
MD Johannes Rieger Intendant / Heidemarie Misgaiski Sekretärin des Intendanten
Gisela Wowereit Verwaltungsdirektorin / Stellvertreterin des Intendanten / Ute Ernst Sekretärin der Verwaltungsdirektorin
Susanne Range Chefdramaturgin / Johanna Jäger Dramaturgin für Schauspiel und Öffentlichkeitsarbeit / Anja Grasmeier Theaterpädagogin / Ines Heyer Dramaturgiesekretärin / Archiv und Bibliothek / Gabi Altevers Grafikerin
Yvonne Frölich Verkaufsleiterin / Iris Heubach Mitarbeiterin
Volker Reichenbecher Chefdisponent / Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros / Bertram Beier Mitarbeiter, Statistenleiter
MD Johannes Rieger Chefdirigent und Leiter des Musiktheaters / Michael Korth 1. Kapellmeister und stellv. Leiter des Musiktheaters / Jan Rozehnal Chordirektor mit Dirigierverpflichtung
Aurelina Bücher / Wolfgang Dosch / Sebastian Fust / Michael Höppner / Hinrich Horstkotte / Philip Jenkins / Birgit Kronshage / Andrea Moczko / Werner Pichler / Christian Poewe / Holger Potocki / Carina Riedl / Klaus Seiffert / Sebastian Stolz / Rosmarie Vogtenhuber
Wiebke Horn Ausstattungsleiterin
Susanne Bachmann / Hinrich Horstkotte / Andrea Kaempf / Petra Korink / Barbara Krott / Kordula Kirchmair-Stövesand / Bernhard Niechotz / Judith Philipp / Alrune Sera / Fatima Sonntag
Edith Jeschke /
Nina Schubert /
Regina Pätzer / Annabelle Pichler /
Bettina Pierags /
Gerlind Schröder /
Marlies Sturm
Als Gäste: Katharina Warken / Yael Levita
Xiaotong Han /
Matthias Junghans /
Juha Koskela /
Gijs Roelof Nijkamp /
Klaus-Uwe Rein /
Tobias Amadeus Schöner /
Ingo Wasikowski /
Norbert Zilz
Als Gäste: Raymond Sepe / Byoung Nam Hwang
Illi Oehlmann /
Julia Siebenschuh / Teresa Zschernig
Als Gäste: Swantje Fischer, Sybill Güttner-Selka
Arnold Hofheinz Koordinator Schauspiel / Gregor Faubel / Till Petri / Gerold Richard Ströher
Als Gäste: Fernando Blumenthal, Wolfgang Kaul, Joachim Kielpinski, Paul Maresch, Michael Niens, Benedikt Florian Schörnig, Jürgen Verch
Masami Fukushima / Yuriya Nakahata / Anna Vila / Marine Fernandez
Jaume Bonnin / Stephan Müller / Keigo Nozaki / Petr Zaionchovskiy
Karin Effenberger / Annegret Fischer / Steffi Gehrke / Christine Köppe / Ursula Meinke / Thea Rein / Sabine Scheffler / Anke Walter / Amrei Wasikowski
Dobrin Alexandrov / Volker Jaremko / Thomas Kiunke / Norbert Krug / Helmut Müller / Nikolaytscho Nikolov / Wolfgang Scholtissek / Ki Soo Yoo
I. VIOLINEN
Alexander Betz 1. Konzertmeister /
Anisoara Junkel /
Ulrike Huke /
Margareta Fränz /
Viorica-Elena Carpiuc /
Adrian Stefanescu
II. VIOLINEN
Dimo Balev /
Katja Budinowa /
Emilia Iliewa /
Jenni Koskela
VIOLEN
Violetta Jantschewa /
Jossif Georgiev /
Gabriela Nisa
VIOLONCELLI
Jens Herrmann /
Wesselka Yvanova-Nedeltschewa /
Florinel Maxim
KONTRABASS
Fabio Caggese /
Vayolet Peneva
FLÖTEN
Sebastian Kranz /
Dieter Löhnert /
Franz Stauche
OBOEN
Aurelia Orban /
Lubomir Budinow
KLARINETTEN
Rolf Stabroth /
Ralf Hufeland /
Gheorghe Ionescu
FAGOTTE
Petra Stegmann /
Gyözö Czondi
HÖRNER
Nikolaus Becker /
Dagmar Bücking /
Octavian Costache
TROMPETEN
Bernd Scheide /
Matthias Kunert
POSAUNEN
Edgar Meinke / Ilian Iliew /
Patrick Maul
TUBA
Bruno Uetz
PAUKEN/SCHLAGZEUG
Markus Schmitzer /
Georg Pane
Violetta Kollar Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung / Nina Schneppmüller Solo- und Ballettrepetitorin
Silke Nuss / Sophie Oldenstein / Bertram Beier
Edith Jeschke / Sophie Oldenstein / Matthias Junghans
Gabriele Burger / Edith Jeschke / Marlies Sturm
Kerstin Nagat Leiterin des Kostümwesens/Damengewandmeisterin / Silvia Mundt Herrengewandmeisterin
Brigitte Eismann / Sabine Harms / Ramona Höhne / Annerose Kauert / Gabriele Küster / Margitta Schiergott / Ulrike Ermlich / Ricarda Thews
Tatiana Heise Leiterin / Karola Besser / Karla Brehmer / Helga Gereke / Monika Jacobi
Heike Kieselbach Leiter(in) / Gaby Hacker / Carolin Hein / Anne-Karin Teupel / Dagmar Spriestersbach
Holger Kleinbauer Technischer Leiter
Rolf Zobel Leiter der Bühnentechnik / Marko Lohmann Bühnenmeister / Frank Walter Bühnenmeister / Eberhard Ahrendt / Mike Bannier / Jens Bombosch / Gerlinde Glendenberg / Hans-Joachim Jacobi / Norbert Jakubik / Rumen Karadimow / Helmut Neudeck / Bernd Sasse / Frank Schlechta / Uwe-Werner Sydow / Torsten Windel
Wolfgang Richter Leiter der Beleuchtungstechnik / Holger Hofmann Beleuchtungsmeister / Ralph Ballhorn / Helmut Sommer / Martin Wöde
Kay Lautenbach Leiter der Tontechnik / Stefan Ulrich
Klaus Köhler Werkstattleiter / Günter Dähne Malsaalvorstand / Lutz Etebier Theatermaler / Michael Fehlberg Dekorateur / Mario Fricke Tischler / Marco Rockmann Tischler / Aribert Kummer Tischler/Schlosser
Gisela Wowereit Verwaltungsdirektorin / Stellvertreterin des Intendanten / Ute Ernst Sekretärin der Verwaltungsdirektorin
Christine Greil / Claudia Knauf
Sieglinde Dollase / Jutta Gelinski / Doris Marscheider
Gero Hammer / Werner Hartmann / Anneliese Koch / Ernst Kuhndt / KS Marie-Luise Lorenz / Ruth Meyer / Peter Petzold / Hans Stetter / Günter Trausch

Sophie Oldenstein, geboren 1988, ist in Mainz am Rhein aufgewachsen und hat dort Theater- und Filmwissenschaft studiert. Parallel zu ihrem Studium hospitierte und assistierte sie an verscheiden Theatern, unter anderem dem Schauspiel Frankfurt und dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, und arbeitete mit Regisseuren wie René Pollesch, Dietrich Hilsdorf und Slobodan Unkovski. 2012 betreute sie die Produktion „Quartett“ von Heiner Müller an den Landungsbrücken Frankfurt unter der Regie von Boris C. Motzki als Dramaturgin. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie Regieassistentin und Inspizientin am Nordharzer Städtebundtheater.

Nach vierjähriger Schauspielschulzeit in Hamburg machte Gerold Ströher seine ersten Profiversuche bei Robert Wilson in „Alice“ am Thalia Theater Hamburg. Darüber hinaus spielte er die ersten Jahre (mit Stützpunkt in Hamburg) freischaffend in Hannover, Bochum, Wilhelmshaven und Münster. Danach folgten die Festengagements: Drei Jahre Berliner Ensemble, drei Jahre Theater Heilbronn, drei Jahre Celle, drei Jahre Regensburg, drei Jahre Koblenz und nun sein erstes Jahr am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt und Quedlinburg – Quedlinburg ist übrigens die Partnerstadt von Celle, Celle ist wiederum seine Geburtsstadt. Alles ein großer Zufall? Schicksal? Und was hat das mit diesen sich wiederholenden „drei Jahren“ auf sich? Soll das, hat das etwas zu bedeuten? Nun, wer will schon so abergläubisch sein...?

