venus, Octavian, Orfeo, Evita, Nancy, Frau Reich, Frau Luna oder Madame Pompadour.

Juha Koskela

Juha Koskela gehört seit 2005 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der finnische Bariton absolvierte ein Gesangs- und Schulmusikstudium an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie ein Zusatzstudium für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Karlsruher Musikhochschule. Koskela ergänzte seine musikalischen Studien zudem durch Meisterkurse u. a. bei Jorma Hynninen, Udo Reinemann, Dietrich Fischer-Dieskau, Wolfgang Rihm und Seppo Ruohonen. Der Bariton war Stipendiat verschiedener Stiftungen seines Heimatlandes und Preisträger mehrerer Wettbewerbe (2. Preis beim Kangasniemi-Gesangs-Wettbewerb in Finnland, 2. Preis und Sonderpreis beim „PodiumJungerGesangSolisten“ in Wiesbaden, 2. Preis beim Lied- und Kammermusikwettbewerb in Karlsruhe). Der Opernbariton gastierte u. a. in Helsinki (Finnische Nationaloper), bei den Schwetzinger Musikfestspielen, bei der Neuen Philharmonie Westfalen, der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart, beim Stadtorchester Joensuu, am Stadttheater Pforzheim und gab als Liedsänger Konzerte in Finnland, Deutschland, Chile, Argentinien, Brasilien und Rumänien.

Gijs Roelof Nijkamp

Gijs Roelof Nijkamp gehört seit 2003 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassist ist gebürtiger Niederländer, studierte an der Universität Amsterdam Russisch und erhielt seine Gesangsausbildung am Sweelinck Konservatorium Amsterdam, seit 1999 ergänzt durch weitere Studien bei James McCray und Prizrenka McCray in Den Haag. 2001 folgte ein Meisterkurs bei Galina Vishnevskaya. Zudem wurde er in Amsterdam für mehrere Concertgebouw-Konzerte durch Impresariaat De Plu verpflichtet. Gastspielengagements führten Nijkamp in letzter Zeit an die Theater in Dessau, Detmold, Münster und Neubrandenburg. Der Bassist erarbeitete sich in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Repertoire, das neben interessanten Konzertpartien auch zahlreiche wichtige Opern- und Operetten-Partien einschließt, u.a. Rocco, Mephistopheles, Figaro, Sarastro, Herr Reich, Angelotti, Sciarrone, Basilio, Philipp oder Daland.

Klaus-Uwe Rein

Klaus-Uwe Rein gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassbuffo absolvierte sein Gesangsstudium bei Horst Kleemann und Hannelore Kuhse an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor seinem Engagement in Halberstadt folgte nach dem Studium 1982 bis 1986 zunächst ein Engagement als Chorsänger am Staatstheater Schwerin. Gastverpflichtungen führten den Sänger an zahlreiche deutsche Theater, u.a. in Rostock, Neustrelitz, Magdeburg, Nordhausen, Görlitz, Lüneburg, Hof, Chemnitz, Halle, Braunschweig, Gießen und Hannover. 2007 wurde Klaus-Uwe Rein mit dem Theaterpreis der Fördervereine des Nordharzer Städtebundtheaters geehrt. Der Bassbuffo kann auf eine Vielzahl von Rollen in Oper, Operette und Musical zurückblicken, u.a. Alfonso („Cosi fan tutte“), Leporello („Don Giovanni“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Figaro, Rocco (Fidelio“), John Falstaff, Daland („Der fliegende Holländer“), Doolittle („My Fair Lady“), Zsupan („“Der Zigeunerbaron“), Tevje („Anatevka“), Frosch und Frank („Die Fledermaus“) oder George („La cage aux folles“ ).

Tobias Amadeus Schöner

Tobias Amadeus Schöner gehört seit 2007 als Spieltenor zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Schöner wurde 1976 in Steinach in Baden geboren und absolvierte nach Abitur und Zivildienst ab 1997 ein Gesangsstudium bei Frau Prof. Fuchs an der Hochschule für Musik und Theater in München, das er 2003 mit Diplomen in Opern- und Konzertgesang abschloss. Seit 2002 komplettiert der Tenor zudem seine Gesangsausbildung bei Saverio Suarez Ribaudo in München. Sein erstes Engagement führte Schöner von 2002 bis 2005 ans Stadttheater Pforzheim. 2006 und 2007 folgten Gastverpflichtungen an den Theatern in Pforzheim, Münster, Heidenheim und Osnabrück, den Heidenheimer Festspielen sowie am Nationaltheater Luxemburg.

Norbert Zilz

Norbert Zilz gehört seit 1981 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Er wurde 1956 in Altenburg geboren. Nach dem Schulbesuch erhielt er 1973 sein erstes Engagement als Chorsänger am Landestheater Altenburg. Von 1974 bis 1980 absolvierte der Bassbariton ein Gesangsstudium bei Maria Croonen an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor allem im Bereich der Operette und des heiteren Musiktheaters spielte er zahlreiche Rollen, wie z.B. Baron Zeta („Lustige Witwe“), Prodekan („Der Vogelhändler“) oder Onkel Josse („Der Vetter aus Dingsda“).

Julia Siebenschuh

Julia Siebenschuh gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.
1983 in Radebeul bei Dresden geboren, wuchs sie in einer Familie von Sängern und Schauspielern auf und entdeckte so bereits früh ihre liebe zum Theater. Von 2005-2009 absolvierte sie ihre Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern.
Im Laufe der vergangenen Spielzeiten konnte Julia Siebenschuh in mehreren Inszenierungen erfolgreich die gelungene Verbindung zwischen Schauspiel und Gesang unter Beweis stellen – so war sie bereits als "Eliza Doolittle" in "My Fair Lady", als " Audrey" in "Der kleine Horrorladen", als "Polly" in der "Dreigroschenoper" oder als "Sheila" im Kultmusical "Hair" zu sehen. Des Weiteren spielte Julia Siebenschuh u. a. in "Romeo und Julia", "Zwei Frauen und eine Leiche" sowie "Harold und Maude".
In der Spielzeit 2018/19 ist sie in "Pippi Langstrumpf" und "Döner zweier Herren (Hunger integriert)" zu sehen.

