Spielzeit
2018/19

Ensemble

INTENDANZ

MD Johannes Rieger Intendant/Musikdirektor / Silke Benser Sekretärin des Intendanten

VERWALTUNGSDIREKTION

Jörg Heyne Verwaltungsdirektor / Ute Ernst Sekretärin des Verwaltungsdirektors

DRAMATURGIE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Susanne Germer Chefdramaturgin, Dramaturgie Musiktheater / Daniel Theuring Schauspieldramaturg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Anja Grasmeier Theaterpädagogin / Ines Heyer Dramaturgiesekretärin, Archiv und Bibliothek / Gabi Altevers Grafikerin

DISPOSITION / KÜNSTRL. BETRIEBSBÜRO / VERKAUF / MARKETING

Bertram Beier Verkaufsleiter, Disponent / Volker Reichenbecher Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros, Statisterieleiter / Anne Oehring Referentin für Marketing und Außenwerbung

REGISSEURE

Arnim Beutel / Hinrich Horstkotte / Philip Jenkins / Susanne Knapp / Andrea Moczko / Werner Pichler / Holger Potocki / Emil Roijer / Klaus Seiffert / Rebekka Stanzel / Esther Undisz / Rosmarie Vogtenhuber / Thomas Wingrich / Sebastian Wirnitzer

CHOREOGRAFEN

Can Arslan / Mario Mariano (Gast)

BÜHNEN- UND KOSTÜMBILDNER

Andrea Kaempf Ausstattungsleiterin
Arnim Beutel / Sandra Dehler / Bianca Fladerer / Tom Grasshof / Verena Hemmerlein / Wiebke Horn / Jakob Knapp / Bernhard Niechotz / Eva Schwenk / Tilo Staudte / Joanna Surowiec / Gesine Ullmann

DIRIGENTEN

MD Johannes Rieger Chefdirigent, Leiter des Musiktheaters / Kari Kropsu 1. Kapellmeister, stellv. Leiter des Musiktheaters / Florian Kießling Kapellmeister und Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors / Jan Rozehnal Chordirektor mit Dirigierverpflichtung / Hyung Ju Lee Solo- und Ballettrepetitor mit Dirigierverpflichtung

SÄNGERINNEN

Runette Botha / Bénédicte Hilbert / Bettina Pierags / KS Gerlind Schröder
Gäste: Edith Jeschke-Keber / Antje Rietz

SÄNGER

Max An / Juha Koskela / Gijs Roelof Nijkamp / Michael Rapke / Klaus-Uwe Rein / Tobias Amadeus Schöner / Norbert Zilz
Gäste: Denis Lakey / Mario Mariano / Enrico Scheffler

SCHAUSPIELERINNEN

Swantje Fischer / Julia Siebenschuh z. Zt. in Elternzeit / Anne Wolf
Gäste: Harriet Kracht

SCHAUSPIELER

Arnold Hofheinz Koordinator Schauspiel / Stefan Werner Dick / Eric Eisenach / Jonte Volkmann
Gäste: Curdin Caviezel

BALLETTDIREKTION

Can Arslan Ballettdirektor
Caterina Cerolini Assistentin des Ballettdirektors

TÄNZERINNEN

Ana-Sanziana Beschia / Caterina Cerolini / Masami Fukushima / Madoka Sato

TÄNZER

Martin Barry Anderson / Cristian Colatriano / Vinicius Augusto Menezes da Silva / Michele Carnimeo

CHORSÄNGERINNEN

Karin Effenberger / Annegret Fischer / Steffi Gehrke / Christine Köppe / Ursula Meinke / Thea Rein / Sabine Scheffler / Anke Suppas / Amrei Wasikowski

CHORSÄNGER

Dobrin Alexandrov / Jungwoo Jang / Volker Jaremko / Thomas Kiunke / Sungmin Kang / Helmut Müller / Wolfgang Scholtissek / Ji Hoon Yoo

ORCHESTERMUSIKER

I. VIOLINEN
Jakub Sedláček 1. koord. Konzertmeister / Diana Zaviryukha 2. koord. Konzertmeisterin / Anisoara Junkel / Ulrike Huke / Margareta Fränz / Viorica-Elena Carpiuc / Adrian Stefanescu

II. VIOLINEN
Dimo Balev / Jenni Koskela / Antonela Carla Ionita / Emilia Ilieva

VIOLEN
Sunhee Park / Gabriela Nisa

VIOLONCELLI
Jens Herrmann / Wesselka Ivanov / Florinel Maxim

KONTRABASS
Joshua Choi

FLÖTEN
Sebastian Kranz / Vera Goertz

OBOEN
Yuta Toda / Aurelia Orban

KLARINETTEN
Gheorghe Ionescu / Ralf Hufeland

FAGOTTE
Erik Stolte / Gyözö Czondi

HÖRNER
Nikolaus Becker / Dagmar Bücking / Octavian Costache

TROMPETEN
Bernd Scheide / Matthias Kunert

POSAUNEN
Edgar Meinke / Ilian Iliev / Patrick Kohl

TUBA
Bruno Uetz

PAUKEN/SCHLAGZEUG
Markus Schmitzer / George Pane

KORREPETITOREN

Florian Kießling Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors / Violetta Kollar Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung / Hyung Ju Lee Solo- und Ballettrepetitor mit Dirigierverpflichtung

REGIEASSISTENTEN / SOUFFLAGE

David Bolik / Charlotte Hohlstein / Silke Nuss

INSPIZIENTEN

David Bolik / Charlotte Hohlstein / Susan Kaltenbacher

ORCHESTERMANAGER

Bruno Uetz

ORCHESTERWART

Detlef Ebert

KOSTÜMABTEILUNG

Kerstin Nagat Leiterin des Kostümwesens/Damengewandmeisterin / Silvia Mundt Herrengewandmeisterin

SCHNEIDERINNEN

Andrea Günzler / Sabine Harms / Ramona Höhne / Gabriele Küster / Jana Modrzejewski / Mechthild Sand / Julia Schmock / Yvonne Schöner

KOSTÜMFUNDUS

Renate Horatschek

ANKLEIDERINNEN

Manja Gölitz Leiterin / Karola Besser / Karla Brehmer / Katrin Hahne / Monika Jacobi

MASKE

Heike Kieselbach Leiterin / Carolin Hein / Katja Jäntsch / Isabella Sölter / Anne-Karin Teupel / N.N.

TECHNIK

Holger Kleinbauer Technischer Leiter

BÜHNENTECHNIK

Rolf Zobel Leiter der Bühnentechnik / Marko Lohmann Bühnenmeister / Frank Walter Bühnenmeister / Daniel Albrecht / Mike Bannier / David Kirschstein / Dirk-Olaf Krahn / Helmut Neudeck / Marco Noa / Martin Patzer / Frank Schlechta / Frank Schumm / Uwe-Werner Sydow / Torsten Windel / Michel Zelas

BELEUCHTUNGSTECHNIK

Holger Hofmann Beleuchtungsmeister, Leiter der Beleuchtungstechnik / Kent-Erich Weisheit Beleuchtungsmeister / Ralph Ballhorn / Adolf Dörre / Martin Wöde

TONTECHNIK

Kay Lautenbach Leiter der Tontechnik / Stefan Ulrich

WERKSTATT

Marco Rockmann Werkstattleiter / Susanne Freyberger Malsaalvorstand / Lutz Etebier Theatermaler / Michael Fehlberg Dekorateur / Mario Fricke Tischler / Aribert Kummer / Eicke Timpe Tischler/Schlosser

REQUISITENFUNDUS

Sandra Scholtissek

WERTERHALTUNG / INVESTITION

Anja Lewerenz

HAUSINSPEKTION

Thomas Schüller

FINANZBUCHHALTUNG

Kathrin Kühne

PERSONAL- UND LOHNBÜRO

Christine Greil / Kerstin Lehmann

ANLAGENBUCHHALTUNG / VERTRAGSWESEN

Denise Behne

BESUCHERDIENST / THEATERKASSE

Sieglinde Dollase / Katja Gembus / Iris Heubach

FREIWILLIGES SOZIALES JAHR

Josefine Bellstedt

VORSITZENDE DES PERSONALRATES

Ursula Meinke

EHRENMITGLIEDER DES THEATERS

Gero Hammer / Werner Hartmann / Ernst-Ulrich Jürgens / Anneliese Koch ✝ /
Ernst Kuhndt / KS Marie-Luise Lorenz / Ruth Meyer ✝ / Peter Petzold / Hans Stetter /
Günter Trausch ✝

Johannes Rieger, seit 2000 Musikalischer Oberleiter, seit 2005 Musikdirektor und seit 2009 Intendant des Nordharzer Städtebundtheaters, begann nach dem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in München und Meisterkursen in Salzburg und Siena seine Kapellmeistertätigkeit am Ulmer Theater, wo er 35 verschiedene Produktionen dirigierte. Gastverpflichtungen führten ihn zu zahlreichen deutschen Theatern und Orchestern (u. a. Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Pfalztheater Kaiserslautern, Kölner Philharmonie, Bamberger Symphoniker, Münchner Rundfunkorchester, Philharmonisches Orchester Regensburg, Südwestdeutsche Philharmonie, Thüringer Symphoniker und Vogtland-Philharmonie) sowie nach Frankreich, Italien, Spanien, Kanada und in die USA. Von 1996 bis 2002 war Johannes Rieger ständiger Dirigent des Ensembles für Neue Musik European Music Project und leitete zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen, u. a. für den Bayerischen Rundfunk, den NDR und SWR, für ‚wergo’ und das italienische Label ‚Symposion’. In den letzten Jahren arbeitete Rieger mit namhaften Solisten wie etwa Angela Denoke, Helen Donath, Arabella Steinbacher, Marian Lapsansky und Homero Francesch zusammen.

Susanne Germer ist seit August 2010 Chefdramaturgin des Nordharzer Städtebundtheaters. Geboren in Wernigerode, absolvierte sie nach dem Abitur bis 1984 ein Musikwissenschaftsstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nach dem Studium folgte 1984 ein erstes Engagement als Dramaturgin für Konzerte, 1990 bis 1999 als Dramaturgin für Musiktheater und Konzerte an der Oper Halle (Schwerpunkte insbesondere Händel- und Barockoper sowie zeitgenössisches Musiktheater). 1994 und 1995 oblag ihr zudem die Programmredaktion der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und der Ambraser Schlosskonzerte. Von 1999 bis 2000 arbeitete sie als Musikdramaturgin am Theater Magdeburg, von 2000 bis 2008 als Schauspieldramaturgin und Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Schauspiel Halle sowie bis 2009 in gleicher Funktion an der Oper Halle.

Anja Grasmeier wurde 1965 in Caputh geboren und wuchs in einem musik- und theaterliebenden Haushalt auf. Sie erwarb das Abitur am Gymnasium mit Spezialklassen für Musik in Potsdam, studierte an der Martin-Luther Universität in Halle/ Saale Musik, Germanistik und Sprecherziehung und schloss 1992 ihre Ausbildung zur Theaterpädagogin in Berlin ab. Seitdem ist sie als freischaffende Theaterpädagogin, Dozentin in der Erwachsenenbildung und seit 1999 am Nordharzer Städtebundtheater tätig.

Jan Rozehnal ist seit 2009 als Chordirektor am Nordharzer Städtebundtheater verpflichtet. Er wurde 1957 in Prostejow (Tschechien) geboren. Von 1972 bis 1976 studierte er am Konservatorium in Kromeriz Flöte und Schlagzeug. Von 1976 bis 1982 folgte ein Dirigierstudium an der Musikhochschule in Brno. Sein erstes Engagement führte ihn an die Südböhmische Oper in Ceske Budejovice. Danach arbeitete er als Chordirektor bei verschiedenen Konzert- und Rundfunkchören in Brno, Bratislava und Prag. Besonderes Interesse widmete er in dieser Zeit der Pflege der Alten Musik und gründete sein eigenes Spezialistenensemble („Camerata Bratislava“). Gemeinsam mit diesem wurde er mit dem Preis des Jahres „Diapason d’Or“ für eine Aufnahme mit Messen und Motetten von J. Gallus und K. Harant ausgezeichnet. Von 1986 bis 2008 leitete Rozehnal den renommierten tschechischen Männerchor „Pevecke sdruzeni moravskych ucitelu“, mit dem er weltweite Tourneen unternahm. Es entstanden verschiedene CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Labels wie z.B. Deutsche Grammophon, Naxos, Discovery. 1996 folgte der Preis der Deutschen Grammophon für eine Aufnahme von Mussorgskys „Boris Godunow“ gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado. Von 2008 bis 2009 war Jan Rozehnal als Chordirektor am Theater Koblenz engagiert.

Regina Pätzer wurde 1980 in Mannheim geboren und ergänzte nach einem Staatsexamen in Musik und Mathematik ihre solistische Gesangsausbildung bei Prof. Claudia Eder an der Hochschule für Musik Mainz. 2013 schloss Sie dort ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Sie gastierte an der Oper Frankfurt/Main, an den Theatern Mainz, Aachen, Lübeck und Görlitz sowie beim ClassicOpenAir in Berlin. Von 2009 bis 2013 war die Mezzosopranistin am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt engagiert, wo sie für Ihre herausragende Interpretation des Pierrot lunaire von Arnold Schönberg mit dem Theaterpreis 2012 ausgezeichnet wurde. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Hänsel, Nicklausse, Chérubino, Brigitta, Carmen und Octavian.