Teresa Zschernig, geboren 1987 in Berlin. Nach einer Ballettausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin, dem Abitur, einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Kulturellen Bereich und Theatererfahrungen an den Sophiensaelen, der Volksbühne am Rosa- Luxemburg- Platz und dem bat-Studiotheater Berlin schloss sie 2011 ihr Schauspielstudium in Bern ab. Nach einen Gastengagement am Theater Konstanz in der Uraufführung „Explosive Neuigkeiten“ ist Teresa Zschernig seit Beginn der Spielzeit 2012/2013 festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Aurelina Bücher wurde 1982 in Wiesbaden geboren. Nach einer Regiehospitanz am Schauspiel Köln bei K. D. Schmidt studierte sie Theaterwissenschaft, Komparatistik und Neuere Geschichte in Bochum und Berlin. In dieser Zeit entwickelte sie Texte für Projekte der Studentengruppe des Maxim Gorki Theaters und der freien Szene in Berlin, bei denen sie zugleich als Darstellerin mitwirkte. In der Spielzeit 2006/2007 hospitierte sie am Deutschen Theater Berlin bei Viktor Bodó. Von 2007 bis 2011 war sie feste Regieassistentin am Hans Otto Theater Potsdam unter der Intendanz von Uwe Eric Laufenberg und Tobias Wellemeyer. Hier arbeitete sie u.a. mit Petra Luisa Meyer, Sebastian Wirnitzer, Tobias Rott, Patricia Benecke, Annette Pullen, Marc Lunghuß, Alexander Riemenschneider und Barbara Bürk zusammen.
2007 nahm sie mit ihrer Arbeit »Fabian« nach Erich Kästner am 100°-Festival am Berliner Hebbel Am Ufer teil. In der Spielzeit 2008/09 inszenierte sie »Die Geschichte vom Baum« von Ingegerd Monthan am Hans Otto Theater. 2009 kam »Die Aufnahme« von Paul Brodowsky in eigener Dramatisierung heraus. In der Spielzeit 2010/2011 inszenierte sie am Hans Otto Theater »Angstmän« von Hartmut El Kurdi, und wurde damit zu den Theatertagen Sachsen-Anhalt und Brandenburg in Dessau eingeladen. Außerdem dramatisierte und inszenierte sie die Kurzgeschichte »Harry« von Rosemary Timperley und inszenierte den Schauspielermonolog »Finnisch« von Martin Heckmanns.
In dieser Spielzeit inszeniert sie „Das Dschungelbuch – Musical nach Motiven von Rudyard Kipling von Christian Berg und Konstantin Wecker“ für das Nordharzer Städtebundtheater.

Johannes Rieger, seit 2000 Musikalischer Oberleiter, seit 2005 Musikdirektor und seit 2009 Intendant des Nordharzer Städtebundtheaters, begann nach dem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in München und Meisterkursen in Salzburg und Siena seine Kapellmeistertätigkeit am Ulmer Theater, wo er 35 verschiedene Produktionen dirigierte. Gastverpflichtungen führten ihn zu zahlreichen deutschen Theatern und Orchestern (u. a. Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Pfalztheater Kaiserslautern, Kölner Philharmonie, Bamberger Symphoniker, Philharmonisches Orchester Regensburg, Südwestdeutsche Philharmonie, Thüringer Symphoniker und Vogtland-Philharmonie) sowie nach Frankreich, Italien, Spanien und in die USA. Von 1996 bis 2002 war Johannes Rieger ständiger Dirigent des Ensembles für Neue Musik European Music Project und leitete zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen, u. a. für den Bayerischen Rundfunk, den NDR und SWR, für ‚wergo’ und das italienische Label ‚Symposion’. In den letzten Jahren arbeitete Rieger mit namhaften Solisten wie etwa Angela Denoke, Helen Donath, Arabella Steinbacher, Marian Lapsansky und Homero Francesch zusammen.

Susanne Range ist seit August 2010 Chefdramaturgin des Nordharzer Städtebundtheaters. Geboren in Wernigerode, absolvierte sie nach dem Abitur bis 1984 ein Musikwissenschaftsstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nach dem Studium folgte 1984 ein erstes Engagement als Dramaturgin für Konzerte, 1990 bis 1999 als Dramaturgin für Musiktheater und Konzerte an der Oper Halle (Schwerpunkte insbesondere Händel- und Barockoper sowie zeitgenössisches Musiktheater). 1994 und 1995 oblag ihr zudem die Programmredaktion der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und der Ambraser Schlosskonzerte. Von 1999 bis 2000 arbeitete sie als Musikdramaturgin am Theater Magdeburg, von 2000 bis 2008 als Schauspieldramaturgin und Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Schauspiel Halle sowie bis 2009 in gleicher Funktion an der Oper Halle.

Die gebürtige Schweizerin Susanne Bachmann studierte an der Eidgenössisch Technischen Hochschule in Zürich Architektur und an der Hochschule für bildende Künste in Dresden Theatermalerei. Danach folgten mehrere Jahre als Ausstattungsassistentin beim Fernsehen sowie am Theater (u.a. Theater Bremen, Berliner Ensemble, Staatstheater Braunschweig). Eigene Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildnerin entstanden ab 1996 für Kurzfilm-Produktionen und ab 2004 auch für das Theater. Susanne Bachmann war von 2008 bis 2012 Ausstattungsleiterin am Nordharzer Städtebundtheater.

Anja Grasmeier wurde 1965 in Caputh geboren und wuchs in einem musik- und theaterliebenden Haushalt auf. Sie erwarb das Abitur am Gymnasium mit Spezialklassen für Musik in Potsdam, studierte an der Martin-Luther Universität in Halle/ Saale Musik, Germanistik und Sprecherziehung und schloss 1992 ihre Ausbildung zur Theaterpädagogin in Berlin ab. Seitdem ist sie als freischaffende Theaterpädagogin, Dozentin in der Erwachsenenbildung und seit 1999 am Nordharzer Städtebundtheater tätig.

Symeon Ioannidis ist seit 2009 als Kapellmeister und Studienleiter am Nordharzer Städtebundtheater tätig. Zuvor arbeitete der Dirigent am Neustrelitzer Theater und am Stadttheater Hildesheim. Ioannidis stammt aus Thessaloniki und hat in seiner Heimat sowohl Klavier und Geige als auch Mathematik studiert, ehe er sich – nach seiner Hospitanz bei Sylvain Cambreling, Christoph Marthaler und Anna Viebrock sowie der Begegnung mit Iannis Xenakis in der Oper Frankfurt – ganz der Musik verschrieb. Es folgte ein Klavierstudium an der Hochschule für Musik Frankfurt am Main sowie ein Studium im Fach Orchesterdirigieren an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe und konzertierte u.a. in Deutschland, Griechenland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Zypern und Korea mit dem Berliner Symphonie Orchester, den Berliner Symphonikern, der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, der Neubrandenburger Philharmonie, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Symphonischen Orchester Thessaloniki und dem Staatsorchester Thessaloniki. Ioannidis gab Seminare im „Jugendfestspielhaus Bayreuth“ und stand am Dirigentenpult in der „Musikakademie Rheinsberg“, in der „Oper von Thessaloniki“ und in der „Oldenburger Promenade“. Neben seiner Dirigiertätigkeit unterrichtet Ioannidis Klavier und Geige und komponiert. Seit 2008 ist er zudem künstlerischer Leiter des Werkstatt-Orchesters Dresden sowie seit 2009 der Sinfonietta Bardou.

Jan Rozehnal ist seit 2009 als Chordirektor am Nordharzer Städtebundtheater verpflichtet. Er wurde 1957 in Prostejow (Tschechien) geboren. Von 1972 bis 1976 studierte er am Konservatorium in Kromeriz Flöte und Schlagzeug. Von 1976 bis 1982 folgte ein Dirigierstudium an der Musikhochschule in Brno. Sein erstes Engagement führte ihn an die Südböhmische Oper in Ceske Budejovice. Danach arbeitete er als Chordirektor bei verschiedenen Konzert- und Rundfunkchören in Brno, Bratislava und Prag. Besonderes Interesse widmete er in dieser Zeit der Pflege der Alten Musik und gründete sein eigenes Spezialistenensemble („Camerata Bratislava“). Gemeinsam mit diesem wurde er mit dem Preis des Jahres „Diapason d’Or“ für eine Aufnahme mit Messen und Motetten von J. Gallus und K. Harant ausgezeichnet. Von 1986 bis 2008 leitete Rozehnal den renommierten tschechischen Männerchor „Pevecke sdruzeni moravskych ucitelu“, mit dem er weltweite Tourneen unternahm. Es entstanden verschiedene CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Labels wie z.B. Deutsche Grammophon, Naxos, Discovery. 1996 folgte der Preis der Deutschen Grammophon für eine Aufnahme von Mussorgskys „Boris Godunow“ gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado. Von 2008 bis 2009 war Jan Rozehnal als Chordirektor am Theater Koblenz engagiert.