Stefan Werner Dick

Stefan Werner Dick ist im schweizerischen Thusis (Kanton Graubünden) geboren und aufgewachsen. Er arbeitete zunächst als Lehrer an verschiedenen Schulen, bevor er 1995 nach Wien zog, um an dem Konservatorium der Stadt Wien seine Schauspielausbildung zu absolvieren. Ab 1999 war Stefan Dick an verschiedenen Theatern Deutschlands engagiert: u. a. dem Landestheater Dinkelsbühl, der Komödie Kassel und dem Westdeutschen Tourneetheater Remscheid.
2006 zog er nach Berlin und spielte dort in mehreren Produktionen des Kleinen Theaters am Südwestkorso sowie in der Freien Szene. Er reiste viel und gastierte u. a. am Freien Theater Bozen und der Komödie Bielefeld.
Seit der Spielzeit 2016/17 ist Stefan Dick festes Ensemblemitglied des Nordharzer Städtebundtheaters.

Arnold Hofheinz

Arnold Hofheinz gehört seit 2008/2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheater. Er wurde 1963 in Freiburg/Breisgau geboren. Nach Abitur und Wehrdienst absolvierte er eine Schauspielausbildung am Margot-Höpfer-Studio. Schon während des Studiums folgten erste Engagements in Frankfurt/Main und Hamburg, danach ein dreijähriges Engagement am Münchner Theater für Kinder, wo sich der Schauspieler intensiv mit den großen Märchen der Welt beschäftigte. Hofheinz arbeitete am Fränkisch-Schwäbischen Städtebundtheater Dinkelsbühl und nach der Wende zunächst an der Landesbühne Eisleben. Seit Jahren nunmehr in Quedlinburg ansässig, war Hofheinz auch für andere Kultureinrichtungen Quedlinburgs aktiv (Mitbegründer der Galerie „arbeitskreis 7kunst“ und Initiator der Theatervorstellungen im Wipertihof). Künstlerisch prägend wurde für ihn insbesondere die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Fritz Bennewitz, Kurt Veth, Hans-Georg Simmgen, Markus Everding oder Astrid Windorf. Wichtige Rollen waren u.a. Leonce, Lysander, Mephisto, Salieri, Tellheim und Nathan.

Sebastian Wirnitzer

Sebastian Wirnitzer wurde 1974 in Friedrichroda geboren und absolvierte ein Schauspielstudium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Als fester und freier Schauspieler war er anschließend am Schauspielhaus Bochum, Renaissance-Theater Berlin, Theater Altenburg-Gera, Theater Nürnberg, bei den Freilichtspielen in Schwäbisch Hall, den Festspielen in Bad Vilbel und am Hans Otto Theater Potsdam sowie am Nordharzer Städtebundtheater engagiert.
Neben seinen Theaterengagements arbeitete Sebastian Wirnitzer auch für Film und Fernsehen; so war er u. a. in der TV-Serie "Hinter Gittern" sowie in den Kinospielfilmen "Alibi" und "Waschen, schneiden, legen" zu sehen.
Als Regisseur trat er erstmals mit "An der Arche um acht" von Ulrich Hub am Hans Otto Theater in Erscheinung. Auf Grund des großen Erfolgs seines Regiedebüts folgten rasch weitere Inszenierungen wie die Uraufführung des Schauspiels "Der Zufriedene" von Katharina Schlender, "Othello" von William Shakespeare und "Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte" von Luis Sepúlveda. Am Landestheater Eisenach inszenierte Sebastian Wirnitzer "Leonce und Lena", "Antigone" von Jean Anouilh sowie "Loriots dramatische Werke" und am Staatstheater Braunschweig führte er Regie bei der Uraufführung "Was ich vergessen habe" nach einem Roman von Edward van de Vendel sowie bei "Nathans Kinder".
2013 arbeitete Wirnitzer in der Comödie in Dresden mit Heinz Rennhack und Heinz Behrens. Am Nordharzer Städtebundtheater inszenierte er zuletzt die Komödie „Mirandolina“ und bringt mit „Ein Sommernachtstraum“ erstmals auch eine Freilichtinszenierung in das Bergtheater Thale.

Holger Potocki

Holger Potocki, 1974 in Berlin geboren, wurde nach seinem Studium der Musikwissenschaft, Geschichte und Kulturwissenschaften in Berlin an das Theater Magdeburg engagiert – zunächst als Regieassistent, ab August 2000 als Spielleiter des Musiktheaters. Seit der Spielzeit 2002/2003 war er Oberspielleiter des Musiktheaters, von 2006 bis 2009 Operndirektor am Theater Magdeburg. In Magdeburg setzte Holger Potocki u. a. die Uraufführung „Defendants Rosenberg“ von Ari Benjamin Meyer, „Rusalka“, „Don Pasquale“, „La Traviata“, „Das Feuerwerk“, „Der Barbier von Sevilla“, „Salome“, „Tannhäuser“, „Der Liebestrank“ und „Rigoletto“ in Szene. Neben seiner Regietätigkeit schreibt Holger Potocki Libretti, darunter die Kammeroper ‚Das verräterische Herz‘, die er in Magdeburg und am Nationaltheater Tokio (Japan) in Szene setzte. Mit dieser Regiearbeit eröffnete er auch das ‚Chamber Opera Festival‘ am Nationaltheater Seoul (Südkorea). (Weitere Opernlibretti: „Die Rose und die Nachtigall“, „Der Nussknacker“ sowie „Die chinesische Nachtigall“). Gastinszenierungen führten ihn u.a. an die Landesbühnen Sachsen Radebeul, das Theater Lüneburg, das Theater Nordhausen, die Kammeroper Köln und an das Nordharzer Städtebundtheater, wo er zuletzt „Der Vetter aus Dingsda“ und „Das Feuerwerk“ inszenierte.

Rosmarie Vogtenhuber

Rosmarie Vogtenhuber, geboren 1977 in Vöcklabruck in Oberösterreich, studierte am Max Reinhardt Seminar in Wien bei Achim Benning und Luc Bondy Regie. Im Anschluss an das Studium folgten Regieassistenzen am Theater Erfurt, Theater Landshut sowie am Staatstheater Stuttgart unter anderem bei Johan Simons. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin unter anderem in Osnabrück, Linz, Stuttgart, Detmold, Dessau, Quedlinburg, Stendal und Bern. 2004 gründete sie in Linz mit Menschen mit Behinderung das Ensemble ESSELLISSIMO. (SLI Linz) Im Sommer 2010 rief sie das „Erste Quedlinburger Gemüsetheater“ ins Leben. Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte Vogtenhuber „Im weißen Rössl“, „Charleys Tante“, „Der Kontrabass“ und brachte im Sommer 2013 „Der Name der Rose“ in die Stiftskirche Quedlinburg. Diese Inszenierung ist jährlich im Sommer dort zu erleben.