Eine rege Konzerttätigkeit verbindet sie seit Jahren mit dem Bachchor und dem Domchor Mainz, dem Barockorchester l‘arpa festante München, dem Neumeyer Consort Saarbrücken und der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Zahlreiche Konzerte führten Sie u. a. nach England und Brasilien, in die Laeiszhalle Hamburg, den NDR-Sendesaal Hannover und in die Philharmonie Luxembourg. Daneben ist sie zusammen mit ihrer Pianistin Seung-Jo Cha eine gefragte Interpretin des spätromantischen Liedrepertoires bis in die Moderne.

 Ab der Spielzeit 2016/17 gehört Regina Pätzer zum festen Musiktheaterensemble des Theaters Lüneburg.

Bettina Pierags gehört seit 1985 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde 1962 in Bautzen geboren, absolvierte von 1979 bis 1985 ein Gesangsstudium an der Dresdener Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ und ergänzte 1984 ihre musikalische Ausbildung durch ein einjähriges Praktikum an der Staatsoperette Dresden (wo sie die Anastasia in der „Csardasfürstin“ sang). Bettina Pierags erhielt bereits 1978 eine Einladung zum Edinburgh Festival in Großbritannien und konzertierte später u.a. auch in Polen und Tschechien. Mittlerweile interpretierte die Sängerin über 50 Rollen, sowohl im Bereich der Oper als auch in Operette und Musical. Dazu gehören z.B. Carmen, Martha, Marie („Zar und Zimmermann“ und „Der Waffenschmied“), Susanna, Papagena, Frau Fluth, Ännchen, Hanna Glawari, Elisa Doolittle, Maria („West Side Story“), Norina (Donizetti - Don Pasquale), Violetta Valéry (Verdi - La Traviata), Zerline (Auber- Fra Diavolo), Rita (Donizetti - Rita), Rosaline (Strauss - Fledermaus), Laura (Millöcker - Der Bettelstudent), Laja (Abraham - Die Blumen von Hawaii), Golde (Bock - Anatevka), Iduna (Burkhard - Das Feuerwerk), Luna (Lincke - Frau Luna) und sämtliche weibliche Partien (Niklas, Olympia, Antonia, Giulietta, Stella) in „Hoffmanns Erzählungen“.

KS Gerlind Schröder gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Mezzosopranistin wurde in Pritzwalk (Prignitz) geboren und absolvierte nach dem Abitur ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Gastverpflichtungen führten die Sängerin an verschiedene deutsche Theater in Magdeburg, Lübeck, Pforzheim, Dresden und Braunschweig. Sie sang am Nordharzer Städtebundtheater zahlreiche bedeutende Partien ihres Fachs in allen Genres des Musiktheaters und agierte als Darstellerin z.B. in Rollen wie Carmen, Dolly, Eboli, Charlotte, Venus, Octavian, Orfeo, Evita, Nancy, Frau Reich, Frau Luna oder Madame Pompadour.

Juha Koskela gehört seit 2005 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der finnische Bariton absolvierte ein Gesangs- und Schulmusikstudium an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie ein Zusatzstudium für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Karlsruher Musikhochschule. Koskela ergänzte seine musikalischen Studien zudem durch Meisterkurse u. a. bei Jorma Hynninen, Udo Reinemann, Dietrich Fischer-Dieskau, Wolfgang Rihm und Seppo Ruohonen. Der Bariton war Stipendiat verschiedener Stiftungen seines Heimatlandes und Preisträger mehrerer Wettbewerbe (2. Preis beim Kangasniemi-Gesangs-Wettbewerb in Finnland, 2. Preis und Sonderpreis beim „PodiumJungerGesangSolisten“ in Wiesbaden, 2. Preis beim Lied- und Kammermusikwettbewerb in Karlsruhe). Der Opernbariton gastierte u. a. in Helsinki (Finnische Nationaloper), bei den Schwetzinger Musikfestspielen, bei der Neuen Philharmonie Westfalen, der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart, beim Stadtorchester Joensuu, am Stadttheater Pforzheim und gab als Liedsänger Konzerte in Finnland, Deutschland, Chile, Argentinien, Brasilien und Rumänien.

Gijs Roelof Nijkamp gehört seit 2003 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassist ist gebürtiger Niederländer, studierte an der Universität Amsterdam Russisch und erhielt seine Gesangsausbildung am Sweelinck Konservatorium Amsterdam, seit 1999 ergänzt durch weitere Studien bei James McCray und Prizrenka McCray in Den Haag. 2001 folgte ein Meisterkurs bei Galina Vishnevskaya. Zudem wurde er in Amsterdam für mehrere Concertgebouw-Konzerte durch Impresariaat De Plu verpflichtet. Gastspielengagements führten Nijkamp in letzter Zeit an die Theater in Dessau, Detmold, Münster und Neubrandenburg. Der Bassist erarbeitete sich in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Repertoire, das neben interessanten Konzertpartien auch zahlreiche wichtige Opern- und Operetten-Partien einschließt, u.a. Rocco, Mephistopheles, Figaro, Sarastro, Herr Reich, Angelotti, Sciarrone, Basilio, Philipp oder Daland.

Klaus-Uwe Rein gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassbuffo absolvierte sein Gesangsstudium bei Horst Kleemann und Hannelore Kuhse an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor seinem Engagement in Halberstadt folgte nach dem Studium 1982 bis 1986 zunächst ein Engagement als Chorsänger am Staatstheater Schwerin. Gastverpflichtungen führten den Sänger an zahlreiche deutsche Theater, u.a. in Rostock, Neustrelitz, Magdeburg, Nordhausen, Görlitz, Lüneburg, Hof, Chemnitz, Halle, Braunschweig, Gießen und Hannover. 2007 wurde Klaus-Uwe Rein mit dem Theaterpreis der Fördervereine des Nordharzer Städtebundtheaters geehrt. Der Bassbuffo kann auf eine Vielzahl von Rollen in Oper, Operette und Musical zurückblicken, u.a. Alfonso („Cosi fan tutte“), Leporello („Don Giovanni“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Figaro, Rocco (Fidelio“), John Falstaff, Daland („Der fliegende Holländer“), Doolittle („My Fair Lady“), Zsupan („“Der Zigeunerbaron“), Tevje („Anatevka“), Frosch und Frank („Die Fledermaus“) oder George („La cage aux folles“ ).

Tobias Amadeus Schöner gehört seit 2007 als Spieltenor zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Schöner wurde 1976 in Steinach in Baden geboren und absolvierte nach Abitur und Zivildienst ab 1997 ein Gesangsstudium bei Frau Prof. Fuchs an der Hochschule für Musik und Theater in München, das er 2003 mit Diplomen in Opern- und Konzertgesang abschloss. Seit 2002 komplettiert der Tenor zudem seine Gesangsausbildung bei Saverio Suarez Ribaudo in München. Sein erstes Engagement führte Schöner von 2002 bis 2005 ans Stadttheater Pforzheim. 2006 und 2007 folgten Gastverpflichtungen an den Theatern in Pforzheim, Münster, Heidenheim und Osnabrück, den Heidenheimer Festspielen sowie am Nationaltheater Luxemburg.

Norbert Zilz gehört seit 1981 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Er wurde 1956 in Altenburg geboren. Nach dem Schulbesuch erhielt er 1973 sein erstes Engagement als Chorsänger am Landestheater Altenburg. Von 1974 bis 1980 absolvierte der Bassbariton ein Gesangsstudium bei Maria Croonen an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor allem im Bereich der Operette und des heiteren Musiktheaters spielte er zahlreiche Rollen, wie z.B. Baron Zeta („Lustige Witwe“), Prodekan („Der Vogelhändler“) oder Onkel Josse („Der Vetter aus Dingsda“).

Julia Siebenschuhgehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. 1983 in Radebeul bei Dresden geboren, wuchs sie in einer Familie von Sängern und Schauspielern auf und entdeckte so bereits früh ihre liebe zum Theater. Von 2005-2009 absolvierte sie ihre Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern. Im laufe der vergangenen Spielzeiten konnte Julia Siebenschuh in mehreren Inszenierungen erfolgreich die gelungene Verbindung zwischen Schauspiel und Gesang unter beweis stellen – so war sie bereits als "Eliza Doolittle" in "My Fair Lady", als " Audrey" in "Der kleine Horrorladen", als "Polly" in der "Dreigroschenoper", oder als "Sheila" im Kultmusical "Hair" zu sehen. In der aktuellen Spielzeit wird Julia Siebenschuh u. a. in "Romeo und Julia", "Zwei Frauen und eine Leiche" sowie "Harold und Maude" spielen.

Stefan Werner Dick ist im schweizerischen Thusis (Kanton Graubünden) geboren und aufgewachsen. Er arbeitete zunächst als Lehrer an verschiedenen Schulen, bevor er 1995 nach Wien zog, um an dem Konservatorium der Stadt Wien seine Schauspielausbildung zu absolvieren. Ab 1999 war Stefan Dick an verschiedenen Theatern Deutschlands engagiert: u. a. dem Landestheater Dinkelsbühl, der Komödie Kassel und dem Westdeutschen Tourneetheater Remscheid.
2006 zog er nach Berlin und spielte dort in mehreren Produktionen des Kleinen Theaters am Südwestkorso sowie in der Freien Szene. Er reiste viel und gastierte u. a. am Freien Theater Bozen und der Komödie Bielefeld.
Seit der Spielzeit 2016/17 ist Stefan Dick festes Ensemblemitglied des Nordharzer Städtebundtheaters.

Arnold Hofheinz gehört seit 2008/2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheater. Er wurde 1963 in Freiburg/Breisgau geboren. Nach Abitur und Wehrdienst absolvierte er eine Schauspielausbildung am Margot-Höpfer-Studio. Schon während des Studiums folgten erste Engagements in Frankfurt/Main und Hamburg, danach ein dreijähriges Engagement am Münchner Theater für Kinder, wo sich der Schauspieler intensiv mit den großen Märchen der Welt beschäftigte. Hofheinz arbeitete am Fränkisch-Schwäbischen Städtebundtheater Dinkelsbühl und nach der Wende zunächst an der Landesbühne Eisleben. Seit Jahren nunmehr in Quedlinburg ansässig, war Hofheinz auch für andere Kultureinrichtungen Quedlinburgs aktiv (Mitbegründer der Galerie „arbeitskreis 7kunst“ und Initiator der Theatervorstellungen im Wipertihof). Künstlerisch prägend wurde für ihn insbesondere die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Fritz Bennewitz, Kurt Veth, Hans-Georg Simmgen, Markus Everding oder Astrid Windorf. Wichtige Rollen waren u.a. Leonce, Lysander, Mephisto, Salieri, Tellheim und Nathan.

Sebastian Wirnitzer wurde 1974 in Friedrichroda geboren und absolvierte ein Schauspielstudium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Als fester und freier Schauspieler war er anschließend am Schauspielhaus Bochum, Renaissance-Theater Berlin, Theater Altenburg-Gera, Theater Nürnberg, bei den Freilichtspielen in Schwäbisch Hall, den Festspielen in Bad Vilbel und am Hans Otto Theater Potsdam sowie am Nordharzer Städtebundtheater engagiert. Neben seinen Theaterengagements arbeitete Sebastian Wirnitzer auch für Film und Fernsehen; so war er u. a. in der TV-Serie "Hinter Gittern" sowie in den Kinospielfilmen "Alibi" und "Waschen, schneiden, legen" zu sehen. Als Regisseur trat er erstmals mit "An der Arche um acht" von Ulrich Hub am Hans Otto Theater in Erscheinung. Auf Grund des großen Erfolgs seines Regiedebüts folgten rasch weitere Inszenierungen wie die Uraufführung des Schauspiels "Der Zufriedene" von Katharina Schlender, "Othello" von William Shakespeare und "Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte" von Luis Sepúlveda. Am Landestheater Eisenach inszenierte Sebastian Wirnitzer "Leonce und Lena", "Antigone" von Jean Anouilh sowie "Loriots dramatische Werke" und am Staatstheater Braunschweig führte er Regie bei der Uraufführung "Was ich vergessen habe" nach einem Roman von Edward van de Vendel sowie bei "Nathans Kinder". 2013 arbeitete Wirnitzer in der Comödie in Dresden mit Heinz Rennhack und Heinz Behrens. Am Nordharzer Städtebundtheater inszenierte er zuletzt die Komödie „Mirandolina“ und bringt mit „Ein Sommernachtstraum“ erstmals auch eine Freilichtinszenierung in das Bergtheater Thale.