Jaroslaw Jurasz wurde 1967 in Bielsko-Biala (Polen) geboren. 1977 bis 1986 Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Bytom, anschließend am Warschauer Nationaltheater als Solist verpflichtet. 1988 wechselte er als Erster Solist an das Staatliche Opernhaus Wrozlaw (Breslau) und tanzte während seines dortigen Engagements Hauptrollen u.a. in „Schwanensee“, „Don Quichotte“ und „Bolero“. Als Gast wurde er zudem von Theater und Tanzcompagnien in Deutschland, Frankreich, Italien, England, Martinique, Russland und Österreich verpflichtet. Zur Spielzeit 1995/96 Wechsel ans Landestheater Coburg. Von 1999 bis 2003 war Jaroslaw Jurasz am Volkstheater Rostock engagiert. Erste eigene Choreografien entstanden, wie: „Und auf dich kommt das Ende ...“ (1997), „Alles ist euer“ (1998), und „Maria. Tragödie vom verlorenen Sohn“ (2003). 2003 wurde Jaroslav Jurasz als Ballettmeister und Choreograf an das Nordharzer Städtebundtheater engagiert. Hier choreografierte Jaroslaw Jurasz in den vergangenen Jahren u.a. „Die erste Schuld“, „Dracula“, „Frida“, „Carmen“, „Der verlorene Sohn“, „Romeo und Julia“, und „Die Kameliendame“.

Nina Schubert gehört seit Juli 2010 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren. 2010 schloss sie, nach vorangegangener solistischer Ausbildung mit Diplom, ihre Gesangsausbildung mit dem Aufbaustudiengang „Master of voice“ bei Claudia Eder an der Hochschule für Musik Mainz ab. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie während ihrer Gesangsausbildung 2005 als Euridice in Glucks „Orfeo ed Euridice“, 2009 als Lauretta in Puccinis „Gianni Schicchi“ und 2010 als Pamina in Mozarts „Die Zauberflöte“. Am Staatstheater Mainz war sie als Meermädchen in Webers „Oberon“ und als Ozia in Scarlattis „La Giuditta“ zu sehen, an der Oper Frankfurt/Main als Agathe in der Kinderoper „Der Schreifütz“ nach Carl Maria von Weber. In dieser Rolle trat sie auch im Rahmenprogramm zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2007 auf. 2008 übernahm sie in Frankfurt die Rolle der Bellangère in Dukas „Ariane et Barbe-Bleue“. Es folgten eine Werkstatt für Kinder, in der sie die Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ übernahm, und mit „Orpheus in der Opernwelt“ nach Gluck eine weitere Kinderoper, in der sie den Amor sang. Als mehrfache Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg war sie dort 2007 in der Titelpartie in Schumanns „Der Rose Pilgerfahrt“ zu hören. 2008 wurde sie zudem mit dem Förderpreis des Internationalen Meistersingerwettbewerbs Neustadt ausgezeichnet. Mit verschiedenen Opern- und Operettengalen trat sie unter anderem mit den Frankfurter Sinfonikern und den Thüringer Symphonikern auf.

Regina Pätzer gehört seit Dezember 2009 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Mezzosopranistin wurde 1980 in Mannheim geboren und schloss 2009 nach einem Ersten Staatsexamen in den Fächern Musik und Mathematik ihre solistische Gesangsausbildung für Oper und Konzert bei Claudia Eder an der Hochschule für Musik Mainz ab. Schon während des Studiums sammelte sie auf der Bühne des Staatstheaters Mainz wichtige Erfahrungen, wo sie 2006 als Mitglied des „Jungen Ensembles“ in Webers „Oberon“ als Puck debütierte. 2007/08 war sie als Carmen in der Kinderoper „La Carmencita“ nach George Bizet zu Gast an der Oper Frankfurt/Main. In der Spielzeit 2008/09 folgten in Mainz das 3. Blumenmädchen in Wagners „Parsifal“, der Scitalce in Glucks „La Semiramide riconosciuta“ und 2009/10 in Monteverdis „Dido und Aeneas“ das Lamento d’Arianna. Als Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg sang sie 2009 im Rahmen des ClassicOpenAir Berlin mit der Philharmonie Rostock die Mercédès in Bizets „Carmen“. Besonders im Bereich der Alten Musik konzertierte die Sängerin mit dem Bachchor Mainz, dem Domchor Mainz, dem Orchester L‘arpa festante München, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Barockensemble Neumeyer Consort Saarbrücken. Diese Konzerte führten Sie u.a. nach Brasilien, England und Luxembourg. Die Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes wurde 2007 für ihre gesangspädagogische Arbeit mit dem Nachwuchskünstlerpreis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie 2009 mit dem 2. Preis des Internationalen Meistersingerwettbewerbs Neustadt ausgezeichnet.

Kerstin Pettersson gehört seit 2000 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde in Visseltofta (Schweden) geboren und absolvierte nach dem Abitur an einem Musikgymnasium ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule in Malmö, die sie 1996 mit dem Master-Titel abschloss. Es folgten ergänzende Studien als Mitglied der Opernakademie am Königlichen Theater in Kopenhagen. Dort debütierte sie als Edelknabe in Wagners „Lohengrin“ sowie als Amor in Glucks „Orpheus“. Während der letzten Jahre war die schwedische Sopranistin in zahlreichen wichtigen Partien ihres Fachs zu erleben – z.B. als Susanna, Gräfin Almaviva, Marzelline, Ännchen, Agathe, Anne Trulove, Micaela, Margarethe oder Marie.

Bettina Pierags gehört seit 1985 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde 1962 in Bautzen geboren, absolvierte von 1979 bis 1985 ein Gesangsstudium an der Dresdener Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ und ergänzte 1984 ihre musikalische Ausbildung durch ein einjähriges Praktikum an der Staatsoperette Dresden (wo sie die Anastasia in der „Csardasfürstin“ sang). Bettina Pierags erhielt bereits 1978 eine Einladung zum Edinburgh Festival in Großbritannien und konzertierte später u.a. auch in Polen und Tschechien. Mittlerweile interpretierte die Sängerin über 40 Rollen, sowohl im Bereich der Oper als auch in Operette und Musical. Dazu gehören z.B. Carmen, Martha, Marie („Zar und Zimmermann“ und „Der Waffenschmied“), Susanna, Papagena, Frau Fluth, Ännchen, Hanna Glawari, Elisa Doolittle, Maria („West Side Story“) und sämtliche weibliche Partien (Niklas, Olympia, Antonia, Giulietta, Stella) in „Hoffmanns Erzählungen“.

Gerlind Schröder gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Mezzosopranistin wurde in Pritzwalk (Prignitz) geboren und absolvierte nach dem Abitur ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Gastverpflichtungen führten die Sängerin an verschiedene deutsche Theater in Magdeburg, Lübeck, Pforzheim, Dresden und Braunschweig. Sie sang am Nordharzer Städtebundtheater zahlreiche bedeutende Partien ihres Fachs in allen Genres des Musiktheaters und agierte als Darstellerin z.B. in Rollen wie Carmen, Dolly, Eboli, Charlotte, Venus, Octavian, Orfeo, Evita, Nancy, Frau Reich, Frau Luna oder Madame Pompadour.

Xiaotong Han gehört seit 2004 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Tenor wurde in Gansu (China) geboren und ist seit 2009 deutscher Staatsbürger. Nach dem Abitur erhielt er von 1992 bis 1996 seine Gesangsausbildung bei Yue Yin an der Musikhochschule Wuhan (China). Von 2001 bis 2003 ergänzte er seine Studien bei Harald Stamm an der Universität der Künste in Berlin. Seit Sommer 2010 erhält er zudem Gesangsunterricht bei Nodar Andghuladze in Tiflis (Georgien). Er sang zahlreiche wichtige Tenor-Partien im lyrischen, italienischen und deutschen Fach, u.a. Tamino, Ferrando, Almaviva („Barbier von Sevilla“), Fenton, Graf („Wiener Blut“), Alfred („Die Fledermaus“).