Werner Pichler

Der österreichische Regisseur Werner Pichler wuchs in der Nähe von Wien auf, und begeisterte sich schon früh fürs Theater. Neben seiner Ausbildung zum Elektroingenieur nahm er Unterricht in Ballett und Jazzdance. Seine Tanz und Theaterausbildung setzte er ab 1983 in New York fort. Sein Operndebüt fand 1986 als Tänzer im Venusbergballett im Tannhäuser an der New Yorker Met statt, wo er in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Bühnenerfahrungen sammeln konnte. Engagements als Regieassistent und Abendspielleiter führten ihn 1992 zurück nach Europa ans Opernhaus und Opernstudio Zürich, Stadttheater Klagenfurt, Opera Ireland Dublin und zu den Bregenzer Festspielen, wo er unter anderem für die Wiederaufnahme von Richard Jones’ La Bohéme verantwortlich war und Brian Lage für die preisgekrönte Fernsehaufzeichnung dieser Produktion zur Seite stand. 1994 wurde er ans Ulmer Theater engagiert, wo er ein Jahr später seine erste eigene Inszenierung, Smetanas Verkauften Braut präsentierte. Für Ulm führte er weiters Regie bei Hänsel und Gretel, Orpheus und Eurydike, Gräfin Mariza, I Capuleti e i Montecchi, Liebestrank, Maria Stuarda, La Traviata, Anna Bolena, Orpheus in der Unterwelt, Il Trovatore, La Cenerentola, Martha, und zuletzt dem Musical Jesus Christ Superstar, das nach erfolgreichen Aufführungen im Theater 2009 auch für ausverkaufte Freilichtvorstellungen auf der Wilhelmsburg sorgte. Als freischaffender Regisseur war er international an folgenden Opernhäusern tätig: Staatsoper Danzig (Anna Bolena), Wiener Schlosstheater Schönbrunn (Hänsel und Gretel), Wiener Klangbogen (Enrico), Opernhaus Halle (Jakob Lenz), Theater Augsburg (La Traviata), Opernhaus Greifswald und Stralsund (Der Barbier von Sevilla), Oper Dortmund (Der Wildschütz) und an der Königlichen Oper Stockholm (Hans och Greta), Hamburger Kammeroper (Don Pasquale), Barocktheater Schwetzingen (L’Olimpiade), Musiktheater Vorarlberg (La Traviata), Opernhaus Wuppertal (Cabaret), Staatsoper Stettin (Fidelio). Regelmäßiger Gast war er bei den Operettenfestspiele Langenlois (Land des Lächelns, Czárdásfürstin, Vogelhändler), ebenso wie am Landestheater Coburg (Der Wildschütz, Rigoletto, Don Pasquale), am Landestheater für Niedersachsen/Stadttheater Hildesheim (Zar und Zimmermann, Walzertraum) und dem Musiktheater Vorarlberg (Die Czárdásfürstin). 2010 gab er sein Debüt als Schauspielregisseur mit Der Kontrabaß. Seine Interpretation von Der Freischütz für die Oper Liberec war auch in Deutschland (München, Fulda), Österreich und der Schweiz zu sehen. Neben seinem künstlerischen Schaffen als Regisseur engagiert sich Werner Pichler für die Ausbildung junger talentierter Opernsänger. So arbeitete er als Dozent an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und dem Mozarteum Innsbruck. Seit mehreren Jahren gibt er in Italien an der internationalen Fakultät des Corso Estivo per giovani cantanti lirici in Urbania Studenten szenischen Unterricht und leitet Klassen für Improvisation und Körpertraining.
Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte er Carmen und Eine Nacht in Venedig, die jeweils auch im Bergtheater Thale zu sehen waren.

Masami Fukushima

Masami Fukushima wurde in Japan geboren und lernte am Kumamoto Ballet Studio und der Tobisawa Ballet School. Im Jahr 1995 wurde Fukushima Mitglied der Shanghai Ballet School. 1997 gewann sie den dritten Preis beim All China's Ballet Competition "TAO LI BEI". 1999 trat Masami Fukushima der Star Dancer Ballet Company bei, wo sie im folgenden Jahr als Solistin tanzte. Für die Hauptrolle in Jerome Robbins' "Nachmittag eines Fauns" wurde Fukushima zu einer der Internship Member’s gewählt und erhielt ein internationales Stipendium der japanischen Regierung. 2007 wurde sie Mitglied des Koninklijk Ballet van Vlaanderen, Belgien. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Masami Fukushima festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Gabriele Altevers

Gabriele Altevers wurde in Meppen/Niedersachsen geboren. Sie studierte von 1993 bis 1998 Grafik-Design und Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, u.a. bei Hildegard Korger, Ruedi Baur und Günther Karl Bose. 1998 absolvierte sie bei Prof. Volker Pfüller und ist seither freischaffende Grafikerin und Illustratorin, wohnhaft in Berlin.
Altevers gestaltet vor allem Drucksachen wie Plakate, Bücher und Kataloge, aber auch Erscheinungsbilder und Ausstellungsgrafik für kulturelle Veranstaltungen (Theater- und Tanzfestivals, Ausstellungen) sowie für Künstler, Theater, Verlage und Firmen.
Eine kleine Auswahl aus den zahlreichen Auftraggebern: Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland – Off Europa-Theaterfestival, Leipzig/Dresden – Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart – TanzLand Festival Ponderosa, Stolzenhagen/Brandenburg – Schmuck2, Glashagen/Tokyo – Martin Nachbar, Choreograph, Berlin – Little Tiger Verlag.
Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie für die Grafikprodukte des Nordharzer Städtebundtheaters zuständig.