Geboren in Bergen auf Rügen. Aufgewachsen in Halle an der Saale und Waren an der Müritz. Lebt mit ihrer Familie in Berlin.
1981-1995 Musikalische Ausbildung und intensive Orchester- und Kammermusiktätigkeit
1995 Abitur an der Spezialschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden, Hauptfach Bratsche
1996/1997 Schauspielausbildung am „TheaterLabor“ in Berlin
1997 Co-Regisseurin der Band Goethes Erben
1998-2004 Studium Musiktheaterregie und Musikmedienregie an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“ in Berlin/ Regiekurse bei Arila Siegert, Sasha Waltz, Harry Kupfer, Peter Konwitschny
2000-2009 Regieassistenz u. a. in Hamburg, Chemnitz, Tartu/Estland bei Arila Siegert Dokumentation, Ausstellungskonzeption u. a. Philharmonie Berlin, Akademie der Künste Berlin
2005 Stipendiatin der Darstellenden Kunst und Mitglied der Jungen Akademie an der Akademie der Künste, Berlin und Preisträgerin des „Peter Konwitschny – Nachwuchsregiewettbewerbs“ mit dem Konzept Carmen – Ein Kammerspiel am Landestheater Eisenach
2006 Dozentin für Szenische Improvisation, 2. Sommerakademie für Improvisation, Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und Deutsches Institut für Improvisation, Berlin
2012 Stipendiatin der Villa Serpentara, Akademie der Künste, Berlin
2014 Ausbildung zum Systemischen Coach am Institut für systemisches Coaching, Berlin
Nach ihrem Diplom in Musiktheater- und Musikmedienregie 2004 inszenierte sie an zahlreichen Theatern Deutschlands – Komische Oper/UdK Berlin, Landestheater Eisenach, Theater Vorpommern, Landestheater Coburg, Landestheater Neustrelitz, Mittelsächsisches Theater Freiberg, Landesbühnen Sachsen und Nordharzer Städtebundtheater (Werther, Die Hochzeit des Figaro, La Traviata, Rita/Der Bär, Rigoletto) – sowie für das Festival op de Markt/Rabotheater Hengelo (NL), das 13. Opernfestival Chiemgau/Gut Immling, die Opera Trionfo Amsterdam (NL) und das International Music Festival Saarburg/Vienburg.

Holger Potocki, 1974 in Berlin geboren, wurde nach seinem Studium der Musikwissenschaft, Geschichte und Kulturwissenschaften in Berlin an das Theater Magdeburg engagiert – zunächst als Regieassistent, ab August 2000 als Spielleiter des Musiktheaters. Seit der Spielzeit 2002/2003 war er Oberspielleiter des Musiktheaters, von 2006 bis 2009 Operndirektor am Theater Magdeburg. In Magdeburg setzte Holger Potocki u. a. die Uraufführung „Defendants Rosenberg“ von Ari Benjamin Meyer, „Rusalka“, „Don Pasquale“, „La Traviata“, „Das Feuerwerk“, „Der Barbier von Sevilla“, „Salome“, „Tannhäuser“, „Der Liebestrank“ und „Rigoletto“ in Szene. Neben seiner Regietätigkeit schreibt Holger Potocki Libretti, darunter die Kammeroper ‚Das verräterische Herz‘, die er in Magdeburg und am Nationaltheater Tokio (Japan) in Szene setzte. Mit dieser Regiearbeit eröffnete er auch das ‚Chamber Opera Festival‘ am Nationaltheater Seoul (Südkorea). (Weitere Opernlibretti: „Die Rose und die Nachtigall“, „Der Nussknacker“ sowie „Die chinesische Nachtigall“). Gastinszenierungen führten ihn u.a. an die Landesbühnen Sachsen Radebeul, das Theater Lüneburg, das Theater Nordhausen, die Kammeroper Köln und an das Nordharzer Städtebundtheater, wo er zuletzt „Der Vetter aus Dingsda“ und „Das Feuerwerk“ inszenierte.

Christian Poewe wurde 1974 in Rendsburg geboren und machte seine Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspielschule Bochum. In diesem Beruf war er mehrere Jahre an verschiedenen deutschen Theatern tätig. Seit 2005 arbeitet er als Regisseur im Musik- und Sprechtheater. An der Kunstuniversität in Graz lehrt er außerdem Szenische Darstellung für Gesangsstudenten. Rezitationen und das Übersetzen von musikalischen Bühnenwerken sind weitere Tätigkeitsfelder. Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte Christian Poewe nach „Hänsel und Gretel“ und „Die Zauberflöte“ zuletzt „La Bohème“.

Robert Klatt wurde am 23.12.1966 in Frankfurt am Main geboren und wuchs die ersten sechs Jahre in Santiago de Chile auf. Seit 1972 wieder in Deutschland machte er in Kassel sein Abitur. An der Hochschule für Musik und Theater in Hannover absolvierte er den Diplomstudiengang Schauspiel. Ab 1992 war er festes Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Nürnberg, 1997-1999 Schauspieler und Regisseur am Landestheater Coburg. Seit 2000 ist er freischaffend und als Regisseur und Schauspieler tätig.

Rosmarie Vogtenhuber, geboren 1977 in Vöcklabruck in Oberösterreich, studierte am Max Reinhardt Seminar in Wien bei Achim Benning und Luc Bondy Regie. Im Anschluss an das Studium folgten Regieassistenzen am Theater Erfurt, Theater Landshut sowie am Staatstheater Stuttgart unter anderem bei Johan Simons. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin unter anderem in Osnabrück, Linz, Stuttgart, Detmold, Dessau, Quedlinburg, Stendal und Bern.
2004 gründete sie in Linz mit Menschen mit Behinderung das Ensemble ESSELLISSIMO. (SLI Linz) Im Sommer 2010 rief sie das „Erste Quedlinburger Gemüsetheater“ ins Leben. Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte Vogtenhuber „Im weißen Rössl“, „Charleys Tante“, „Der Kontrabass“ und brachte im Sommer 2013 „Der Name der Rose“ in die Stiftskirche Quedlinburg. Diese Inszenierung ist jährlich im Sommer dort zu erleben.

Hinrich Horstkotte, geboren 1972, studierte von 1992 bis 1998 Bühnenbild, Kostüm und Dramaturgie an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Karl-Ernst und Ursel Herrmann, für die er in Baden-Baden, Salzburg, Innsbruck, Amsterdam und Genf auch als Regieassistent arbeitete. Anlässlich des Diploms wurde er 1998 mit dem Debütantenpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Schon während des Studiums begann er als freischaffender Bühnenbildner und Regisseur zu arbeiten, vornehmlich mit dem 1994 von ihm gegründeten „Inboccallupo-Ensemble“ Berlin, für das er neun Produktionen inszeniert hat. Als Bühnen- und Kostümbildner arbeitete er für die Biennale für Neue Musik München, das Musiktheater Görlitz und für die Opernhäuser in Chemnitz, Detmold und Nürnberg. Seit 1999 inszenierte er in Berlin, Chemnitz, Dessau, Detmold, Dortmund, Freiberg, Halberstadt, Hamburg, Krefeld/Mönchengladbach, Saarbrücken, Wien (Volksoper) und Luxembourg, am Salzburger Marionettentheater sowie bei Festivals in Bayreuth (Bayreuther Barock), Potsdam, Rheinsberg, , Innsbruck und Taipeh/Taiwan. Von der Zeitschrift „Opernwelt“ wurde er mehrfach als „Bühnen- bzw. Kostümbildner“, aber auch als „Regisseur des Jahres“ nominiert. Er unterrichtete szenische Darstellung an der Universität der Künste und Bühnenbild an der Technischen Universität Berlin sowie am Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

Birgit Kronshage arbeitet als freischaffende Regisseurin. Sie studierte Romanistik, Neuere Deutsche Literatur und Musikwissenschaft in Göttingen und Bonn. Ihre Laufbahn begann sie als Dramaturgin für Musiktheater und Konzert in Gießen und wurde danach Regieassistentin in Kiel. Anschließend ging sie als Spielleiterin an das Stadttheater Bremerhaven, wo sie „Fra Diavolo“ von Auber, „Der Liebestrank“ von Donizetti sowie „Zwei Witwen“ und „Die verkaufte Braut“ von Smetana inszenierte. Von 2002 bis 2010 war Birgit Kronshage Spielleiterin am Theater Bielefeld und brachte hier u. a. „Der König Kandaules“ von Zemlinsky, Puccinis „La Bohème“ und Monteverdis „Combatimento di Tancredi e Clorinda“ auf die Bühne. Als Leiterin der Studiobühne setzte sie Werke der unterschiedlichsten Epochen und Stile auf das Programm, so inszenierte sie u. a. Marc Neikrugs Monodrama „Through Roses“, Arnold Schönbergs Liederzyklus „Das Buch der hängenden Gärten“ und die Kinderoper „Des Kaisers neue Kleider“ von Wolfgang Hahn und Bernd Wilden. Außerdem entwickelte sie verschiedene eigene Produktionen wie z.B. das Monteverdi-Pasticcio „Orpheus oder Umdrehen zwecklos“, die Kammeroperette „In Sachen Gasparone“ für 4 Sänger und einen Sprecher frei nach Carl Millöcker oder den szenischen Liederabend „Schlachten/Tanten/Grausamkeiten“ nach Liedern von Kreisler/Schumann/Wedekind. Zuletzt inszenierte sie für das Landestheater Coburg „Eight Songs for a Mad King“ von Peter Maxwell Davies und „Infinito Nero“ von Salvatore Sciarrino.

Der österreichische Regisseur Werner Pichler wuchs in der Nähe von Wien auf, und begeisterte sich schon früh fürs Theater. Neben seiner Ausbildung zum Elektroingenieur nahm er Unterricht in Ballett und Jazzdance.
Seine Tanz und Theaterausbildung setzte er ab 1983 in New York fort.
Sein Operndebüt fand 1986 als Tänzer im Venusbergballett im Tannhäuser an der New Yorker Met statt, wo er in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Bühnenerfahrungen sammeln konnte.
Engagements als Regieassistent und Abendspielleiter führten ihn 1992 zurück nach Europa ans Opernhaus und Opernstudio Zürich, Stadttheater Klagenfurt, Opera Ireland Dublin und zu den Bregenzer Festspielen, wo er unter anderem für die Wiederaufnahme von Richard Jones’ La Bohéme verantwortlich war und Brian Lage für die preisgekrönte Fernsehaufzeichnung dieser Produktion zur Seite stand. 1994 wurde er ans Ulmer Theater engagiert, wo er ein Jahr später seine erste eigene Inszenierung, Smetanas Verkauften Braut präsentierte. Für Ulm führte er weiters Regie bei Hänsel und Gretel, Orpheus und Eurydike, Gräfin Mariza, I Capuleti e i Montecchi, Liebestrank, Maria Stuarda, La Traviata, Anna Bolena, Orpheus in der Unterwelt, Il Trovatore, La Cenerentola , Martha, und zuletzt dem Musical Jesus Christ Superstar, das nach erfolgreichen Aufführungen im Theater 2009 auch für ausverkaufte Freilichtvorstellungen auf der Wilhelmsburg sorgte.
Als freischaffender Regisseur war er international an folgenden Opernhäusern tätig: Staatsoper Danzig (Anna Bolena), Wiener Schlosstheater Schönbrunn (Hänsel und Gretel), Wiener Klangbogen (Enrico), Opernhaus Halle (Jakob Lenz), Theater Augsburg (La Traviata), Opernhaus Greifswald und Stralsund (Der Barbier von Sevilla), Oper Dortmund (Der Wildschütz) und an der Königlichen Oper Stockholm (Hans och Greta), Hamburger Kammeroper (Don Pasquale), Barocktheater Schwetzingen (L’Olimpiade), Musiktheater Vorarlberg (La Traviata), Opernhaus Wuppertal (Cabaret), Staatsoper Stettin (Fidelio). Regelmäßiger Gast war er bei den Operettenfestspiele Langenlois (Land des Lächelns, Czárdásfürstin, Vogelhändler), ebenso wie am Landestheater Coburg (Der Wildschütz, Rigoletto, Don Pasquale), am Landestheater für Niedersachsen/Stadttheater Hildesheim (Zar und Zimmermann, Walzertraum) und dem Musiktheater Vorarlberg (Die Czárdásfürstin). 2010 gab er sein Debüt als Schauspielregisseur mit Der Kontrabaß. Seine Interpretation von Der Freischütz für die Oper Liberec war auch in Deutschland (München, Fulda), Österreich und der Schweiz zu sehen. 
Neben seinem künstlerischen Schaffen als Regisseur engagiert sich Werner Pichler für die Ausbildung junger talentierter Opernsänger. So arbeitete er als Dozent an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und dem Mozarteum Innsbruck. Seit mehreren Jahren gibt er in Italien an der internationalen Fakultät des Corso Estivo per giovani cantanti lirici in Urbania Studenten szenischen Unterricht und leitet Klassen für Improvisation und Körpertraining.
Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte er Carmen und Eine Nacht in Venedig, die jeweils auch im Bergtheater Thale zu sehen waren.

Philip Jenkins wurde 1976 in Heidelberg geboren. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften an der Universität Wien wurde er 2001 fester Regieassistent am Burgtheater Wien und arbeitete dort u.a. für Ruedi Häusermann, Einar Schleef, Peter Zadek, Thomas Langhoff, Nicolas Stemann und Karin Beier. Ab 2003 erste eigene Inszenierungen in der Nachwuchs-Reihe des Burgtheaters. Seit 2005 verschiedene Inszenierungen für das Burgtheater u.a.: „Orlando“ von V. Woolf, „MEZ“ von R. Schimmelpfennig und „Das Leben der Bohème“ von A. Kaurismäki. Seit 2010 Inszenierungen für das Volkstheater Wien u.a.: „Die Fibel“ von A. Kivirähk, „Der brave Soldat schweigt“ nach J. Hasek und „Kindertragödie“ von K. Schönherr. 2013 inszenierte er die österreichische Erstaufführung von E. Jelineks "FaustIn and out" am Schauspielhaus Graz, dort in der Folge „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ nach R.L. Stevenson und „Event“ von J. Clancy. Am Landestheater Bregenz brachte er 2018 „Die Unverheiratete“ von E. Palmetshofer heraus.
Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte Philip Jenkins bisher "Der Gott des Gemetzels" von Y. Reza, "Antigone" nach Sophokles, „Dornröschen“ von E. Humperdinck, „Faust I“ von J.W. Goethe und „Harold und Maude“ von C. Higgins.