Juha Koskela gehört seit 2005 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der finnische Bariton absolvierte ein Gesangs- und Schulmusikstudium an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie ein Zusatzstudium für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Karlsruher Musikhochschule. Koskela ergänzte seine musikalischen Studien zudem durch Meisterkurse u. a. bei Jorma Hynninen, Udo Reinemann, Dietrich Fischer-Dieskau, Wolfgang Rihm und Seppo Ruohonen. Der Bariton war Stipendiat verschiedener Stiftungen seines Heimatlandes und Preisträger mehrerer Wettbewerbe (2. Preis beim Kangasniemi-Gesangs-Wettbewerb in Finnland, 2. Preis und Sonderpreis beim „PodiumJungerGesangSolisten“ in Wiesbaden, 2. Preis beim Lied- und Kammermusikwettbewerb in Karlsruhe). Der Opernbariton gastierte u. a. in Helsinki (Finnische Nationaloper), bei den Schwetzinger Musikfestspielen, bei der Neuen Philharmonie Westfalen, der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart, beim Stadtorchester Joensuu, am Stadttheater Pforzheim und gab als Liedsänger Konzerte in Finnland, Deutschland, Chile, Argentinien, Brasilien und Rumänien.

Gijs Roelof Nijkamp gehört seit 2003 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassist ist gebürtiger Niederländer, studierte an der Universität Amsterdam Russisch und erhielt seine Gesangsausbildung am Sweelinck Konservatorium Amsterdam, seit 1999 ergänzt durch weitere Studien bei James McCray und Prizrenka McCray in Den Haag. 2001 folgte ein Meisterkurs bei Galina Vishnevskaya. Zudem wurde er in Amsterdam für mehrere Concertgebouw-Konzerte durch Impresariaat De Plu verpflichtet. Gastspielengagements führten Nijkamp in letzter Zeit an die Theater in Dessau, Detmold, Münster und Neubrandenburg. Der Bassist erarbeitete sich in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Repertoire, das neben interessanten Konzertpartien auch zahlreiche wichtige Opern- und Operetten-Partien einschließt, u.a. Rocco, Mephistopheles, Figaro, Sarastro, Herr Reich, Angelotti, Sciarrone, Basilio, Philipp oder Daland.

Klaus-Uwe Rein gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassbuffo absolvierte sein Gesangsstudium bei Horst Kleemann und Hannelore Kuhse an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor seinem Engagement in Halberstadt folgte nach dem Studium 1982 bis 1986 zunächst ein Engagement als Chorsänger am Staatstheater Schwerin. Gastverpflichtungen führten den Sänger an zahlreiche deutsche Theater, u.a. in Rostock, Neustrelitz, Magdeburg, Nordhausen, Görlitz, Lüneburg, Hof, Chemnitz, Halle, Braunschweig, Gießen und Hannover. 2007 wurde Klaus-Uwe Rein mit dem Theaterpreis der Fördervereine des Nordharzer Städtebundtheaters geehrt. Der Bassbuffo kann auf eine Vielzahl von Rollen in Oper, Operette und Musical zurückblicken, u.a. Alfonso („Cosi fan tutte“), Leporello („Don Giovanni“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Figaro, Rocco (Fidelio“), John Falstaff, Daland („Der fliegende Holländer“), Doolittle („My Fair Lady“), Zsupan („“Der Zigeunerbaron“), Tevje („Anatevka“), Frosch und Frank („Die Fledermaus“) oder George („La cage aux folles“ ).

Tobias Amadeus Schöner gehört seit 2007 als Spieltenor zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Schöner wurde 1976 in Steinach in Baden geboren und absolvierte nach Abitur und Zivildienst ab 1997 ein Gesangsstudium bei Frau Prof. Fuchs an der Hochschule für Musik und Theater in München, das er 2003 mit Diplomen in Opern- und Konzertgesang abschloss. Seit 2002 komplettiert der Tenor zudem seine Gesangsausbildung bei Saverio Suarez Ribaudo in München. Sein erstes Engagement führte Schöner von 2002 bis 2005 ans Stadttheater Pforzheim. 2006 und 2007 folgten Gastverpflichtungen an den Theatern in Pforzheim, Münster, Heidenheim und Osnabrück, den Heidenheimer Festspielen sowie am Nationaltheater Luxemburg.

Norbert Zilz gehört seit 1981 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Er wurde 1956 in Altenburg geboren. Nach dem Schulbesuch erhielt er 1973 sein erstes Engagement als Chorsänger am Landestheater Altenburg. Von 1974 bis 1980 absolvierte der Bassbariton ein Gesangsstudium bei Maria Croonen an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor allem im Bereich der Operette und des heiteren Musiktheaters spielte er zahlreiche Rollen, wie z.B. Baron Zeta („Lustige Witwe“), Prodekan („Der Vogelhändler“) oder Onkel Josse („Der Vetter aus Dingsda“).

Illi Oehlmann gehört seit 2007 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die gebürtige Leipzigerin absolvierte zunächst eine Facharbeiterausbildung im Bereich Pflanzenproduktion / Gärtnerei, arbeitete im Verlag „Volk und Gesundheit“ sowie in der Deutschen Staatsbibliothek in Berlin, ehe sie von 1992 bis 1996 ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover absolvierte. In der Folgezeit führten sie Engagements an zahlreiche deutsche Bühnen, darunter die Theater in Dortmund, Neuss, Essen, Hannover, Wuppertal, Darmstadt und Heilbronn sowie die Neue Schaubühne in München. Oehlmann war als Schauspielerin auch an mehreren Projekten im Bereich Film (u.a. Filmhochschule Köln), Fernsehen (mehrere TV-Serien) und Werbung beteiligt.

Susanne Rösch gehört seit November 2008 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Schauspielerin wurde 1985 in der Nähe von Hannover geboren, war bereits während ihrer Schulzeit Mitglied einer Theater-AG und spielte in zwei Laiengruppen Theater. Nach dem Abitur 2004 absolvierte sie ihre Schauspielausbildung bis 2008 an der Berliner Schule für Schauspiel in Berlin-Friedrichshain. Neben ihrer Arbeit am Nordharzer Städtebundtheater wirkte Rösch zudem im „ersten Quedlinburger Gemüsetheater“ unter der Regie von Rosmarie Vogtenhuber und in „Shakespeare,Mörder,Pulp&Fiktion“ unter der Regie von Andrea Moczko mit.

Julia Siebenschuh wurde 1983 in Radebeul bei Dresden geboren. Ihr erstes Theaterengagement führte sie von 2000-2002 ans Landestheater Parchim, wo sie unter anderem die "Luise“ in "Kabale und Liebe" spielte. in den folgenden drei Jahren arbeitete sie frei im Raum Dresden. Von 2005-2008 absolvierte sie ihre Ausbildung zur schauspielern an der Theaterakademie Vorpommern, der sich ein berufspraktisches Jahr an der vorpommerschen Landesbühne Anklam anschloss.
Seit 2009 ist Julia Siebenschuh nun Ensemblemitglied des Nordharzer Städtebundtheaters.
Wichtige Rollen waren bisher u. a. "Audrey" in "Der kleine Horrorladen", "Schauspielerin" in "Gretchen 89 ff. und "Josepha Vogelhuber" in "Das weiße Rössl".
In dieser Spielzeit ist sie u. a. als "Irina" in "Drei Schwestern" und als "Eliza" in "My fair Lady" zu erleben.

Arnold Hofheinz gehört seit 2008/2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheater. Er wurde 1963 in Freiburg/Breisgau geboren. Nach Abitur und Wehrdienst absolvierte er eine Schauspielausbildung am Margot-Höpfer-Studio. Schon während des Studiums folgten erste Engagements in Frankfurt/Main und Hamburg, danach ein dreijähriges Engagement am Münchner Theater für Kinder, wo sich der Schauspieler intensiv mit den großen Märchen der Welt beschäftigte. Hofheinz arbeitete am Fränkisch-Schwäbischen Städtebundtheater Dinkelsbühl und nach der Wende zunächst an der Landesbühne Eisleben. Seit Jahren nunmehr in Quedlinburg ansässig, war Hofheinz auch für andere Kultureinrichtungen Quedlinburgs aktiv (Mitbegründer der Galerie „arbeitskreis 7kunst“ und Initiator der Theatervorstellungen im Wipertihof). Künstlerisch prägend wurde für ihn insbesondere die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Fritz Bennewitz, Kurt Veth, Hans-Georg Simmgen, Markus Everding oder Astrid Windorf. Wichtige Rollen waren u.a. Leonce, Lysander, Mephisto, Salieri, Tellheim und Nathan.