Runette Botha

Runette Botha ist in Südafrika geboren und studierte zunächst an der Universität von Kapstadt, wo sie 2008 ihr Diplom mit Auszeichnung ablegte, bevor sie für ein Aufbaustudium an die Royal Academy of Music wechselte. Die Sopranistin wird von mehreren Stiftungen gefördert und bildet sich kontinuierlich in Meisterklassen fort. Bei der Teilnahme am Gesangswettbewerb der „P. Schock Foundation Competition“ konnte sie bereits 2008 den 1. Preis gewinnen. Zuletzt sang Runette Botha in Brittens Oper Albert Herring die Rolle der Miss Wordsworth in einer Produktion der Royal Academy of Music, davor verkörperte sie in Gemeinschaftsproduktionen der University of Cape Town Opera School und der Cape Town Opera Company in Mozarts Don Giovanni die Rollen der Donna Anna sowie der Drusilla in Monteverdis L’Incoronatione di Poppea. Im Oratorienfach gehören u. a. Werke von Brahms, Gounod, Mozart, Haydn, Vivaldi und Bach zu ihrem Repertoire. Die Sopranistin war ab 2011 Mitglied des neu etablierten Opernstudios am Staatstheater Kassel. Sie sang dort Musetta (La Bohème), Costanza (Griselda), Taumännchen (Hänsel und Gretel), Marzelline (Fidelio), Papagena (Zauberflöte) und Pérons Geliebte (Evita).

Florian Kießling

in Altenburg geboren, aufgewachsen in Weimar, studierte Orchesterleitung und Musiktheaterkorrepetition.
Sein erstes Engagement begann er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am „Eduard-von-Winterstein-Theater“ Annaberg-Buchholz, bevor er zur Saison 2013/14 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung ans Nordharzer Städtebundtheater wechselte. Dort wurde er zur Saison 2014/15 zum Kapellmeister und Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors ernannt

Fernando Blumenthal

Fernando Blumenthal absolvierte nach einer Buchhändlerlehre ab 1980 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Er war als Charakterdarsteller und Komiker bis 2003 Ensemblemitglied des Theaters Erfurt. Seit 2003 arbeitet er als freischaffender Schauspieler, Kabarettist und Regisseur. Bereits 1999 legte er eine erste Regiearbeit am Kabarett „Die Arche“ in Erfurt vor und wirkt hier auch als Kabarettist.
Seit 2003 ist er ständiger Gast im Harzer Bergtheater Thale. 2009 wurde er Gründungsmitglied beim „Freien Theater Harz“ und seit 2009 arbeitet er als Gast immer wieder am Nordharzer Städtebundtheater wie etwa in „Der Name der Rose“. 2014/15 zeigte er mit „Schillers sämtliche Werke... leicht gekürzt“ seine erste Regiearbeit am Haus.

Steffi Gehrke

Steffi Gehrke ist gebürtige Halberstädterin. Sie studierte von 1989-1994 Gesang an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Außenstelle Magdeburg. Seit Abschluss des Studiums 1994 ist sie fest als 1. Choralt am Nordharzer Städtebundtheater engagiert.

Can Arslan

Can Arslan ist Absolvent der Ballett Akademie der Heinz-Bosl-Stiftung. Sein erstes Engagement als Tänzer führte ihn zu Peter Schaffus an die Deutsche Oper Berlin. In den folgenden Jahren hatte er die Möglichkeit, mit den bedeutenden Choreographen Maurice Béjart, Christopher Bruss, Heinz Spoerli, Jirí Kylián, Nacho Duato, Mauro Bigonzetti, Anjelin Preljocaj und Olga Roriz zu arbeiten.
Seine ersten Choreographien schuf Can Arslan in seiner Berliner Zeit. Darauf folgten Auftragschoreographien u.a. für: Moscow Classical Ballet („Envie“), Scopia Ballet („Carmen“, „Carmina Burana“), Dortmunder Ballett („Sakura“), Theater Bremerhaven („Lunar“), Ballett Augsburg („Isis“), Ballett am Theater Magdeburg („Irrgarten), Theater Ulm („By Oneself“), Mainfranken Theater Würzburg („Veritati“, „Linchpin“), Delattre Dance Company („Lunar“, „Waking Sleep“), Landestheater Schwaben Memmingen („Kanaan, Metal Opera“), Theater Kiel („Dreamcatcher“).
Seit 2015 ist Can Arslan Ballettdirektor am Nordharzer Städtebundtheater. Zu seinen Arbeiten hier gehören „Der Nussknacker“, „Coppelia“, „Alice im Wunderland“, „Gefährliche Liebschaften“, „Hänsel und Gretel“ sowie die Kammerballette „The Fall“ und „Pandora“.

Marie-Luis Kießling

Marie-Luis Kießling absolvierte am Eduard-v. -Winterstein-Theater in ihrer Geburtsstadt Annaberg-Buchholz ein Elevenjahr, bevor sie 2009 ihr Schauspielstudium an der Fritz-Kirchhoff-Schule Berlin aufnahm und 2012 erfolgreich abschloss. Sie fühlt sich sowohl im Schauspiel- als auch im Musicalbereich zu Hause und gastierte seitdem am Eduard-v.-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz sowie am Staatstheater Meiningen, der Alten Oper Erfurt, am Theater Grüne Zitadelle Magdeburg und seit 2014 auch am Nordharzer Städtebundtheater. Hier ist sie zur Zeit als Lucy Harris im Musical „Jekyll & Hyde“ zu sehen.

Michael Rapke

Michael Rapke ist mit seinem Debüt als „Joe Gillis“ in Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“ seit Beginn der Spielzeit 2015/16 – festes Ensemblemitglied des Nordharzer Städtebundtheaters.
Der lyrische Bariton begann seine musikalische Ausbildung im Windsbacher Knabenchor. Nach zwei Jahren am Konservatorium von Nancy in Frankreich nahm er ein Gesangsstudium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Ute Trekel-Burckhardt auf. In zahlreichen Meisterkursen u. a. bei Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Kooij und Rudolf Piernay sowie bei den King’s Singers und dem Hilliard Ensemble erarbeitete er sich eine breite Stilvielfalt die von Barockgesang über Lied bis hin zu moderner Oper reicht.
Noch während seines Studiums debütiert er als „Servant“ unter der Regie von Achim Freyer in Phillip Glass‘ Oper „The Fall of the House of Usher“ am Schloßtheater Potsdam. Darauf folgten kleinere Rollen an der Staatsoper Berlin u. a. als „Basso Communardo“ in „Al gran sole carico d’amore“ unter der Leitung von Ingo Metzmacher. Es schlossen sich erste Engagements an der Deutschen Oper Berlin an, zuletzt 2015 als „Billy Jackrabbit“ in „La Fanciulla del West“ von G. Puccini.
Im Rahmen der Koproduktion „Mahlermania“ der Theatergruppe „Nico and the Navigators“ mit der Deutschen Oper Berlin war er international auf Festivals in Südkorea und Frankreich zu Gast.