Raymond Sepe studierte als Kind italienischer Einwanderer in den USA Gesang und Schauspiel. Er debütierte als Duca in Verdis „Rigoletto“. In dieser Rolle debütierte der Tenor auch in Europa. Es folgten Partien wie Alfred oder Ferrando. In den 90er Jahren trat Raymond Sepe in den großen dramatischen Musical-Partien an den führenden Häusern Deutschlands auf. Im Jahr 2000 dann der Schnitt: zurück zur Oper und Beginn einer eindrucksvollen Laufbahn mit zahlreichen Verpflichtungen! Aufsehen erregte er mit großen Partien des italienischen Fachs wie Radamès (2006), Alvaro (2007) oder Don Carlo (2010). Aber auch in Mozart-Partien wie Titus (Greifswald 2006) fand er Aufmerksamkeit bei der Fachpresse.  Zu den künstlerischen Erfolgen zählt zweifelsohne seine Verkörperung des Aschenbach in Brittens „Death in Venice“ an den Theatern in Stralsund und in Krefeld. Als lyrischer bis jugendlicher Heldentenor offenbart er dank eines warmen Timbres insbesondere in italienischen und französischen Partien seine Vorzüge. Gleiches gilt für Operetten-Partien: Tassilo  (Stralsund, 2003), Orpheus (Potsdam, 2005; Rostock, 2009/10), Sou Chong (Leipzig, 2006). Am Nordharzer Städtebundtheater war er 2010 als Hoffmann in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ zu erleben.

Die gebürtige Halberstädterin war schon als Kind und Jugendliche regelmäßige Besucherin im damaligen „Volkstheater“ und lernte als Statistin auch den Theaterbetrieb hinter den Kulissen kennen. 1994-2001 studierte Andrea Moczko „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ mit Schwerpunkt Theater/Medien in Hildesheim. Dort sorgte eine vielseitige freie Theaterszene für neue, prägende Eindrücke. Um mit einer Musicalproduktion von „Up With People“ ein ganzes Jahr durch die Welt zu reisen, nahm sie sich eine Auszeit vom Studium. 2001-2006 folgte ein Engagement als Leiterin für Video- und Theaterprojekte im Münchner Jugendkulturzentrum „FestSpielHaus“. Hier zeigte sie sich u. a. verantwortlich für Drehbuchwerkstätten, Kurzfilmproduktionen, Entwicklung von Theaterstücken sowie eigene Inszenierungen. Als Regieassistentin wechselte Andrea Moczko in die freie Theaterszene Münchens, gefolgt von Produktionsassistenzen bei Film- und Fernsehunternehmen. In einer eigenen Freilichttheaterproduktion inszenierte Andrea Moczko in München „Shakespeare meets Bollywood: Viel Lärm um Nichts“, bevor sie 2008 als Regieassistentin zurück an das Nordharzer Städtebundtheater kam. Hier inszenierte sie bereits 2010 „Ein Himmel voller Geigen“, „Shakespeare, Mörder, Pulp und Fiktion“ (ehemalige Städtische Badeanstalt, im Rahmen der IBA) sowie die Abschlussveranstaltung der IBA. Weitere Produktionen am Nordharzer Städtebundtheater waren 2011 „Pierrot Lunaire / Rose: Rot. Nachtigall: Tot“ und 2016/17 "Babytalk". In der Spielzeit 2017/18 inszenierte Andrea Moczko "Der Vogelhändler" im Harzer Bergtheater Thaler, welches in der aktuellen Spielzeit in die Großen Häuser Halberstadt und Quedlinburg übernommen wird.

Masami Fukushima wurde in Japan geboren und lernte am Kumamoto Ballet Studio und der Tobisawa Ballet School. Im Jahr 1995 wurde Fukushima Mitglied der Shanghai Ballet School. 1997 gewann sie den dritten Preis beim All China's Ballet Competition "TAO LI BEI".
1999 trat Masami Fukushima der Star Dancer Ballet Company bei, wo sie im folgenden Jahr als Solistin tanzte. Für die Hauptrolle in Jerome Robbins' "Nachmittag eines Fauns" wurde Fukushima zu einer der Internship Member’s gewählt und erhielt ein internationales Stipendium der japanischen Regierung. 2007 wurde sie Mitglied des Koninklijk Ballet van Vlaanderen, Belgien. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Masami Fukushima festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Gabriele Altevers wurde in Meppen/Niedersachsen geboren. Sie studierte von 1993 bis 1998 Grafik-Design und Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, u.a. bei Hildegard Korger, Ruedi Baur und Günther Karl Bose. 1998 absolvierte sie bei Prof. Volker Pfüller und ist seither freischaffende Grafikerin und Illustratorin, wohnhaft in Berlin.
Altevers gestaltet vor allem Drucksachen wie Plakate, Bücher und Kataloge, aber auch Erscheinungsbilder und Ausstellungsgrafik für kulturelle Veranstaltungen (Theater- und Tanzfestivals, Ausstellungen) sowie für Künstler, Theater, Verlage und Firmen.
Eine kleine Auswahl aus den zahlreichen Auftraggebern: Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland – Off Europa-Theaterfestival, Leipzig/Dresden – Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart – TanzLand Festival Ponderosa, Stolzenhagen/Brandenburg – Schmuck2, Glashagen/Tokyo – Martin Nachbar, Choreograph, Berlin – Little Tiger Verlag. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie für die Grafikprodukte des Nordharzer Städtebundtheaters zuständig.

Runette Botha ist in Südafrika geboren und studierte zunächst an der Universität von Kapstadt, wo sie 2008 ihr Diplom mit Auszeichnung ablegte, bevor sie für ein Aufbaustudium an die Royal Academy of Music wechselte. Die Sopranistin wird von mehreren Stiftungen gefördert und bildet sich kontinuierlich in Meisterklassen fort. Bei der Teilnahme am Gesangswettbewerb der „P. Schock Foundation Competition“ konnte sie bereits 2008 den 1. Preis gewinnen. Zuletzt sang Runette Botha in Brittens Oper Albert Herring die Rolle der Miss Wordsworth in einer Produktion der Royal Academy of Music, davor verkörperte sie in Gemeinschaftsproduktionen der University of Cape Town Opera School und der Cape Town Opera Company in Mozarts Don Giovanni die Rollen der Donna Anna sowie der Drusilla in Monteverdis L’Incoronatione di Poppea. Im Oratorienfach gehören u. a. Werke von Brahms, Gounod, Mozart, Haydn, Vivaldi und Bach zu ihrem Repertoire. Die Sopranistin war ab 2011 Mitglied des neu etablierten Opernstudios am Staatstheater Kassel. Sie sang dort Musetta (La Bohème), Costanza (Griselda), Taumännchen (Hänsel und Gretel), Marzelline (Fidelio), Papagena (Zauberflöte) und Pérons Geliebte (Evita).

Jakob Knapp
Freie Künstlerin, Bühnen-, Kostümbildnerin und Übersetzerin. Bis 2005 Architektin bei der Regionale2004 (Telgte),Art-Blya (Moskau),Rakurs Architects (Moskau). Organisationsmitglied der MAPS (Moscow Architecture Preservation Society). Studium der IFK an der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, Institut für Slawistik, sowie als Austauschstudentin an der Moskauer linguistischen Universität (MGLU) und an der linguistischen Fakultät der MGU. Master of architecture (2001) am Moskauer Architekturinstitut (MARCHI). Studium am Moskauer Architekturinstitut (MARCHI). Abitur am Ernst–Barlach-Gymnasium in Kiel (1993). Aufgewachsen in Halle/Saale, Waren/Müritz, Neubrandenburg. Geboren in Bergen auf Rügen.

Vinicius Augusto Menezes da Silva

Der 1987 in Jales ( Brasilien) geborene Tänzer begann seine Ausbildung im Alter von 15 Jahren in seiner Heimatstadt. Er nahm an verschiedenen Tanzfestivals teil und wurde 2009 in Paris beim „Paris Star's Festival“ für „Flammen von Paris“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet. 2010 vervollkommnete er seine Technik am Wiener Konservatorium bei Hans Tappendorff, Leslie Hughes und Maximilian Abzalov. Sein erstes Festengagement führte ihn 2011 bis 2013 ans Landestheater Schleswig-Holstein in Flensburg. Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 gehört Vinicius Augusto Menezes da Silva zum Ballettensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Alexandre Delamare

Alexandre Delamare, geboren 1993 in Paris, begann 2004 seine Tanzausbildung am Konservatorium von Boulogne (Frankreich). Es folgte von 2007 bis 2011 ein Studium am Pariser Konservatorium (Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris). Während dieser Zeit war der Tänzer bereits in Produktionen wie „Sleeping Beauty“ (M. Pelipa), „Evening Songs“ (J. Kilian) und „Esplanade“ (P. Taylor) zu erleben. 2012 gehörte Alexandre Delamare zum Ensemble von „Europa Danse“ (Frankreich), wo er in „Apollon Musagète“ (G. Balanchine), „Athis“ (B. Massin), „Les petites pièces de Berlin“ (D. Bagouet) und „Paradis“ (I. Montalvo) mitwirkte. Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 gehört Alexandre Delamare zum Ballettensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Zu seinen bisherigen Rollen gehören der Nussknacker in "Der Nussknacker", Franz in "Coppelia" sowie das weiße Kaninchen in "Alice im Wunderland" (alle C. Arslan).

Atigui Shainez (Tänzerin)

Die 1991 geborene Tänzerin begann 2001 ihre Tanzausbildung am Pariser Konservatorium (CNR), die sie von 2010 bis 2012 als Tänzerin im Young Ballet an der École Nationale Supérieure de Danse de Marseille fortsetzte, wo sie mit A. Noltenius, H. Robbe und D. Lanieu arbeitete. Ihr erstes Engagement erhielt Shainez Atigui anschließend bei „Europa Danse“ (Frankreich), wo sie in klassischen Produktionen wie „Schwanensee“ (M. Pelipa), „The Shades“ (La Bayadère) und „Apollon Musagète“ (G. Balanchine) sowie in modernen Choreographien wie „Les petites pièces de Berlin“ (D. Bagouet) und „Paradis“ (I. Montalvo) mitwirkte. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Shainez Atigui festes Mitglied des Ballettensembles und tanzte hier bereits verschiedene Rollen, u.a. die Swanilda in "Coppelia" und die Alice in "Alice im Wunderland" (beides C. Arslan).

Florian Kießling

in Altenburg geboren, aufgewachsen in Weimar, studierte von 2006 bis 2009 Orchesterleitung in Hannover an der Hochschule für Musik und Theater und von 2009 bis 2012 Musiktheaterkorrepetition an der Hochschule für Musik „Carl Maria v. Weber“ Dresden. In der Saison 2012/13 begann er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am „Eduard-von-Winterstein-Theater“ Annaberg-Buchholz, bevor er zur Saison 2013/14 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung ans Nordharzer Städtebundtheater wechselte.
Zur Saison 2014/15 wurde er zum Kapellmeister und Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors ernannt.

Fernando Blumenthal (Schauspieler)

Fernando Blumenthal absolvierte nach einer Buchhändlerlehre ab 1980 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Er war als Charakterdarsteller und Komiker bis 2003 Ensemblemitglied des Theaters Erfurt. Seit 2003 arbeitet er als freischaffender Schauspieler, Kabarettist und Regisseur. Bereits 1999 legte er eine erste Regiearbeit am Kabarett „Die Arche“ in Erfurt vor und wirkt hier auch als Kabarettist.
Seit 2003 ist er ständiger Gast im Harzer Bergtheater Thale. 2009 wurde er Gründungsmitglied beim „Freien Theater Harz“ und seit 2009 arbeitet er als Gast immer wieder am Nordharzer Städtebundtheater wie etwa in „Der Name der Rose“. 2014/15 zeigte er mit „Schillers sämtliche Werke... leicht gekürzt“ seine erste Regiearbeit am Haus.

Steffi Gehrke ist gebürtige Halberstädterin. Sie studierte von 1989-1994 Gesang an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Außenstelle Magdeburg. Seit Abschluss des Studiums 1994 ist sie fest als 1. Choralt am Nordharzer Städtebundtheater engagiert.