Benedikt Florian Schörnig gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Schörnig wurde 1967 in Leipzig geboren und absolvierte von 1994 bis 1998 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, ergänzt durch weitere Studien von 1996 bis 1998 am Schauspiel Leipzig. Von 1995 bis 1998 arbeitete Schörnig als Schauspielpraktikant am Schauspiel Leipzig. 1998 bis 2000 folgte ein Engagement am Theater Baden-Baden. In den folgenden Jahren arbeitete Schörnig als freier Schauspieler in Berlin. Gastverträge führten ihn in dieser Zeit ans Schauspiel Essen, ans Theater Augsburg, zu den Schlossfestspielen Ettlingen und zur Pyrmonter TheaterCompanie. Er spielte zudem in Tourneetheater-Produktionen mit dem Eurostudio Landgraf und dem Theater des Ostens. Schörnig arbeitete als Theaterschauspieler mit zahlreichen Regisseuren zusammen (u.a. Kai Festersen, Wolfgang Engel, Hartmut H. Forche, Peter Lüdi, Gert Jurgons, Herbert König, Konstanze Lauterbach, Johanna Schall). Darüber hinaus war er bei der Produktion mehrerer Dokumentationen, Serien, Hörspiele und Hörbücher im Bereich Funk, Film, Fernsehen und Synchronisation beteiligt.

Markus Manig gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Geboren 1981 in Altenburg, entschloss sich Manig nach dem Abitur und ersten Bühnenerfahrungen als Schauspieler bzw. Spiel- und Projektleiter an der Jugendkunstschule Altenburger Land (1997-2005) sowie als Statist und Darsteller kleinerer Rollen am Theater Altenburg-Gera (2000-2003) zunächst, ein Studium in Theater- und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig zu beginnen, das er mit dem Ende des Grundstudiums (2005) abschloss. Von 2005 bis 2009 folgte die Ausbildung zum Schauspieler an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz. Bereits während des Studiums konnte Manig Bühnenerfahrungen an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam sammeln. Dort spielte er u.a. Danny („Motortown“), Don Carlos, Dimanche und Pierrot („Don Juan“) sowie den Bürgermeister Obermüller („Der Hauptmann von Köpenick“).

Jörg Vogel gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Vogel, Jahrgang 1980, erhielt seine Schauspielausbildung von 2004 bis 2007 am Europäischen Theaterinstitut Berlin (ETI). Nach dem Studium sammelte er erste schauspielerische Erfahrungen bei Produktionen des Theaters Concordia Bremen („Jeff Koons“ 2008), des Theaters für Niedersachsen Hildesheim Hannover („In einem tiefen dunklen Wald“ 2008) und zwei Festival-Projekten für das Hebbel am Ufer (HAU) Berlin (100°-Festival - 2007 und 2009).
Daniel James Butler gehört seit der Spielzeit 2005/2006 als festes Mitglieder zur Ballettcompagnie des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Tänzer, der seit September 2009 auch als Assistent von Ballettmeister Jaroslaw Jurasz arbeitet, wurde 1983 in Luton, Bedfordshire (England) geboren. Seine Ausbildung zum Tänzer erhielt er von 1995 bis 2000 an der Legat School of Dance in den Fächern Klassisches Ballett, Moderner Tanz und Jazz-, Charakter- und Stepptanz. Ein Studium an der Central School of Ballet von 2000 bis 2003 mit den Fächern Klassisches Ballet, Moderner Tanz, Jazz und Charaktertanz sowie Schauspiel, Musik und Gesang schloss sich an. Erfahrungen auf der Bühne sammelte er während der regelmäßig stattfindenden Aufführungen an der Legat School of Dance und der Central School of Ballet. 2001 tanzte er an der West London School of Dance in dem Ballett „Der Nussknacker“. Es folgten Auftritte mit dem Ballett Central und 2003/2004 mit dem European Ballett („Der Nussknacker“ und Gala-Vorstellungen). Neben seinen tänzerischen Aufgaben sammelte er 2001 erste Erfahrungen als Choreograf mit der Choreografie „Krotos“ in Zusammenarbeit mit Paris Mexis und Benjamin Wallfisch für Peter Williams Design for Dance Project. Vor seinem Engagement am Nordharzer Städtebundtheater war Butler in der Spielzeit 2004/2005 als Gast am Landestheater Detmold engagiert.

Sebastian Fust, geboren in Schwäbisch Hall, ist Dramaturg, Regisseur und Autor. Er studierte Theaterwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft in Leipzig. Von 2005 bis 2009 war er Regieassistent am Burgtheater Wien. (Assistenzen u.a. bei: Karin Beier, Sebastian Hartmann, Stefan Kimmig, Thomas Langhoff und Nicolas Stemann.)
Regietätigkeiten u.a. am Burgtheater Wien, Schauspielhaus Wien, Garage X – Theater Petersplatz Wien, Staatstheater Mainz, Theater im Pfalzbau/Corso (Ludwigshafen).
Er ist Teil des Autorenduos Fust/Kusche: „Du und der Vergnügungspark“ UA am Burgtheater/KasinoBar 2007, „Ich glaube an Raum“UA im Vestibül des Burgtheaters 2008, „La’Afrique et le Réduit“ UA K6/Theater Basel 2009, „Kodachrome Two Fishes“ szenische Lesung, Studio/Schaubühne Berlin 2010, „MS Eutroopa“ szenische Lesung, Krystallpalast Varieté Leipzig 2012.
Jenseits seiner Tätigkeit im Autorenduo veröffentlichte Sebastian Fust die Theatertexte „Muschelkalk – oder Die Entnazifizierung des Herrn Schäfer“ (2011) und „Wuppertal z B.“ (2011). Im Herbst 2012 erscheint mit „Dubrovnik Turboprop“ sein erster Roman.
Seit der Spielzeit 2011/12 ist Sebastian Fust Dramaturg für Schauspiel und Öffentlichkeitsarbeit am Nordharzer Städtebundtheater. Hier initiierte er die Reihe „Text:“, deren vornehmliches Anliegen es ist neue Dramatik vorzustellen. Aufgrund der Situation des Hauses lag der Fokus in der letzten Spielzeit allerdings naturgemäß auf der desaströsen Haushaltslage. Sebastian Fust schrieb hierfür den Text „Wuppertal z. B.“, entwickelte mit Ralph Wollner und seinem Bruder Lukas Fust mit „Unverzichtbar? Das heitere Subventionskürzungsspiel mit Niveau!“ das erste Haushaltssubventionskürzungsbrettspiel Deutschlands und konnte für eine szenische Lesung die Oberbürgermeister der beiden Theaterträger-Städte Halberstadt und Quedlinburg, Herrn Henke und Herrn Dr. Brecht, gewinnen, in die Rollen des „Wladimir“ und des „Estragon“ von Samuel Becketts „Warten auf Godot“ schlüpften.

Petra Mollérus wurde 1965 in Meersburg am Bodensee geboren. Nach Studium und Assistenzzeit bei dem Bühnenbildner Domi Hahn wurde sie 1991 ans Theater Lüneburg engagiert. Danach folgten Engagements am Landestheater Coburg, Landestheater Schwaben Memmingen und von 1999 bis 2005 als Ausstattungsleiterin am Nordharzer Städtebundtheater. Gastverpflichtungen als Kostüm- und Bühnenbildnerin führten sie zudem an die Städtischen Bühnen Chemnitz, das Stadttheater Bremerhaven, die Städtischen Bühnen Nürnberg, das Theater Hagen und das Theater Regensburg. Bei zahlreichen Bühnenproduktionen in Coburg und Halberstadt/ Quedlinburg arbeitete sie mit Kay Metzger zusammen, so zum Beispiel bei „Tannhäuser“, „Tod in Venedig“, „Die Nibelungen“, „Pelléas und Melisande“ und „Carmen“. Seit der Spielzeit 2005/2006 ist sie Ausstattungsleiterin am Landestheater Detmold.