Bénédicte Hilbert

Die französische Koloratursopranistin Bénédicte Hilbert studierte in Paris bei Prof. Isabelle Guillaud, Jean-Louis Paya sowie Françoise Tillard und an der Musikhochschule Leipzig bei Prof. Regina Werner-Dietrich. 2014 schloss sie ihr Studium mit dem Master in Operngesang mit Auszeichnung ab.
2012 war Bénédicte Hilbert als Königin der Nacht in Gent zu erleben. Es folgten Engagements der Oper Leipzig. Sie debütierte dort als Papagena in der „Zauberflöte“ und als Solo Ancella in Nino Rotas „Aladin und die Wunderlampe“.
Als Konzertsängerin gastiert sie regelmäßig bei dem Orchester der Sorbonne sowie dem Orchester der Universität Paris-Ouest Nanterre-La. Seit August 2015 ist Bénédicte Hilbert Mitglied im Ensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Max An

Max An gehört seit Beginn der Spielzeit 2015/16 fest zum Ensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der gebürtige Südkoreaner studierte ab 2005 an der Musikhochschule in Köln bei Prof. Edda Moser. 2007 schloss er bei Henner Leyhe sein Studium mit dem Konzertexamen ab. Schon vor und während seines Studiums gewann Max An zahlreiche Preise, u. a. den koreanischen Gesangswettbewerb Seoul 2003, den internationalen Wettbewerb Schloss Rheinsberg 2008 und den Gesangswettbewerb Pustina in Tschechien 2010. Vor seinem Engagement am Nordharzer Städtebundtheater war der Tenor am Theater Koblenz, Trier, an der Oper Breslau, der Polish National Oper Warschau, der National Oper in Korea und an der Kammeroper Köln tätig. Max An kann auf eine Vielzahl von Opern- und Operettenrollen zurückblicken, u. a. Tamino („Die Zauberflöte“), Don Ottavio („Don Giovanni“) und Varo („Arminio“ – am Städtebundtheater).

Caterina Cerolini

Caterina Cerolini abosolvierte die “Academie Princesse Grace” in Monte Carlo. Sie arbeitete mit namhaften Choreographen wie Alexander Ekman, Eugenio Buratti und George Balanchine’s Muse Nanette Glushak. Sie hatte die Möglichkeit mit Jean Christophe Maillot zu arbeiten und tanzte unter ihm das Solo des Schwarzen Schwans. Außerdem tanzte sie unter Pompea Santoro in „Schwanensee“ von Matz Ek und in der Choreographie „In Memoriam“ von Sidi Larbi Cherkaoui.
Ihre Karriere begann Caterina Cerolini am Staatstheater Hannover bei Jörg Mannes. Seit 2017 ist sie als Tänzerin am Nordharzer Städtebundtheater und seit der Spielzeit 2018/19 auch Assistentin des Ballettdirektors.

Daniel Theuring

Daniel Theuring, Westallgäuer; seit September 2017 als Schauspieldramaturg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Nordharzer Städtebundtheater engagiert; Studium an der Ludwig-Maximilian-Universität München und der Bayerischen Theater Akademie August Everding; 2007 Abschluss als Diplom Dramaturg der Universität, Abschlussarbeit: Faust Konzentrat – eine dramaturgische Analyse der Faust Inszenierungen Michael Thalheimers; Regie- und Dramaturgieassistenz, Regiearbeiten am Bayerischen Staatsschauspiel München und Theater Basel; seit 2011 an verschiedenen privaten und städtischen Theatern als freier Regisseur und Dramaturg tätig; journalistische Arbeiten und Lehrtätigkeit; 2014 Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, KBB und Disposition im Theater Lindenhof, Melchingen; 2016 Projektmanagement, Projektleitung und KBB im Theater Eisleben.

Jonte Volkmann

Jonte Volkmann wuchs in Minden auf. Er absolvierte seine Schauspielausbildung unter der Leitung von Herbert Olschok an der Theaterakademie Vorpommern. Bereits während des ersten Studienjahres konnte er Erfahrungen auf den Bühnen der Vorpommerschen Landesbühne sammeln. So spielte er auf der Freilichtbühne der Hafenfestspiele Usedom als "Michael Kuppisch" in Brussigs "Sonnenallee", im Kindertheater als "Igelmann" in Ensikats "Hase und Igel" oder als "Frankaxel" in Zellers "Triumph der Provinz".
In der Spielzeit 2016/17 wirkte er als Ensemblemitglied der Vorpommerschen Landesbühne unter anderem als Dr. Fritz Hagendorn in Kästners "Drei Männer im Schnee" und als "August" in Bauersimas "norway.today" mit.
Seit der Spielzeit 2017/18 gehört Jonte Volkmann fest zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Andrea Kaempf

Andrea Kaempf studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim und Bühnenbild an der Ecole d’architecture in Clermont-Ferrand bei Remi Bourdier, Marcel Fredefont und Guy-Claude François.

Von 1999-2002 war sie als Bühnenbildassistentin am Theater Oberhausen und den Bühnen der Stadt Köln engagiert. 2002 war sie Stipendiatin des Internationalen Forums Junger Bühnenangehöriger und zweitplaziert beim Gudrun-Wassermann-Buschan-Preis für junge Bühnen- und Kostümbildner. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Neben dem Theater, wo sie in den Sparten Schauspiel, Oper und Tanz in Tours, Köln, Düsseldorf, Oberhausen, Münster, Zürich, Leipzig und Freiberg sowie für die RuhrTriennale tätig war, arbeitete sie auch beim Film. So zeichnete sie unter anderem bei dem Film „Brinkmanns Zorn“, der den Grimme-Preis erhielt, für die Kostüme verantwortlich. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Ausstattungsleiterin am Nordharzer Städtebundtheater.