Curdin Caviezel, geboren und aufgewachsen in einem kleinen, rätoromanischen Dorf in den Schweizer Bergen. Nach erfolgreicher Ausbildung an der Schauspielschule Charlottenburg Berlin erhielt er ein festes Engagement am Nordharzer Städtebundtheater. Dort spielte er über drei Jahre und erhielt 2017 den Theaterpreis.
Seit Herbst 2017 arbeitet Curdin Caviezel frei für Theater- und Filmproduktionen. Zuletzt war er am Vorarlberger Landestheater in Bregenz, am Nordharzer Städtebundtheater und am Theaternatur Festival tätig.
Ab dieser Spielzeit wird Curdin Caviezel wieder am Nordharzer Städtebundtheater zu sehen sein, am Hans Otto Theater in Potsdam gastieren und mit dem Duo „caviezel & stohler“ auf Tournee gehen.
Foto: Gregory B. Waldis

Ingrid Magriná Martínez
Die gebürtige Spanierin begann ihre Ballettausbildung an der Maria de Ávila's Ballet School in Saragossa. Als professionelle Tänzerin arbeitete sie in namhaften Ballettensembles wie „System Ballet Aragon“, „Die Audio Gruppe“, „Gelabert-Azzopardi Companyia de Dansa“ und „La Mov Danza”. Dabei arbeitete sie mit den Choreographen Cesc Gelabert, Jan Fabre, Myriam Agar, Elia Lozano und Victor Jimenez. Als eigene Choreographien kreierte sie u. a. „In Absentia“, „Joy in Progress“, „Manos Pegajosas“, „Fruta Domada“ und „Hombre-Piel“. Seit 2011 arbeitet Ingrid Magriná Martínez als Ballettassistentin regelmäßig mit Can Arslan zusammen. Zu ihren gemeinsamen Projekten zählen: „Heroes“ (Ballett des Theaters Augsburg), „Lunar“ (Ballett des Theaters Bremerhaven), „Linchpin" und „Veritati“ (Ballett Würzburg) „Lunar“ und „Waking Sleep“ (Mainz Stephane Delattre Dance Companie), „Irrgarten“ (Ballett des Theaters Magdeburg) und „In Sich Selbst“ (Ballett des Theaters Ulm) Weitere Projekte wie „Alice im Wunderland“ (Nordharzer Städtebundtheater), „The Boys“ (Theater Kiel) und „La Extinta Poética“ (Teatro de La Zaranda, Madrid) sind bereits geplant.

Walter Sutcliffe führte Regie bei unzähligen, von den Kritiken gefeierten, Produktionen an Theatern auf der ganzen Welt. Nun inszeniert er erstmalig am Nordharzer Städtebundtheater: die Eröffnungspremiere Die Fledermaus in der Jubiläumsspielzeit des Städtebundtheaters.
Zuletzt inszenierte Walter Sutcliffe Reimanns Gespenstersonate (Frankfurt), Carmen (Estland), eine Neuproduktion von Werther und Kiss me Kate für die Oper in Magdeburg, Don Giovanni und Orpheus in der Unterwelt (Osnabrück), Luisa Miller und La Traviata (Braunschweig), Der Ring des Nibelungen (Royal Opera House, London), Ligetis Le Grand Macabre in Chemnitz, Otello (Turin), Owen Wingrave und The Turn of the Screw (Toulouse), Orontea (Frankfurt), Die Brüder Löwenherz (Dresden) und Zar und Zimmermann (Bremerhaven).
Zusätzlich erarbeitete er Neuinszenierungen an der Metropolitan Opera, San Francisco Opera (beide Il Trovatore) und Covent Garden (Siegfried und Götterdämmerung). Er leitete ebenfalls Produktionen für Studenten des Royal College of Music und des Rose Bruford College.
Walter Sutcliffe übersetzte Stücke und Libretti vom Französischen und vom Deutschen ins Englische. Er ist Stipendiant des Österreichischen Kulturforums und des Italienischen Kulturinstituts. Walter Sutcliffe wurde 1976 in London geboren und studierte am Royal College of Music und an der Cambridge University.

Sebastian Borucki (Schauspieler)

Sebastian Borucki ist 1986 in Bonn geboren und studierte von 2009-2013 Schauspiel an der Theaterakademie Mannheim, die er erfolgreich mit der Bühnenreife für Film und Bühne abschloss. Im Rahmen seiner Ausbildung gastierte er am Theater Heidelberg und am Nationaltheater Mannheim. Als freier Schauspieler arbeitete Borucki am Stadttheater Pforzheim und spielte als Gast im Werkraum Karlsruhe bevor er mit der Spielzeit 2014/15 fest an das Nordharzer Städtebundtheater ging.

Lisa Marie Liebler (Schauspielerin)

1990 wurde Lisa Marie Liebler in Solingen geboren und wuchs am Teutoburger Wald auf. Idyllisch und mit zwei Geschwistern.
Mit dem „TheaterTotal“ war sie zuerst in Bochum auf Tournee. Danach absolvierte sie am Schauspielhaus Salzburg eine 3-jährige Ausbildung als Elevin, wo sie eng in den Theaterbetrieb eingebunden war und zahlreiche Rollen schon während der Ausbildung spielen konnte. Seit der Spielzeit 2014/15 ist festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Mona Luana Schneider (Schauspielerin)

Geboren wurde Mona Luana Schneider 1989 in Aachen. An der Schauspielschule Mainz erhielt sie 2009-2012 ihre Ausbildung und machte während dieser Zeit immer wieder Ausflüge in den Filmbereich bei "Kinokabaret Mainz" und zu einigen Kurzfilmen. Ihr letztes festes Engagement hatte Schneider am "DAS DA Theater Aachen" bevor sie mit der Spielzeit 2014/15 an das Nordharzer Städtebundtheater kam.

Tom Grasshof (Bühnenbild- und Kostümbildner)

Nach einer Ausbildung zum Herrenschneider an den Städtischen Bühnen Osnabrück studierte Tom Grasshof in Düsseldorf Architektur. Seit einer Bühnenbildassistenz an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf in den neunziger Jahren arbeitet er frei als Bühnen- und Kostümbildner für unterschiedliche Theaterproduktionen von der Komödie über die Operette bis zum Musical. Bis jetzt hat er nahezu 50 Theaterproduktionen an renommierten Bühnen in ganz Deutschland ausgestattet in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie z.B. René Heinersdorff, Jochen Busse, Jürgen Wölffer, Pia Hänggi, Matthias Davids, Wolfgang Spier, Gregor Horres, Folke Braband, Peter Lotschak, Ute Willing, Niels-Peter Rudolph, Pavel Fieber, Prof. Axel Beyer, Nico Rabenald, Helga Wolf, Geriet Schieske und Thomas Weber-Schallauer.

Can Arslan

Can Arslan ist Absolvent der Ballett Akademie der Heinz-Bosl-Stiftung. Sein erstes Engagement als Tänzer führte ihn zu Peter Schaffus an die Deutsche Oper Berlin. In den folgenden Jahren hatte er die Möglichkeit, mit den bedeutenden Choreographen Maurice Béjart, Christopher Bruss, Heinz Spoerli, Jirí Kylián, Nacho Duato, Mauro Bigonzetti, Anjelin Preljocaj und Olga Roriz zu arbeiten.
Seine ersten Choreographien schuf Can Arslan in seiner Berliner Zeit. Darauf folgten Auftragschoreographien u.a. für: Moscow Classical Ballet („Envie“), Scopia Ballet („Carmen“, „Carmina Burana“), Dortmunder Ballett („Sakura“), Theater Bremerhaven („Lunar“), Ballett Augsburg („Isis“), Ballett am Theater Magdeburg („Irrgarten), Theater Ulm („By Oneself“), Mainfranken Theater Würzburg („Veritati“, „Linchpin“), Delattre Dance Company („Lunar“, „Waking Sleep“), Landestheater Schwaben Memmingen („Kanaan, Metal Opera“), Theater Kiel („Dreamcatcher“).
Seit 2015 ist Can Arslan Ballettdirektor am Nordharzer Städtebundtheater. Zu seinen Arbeiten hier gehören „Der Nussknacker“, „Coppelia“, „Alice im Wunderland“, „Gefährliche Liebschaften“, „Hänsel und Gretel“ sowie die Kammerballette „The Fall“ und „Pandora“.

Marie-Luis Kießling
Marie-Luis Kießling absolvierte am Eduard-v. -Winterstein-Theater in ihrer Geburtsstadt Annaberg-Buchholz ein Elevenjahr, bevor sie 2009 ihr Schauspielstudium an der Fritz-Kirchhoff-Schule Berlin aufnahm und 2012 erfolgreich abschloss. Sie fühlt sich sowohl im Schauspiel - als auch im Musicalbereich zu Hause und gastierte seitdem am Eduard-v.-Winterstein- Theater Annaberg-Buchholz, sowie am Staatstheater Meiningen, der Alten Oper Erfurt, beim Tourneetheater Radiks Berlin und seit 2014 auch am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt/Quedlinburg.

Michael Rapke
Michael Rapke ist mit seinem Debüt als „Joe Gillis“ in Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“ seit Beginn der Spielzeit 2015/16 – festes Ensemblemitglied des Nordharzer Städtebundtheaters.
Der lyrische Bariton begann seine musikalische Ausbildung im Windsbacher Knabenchor. Nach zwei Jahren am Konservatorium von Nancy in Frankreich nahm er ein Gesangsstudium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Ute Trekel-Burckhardt auf. In zahlreichen Meisterkursen u. a. bei Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Kooij und Rudolf Piernay sowie bei den King’s Singers und dem Hilliard Ensemble erarbeitete er sich eine breite Stilvielfalt die von Barockgesang über Lied bis hin zu moderner Oper reicht.
Noch während seines Studiums debütiert er als „Servant“ unter der Regie von Achim Freyer in Phillip Glass‘ Oper „The Fall of the House of Usher“ am Schloßtheater Potsdam. Darauf folgten kleinere Rollen an der Staatsoper Berlin u. a. als „Basso Communardo“ in „Al gran sole carico d’amore“ unter der Leitung von Ingo Metzmacher. Es schlossen sich erste Engagements an der Deutschen Oper Berlin an, zuletzt 2015 als „Billy Jackrabbit“ in „La Fanciulla del West“ von G. Puccini.
Im Rahmen der Koproduktion „Mahlermania“ der Theatergruppe „Nico and the Navigators“ mit der Deutschen Oper Berlin war er international auf Festivals in Südkorea und Frankreich zu Gast.

Gregor Tureček wurde 1985 in Wien geboren und inszeniert in der Spielzeit 2015/16 erstmalig am Nordharzer Städtebundtheater. Während eines Germanistik-Studiums an der Universität Wien gründete er eine freie Theatergruppe deren Inszenierungen zu Festivals nach Berlin und Brno eingeladen wurden. 2011 begann er ein Regie-Studium an der Bayerischen Theaterakademie in München. Bereits in seinen ersten beiden Studienjahren inszenierte er nach Gewinn akademieinterner Wettbewerbe in Koproduktion mit dem Residenztheater im Marstall. Nach dem Abschluss seines Vordiploms wechselte er als Regieassistent ans Residenztheater und assistierte dort u. a. bei Martin Kušej und Frank Castorf. 2014 wurde er für seine Inszenierung "Taken from real life. Eine Show" beim Festival "Marstallplan" mit dem Kurt-Meisel-Förderpreis ausgezeichnet. In der Spielzeit 2015/16 inszeniert er zudem am Theater Augsburg.

Die französische Koloratursopranistin Bénédicte Hilbert studierte in Paris bei Prof. Isabelle Guillaud, Jean-Louis Paya sowie Françoise Tillard und an der Musikhochschule Leipzig bei Prof. Regina Werner-Dietrich. 2014 schloss sie ihr Studium mit dem Master in Operngesang mit Auszeichnung ab.
2012 war Bénédicte Hilbert als Königin der Nacht in Gent zu erleben. Es folgten Engagements der Oper Leipzig. Sie debütierte dort als Papagena in der „Zauberflöte“ und als Solo Ancella in Nino Rotas „Aladin und die Wunderlampe“.
Als Konzertsängerin gastiert sie regelmäßig bei dem Orchester der Sorbonne sowie dem Orchester der Universität Paris-Ouest Nanterre-La. Seit August 2015 ist Bénédicte Hilbert Mitglied im Ensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Klaus Seiffert studierte in München Theaterwissenschaft, bevor er im Musicalstudio Theater an der Wien zum Sänger, Tänzer und Schauspieler ausgebildet wurde. Für eine Fortbildung ging er nach New York. Seitdem spielte er in zahlreichen Musicals, darunter CATS in Hamburg, A CHORUS LINE in Wien, LES MISERABLES in Duisburg, HAIR in Dortmund. John Neumeier holte ihn für ON THE TOWN an die Hamburgische Staatsoper. Am Berliner Friedrichstadtpalast sang er in über 300 Vorstellungen als Protagonist der REVUE BERLIN. Dort inszenierte er ebenfalls die Uraufführung der Kindershow DIE SCHNEEKÖNIGIN mit 220 jungen Akteuren. Für 42ND STREET in Stuttgart war er als künstlerischer Leiter verantwortlich. Zu seinen Erfolgen als Regisseur zählen über 30 Musicals, Operetten, Komödien und Revuen, darunter CABARET, GODSPELL, MADAME POMPADOUR, FEUERWERK und ACHT FRAUEN, u.a. in Stuttgart, Hamburg, Bremerhaven und Schwerin. "Die deutsche Bühne" bezeichnete seine Inszenierung ONE TOUCH OF VENUS als Höhepunkt des Dessauer Kurt-Weill-Festes; LA CAGE AUX FOLLES in Stuttgart erhielt den Publikums- und Kulturpreis. Die von ihm geschriebene musikalische Krimikomödie DER RAUB DER MONA LISA wird seit Beginn der Spielzeit 15/16 in Berlin in seiner Inszenierung aufgeführt. Am Nordharzer Städtebundtheater inszenierte er bisher DIE COMEDIAN HARMONISTS, DIE VERKAUFTE BRAUT, THE ROCKY HORROR SHOW, DER KLEINE HORRORLADEN, MY FAIR LADY und HAIR.