Am 1.9.1974, morgens mit dem Glockenschlage zehn, kam ich in Friedrichroda/ Thüringen, auf die Welt. Die Konstellation war glücklich, die Sonne stand im Zeichen der Jungfrau und Jupiter und Venus blickten sie freundlich an. Im Frühsommer des Jahres 1993 erwarb ich meine Hochschulreife und immatrikulierte mich im fränkischen Coburg für ein Studium des Sozialwesens. Während dieser Zeit arbeitete ich als Regieassistent am ortsansässigen Theater und geriet in die Fänge Thalias. Es drängte mich zur Bühne; und so verließ ich das freundliche Franken um in Bochum, im rauen Ruhrgebiet, Schauspiel zu studieren. Nachdem ich meinen Abschluss erworben hatte führten mich meine Lehr- und Wanderjahre kreuz und quer durchs Land; unter anderem auch nach Halberstadt (wo Sie, verehrter Zuschauer, mich vielleicht als Frank’N’Furter in der Rocky Horror Show gesehen und in Erinnerung behalten haben) Und nach Quedlinburg, wo ich die Liebe meines Lebens ehelichte. Seit dem Jahre 2005 arbeite ich als Regisseur, Schauspieldozent und Schauspieler, was mich immer noch kreuz und quer durchs Land führt; und so auch wieder nach Halberstadt und Quedlinburg. Wie gesagt: die Konstellation war glücklich.
Yvonne Frölich, geboren in Alsfeld, absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Organisation und Vermittlung von Kunst und Musik an der Philipps-Universität in Marburg. Es folgte das erste Engagement als Presseassistentin am schauspielfrankfurt. 2009 schloss sie das Masterstudium Theater- und Orchestermanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main an. Begleitend übernahm sie die Produktionsleitung diverser Projekte im Bereich Regie und wirkte bei der ersten Electr'opera am Staatstheater Kassel mit. Von 2010 bis 2011 oblagen ihr die Bereiche des Marketings, Sponsorings und der Pressearbeit im Rahmen des Festivals "Barock am Main. Der hessische Molière", veranstaltet von der Fliegenden Volksbühne Frankfurt Rhein-Main e.V.. Yvonne Frölich ist seit der Spielzeit 2011/12 am Nordharzer Städtebundtheater engagiert.
Alrune Sera studierte Theaterdesign an der Akademie der Bildenden Künste Maastricht in den Niederlanden. Nach dem Abschluss ihres Studiums assistierte sie zwei Spielzeiten an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach im Bereich Ausstattung. Anschließend führte sie ein Engagement als Ausstattungsleiterin an das Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt und Quedlinburg. Dort hat sie in drei Jahren mehr als 20 Bühnen- und Kostümbilder für Opern-, Schauspiel- und Tanzproduktionen entworfen und umgesetzt. Seit August 2008 ist Alrune Sera als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. In dieser Zeit gestaltete Sie unter anderem die Kostümbilder für das Musical „Cabaret“ und die Oper „Turandot“ am Theater Magdeburg, die Ausstattung der Oper „ Die Hochzeit des Figaro“ am Landestheater Neustrelitz sowie die Ausstattung für die Oper „Hänsel und Gretel“ am Nordharzer Städtebundtheater.
Susanne Knapp, Jahrgang 1976, aufgewachsen in Halle (Saale) und Waren (Müritz). 1995 Abitur an der Spezialschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. 1996/1997 Schauspielausbildung am „TheaterLabor“ in Berlin. Co-Regisseurin der Band „Goethes Erben“. 1998-2004 Studium Musiktheaterregie und Musikmedienregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin sowie Regiekurse bei Arila Siegert, Sasha Waltz, Harry Kupfer und Peter Konwitschny. Ab 2003 Künstlerische Zusammenarbeit mit Jakob Knapp. 2004 Diplom Musiktheaterregie und Musikmedienregie. 2000-2008 Regieassistenz, Mitarbeit und Abendspielleitung bei zahlreichen Theater- und Musiktheaterproduktionen. Musikberatung, Dokumentation, filmische Bearbeitung von Musiktheater- und Konzertaufführungen (u. a. Philharmonie Berlin, Akademie der Künste Berlin). 2005 Stipendiatin der Darstellenden Kunst und Mitglied der Jungen Akademie an der Akademie der Künste Berlin und 2. Preis beim Wettbewerb um den „Peter Konwitschny – Nachwuchsregiepreis“ mit dem Konzept „Carmen – ein Kammerspiel“ am Landestheater Eisenach. 2006 Dozentin für Szenische Improvisation bei der 2. Sommerakademie für Improvisation (Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und Deutsches Institut für Improvisation, Berlin). 2008 Veröffentlichung des Briefromans „ HYPERLINK „Briefe aus Tartu“. Knapp arbeitete in den letzten Jahren als Gastregisseurin u. a. in Berlin, Putbus, Swinoujscie (Polen), Eisenach, Coburg, Neustrelitz, Chiemgau, Heemstede (Niederlande) sowie am Nordharzer Städtebundtheater, wo sie zuletzt „Werther“ und „Die Hochzeit des Figaro“ inszenierte.

Holger Potocki, 1974 in Berlin geboren, wurde nach seinem Studium der Musikwissenschaft, Geschichte und Kulturwissenschaften in Berlin an das Theater Magdeburg engagiert – zunächst als Regieassistent, ab August 2000 als Spielleiter des Musiktheaters. Seit der Spielzeit 2002/2003 war er Oberspielleiter des Musiktheaters, von 2006 bis 2009 Operndirektor am Theater Magdeburg. In Magdeburg setzte Holger Pototzki u. a. die Uraufführung „Defendants Rosenberg“ von Ari Benjamin Meyer, „Rusalka“, „Don Pasquale“, „La Traviata“, „Das Feuerwerk“, „Der Barbier von Sevilla“, „Salome“, „Tannhäuser“, „Der Liebestrank“ und „Rigoletto“ in Szene. Neben seiner Regietätigkeit schreibt Holger Pototzki Libretti, darunter die Kammeroper ‚Das verräterische Herz‘, die er in Magdeburg und am Nationaltheater Tokio (Japan) in Szene setzte. Mit dieser Regiearbeit eröffnete er auch das ‚Chamber Opera Festival‘ am Nationaltheater Seoul (Südkorea). (Weitere Opernlibretti: „Die Rose und die Nachtigall“, „Der Nussknacker“ sowie „Die chinesische Nachtigall“). Gastinszenierungen führten ihn u.a. an die Landesbühnen Sachsen Radebeul, das Theater Lüneburg, das Theater Nordhausen, die Kammeroper Köln und an das Nordharzer Städtebundtheater, wo er zuletzt „Der Vetter aus Dingsda“ und „Das Feuerwerk“ inszenierte.
Christian Poewe wurde 1974 in Rendsburg geboren und machte seine Ausbildung zum Schauspieler an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Er arbeitete mehrere Jahre an verschiedenen deutschen Theatern und wurde im Jahr 2000 von der Fachzeitschrift „theater heute“ als „Bester Nachwuchsschauspieler“ nominiert. Seit einigen Jahren arbeitet er als Regisseur im Musik- und Sprechtheater. Rezitationen und das Übersetzen von musikalischen Bühnenwerken sind weitere Tätigkeitsfelder. Poewe inszenierte u. a. Menottis Kinderoper „Die Braut vom Pluto“ (Deutschsprachige Erstaufführung), das Musical „Cabaret“, die Oper „Hänsel und Gretel“ sowie Marc Neikrugs Auschwitz-Musikdrama „Through Roses“ am Theater Magdeburg. Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte Christian Poewe zuletzt „Hänsel und Gretel“ sowie „Die Zauberflöte“.
Jürgen Pöckel, geboren in Cottbus. Schulzeit, Abitur an der Kreuzschule in Dresden. Abendstudium Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und Gesangsausbildung an der Landesmusikschule Sachsen bei KS Christian Pötzsch. Beleuchter und anschließend Regieassistent an den Landesbühnen Sachsen, ab 1989 Assistent und Abendspielleiter sowie Darsteller in vielen Inszenierungen an der Staatsoperette Dresden. Ab 1993 Geschäftsführer der Dresdner Akademie für Alte Musik, 1993-1995 Autor und Regisseur einer Rundfunkreihe bei Radio Dresden 103,5. 1998-2002 fester Regisseur an der Staatsoperette Dresden, seit 2002 freischaffender Regisseur. Seither Gastinszenierungen für zahlreiche Theater, u. a. in Biel (Schweiz), Halle, Rostock, Dresden, Flensburg, Osnabrück, Lübeck, Altenburg/Gera, Chemnitz, Festspielhaus Baden-Baden und Neubrandenburg/Neustrelitz sowie für das Nordharzer Städtebundtheater (zuletzt „Wunder gibt es immer wieder“).