Rebekka Stanzel

Die Regisseurin Rebekka Stanzel wuchs in Karlsruhe, Genf und Heidelberg auf. Nach ihrem Engagement an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim unter Prof. Jutta Gleue, wo sie neben eigenen Regiearbeiten und der Leitung der szenischen Grundausbildung auch Aufgaben in der Organisation und Leitung der Opernschule übernahm, wirkte Rebekka Stanzel in Festengagements an den Staatstheatern Nürnberg und Braunschweig (zuletzt als Hausspielleiterin), ehe sie sich 2011 als Regisseurin, Schauspiellehrerin und Trainerin für Kommunikation und Präsentation (Schwerpunkt Körpersprache) selbständig machte.

In zahlreichen Gastengagements arbeitete sie außerdem mit vielen international renommierten Künstlern zusammen (Willy Decker, Adam Fischer, Alexander Joel, Zoltan Kocsis, Christoph Prick, Ildiko Raimondi, Gerhard Siegel, Bo Skovhus, Irene Théorin u.v.m.) und an einigen der wichtigsten Theaterhäuser Europas (u.a.: Teatre del Liceu Barcelona, Müveszetek Palotája Budapest, Den Norske Opera Oslo, Teatro Real Madrid).

Schon früh machte sie durch einige sehr erfolgreiche Inszenierungen auf sich aufmerksam. Ihr Können stellte sie wiederholt bei Opern- und Theaterproduktionen in Budapest, Dessau, Hamburg, Halberstadt, Mannheim und Nürnberg (Auswahl) unter Beweis.

Die diplomierte Theaterwissenschaftlerin spricht fließend Französisch und Englisch sowie Italienisch und Spanisch und war 2005 Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung Bayreuth.

Eric Eisenach

Eric Eisenach stammt aus Alsfeld in Oberhessen. Seine Ausbildung absolvierte er an der staatlich anerkannten Schauspielschule Charlottenburg, Berlin unter der Leitung von Valentin Platareanu und erhielt sein erstes Engagement während der Ausbildung am Thalia Theater Halle.
Nach seinem Studium war er festes Ensemblemitglied am Landestheater Eisenach und spielte dort unter anderem Lysander in Shakespeares' 'Sommernachtstraum', Franz Moor in Schiller's 'Die Räuber' sowie Phädra im Musical 'La Cage aux Folles'.
Im festen Ensemble des Theater Kiel war er als Ben in Franziska Steiof's 'Vom Anfang der Welt' oder als Alex in 'A Clockwork Orange' von Anthony Burgess zu sehen.
Zuletzt vor allem in der freien Szene aktiv, spielte er mitunter die Herzkönigin in 'Alice im Wunderland' von Lewis Carroll oder den Pater Lorenzo in Shakespeares' Romeo und Julia.
Seit der Spielzeit 2018/19 ist Eric Eisenach festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Anne Wolf

Aufgewachsen in der brandenburgischen Kleinstadt Jüterbog, zog es Anne Wolf nach dem Abitur in die Hauptstadt, um an der deutsch-polnischen Transform-Schauspielschule ihre Ausbildung zu absolvieren. Am Teatr Studio am Salzufer spielte sie 3 Jahre lang die Hauptrolle in der Produktion "Pfannkuchen, Schweine, Heiligenscheine" unter der Regie von Janina Szarek und gastierte u.a. in Frankfurt (Oder), Stettin und Slubice. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört sie zum festen Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Madoka Sato

Madoka Sato wurde in Japan geboren und erhielt im Alter von 5 Jahren ihren ersten Ballett-Unterricht. Sie studierte an der Japan music high school, bevor sie Studentin an der Benedict-Manniegel Ballett Academy in München wurde. Als Mitglied der Junior ballet company Benedict-Manniegel sammelte sie erste Erfahrungen in einem festen Ensemble. Beim internationalen Tanzwettbewerb Tanzolymp in Berlin erreichte sie 2014 und 2015 Bronze im Modern Dance. Seit 2018 ist Madoka Sato Mitglied des Ballettensembles am Nordharzer Städtebundtheater.

Michele Carnimeo

Michele Carnimeo wuchs in Italien auf. Ab dem Alter von 9 Jahren erhielt er Tanzunterricht an der Tanzschule "Héron" unter der Leitung von Deborah Desideri. Anschließend studierte er an der National Academy of Dance in Rom. Dort wirkte er in verschiedenen Aufführungen der Academy Tour Group mit. Seit 2018 ist Michele Carnimeo Mitglied des Ballettensembles am Nordharzer Städtebundtheater.

Cristian Colatriano

Seit er 7 Jahre alt war, erhielt Cristian Colatriano Unterricht am Centro studi danza von Daniela Lamacchia. Nach seinem Studium an der National Academy of Dance in Rom war er Mitglied der Academy Tour Group und tanzte während dieser Zeit in verschiedenen Inszenierungen, u. a. von John Neumeier, Roberto Scafati und Denis Ganio. Seit 2018 ist Cristian Colatriano festes Ensemble-Mitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Kerstin Maus

Kerstin Maus absolvierte von 2007 bis 2011 ihre Schauspielausbildung an der Theaterschule Aachen und debütierte 2011 in der Rolle der Maria Rainer im Musical "The Sound of Music" am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz, wo sie seither regelmäßig gastiert.
Sie arbeitet freischaffend sowohl im Schauspiel- als auch im Musicalbereich und war bisher an den Landesbühnen Sachsen, dem Landestheater Dinkelsbühl und dem Landestheater Eisenach engagiert.
Am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg wird sie die Rolle der Lisa Carew in Wildhorns Musical "Jekyll & Hyde" übernehmen.