Mario Mariano wurde in Brasilien geboren. Dort studierte er Ballett, Jazz und Modern Dance. Er absolvierte sein Gesangsstudium an der Universität von Sao Paulo. Es folgten Engagements für Musicals wie SWEET CHARITY, DER ZAUBERER VON OZ, ROBIN HOOD und ALADIN sowie Tourneen als Solotänzer und Dance Captain bei verschiedenen Tanzkompanien. Außerdem gewann er zahlreiche Choreographie-Wettbewerbe. Seit 2001 lebt er in Deutschland. Hier spielte er u.a. KISS ME KATE, EVITA, HAIR, WEST SIDE STORY, AIDA, den Conférencier in CABARET, DAS DSCHUNGELBUCH im GOP Hannover (Choreographie, Co-Regie, und Darsteller) sowie die Titelrolle der Uraufführung THE SCOTT JOPLIN STORY in Salzburg. Für das KURT WEILL FEST in Dessau entwarf er die Choreographie von EIN HAUCH VON VENUS und im Friedrichstadtpalast Teile der Kinderrevue TRÄUME BRAUCHEN ANLAUF. In Stuttgart choreographierte Mario Mariano DIE COMEDIAN HARMONISTS und LA CAGE AUX FOLLES, wo er auch in der Rolle des "Jacob" zu sehen war. Die von ihm choreographierten Shows THE MAGIC NIGHT OF DANCING MUSICALS, BUDDY und QUEEN OF ROCK-Die Geschichte von Tina Turner (auch Darsteller und Resident Director) gingen auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Seit 2009 ist er als Tänzer für MARCIA BARRETT OF BONEY M weltweit unterwegs. Zuletzt spielte er im Theater Koblenz das erfolgreiche Musical CATS. Für das Nordharzer Städtebundtheater choreographierte er das Musical HAIR, wo er gleichzeitig die Rolle des "Hud" übernahm. Man kennt ihn hier auch als die Stimme der Pflanze in DER KLEINE HORRORLADEN.

Salvatore Cerulli wurde 1990 in Neapel geboren. Mit zwölf Jahren begann er die Ballettausbildung bei Arnaldo Angelini in seiner Heimatstadt, die er 2011 erfolgreich abschloss. Zwei weitere Jahre studierte er in Madrid beim „Victor Ullate Ballet“ unter Giselle Deya vom „Ballet Nacional de Cuba“. Nach seinem zweiten Examen sammelte er erste Erfahrungen als Profitänzer. Salvatore Cerulli zog es zurück nach Italien, um in der Freien Szene zu arbeiteten: Im „Teatro Eliseo Rom“ tanzte er Prinz Siegfried im Schwanensee; weitere Stationen seiner Laufbahn waren Verona und Neapel. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört Salvatore Cerulli fest zum Ballett des Nordharzer Städtebundtheaters.

Denis Lakey studierte Gesang am Royal College of Music in London, jetzt studiert er weiter bei Prof. Renate Faltin in Berlin. Sein umfangreiches Opernrepertoire umfasst Barock, Romantik und zeitgenössische Musik. Der Countertenor glänzte in namhaften Rollen: Händels „Giulio Cesare“, Monteverdis „Nerone“, „Hänsel“ (Hänsel und Gretel), Brittens „Oberon“ (Midsummer Night’s Dream) und „The Voice of Apollo“ (Death in Venice). Denis Lakey wirkte in mehreren Uraufführungen mit: unter anderem in „WUT“ von Andrea Lorenzo Scartazzini und „Das Waisenkind“ von Jeffrey Ching am Theater Erfurt. Seine weltweiten Opern- und Konzertverpflichtungen führten ihn nach London, Rom, Basel, Wien, Salzburg, Budapest, Buenos Aires und Bolivien. In Deutschland war er u. a. am Festspielhaus Baden-Baden, dem Staatstheater Meiningen, dem Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, dem Landestheater Salzburg und dem Theater Magdeburg engagiert. Im Sendesaal Radio Bremen sang Denis Lakey die Uraufführung eines Auftragswerkes der Arno Schmidt Stiftung von fünf verschiedenen Komponisten; davon erschien eine CD. Weitere CD-Aufnahmen folgten. 2015/16 übernahm Denis Lakey die Titelpartie des „Arminio“ und in der folgenden Spielzeit den "Prinz Orlofsk" (Die Fledermaus) am Nordharzer Städtebundtheater.

Manuel Schmitt schloss 2013 sein Regiestudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München mit dem Diplom ab. Anschließend studierte er Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München. Vor und während seines Regiestudiums sammelte er Erfahrungen als Regieassistent von Willy Decker bei der Ruhrtriennale in Bochum. Seit seinem Abschluss arbeitet Manuel Schmitt freischaffend als Regisseur für Musik- und Sprechtheater. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen Offenbachs „Die Großherzogin von Gerolstein“ am Theater Trier, Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ in der LuegArena (Schweiz), „Frau Holle“ am Nordharzer Städtebundtheater und „Jugend einer Stadt“ an der Bayerischen Staatsoper.
Manuel Schmitt ist Stipendiat des Richard Wagner Verbands München. Er spielt Klavier und Cello. In dieser Spielzeit inszeniert er am Nordharzer Städtebundtheater „Die goldene Gans“ nach den Brüdern Grimm.

Max An gehört seit Beginn der Spielzeit 2015/16 fest zum Ensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der gebürtige Südkoreaner studierte ab 2005 an der Musikhochschule in Köln bei Prof. Edda Moser. 2007 schloss er bei Henner Leyhe sein Studium mit dem Konzertexamen ab. Schon vor und während seines Studiums gewann Max An zahlreiche Preise, u. a. den koreanischen Gesangswettbewerb Seoul 2003, den internationalen Wettbewerb Schloss Rheinsberg 2008 und den Gesangswettbewerb Pustina in Tschechien 2010. Vor seinem Engagement am Nordharzer Städtebundtheater war der Tenor am Theater Koblenz, Trier, an der Oper Breslau, der Polish National Oper Warschau, der National Oper in Korea und an der Kammeroper Köln tätig. Max An kann auf eine Vielzahl von Opern- und Operettenrollen zurückblicken, u. a. Tamino („Die Zauberflöte“), Don Ottavio („Don Giovanni“) und Varo („Arminio“ – am Städtebundtheater).

Nach Händels „Arminio“ und Richard Wagners "Tannhäuser" inszeniert Oliver Klöter Smetanas "Die verkaufte Braut" für das Nordharzer Städtebundtheater.
Als Regisseur arbeitete Oliver Klöter bereits in Deutschland, Niederlande, Schweiz, Italien, Zentralamerika und den USA.
 Unter seinen Inszenierungen befinden sich Werke wie „Tosca“ (Puccini), „Idomeneo“ (Mozart/Strauss), „Fidelio“ (Beethoven), „Iphigenie auf Tauris“ (Gluck/Strauss), „I Capuleti e i Montecchi“ (Bellini), „The Turn of the Screw“(Britten), „Die Zauberflöte“ (Mozart), "Pierrot lunaire" (Schönberg), "La Molinara" (Paisiello), „Carmen“ (Bizet), „The Io-Passion“ (Birtwistle), „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Nicolai), „Le Nozze di Figaro“ (Mozart), „Missa Nigra“ (Schenker) etc.. Für die Kölner Musiktriennale inszenierte er auch ein Orchester für ein Werk von Mauricio Kagel.
 Er studierte Musiktheaterregie und Filmregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien und assistierte Regisseuren wie z.B. Günter Krämer, Robert Carsen, David Alden, Michael Hampe, Torsten Fischer u. a. an Bühnen wie dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona, Teatro la Fenice in Venedig, Wiener Staatsoper, Theater in der Josefstadt, Theater an der Wien, Theater St. Gallen, Oper Köln und den Salzburger Osterfestspielen.
 Von der Hochschule für Musik und Tanz Köln erhielt er 2008 den Ruf als fester Dozent für „Szenischen Unterricht“. Als Gastdozent unterrichtet er an der Musikakademie Weikersheim, der Opernakademie Henfenfeld, dem Saarburg Music Festival, dem Vianden Music Festival (Luxemburg) und am Conservatorium Maastricht. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Opernregisseur leitete er von September 2008 bis September 2009 als Geschäftsführer das FORUM TIBERIUS – Internationales Forum für Kultur und Wirtschaft e.V. in Dresden. Diese gemeinnützige Institution verschreibt sich der Vernetzung von Kultur und Wirtschaft und veranstaltet sowohl regionale Künstlerförderung und internationale kulturpolitische Kongresse als auch große internationale Musikwettbewerbe.

Debora Di Biagi

Debora Di Biagi, geboren in Italien, begann mit ihrer Ausbildung zur Tänzerin im Alter von zwölf Jahren an der „Accademia internazionale di danza“ in Rom. Im Jahr 2008 erhielt sie ein Stipendium für ihre berufliche Weiterbildung an der Schule „Balletto di Toscana“ in Florenz, welche unter der künstlerischen Leitung von Cristina Bozzolini stand. Nach dieser dreijährigen Schulbildung wurde Debora am „Junior Balletto di Toscana“ aufgenommen und arbeitete für die „RBR Dance Company“ in Verona sowie bei „Icon Dance“ am British Museum in London. Außerdem tanzte sie in Produktionen von Octavio De Roza in der Schweiz und nahm am „Festival d’Avignon“ in Frankreich teil. 2015 trat Debora Di Biagi der Delattre Dance Company bei und tanzte neben Delattre’s Repertoire unter anderem auch Werke von Ricardo Fernando, Can Arslan, Kaloyan Boiadjiev und Jorge Garcia Perez. Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie festes Mitglied des Ballettensembles des Nordharzer Städtebundtheaters.

Andrea Zinnato, geboren in Reggio Calabria, begann seine professionelle Ausbildung zum Bühnentänzer 2010 am A.S.D. “Ballet Centre von Sabrina Margarolo” in Florenz, 2012/13 setzt er seine Ausbildung an der Ballettschule Theater Basel unter der Leitung von Amanda Bennett fort. 2013 bis 2016 war er Schüler an der staatlichen Ballettschule Berlin. Für sein letztes Ausbildungsjahr erhielt er ein Stipendium der Pierino Ambrosoli Foundation. Erfahrungen sammelte Andrea Zinnato in Meisterklassen mit internationalen Lehrern der Ballettschule der Pariser Oper, des English National Ballet, der John Cranko Schule, der John Neumeier Ballettschule, der Boston Ballet School, dem Staatsballett Berlin, der Ballettschule der Mailänder Scala, der American Ballet School und der Ecole Supérieur de Danse Rosella Hightower in Frankreich. In der Spielzeit 2016/2017 er war Tänzer der Dellatre Dance Company und gehört seit der Spielzeit 2017/18 zum Ballettensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Denison Pereira da Silva

Denison Pereira da Silva, geboren in Brasilien, erhielt seine Ballettausbildung von 2006 bis 2009 im “Centro de Artes Pavarine”. Im gleichen Jahr erhielt ein Stipendium des “Pacific dance Arts” in Vancouver unter Lee Yaning. Ab der Spielzeit 2011/2012 arbeitete er in vielen Ballettkompanien wie dem “Ballet Nacional del Sodre-Uruguay” und dem “National Ballet of Argentina”. Seit Juli 2017 er ist am Nordharzer Städtebundtheater engagiert.

Caterina Cerolini

Caterina Cerolini abosolvierte die “Academie Princesse Grace” in Monte Carlo. Sie arbeitete mit namhaften Choreographen wie Alexander Ekman, Eugenio Buratti und George Balanchine’s Muse Nanette Glushak. Sie hatte die Möglichkeit mit Jean Christophe Maillot zu arbeiten und tanzte unter ihm das Solo des Schwarzen Schwans. Außerdem tanzte sie unter Pompea Santoro in „Schwanensee“ von Matz Ek und in der Choreographie „In Memoriam“ von Sidi Larbi Cherkaoui.
Ihre Karriere begann Caterina Cerolini am Staatstheater Hannover bei Jörg Mannes. Seit 2017 ist sie als Tänzerin am Nordharzer Städtebundtheater und seit der Spielzeit 2018/19 auch Assistentin des Ballettdirektors.