Ingo Wasikowski, Bariton, geboren 1962 in Leipzig. 1983-89 Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Leipzig. 1989-1997 engagiert am Nordharzer Städtebundtheater. Von 1997-2003 freiberuflich u.a. Engagements in Magdeburg, Flensburg, Görlitz, Leipzig und Dresden. Seit 2003 gehört Ingo Wasikowski wieder zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Kordula Kirchmair-Stövesand absolvierte zunächst eine Lehre als Gebrauchswerberin und Plakatmalerin, bevor sie in Berlin Gebrauchsgrafik studierte. Ein erstes Engagement trat sie als Szenenbildnerin am Fernsehen der DDR an. Hier avancierte sie später zur Chefszenenbildnerin für Unterhaltungs-, Kinder- und Jugendsendungen. 1984 wechselte sie an den Friedrichstadtpalast in Berlin, wo sie von 1986 bis 1993 als Ausstattungsleiterin wirkte. Danach arbeitete sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin, u. a. an den Theatern von Halle, Lübeck, Regensburg, Eisenach, Schwedt, Neubrandenburg/Neustrelitz, dem Friedrichstadtpalast Berlin, beim MDR-Fernsehen und schuf seit 2003 zahlreiche Ausstattungen für Ballett-Inszenierungen von Jaroslaw Jurasz am Nordharzer Städtebundtheater.
Kay Metzger wurde 1960 in Kiel geboren, wuchs in Bonn und Mannheim auf und studierte in München Theaterwissenschaften, bevor er von August Everding als Regieassistent verpflichtet wurde, so bei den Münchner Opernfestspielen und beim „Ring“ in Warschau. Er assistierte an den Theatern in Bielefeld und Essen und arbeitete als freischaffender Schauspiel- und Musiktheaterregisseur. Seine erste Inszenierung im Schauspiel war Achternbuschs „Ella“ am Theater Essen, seine erste Opernregie war „Cavalleria rusticana“/„I Pagliacci“ an der Oper Krakau. Ab 1993 war Metzger Oberspielleiter des Musiktheaters, zunächst in Halberstadt, und von 1995 bis 1998 in Coburg, wo er mit einer viel beachteten „Lohengrin“-Inszenierung seinen Einstand gab. 1999 wurde Metzger Intendant am Nordharzer Städtebundtheater und erzielte hier mit seinen Inszenierungen von Wagners „Tannhäuser“, Brittens „Tod in Venedig“ und Hebbels „Nibelungen“ große Erfolge bei Publikum und Presse. 2005 erfuhr das Haus eine Nennung als Opernhaus des Jahres in der Fachzeitschrift „Opernwelt“. Seit 2005/2006 ist Metzger Intendant des Landestheaters Detmold, wo er u.a. mit der Uraufführung von Giselher Klebes Oper „Chlestakows Wiederkehr“ und der Inszenierung von Wagners „Ring“ überregionales Interesse auslöste. 2009 inszeniert er anlässlich des Varus-Jahres Christian Dietrich Grabbes „Hermannsschlacht“ als eine „deutsche Betrachtung“, die Inszenierung wurde in der Kategorie „Regie Schauspiel“ für den Theaterpreis „Der Faust“ nominiert.

Ute M. Engelhardt wurde in Calw geboren. Sie studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Klasse Prof. M. Temme) und schloss ihr Studium 2006 mit einer Inszenierung von Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ (Förderung durch den Nationalfonds Österreich) als Magistra artium ab. Von 2006 bis 2008 war sie als Regieassistentin und Spielleiterin am Landestheater Detmold verpflichtet. Danach wechselte sie in gleicher Position an die Oper Frankfurt, wo sie vor allem durch die Zusammenarbeit mit Barrie Kosky, Harry Kupfer und Johannes Erath geprägt wurde. Ute M. Engelhardt inszenierte u. a. an der Oper Frankfurt, dem Landestheater Detmold und in der Musikwerkstatt Wien. Sie wurde 2006 als Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung/Bayreuth ausgezeichnet. Ute M. Engelhardt inszeniert am Nordharzer Städtebundtheater in dieser Spielzeit „Das Land des Lächelns“.

Nora Johanna Gromer, in Stuttgart aufgewachsen, studierte Innenarchitektur in Mainz und Wiesbaden und setzte ihre Ausbildung in Berlin mit einem Master of Arts Bühnenbild_Szenischer Raum fort. In ihrer Masterarbeit behandelte sie den Freischütz von Carl Maria von Weber. Neben dem Studium assistierte sie bei Andreas Homoki / Frank Philipp Schlößmann, Stefan Herheim / Heike Scheele und bei der Gesamtausstattung des Theatertreffens 2010 und 2011, wo sie außerdem die szenischen Lesungen des Stückemarktes tt11 ausstattete. Nora Johanna Gromer arbeitet regelmäßig als Gast an der Oper Frankfurt/Main. Dort arbeitete sie an Christof Loy´s Fledermaus mit Herbert Murauer zusammen an der Bühne; Hans Neuenfels` Penthesilea aus Basel adaptierte sie für das Frankfurter Opernhaus. Arbeiten von Nora Johanna Gromer sind unter anderem La Cenerentola (Regie Nico Rabenald, 2010, Winteroper Potsdam, Der Freischütz im Heimathafen Neukölln (Regie Maximilian von Mayenburg, 2011, Berlin).

Robert Klatt wurde am 23.12.1966 in Frankfurt am Main geboren und wuchs die ersten sechs Jahre in Santiago de Chile auf. Seit 1972 wieder in Deutschland machte er in Kassel sein Abitur. An der Hochschule für Musik und Theater in Hannover absolvierte er den Diplomstudiengang Schauspiel. Ab 1992 war er festes Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Nürnberg, 1997-1999 Schauspieler und Regisseur am Landestheater Coburg. Seit 2000 ist er freischaffend und als Regisseur und Schauspieler tätig.

Rosmarie Vogtenhuber, geboren 1977 in Vöcklabruck in Oberösterreich, studierte am Max Reinhardt Seminar in Wien bei Achim Benning und Luc Bondy Regie. Im Anschluss an das Studium folgten Regieassistenzen am Theater Erfurt, Theater Landshut sowie am Staatstheater Stuttgart unter anderem bei Johan Simons. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin unter anderem in Osnabrück, Linz, Stuttgart, Detmold, Dessau, Quedlinburg, Stendal und Bern.
2004 gründete sie in Linz mit Menschen mit Behinderung das Ensemble ESSELLISSIMO. (SLI Linz) Im Sommer 2010 rief sie das „Erste Quedlinburger Gemüsetheater“ ins Leben.
In dieser Spielzeit inszenierte sie das Singspiel „Im weißen Rössl“ von Ralph Benatzky, „Charleys Tante“ nach Brandon Thomas in einer Neufassung von Marcus Everding, sowie „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind für das Nordharzer Städtebundtheater.

Hannes Hametner wurde in Leipzig geboren; nach dem Abitur 1989 Studium der angewandten Theaterwissenschaft in Giessen; von 1994 bis 1999 Regiestudium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Seit 2000 Inszenierungen als freier Regisseur u.a. am Schauspiel Leipzig, Schauspielhaus Salzburg, Theater Magdeburg, Theaterhaus Jena, Theater Erlangen, Theater Konstanz. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen (unter anderem von Durs Grünbein, Jewgeni Grischkowez und Mark Amerika); 2002 Nennung als Nachwuchsregisseur im Jahrbuch Theater heute mit zwei Inszenierungen. Seit 2006 Dozent an der Hochschule für Bildende Kunst Dresden, an der Medienakademie Hamburg und der Universität der Künste Berlin.
Hannes Hametner inszenierte bereits in der Spielzeit 2008/2009 „Sterne über Mansfeld“ von Fritz Kater am Nordharzer Städtebundtheater.
In dieser Spielzeit ist in seiner Regie „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller zu sehen. (Premiere am 7. Oktober 2011.)
Hinrich Horstkotte, geboren 1972, studierte von 1992 bis 1998 Bühnenbild, Kostüm und Dramaturgie an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Karl-Ernst und Ursel Herrmann, für die er in Baden-Baden, Salzburg, Innsbruck, Amsterdam und Genf auch als Regieassistent arbeitete. Anlässlich des Diploms wurde er 1998 mit dem Debütantenpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Schon während des Studiums begann er als freischaffender Bühnenbildner und Regisseur zu arbeiten, vornehmlich mit dem 1994 von ihm gegründeten „Inboccallupo-Ensemble“ Berlin, für das er neun Produktionen inszeniert hat. Als Bühnen- und Kostümbildner arbeitete er für die Biennale für Neue Musik München, das Musiktheater Görlitz und für die Opernhäuser in Chemnitz, Detmold und Nürnberg. Seit 1999 inszenierte er in Berlin, Chemnitz, Dessau, Detmold, Dortmund, Freiberg, Halberstadt, Hamburg, Krefeld/Mönchengladbach, Saarbrücken, Wien (Volksoper) und Luxembourg, am Salzburger Marionettentheater sowie bei Festivals in Bayreuth (Bayreuther Barock), Potsdam, Rheinsberg, , Innsbruck und Taipeh/Taiwan. Von der Zeitschrift „Opernwelt“ wurde er mehrfach als „Bühnen- bzw. Kostümbildner“, aber auch als „Regisseur des Jahres“ nominiert. Er unterrichtete szenische Darstellung an der Universität der Künste und Bühnenbild an der Technischen Universität Berlin sowie am Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