Lutz Faupel

Lutz war zuletzt an den Städtischen Bühnen Osnabrück als Maledictus Made in "Der satanarcholügenialkohöllische Wunschpunsch“ zu sehen, außerdem als Agent in der deutschsprachigen Erstaufführung von "Heimat" des Russen Konstantin Kostenko an der ADK Baden-Württemberg.
In den Jahren zuvor spielte er am Stadttheater Trier (u.a. Aigisthos in "Orestie") und an der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven (Clyde in "Clyde und Bonnie“ und Willy Batzler in „Märtyrer"), am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, außerdem am International Theater Oslo und am heutigen Boulevard Theater Dresden, während der Ausbildung auch in Produktionen der Theaterakademie Hamburg (u.a. Leonce in "Leonce und Lena").
Eines seiner Standbeine ist die Arbeit als Sprecher am Mikrofon. So synchronisierte er für VW einen TV-Werbespot (Modell Tiguan) und lieh Deutschlandradio Kultur als Voice-Over für die Sendung "Am Mikrofon" die Stimme. Seit nun zehn Jahren ist Lutz als Nachrichtensprecher und Moderator beim Sender Euronews (Lyon) beschäftigt, wo er auch als Live-Kommentator und freier Producer zum Einsatz kommt. In Berlin ist er als Nachrichten-Producer für die Agentur Reuters tätig, in Hamburg als Synchronsprecher für Studio Funk.
Foto: Stefan Klüter

Birgit Kronshage arbeitet als freischaffende Regisseurin. Sie studierte Romanistik, Neuere Deutsche Literatur und Musikwissenschaft in Göttingen und Bonn. Ihre Laufbahn begann sie als Dramaturgin für Musiktheater und Konzert in Gießen und wurde danach Regieassistentin in Kiel. Anschließend ging sie als Spielleiterin an das Stadttheater Bremerhaven, wo sie „Fra Diavolo“ von Auber, „Der Liebestrank“ von Donizetti sowie „Zwei Witwen“ und „Die verkaufte Braut“ von Smetana inszenierte. Von 2002 bis 2010 war Birgit Kronshage Spielleiterin am Theater Bielefeld und brachte hier u. a. „Der König Kandaules“ von Zemlinsky, Puccinis „La Bohème“ und Monteverdis „Combatimento di Tancredi e Clorinda“ auf die Bühne. Als Leiterin der Studiobühne setzte sie Werke der unterschiedlichsten Epochen und Stile auf das Programm, so inszenierte sie u. a. Marc Neikrugs Monodrama „Through Roses“, Arnold Schönbergs Liederzyklus „Das Buch der hängenden Gärten“ und die Kinderoper „Des Kaisers neue Kleider“ von Wolfgang Hahn und Bernd Wilden. Außerdem entwickelte sie verschiedene eigene Produktionen wie z.B. das Monteverdi-Pasticcio „Orpheus oder Umdrehen zwecklos“, die Kammeroperette „In Sachen Gasparone“ für 4 Sänger und einen Sprecher frei nach Carl Millöcker oder den szenischen Liederabend „Schlachten/Tanten/Grausamkeiten“ nach Liedern von Kreisler/Schumann/Wedekind. Zuletzt inszenierte sie für das Landestheater Coburg „Eight Songs for a Mad King“ von Peter Maxwell Davies und „Infinito Nero“ von Salvatore Sciarrino.

Nach Händels „Arminio“ und Richard Wagners "Tannhäuser" inszeniert Oliver Klöter Smetanas "Die verkaufte Braut" für das Nordharzer Städtebundtheater.
Als Regisseur arbeitete Oliver Klöter bereits in Deutschland, Niederlande, Schweiz, Italien, Zentralamerika und den USA. Unter seinen Inszenierungen befinden sich Werke wie „Tosca“ (Puccini), „Idomeneo“ (Mozart/Strauss), „Fidelio“ (Beethoven), „Iphigenie auf Tauris“ (Gluck/Strauss), „I Capuleti e i Montecchi“ (Bellini), „The Turn of the Screw“(Britten), „Die Zauberflöte“ (Mozart), "Pierrot lunaire" (Schönberg), "La Molinara" (Paisiello), „Carmen“ (Bizet), „The Io-Passion“ (Birtwistle), „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Nicolai), „Le Nozze di Figaro“ (Mozart), „Missa Nigra“ (Schenker) etc.. Für die Kölner Musiktriennale inszenierte er auch ein Orchester für ein Werk von Mauricio Kagel. Er studierte Musiktheaterregie und Filmregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien und assistierte Regisseuren wie z.B. Günter Krämer, Robert Carsen, David Alden, Michael Hampe, Torsten Fischer u. a. an Bühnen wie dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona, Teatro la Fenice in Venedig, Wiener Staatsoper, Theater in der Josefstadt, Theater an der Wien, Theater St. Gallen, Oper Köln und den Salzburger Osterfestspielen. Von der Hochschule für Musik und Tanz Köln erhielt er 2008 den Ruf als fester Dozent für „Szenischen Unterricht“. Als Gastdozent unterrichtet er an der Musikakademie Weikersheim, der Opernakademie Henfenfeld, dem Saarburg Music Festival, dem Vianden Music Festival (Luxemburg) und am Conservatorium Maastricht. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Opernregisseur leitete er von September 2008 bis September 2009 als Geschäftsführer das FORUM TIBERIUS – Internationales Forum für Kultur und Wirtschaft e.V. in Dresden. Diese gemeinnützige Institution verschreibt sich der Vernetzung von Kultur und Wirtschaft und veranstaltet sowohl regionale Künstlerförderung und internationale kulturpolitische Kongresse als auch große internationale Musikwettbewerbe.

Janek Liebetruth, geboren 1980 in Wernigerode, aufgewachsen in Benneckenstein, studierte Theaterwissenschaft, Medienwissenschaft und Amerikanistik an der Universität Potsdam und der Freien Universität Berlin. Im Studienjahr 2004/05 wurde es ihm ermöglicht ebenfalls am Augustana College im US-Bundesstaat South Dakota zu studieren. Im Zuge der Recherche für seine Magisterarbeit gründete er dort die »Bühnenkunst Theatre Company«, für die er als Künstlerischer Leiter agierte und welches seine Debütinszenierung »Spring Awakening« produzierte. Im Jahr 2008 schloss Janek Liebetruth das Studium mit seiner Magisterarbeit über die Gründung eines professionellen Theaters im Mittleren Westen der USA ab, welche er auch veröffentlichte.
Von 2007 bis 2009 arbeitete Janek Liebetruth am Hans Otto Theater Potsdam wiederholt mit Uwe Eric Laufenberg zusammen - zuerst als Hospitant, dann als Regieassistent. Im Rahmen der Reihe Freistil gab er dort mit Sartres »Geschlossene Gesellschaft« auch sein deutsches Regiedebüt. Danach war er bis zur Spielzeit 2012/13 am SCHAUSPIEL STUTTGART als Regieassistent engagiert und arbeitete unter anderem mit Michael Thalheimer, Hasko Weber, Nuran David Calis, Annette Pullen und Thomas Dannemann zusammen.
Mit Fassbinders »Tropfen auf heiße Steine« stellte er sich in der Spielzeit 2011/12 erstmals dem Stuttgarter Publikum als Regisseur vor und hat in der Spielzeit 2012/2013 die Komödie »Adam und Eva« von Peter Hacks auf der Großen Bühne NORD inszeniert. Seine nächste Inszenierung führte ihn ans Deutsche Nationaltheater Weimar, wo er 2014 »Die neuen Leiden des jungen W.« von Ulrich Plenzdorf zur Premiere brachte. Danach setzte er „Der Besuch der alten Dame“ von Dürrenmatt (2015), „Die Räuber“ von Schiller (2016) und „Hexenjagd“ von Miller (2017) für das Festival THEATERNATUR auf der Waldbühne Benneckenstein um.
Derzeit arbeitet Janek Liebetruth als freier Regisseur in ganz Deutschland. Er ist darüber hinaus Vorsitzender des Landeszentrums für Spiel und Theater Sachsen-Anhalt sowie Vorstandsvorsitzender des Kulturrevier Harz e.V.. Weiterhin ist er Künstlerischer Leiter des von ihm 2013 gegründeten THEATERNATUR - Festival der darstellenden Künste.