Janek Liebetruth, geboren 1980 in Wernigerode, aufgewachsen in Benneckenstein, studierte Theaterwissenschaft, Medienwissenschaft und Amerikanistik an der Universität Potsdam und der Freien Universität Berlin. Im Studienjahr 2004/05 wurde es ihm ermöglicht ebenfalls am Augustana College im US-Bundesstaat South Dakota zu studieren. Im Zuge der Recherche für seine Magisterarbeit gründete er dort die »Bühnenkunst Theatre Company«, für die er als Künstlerischer Leiter agierte und welches seine Debütinszenierung »Spring Awakening« produzierte. Im Jahr 2008 schloss Janek Liebetruth das Studium mit seiner Magisterarbeit über die Gründung eines professionellen Theaters im Mittleren Westen der USA ab, welche er auch veröffentlichte.
Von 2007 bis 2009 arbeitete Janek Liebetruth am Hans Otto Theater Potsdam wiederholt mit Uwe Eric Laufenberg zusammen - zuerst als Hospitant, dann als Regieassistent. Im Rahmen der Reihe Freistil gab er dort mit Sartres »Geschlossene Gesellschaft« auch sein deutsches Regiedebüt. Danach war er bis zur Spielzeit 2012/13 am SCHAUSPIEL STUTTGART als Regieassistent engagiert und arbeitete unter anderem mit Michael Thalheimer, Hasko Weber, Nuran David Calis, Annette Pullen und Thomas Dannemann zusammen.
Mit Fassbinders »Tropfen auf heiße Steine« stellte er sich in der Spielzeit 2011/12 erstmals dem Stuttgarter Publikum als Regisseur vor und hat in der Spielzeit 2012/2013 die Komödie »Adam und Eva« von Peter Hacks auf der Großen Bühne NORD inszeniert. Seine nächste Inszenierung führte ihn ans Deutsche Nationaltheater Weimar, wo er 2014 »Die neuen Leiden des jungen W.« von Ulrich Plenzdorf zur Premiere brachte. Danach setzte er „Der Besuch der alten Dame“ von Dürrenmatt (2015), „Die Räuber“ von Schiller (2016) und „Hexenjagd“ von Miller (2017) für das Festival THEATERNATUR auf der Waldbühne Benneckenstein um.
Derzeit arbeitet Janek Liebetruth als freier Regisseur in ganz Deutschland. Er ist darüber hinaus Vorsitzender des Landeszentrums für Spiel und Theater Sachsen-Anhalt sowie Vorstandsvorsitzender des Kulturrevier Harz e.V.. Weiterhin ist er Künstlerischer Leiter des von ihm 2013 gegründeten THEATERNATUR - Festival der darstellenden Künste.

Daniel Theuring, Westallgäuer; seit September 2017 als Schauspieldramaturg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Nordharzer Städtebundtheater engagiert; Studium an der Ludwig-Maximilian-Universität München und der Bayerischen Theater Akademie August Everding; 2007 Abschluss als Diplom Dramaturg der Universität, Abschlussarbeit: Faust Konzentrat – eine dramaturgische Analyse der Faust Inszenierungen Michael Thalheimers; Regie- und Dramaturgieassistenz, Regiearbeiten am Bayerischen Staatsschauspiel München und Theater Basel; seit 2011 an verschiedenen privaten und städtischen Theatern als freier Regisseur und Dramaturg tätig; journalistische Arbeiten und Lehrtätigkeit; 2014 Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, KBB und Disposition im Theater Lindenhof, Melchingen; 2016 Projektmanagement, Projektleitung und KBB im Theater Eisleben.

Der Sänger Enrico Scheffler wuchs in Aschersleben auf. Bereits während der Schulzeit wirkte er als Statist am Nordharzer Städtebundtheater. In den vergangenen Jahren spielte er dort und beim Theater Fairytale Thale in verschiedensten Rollen. Seit 2014 ist er als Darsteller und Komponist am Theater in der Grünen Zitadelle Magdeburg tätig. In der Spielzeit 2017/18 ist er als Fedja im Musical „Anatevka“ am Nordharzer Städtebundtheater zu erleben.

Hannes Hartmann wurde in Wien geboren. Nach einer Fachhochschulausbildung für Innenarchitektur und Möbelbau folgen Arbeiten bei verschiedenen Architekten und als Tischlergeselle in einem Atelier für antike Wohnungseinrichtung. Von 1994-2001 Studium für Bühnenbild und Kostümentwurf an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg bei Herbert Kapplmüller und der Kunstgeschichte in Wien.

Seit 1999 freier Bühnen- und Kostümbildner für Theater und Film. Arbeiten u.a. am Staatstheater Stuttgart, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Schauspielhaus Bochum, an der Oper Chemnitz, den Sophiensälen Berlin, am Mousonturm Frankfurt und auf Kampnagel Hamburg. Von 2009 – 2013 Ausstattungsleiter am Schauspiel der Staatstheater Stuttgart.

Foto: David von Becker

Bernhard Siegl wurde in Augsburg geboren und arbeitet als Bühnen- und Kostümbildner, Szenograf, Theater- und Opern- Regisseur. Er studierte Theatermalerei sowie Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Er ist seit 2000 als Bühnen- und Kostümbildner u. a. am Deutschen Theater Berlin, an den Münchner Kammerspielen, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspielhaus Bochum, am Staatsschauspiel Dresden, Maxim Gorki Theater, hau Berlin, dem Burgtheater Wien sowie an Theatern in Hamburg, Trier, Erlangen, Wuppertal, Aachen, Paderborn und Graz mit den Regisseuren Barbara Weber, Miriam Tscholl, Katja Ott, Burghart Klaußner, Tilo Nest, Stephan Müller, Jakob Fedler, Francois-Michel Pesenti, und Fatih Akin tätig. Siegls Regiedebüt „Der Drang“ von Franz Xaver Kroetz wurde 2015 zu den Bayerischen Theatertagen eingeladen. Mit dem Regisseur Manuel Schmitt verbindet ihn seit 2014 eine enge Zusammenarbeit.

Daniela Herzberg, 1980 in Hamburg geboren, arbeitet freischaffend als Szenen- und Bühnenbildnerin.

Sie studierte Architektur in Karlsruhe und Paris. Während ihres Studiums hospitierte sie am Deutschen Theater Berlin, am Hamburger Schauspielhaus und assistierte Henrik Ahr bei den Tiroler Festspielen in Erl.

Nach ihrem Diplom folgten weitere Assistenzen, zuletzt bei Andreas Kriegenburg am Deutschen Theater Berlin. Eigene Bühnenbilder waren am Lichthof Theater Hamburg, in der Brotfabrik und am Ballhaus Ost in Berlin mit den Regisseuren Nino Haratischwili und Inga Lizengevic zu sehen. Seit 2015 arbeitet sie regelmäßig mit dem Regisseur Samuel Weiss zusammen. Dabei entstanden die Bühnenbilder für "Gift" und "Tartuffe" am Theater Bremen und für "Yvonne, Prinzessin aus Burgund" am Hamburger Schauspielhaus.

Ebenfalls ist sie als Szenenbilderin für Musik-, Werbe- und Filmproduktionen tätig.

"Der Bettelstudent" ist ihre erste gemeinsame Arbeit mit Anke Rauthmann.

Jonte Volkmann wuchs in Minden auf. Er absolvierte seine Schauspielausbildung unter der Leitung von Herbert Olschok an der Theaterakademie Vorpommern. Bereits während des ersten Studienjahres konnte er Erfahrungen auf den Bühnen der Vorpommerschen Landesbühne sammeln. So spielte er auf der Freilichtbühne der Hafenfestspiele Usedom als "Michael Kuppisch" in Brussigs "Sonnenallee", im Kindertheater als "Igelmann" in Ensikats "Hase und Igel" oder als "Frankaxel" in Zellers "Triumph der Provinz".
In der Spielzeit 2016/17 wirkte er als Ensemblemitglied der Vorpommerschen Landesbühne unter anderem als Dr. Fritz Hagendorn in Kästners "Drei Männer im Schnee" und als "August" in Bauersimas "norway.today" mit.
Seit der Spielzeit 2017/18 gehört Jonte Volkmann fest zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Wiebke Horn absolvierte eine Schneiderlehre in der Kostümabteilung des Deutschen Theaters in Göttingen. Danach studierte sie an der Freien Universität Berlin Theaterwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte und an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Bühnen- und Kostümbild. Als langjährige Assistentin von Frank Philipp Schlößmann arbeitete sie weltweit an zahlreichen Opernhäusern, u. a. an der Lyric Opera Chicago und den drei Opernhäusern in Berlin.

Seit 2001 ist sie als Kostüm- u. Bühnenbildnerin für Oper, Tanz u. Schauspiel tätig und hat bisher über 80 Produktionen realisiert. Engagements führten sie u.a an das Opernhaus Halle, die Oper in Nizza, das Theater Münster, an die Berliner Waldbühne, zum Kunstfest Weimar, nach Litauen zum National Drama Theatre Kaunas und nach Doha/Qatar an den Persischen Golf.

Die Inszenierungen „Hoffmanns Erzählungen“ und „Fidelio“ in der Regie von Eszter Szabó erhielten den Förderpreis der „Akademie Musiktheater Heute“ bei den Internationalen Opernfestspielen Gut Immling im Chiemgau. Von 2012 bis 2015 leitete Wiebke Horn die Ausstattungsabteilung am Nordharzer Städtebundtheater. Dort erhielten „Der Freischütz“ (Regie: Christian Poewe) und „Gisèlle“ (Choreographie: Gilardi/Bonnin/Vila) den Theaterpreis für die beste Produktion der Spielzeit. Seit 2013 entwirft sie für „Aida Cruises“ das Kostümdesign der Showkostüme an Bord der Aida Schiffe. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Wiebke Horn Kostümdirektorin am Mainfranken Theater in Würzburg.

Kari Kropsu studierte an der Musikakademie von Vilna (Litauen) und der Sibelius-Akademie in Helsinki, die er mit dem Magister der Musik als Dirigent abschloss. Er ist Preisträger verschiedener Klavier- und Geigenwettbewerbe in Finnland und war 2001 Stipendiat der Richard Wagner Stipendienstiftung Bayreuth. Kari Kropsu arbeitete u.a. als Rektor der Musikakademie Savonlinna (Finnland) und ist Musikdirektor des Städtischen Orchesters Savonlinna. Von 2000 bis 2003 war er Kapellmeister der Finnischen Nationaloper und war in den vergangenen Jahren als Gast-Kapellmeister dort tätig. Er war u.a. Dirigent des Kammerchores der Sibelius-Akademie Helsinki und Assistent des Kapellmeisters der Opernfestspiele Savonlinna. In den vergangenen Jahren war er als Gastdirigent bei verschiedenen Orchestern in Finnland, Norwegen, Island, Lettland und Italien engagiert. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Kari Kropsu als 1. Kapellmeister am Nordharzer Städtebundtheater und übernahm bereits die musikalische Leitung der Inszenierungen von "Der Barbier von Sevilla", „Anatevka“ und „Ein Maskenball“.

Andrea Kaempf studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim und Bühnenbild an der Ecole d’architecture in Clermont-Ferrand bei Remi Bourdier, Marcel Fredefont und Guy-Claude François.

Von 1999-2002 war sie als Bühnenbildassistentin am Theater Oberhausen und den Bühnen der Stadt Köln engagiert. 2002 war sie Stipendiatin des Internationalen Forums Junger Bühnenangehöriger und zweitplaziert beim Gudrun-Wassermann-Buschan-Preis für junge Bühnen- und Kostümbildner. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Neben dem Theater, wo sie in den Sparten Schauspiel, Oper und Tanz in Tours, Köln, Düsseldorf, Oberhausen, Münster, Zürich, Leipzig und Freiberg sowie für die RuhrTriennale tätig war, arbeitete sie auch beim Film. So zeichnete sie unter anderem bei dem Film „Brinkmanns Zorn“, der den Grimme-Preis erhielt, für die Kostüme verantwortlich. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Ausstattungsleiterin am Nordharzer Städtebundtheater.

Antje Rietz erhielt ihre Ausbildung an der Universität der Künste Berlin, wo sie das Studium in Schauspiel, Gesang und Tanz mit Auszeichnung abschloss. Die gebürtige Berlinerin spielte u.a. an den Staatstheatern Karlsruhe, Kassel und Schwerin, am Theater des Westens, der Neuköllner Oper und dem Friedrichstadtpalast und gab Konzerte in der Kölner und Berliner Philharmonie.
Am Alten Schauspielhaus Stuttgart wurde sie 2014 für die Hauptrolle in „Victor/Victoria“ als Beliebteste Schauspielerin ausgezeichnet. Am Stadttheater Ingolstadt erhielt sie im Jahr 2016 für ihr facettenreiches Spiel in Rollen wie „Die Fee“ in „Spamalot“, „Die schöne Helena“ und die „Rössl-Wirtin“ ebenfalls den Publikumspreis.
Antje Rietz lebt mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet dort u.a. als Gastdozentin an der UdK.
Obendrein spielt sie hervorragend Trompete.
In ihren Solo-Programmen und Konzerten bezaubert sie mit ihrer Vielseitigkeit als Schauspielerin, Sängerin und Musikerin.

Die in Hamburg geborene Sopranistin Annabelle Pichler studierte an der Musikhochschule Köln und stand bereits in dieser Zeit auf verschiedenen Bühnen und Konzertpodien, wie z.B. der Kölner Philharmonie, den Salzburger Festspielen, der Bonner Oper und dem Teatro Comunale Poliziano in Montepulciano.
Erste Engagements führten sie an das Staatstheater Kassel, an das Prinzregententheater in München (Regie: August Everding) und in die Liederhalle Stuttgart (Dirigent: Roberto Paternostro).
Neben vielen Fachpartien wie der Donna Anna, Mimi, Micaela, Antonia, Agathe, Hanna Glawari, Lisa, Gräfin Mariza, Rosalinde und der Marschallin im "Rosenkavalier", in denen sie bereits zu hören war, tritt sie auch als Lied- und Konzertsängerin in Erscheinung, wie z.B. mit den "Vier letzten Liedern" von R. Strauss im Rahmen der Domfestspiele in Halberstadt unter Johannes Rieger.
2017 gab sie am Nordharzer Städtebundtheater als Gast ihr Wagner-Debüt als Elisabeth im "Tannhäuser" und in der Spielzeit 2017/18 steht sie dort als Amelia in Verdis „Un ballo di maschera“ und als Elektra in Mozarts „Idomeneo“ auf der Bühne.
Ihre freiberufliche Tätigkeit führte sie u.a. an die Staatstheater Nürnberg, Mainz und Meiningen, das Tiroler Landestheater in Innsbruck, an das Pfalztheater Kaiserslautern und an die Oper Leipzig.
Sängerisch prägend wirkte auf sie ihr Studium bei Prof. Hans Sotin sowie Gesangskurse und Meisterklassen bei Prof. Klesie Kelly-Moog, Kammersängerin Brigitte Fassbaender, Brigitta Seidler-Winkler und Prof. Jaakko Ryhänen.

Die Regisseurin Rebekka Stanzel wuchs in Karlsruhe, Genf und Heidelberg auf. Nach ihrem Engagement an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim unter Prof. Jutta Gleue, wo sie neben eigenen Regiearbeiten und der Leitung der szenischen Grundausbildung auch Aufgaben in der Organisation und Leitung der Opernschule übernahm, wirkte Rebekka Stanzel in Festengagements an den Staatstheatern Nürnberg und Braunschweig (zuletzt als Hausspielleiterin), ehe sie sich 2011 als Regisseurin, Schauspiellehrerin und Trainerin für Kommunikation und Präsentation (Schwerpunkt Körpersprache) selbständig machte.

In zahlreichen Gastengagements arbeitete sie außerdem mit vielen international renommierten Künstlern zusammen (Willy Decker, Adam Fischer, Alexander Joel, Zoltan Kocsis, Christoph Prick, Ildiko Raimondi, Gerhard Siegel, Bo Skovhus, Irene Théorin u.v.m.) und an einigen der wichtigsten Theaterhäuser Europas (u.a.: Teatre del Liceu Barcelona, Müveszetek Palotája Budapest, Den Norske Opera Oslo, Teatro Real Madrid).

Schon früh machte sie durch einige sehr erfolgreiche Inszenierungen auf sich aufmerksam. Ihr Können stellte sie wiederholt bei Opern- und Theaterproduktionen in Budapest, Dessau, Hamburg, Halberstadt, Mannheim und Nürnberg (Auswahl) unter Beweis.

Die diplomierte Theaterwissenschaftlerin spricht fließend Französisch und Englisch sowie Italienisch und Spanisch und war 2005 Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung Bayreuth.

Verena Hemmerlein studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde Meisterschülerin von Prof. Karl Kneidl. Ab 2003 entwarf sie Ausstattungen für Musiktheater, Ballett und Schauspiel, u.a. für die Deutsche Oper am Rhein, das Musiktheater im Revier, die Theater Augsburg und Baden bei Wien, das Mainfranken Theater, das Thüringer Staatsballett, das Gwangzu City Ballet in Korea, das Tulsa Ballet Theater in den USA und das Teatro Real in Madrid. Am Staatstheater Nürnberg war sie für zahlreiche Ballettabende von Goyo Montero als Ausstatterin tätig.

Verena Hemmerlein wurde mit dem Kulturförderpreis der Stadt Würzburg ausgezeichnet.

Sabine Lindner wurde 1967 in Münchberg geboren. Nach erfolgreichem Abitur begann sie eine Tischlerlehre und schloss diese mit dem Gesellenbrief ab.

Nach Studium und Assistenzzeit bei dem Ausstatter Domi Hahn verbanden sie ab der Spielzeit 1997/98 Gastspielverträge als Bühnenbildnerin und oft auch in der Doppelfunktion als Bühnen- und Kostümbildnerin mit den Theatern Lüneburg, Zeitz, Freiberg, Bremerhaven, den Badischen Landesbühnen Bruchsal, dem Theater Vorpommern, Landestheater Mecklenburg, den Kreuzgangspielen Feuchtwangen und den Luisenburg Freilichtspielen in Wunsiedel.

Bei der Neueinrichtung der Ostseefestspiele 2003 betreute sie neben dem Bühnen- und Kostümbild auch die konzeptionelle Theater-Grundausstattung für ein Motorfrachtschiff, das zur Spielstätte ausgebaut wurde. Ebenso zeichnete sie für die grundlegende Bespielung der weiteren Open-Air-Spielstätte in Greifswald am Museumshafen mit verantwortlich.

Seit der Spielzeit 2004/05 bis August 2012 war Sabine Lindner Ausstattungsleiterin am Theater Vorpommern (Greifswald/ Stralsund) und stattete hier unter anderem "Aida", "Fidelio", "Die Physiker", "Manche mögen´s heiss - Sugar" und "Turandot" aus . In dieser Zeit betreute sie auch weiterhin die Weiterführung und Positionierung der Ostseefestspiele und arbeitete ebenfalls für verschiedene Ausweichspielstätten und Spielorte, so z.B. für die Jakobikirche in Stralsund. Und war mit der Ausstattung für die Eröffnungspremiere "Fidelio" betraut, mit welcher das Stralsunder Theater nach Umbau und Rekonstruktion 2008 wieder eröffnet wurde.

Spannende Projekte haben sie von 2012 bis 2014 nach England geführt.

Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie wieder freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig.

Mit den Aufbaustudien in den Fächern Eventkonzeption, Kultursponsoring, Projektmanagement und BWL eröffnen sich neue Wirkungskreise im Bereich Eventmanagement.

Karoline-Anni Reingraber erhielt ihre Ausbildung an der Theaterakademie Vorpommern, die sie 2008 mit Diplom abschloss.

Schon während der Ausbildung spielte sie an der Vorpommerschen Landesbühne, der sie auch nach ihrem Abschluss treu blieb. Sie übernahm dort Hauptrollen wie u.a. die Minna von Barnhelm, die Mathilde von Zahnd in „Die Physiker“, die Marthe im „Urfaust“ oder die Marlene im gleichnamigen Stück von Pam Gems.

Karoline-Anni Reingraber ist seit 2015 bei ‚Klassik am Meer‘ tätig, spielte dort u.a. die Maria Stuart sowie zuletzt die Amme in „Romeo und Julia“.

Am Nordharzer Städtebundtheater ist sie in den Produktionen „Pension Schöller“, „Nathan der Weise“ sowie in der Titelrolle der Neuinszenierung von „Frau Müller muss weg“ zu sehen.

Alec Otto wurde in Südafrika geboren. Er besuchte als Schüler von Eric Müller die Opernschule in Pretoria und kam 1999 nach Deutschland. Dort setzte er seine Studien zunächst in Lübeck fort. 2001 gab er bei den Festspielen in Weikersheim als Rodolfo in Puccinis „La Bohème“ sein Bühnendebüt. 2002 war er Preisträger beim Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo er mit den Dirigenten Jonas Alber und Christian Thielemann zusammenarbeitete.
Alec Otto arbeitet derzeit als freischaffender Konzert-, Opern- und Operettentenor im In- und Ausland. „Don José“ gehört zu einer seiner Paraderollen, er hat die Rolle bereits mehr als 35 Mal in 5 verschiedenen Inszenierungen auf der Bühne verkörpert. Der Tenor sang u.a. auch in "Das Land des Lächelns" (Murau/Österreich), Verdis "Requiem" (Nienburg und Bassum), „Othello“ (Würzburg) sowie in "Rigoletto" (Leipzig).
Nicht nur auf der Opernbühne fühlt der Tenor sich zu Hause, als Konzert- und Liedsänger ist er international gefragt. Mit Lied-, Opern- und Operettenprogrammen ist er in China, Japan, Schweden, Luxemburg, Brüssel und in vielen Städten Deutschland unterwegs. Gemeinsam mit seinen Pianisten Sabine Weyer und Ronald Uhlig gibt er Liederabende mit der „Dichterliebe“ von Schumann, der „Winterreise“ von Schubert, den „Tre Sonetti di Petrarca“ von Liszt und Liedern von Strauss, Boulanger und Beethoven. Er ist regelmässiger Gast in Berlin im Französischen Dom und der Berliner Philharmonie sowie in Leipzig im Gewandhaus und dem Mendelssohn Saal.

Esther Undisz wuchs in Cottbus auf und machte eine Ausbildung zur Orthoptistin, später arbeitete sie als freie Journalistin und Fotografin und gründete eine Stadtzeitung und ein Kino. Intendant Christoph Schroth holte sie 1993 an das Staatstheater Cottbus, zunächst für PR Marketing, nach dem Regiestudium (Diplom bei Prof. Jürgen Flimm in Hamburg) in die Schauspielleitung (2000 bis 2003). Später folgte ein Engagement als Hausregisseurin und Dramaturgin an der NEUEN BÜHNE Senftenberg. Sie war Schauspieldozentin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Sie ist zertifizierte Drehbuchautorin, Lektorin und Dramaturgin für Film und Fernsehen. Als freie Regisseurin und Dramaturgin arbeitet sie an verschiedenen Theatern (z. B. Landesbühnen Sachsen Radebeul, Staatsschauspiel Dresden, Schauspiel Chemnitz, Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen, Theater Eisleben, Volkstheater Rostock, Volkstheater Frankfurt/Main, Neue Bühne Senftenberg). Als Dramaturgin entwickelte sie zuletzt „Die Leiden des jungen Werther mit jungen und nicht mehr jungen Männern, die liebten und litten“ nach Johann Wolfgang Goethe (Regie Miriam Tscholl) an der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden. Ihre aktuellen Premieren 2018 waren „Fluchtwege“ von Nick Wood, Landesbühnen Sachsen und „Meffi, der kleine feuerrote Teufel“ von Doris Jannausch, Theater Eisleben.

Eric Eisenach stammt aus Alsfeld in Oberhessen. Seine Ausbildung absolvierte er an der staatlich anerkannten Schauspielschule Charlottenburg, Berlin unter der Leitung von Valentin Platareanu und erhielt sein erstes Engagement während der Ausbildung am Thalia Theater Halle.
Nach seinem Studium war er festes Ensemblemitglied am Landestheater Eisenach und spielte dort unter anderem Lysander in Shakespeares' 'Sommernachtstraum', Franz Moor in Schiller's 'Die Räuber' sowie Phädra im Musical 'La Cage aux Folles'.
Im festen Ensemble des Theater Kiel war er als Ben in Franziska Steiof's 'Vom Anfang der Welt' oder als Alex in 'A Clockwork Orange' von Anthony Burgess zu sehen.
Zuletzt vor allem in der freien Szene aktiv, spielte er mitunter die Herzkönigin in 'Alice im Wunderland' von Lewis Carroll oder den Pater Lorenzo in Shakespeares' Romeo und Julia.
Seit der Spielzeit 2018/19 ist Eric Eisenach festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Aufgewachsen in der brandenburgischen Kleinstadt Jüterbog, zog es Anne Wolf nach dem Abitur in die Hauptstadt, um an der deutsch-polnischen Transform-Schauspielschule ihre Ausbildung zu absolvieren. Am Teatr Studio am Salzufer spielte sie 3 Jahre lang die Hauptrolle in der Produktion "Pfannkuchen, Schweine, Heiligenscheine" unter der Regie von Janina Szarek und gastierte u.a. in Frankfurt (Oder), Stettin und Słubice. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört sie zum festen Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Ana-Sanziana Beschia studierte an der Tanz Akademie Zürich unter der Leitung von Oliver Matz. Sie war Mitglied des Slowakischen Nationalballetts, des Balletts Dortmund und war als Gast beim Leipziger Ballett. Ihr Repertoire reicht vom Klassischen Ballett bis zum Zeitgenössichen Tanz. Ana-Sanziana Beschia arbeitete bereits mit Jiri Kylian, Nacho Duato, George Balanchine und Uwe Scholz. Sie tanzte die Hauptrolle in Natalia Horecnas Ballett "Slovak Dances" im Slowakischen Nationalballett.
Ana-Sanziana Beschia besitzt die kanadische und die rumänische Staatsbürgerschaft und ist seit der Spielzeit 2018/19 Mitglied des Nordharzer Städtbundtheaters.

Joanna Surowiec hat Freie Kunst, Bühnen-/Kostümbild an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Sie wurde Meisterschülerin von Prof. Karl Kneidl und erhielt ein Stipendium in St. Petersburg. Ihre Bilder und Skulpturen waren in verschiedenen Ausstellungen zu sehen, so auch in der Zeche Zollverein in Essen. Sie hat u.a. am Stadttheater Pforzheim, Stadttheater Bremerhaven, an der Oper in Halle, Theater Bremen, Teatr Wielki in Lodz, dem Teatr Tomcsa Sandor in Rumänien, bei den Wiener Festwochen und an der Oper in Wuppertal, in der letzten Produktion von Pina Bausch, gearbeitet.