Sabine Lindner wurde 1967 in Münchberg geboren. Nach erfolgreichem Abitur begann sie eine Tischlerlehre und schloss diese mit dem Gesellenbrief ab.

Nach Studium und Assistenzzeit bei dem Ausstatter Domi Hahn verbanden sie ab der Spielzeit 1997/98 Gastspielverträge als Bühnenbildnerin und oft auch in der Doppelfunktion als Bühnen- und Kostümbildnerin mit den Theatern Lüneburg, Zeitz, Freiberg, Bremerhaven, den Badischen Landesbühnen Bruchsal, dem Theater Vorpommern, Landestheater Mecklenburg, den Kreuzgangspielen Feuchtwangen und den Luisenburg Freilichtspielen in Wunsiedel.

Bei der Neueinrichtung der Ostseefestspiele 2003 betreute sie neben dem Bühnen- und Kostümbild auch die konzeptionelle Theater-Grundausstattung für ein Motorfrachtschiff, das zur Spielstätte ausgebaut wurde. Ebenso zeichnete sie für die grundlegende Bespielung der weiteren Open-Air-Spielstätte in Greifswald am Museumshafen mit verantwortlich.

Seit der Spielzeit 2004/05 bis August 2012 war Sabine Lindner Ausstattungsleiterin am Theater Vorpommern (Greifswald/ Stralsund) und stattete hier unter anderem "Aida", "Fidelio", "Die Physiker", "Manche mögen´s heiss - Sugar" und "Turandot" aus. In dieser Zeit betreute sie auch weiterhin die Weiterführung und Positionierung der Ostseefestspiele und arbeitete ebenfalls für verschiedene Ausweichspielstätten und Spielorte, so z.B. für die Jakobikirche in Stralsund. Und war mit der Ausstattung für die Eröffnungspremiere "Fidelio" betraut, mit welcher das Stralsunder Theater nach Umbau und Rekonstruktion 2008 wieder eröffnet wurde.

Spannende Projekte haben sie von 2012 bis 2014 nach England geführt.

Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie wieder freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig.

Mit den Aufbaustudien in den Fächern Eventkonzeption, Kultursponsoring, Projektmanagement und BWL eröffnen sich neue Wirkungskreise im Bereich Eventmanagement.

Hannes Hartmann wurde in Wien geboren. Nach einer Fachhochschulausbildung für Innenarchitektur und Möbelbau folgen Arbeiten bei verschiedenen Architekten und als Tischlergeselle in einem Atelier für antike Wohnungseinrichtung. Von 1994-2001 Studium für Bühnenbild und Kostümentwurf an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg bei Herbert Kapplmüller und der Kunstgeschichte in Wien.

Seit 1999 freier Bühnen- und Kostümbildner für Theater und Film. Arbeiten u.a. am Staatstheater Stuttgart, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Schauspielhaus Bochum, an der Oper Chemnitz, den Sophiensälen Berlin, am Mousonturm Frankfurt und auf Kampnagel Hamburg. Von 2009 – 2013 Ausstattungsleiter am Schauspiel der Staatstheater Stuttgart.

Foto: David von Becker

Die in Hamburg geborene Sopranistin Annabelle Pichler studierte an der Musikhochschule Köln und stand bereits in dieser Zeit auf verschiedenen Bühnen und Konzertpodien, wie z.B. der Kölner Philharmonie, den Salzburger Festspielen, der Bonner Oper und dem Teatro Comunale Poliziano in Montepulciano.
Erste Engagements führten sie an das Staatstheater Kassel, an das Prinzregententheater in München (Regie: August Everding) und in die Liederhalle Stuttgart (Dirigent: Roberto Paternostro).
Neben vielen Fachpartien wie der Donna Anna, Mimi, Micaela, Antonia, Agathe, Hanna Glawari, Lisa, Gräfin Mariza, Rosalinde und der Marschallin im "Rosenkavalier", in denen sie bereits zu hören war, tritt sie auch als Lied- und Konzertsängerin in Erscheinung, wie z.B. mit den "Vier letzten Liedern" von R. Strauss im Rahmen der Domfestspiele in Halberstadt unter Johannes Rieger.
2017 gab sie am Nordharzer Städtebundtheater als Gast ihr Wagner-Debüt als Elisabeth im "Tannhäuser" und in der Spielzeit 2017/18 steht sie dort als Amelia in Verdis „Un ballo di maschera“ und als Elektra in Mozarts „Idomeneo“ auf der Bühne.
Ihre freiberufliche Tätigkeit führte sie u.a. an die Staatstheater Nürnberg, Mainz und Meiningen, das Tiroler Landestheater in Innsbruck, an das Pfalztheater Kaiserslautern und an die Oper Leipzig.
Sängerisch prägend wirkte auf sie ihr Studium bei Prof. Hans Sotin sowie Gesangskurse und Meisterklassen bei Prof. Klesie Kelly-Moog, Kammersängerin Brigitte Fassbaender, Brigitta Seidler-Winkler und Prof. Jaakko Ryhänen.