Michael Höppner,
geboren in Berlin. Studium der Theater-, Literatur- und Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und musikalische Ausbildung (Violine, Klavier, Orchesterspiel).
Dramaturgie- und Regieassistenzen bei Inszenierungen von Frank Castorf, Christoph Marthaler und Martin Wuttke an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2003-2005) und bei Christoph Schlingensief, Andrea Breth, Sebastian Hartmann, Jan Bosse, Stephan Kimmig, Roland Schimmelpfennig, Alvis Hermanis und Luc Bondy am Burgtheater Wien (2007-2010).
Seit 2011 Masterstudent der Musiktheaterregie an der HfM „Hanns Eisler“.
Inszenierungen (Auswahl):
„Heim es reicht“ (eigene Fassung nach „Schlageter“ von H. Johst) im 3. Stock der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2006), „Philotas“ (G.E. Lessing) im Vestibül am Burgtheater Wien (2010), Einladung zu den Hamburger Lessingtagen am Thalia Theater Hamburg (2011). „Die Zauberflöte“ (eigene Fassung nach Mozart und Schikaneder) am Centraltheater Leipzig (2010).
„SEIRENES. Eine Gesanginstallation“, Stattbad Wedding, Oktober 2011, eingeladen zum Inspiracje-Festival Stettin, Juni 2012, „Mesdames de la Halle“ (Operette von J. Offenbach, eigene Dialogfassung), Hochschulproduktion der HfM „Hanns Eisler“ im Studiosaal, April 2012
In der Spielzeit 2012/13 inszeniert Michael Höppner „Die Leiden des jungen Werther“ nach J. W. Goethe für das Nordharzer Städtebundtheater.

arbeitet als freischaffende Regisseurin. Sie studierte Romanistik, Neuere Deutsche Literatur und Musikwissenschaft in Göttingen und Bonn. Ihre Laufbahn begann sie als Dramaturgin für Musiktheater und Konzert in Gießen und wurde danach Regieassistentin in Kiel. Anschließend ging sie als Spielleiterin an das Stadttheater Bremerhaven, wo sie „Fra Diavolo“ von Auber, „Der Liebestrank“ von Donizetti sowie „Zwei Witwen“ und „Die verkaufte Braut“ von Smetana inszenierte. Von 2002 bis 2010 war Birgit Kronshage Spielleiterin am Theater Bielefeld und brachte hier u. a. „Der König Kandaules“ von Zemlinsky, Puccinis „La Bohème“ und Monteverdis „Combatimento di Tancredi e Clorinda“ auf die Bühne. Als Leiterin der Studiobühne setzte sie Werke der unterschiedlichsten Epochen und Stile auf das Programm, so inszenierte sie u. a. Marc Neikrugs Monodrama „Through Roses“, Arnold Schönbergs Liederzyklus „Das Buch der hängenden Gärten“ und die Kinderoper „Des Kaisers neue Kleider“ von Wolfgang Hahn und Bernd Wilden. Außerdem entwickelte sie verschiedene eigene Produktionen wie z.B. das Monteverdi-Pasticcio „Orpheus oder Umdrehen zwecklos“, die Kammeroperette „In Sachen Gasparone“ für 4 Sänger und einen Sprecher frei nach Carl Millöcker oder den szenischen Liederabend „Schlachten/Tanten/Grausamkeiten“ nach Liedern von Kreisler/Schumann/Wedekind. Zuletzt inszenierte sie für das Landestheater Coburg „Eight Songs for a Mad King“ von Peter Maxwell Davies und „Infinito Nero“ von Salvatore Sciarrino.

Wolfgang Dosch, geboren in Wien, absolvierte Studien für Trompete, Gesang, Schauspiel, Opernregie, Theater- u. Musikwissenschaft sowie Kulturelles Management. Bereits während des Studiums war er Regieassistent und Abendspielleiter an der Wiener Kammeroper und Sänger im Chor des Österreichischen Rundfunks. Am Wiener Raimundtheater debütierte er solistisch als Pappacoda in „Eine Nacht in Venedig“. Von 1991 bis 2003 arbeitete er als Sänger und Dramaturg an der Staatsoperette Dresden. Außerdem arbeitete er als Juror bei internationalen Wettbewerben, als Künstlerischer Konsulent der Josef Weinberger Verlage, Wien, als Dozent an der Konservatorium Wien Privatuniversität und publizierte zuletzt „Leo Fall, Spöttischer Rebell der Operette“. Für seine Verdienste um die Operette wurde er mit einer „Robert Stolz Medaille“ ausgezeichnet. Sein umfangreiches Repertoire als Sänger und Schauspieler reicht mit über 60 Partien an über 2000 Abenden von Mittelalter bis Musical, mit Schwerpunkt Operette und Musical (alle großen Buffo- u. Komikerrollen in Operetten, Charakterrollen in Musicals u. a. auch König in „King And I“). – Als Regisseur arbeitete er in allen Genres des Musiktheaters und war an zahlreichen Bühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zu Gast (mittlerweile über 30 Inszenierungen für Theater an der Wien, Wiener Staatsoper, Landestheater Linz, Städtische Bühnen Regensburg, Stadttheater Bremerhaven, Volkstheater Rostock, Theater Pforzheim, Nationaltheater Mannheim, Oper Leipzig, Opernhaus Halle, Oper Chemnitz, Stadttheater St. Gallen, Nordharzer Städtebundtheater). Er wirkte mit bei Produktionen der Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, Operettenfestspiele Mörbisch, Eutiner Sommerspiele, Dresdner Musikfestspiele, beim Warschauer Herbst, dem Lehár Festival Bad Ischl sowie dem Athenes Festival und war an Tourneen durch Europa und Japan sowie zahlreichen TV-, Radio- und CD-Aufnahmen beteiligt.
Werner Pichler wurde 1963 in Baden bei Wien geboren und ließ sich zunächst zum Elektroingenieur ausbilden. Ab 1983 folgte ein Aufenthalt in New York, wo er unter anderem ein Tanzstudium bei Merce Cunningham sowie Schauspielunterricht am HB-Studio absolvierte. 1986 debütierte er an der Metropolitan Opera New York im Venusbergballett in Wagners „Tannhäuser“. Seit 1992 lebt Werner Pichler wieder in Europa und arbeitete anschließend als Regieassistent in Zürich, Klagenfurt und Ulm, bei den Bregenzer Seefestspielen sowie in Dublin. 1996 debütierte er als Regisseur mit Smetanas „Die Verkaufte Braut“ am Ulmer Theater. Seit 1998 arbeitet er als freischaffender Regisseur mit einem breit gefächerten Repertoire (Gluck, Humperdinck, Offenbach, Verdi, Donizetti, Bellini, Rihm, Trojahn, Lortzing, Kalman, Rossini, Flotow, Smetana, Lehár) und schuf Inszenierungen für zahlreiche Theater in Deutschland, Polen, Österreich und Schweden. Seit 2003 widmet er sich als Dozent zusätzlich auch der Förderung des künstlerischen Nachwuchses (z.B. Sommerkurse für angehende Opernsänger in Urbania/Italien sowie Gastdozent an der Universität in Wien).

Andrea Kaempf studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim und Bühnenbild an der Ecole d’architecture in Clermont- Ferrand bei Remi Bourdier und Guy- Claude François. Von 1999 bis 2002 war sie als Bühnenbildassistentin am Theater Oberhausen und den Bühnen der Stadt Köln engagiert. 2002 war sie Stipendiatin des Internationalen Forums Junger Bühnenangehöriger und zweitplaziert beim Gudrun-Wassermann-Buschan-Preis für junge Bühnen- und Kostümbildner. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Neben dem Theater, wo sie in den Sparten Schauspiel, Oper und Tanz in Tours, Köln, Düsseldorf, Oberhausen, Münster, Zürich, Leipzig und Freiberg sowie für die RuhrTriennale tätig war, arbeitete sie auch beim Film. So zeichnete sie unter anderem bei dem Film „Brinkmanns Zorn“, der den Grimme-Preis erhielt, für die Kostüme verantwortlich. Am Nordharzer Städtebundtheater gestaltet sie in dieser Spielzeit die Ausstattung für „Clockwork Orange“.

Philip Jenkins wurde 1976 in Heidelberg geboren. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften an der Universität Wien wurde er 2001 fester Regieassistent am Burgtheater Wien und arbeitete dort u.a. für Ruedi Häusermann, Einar Schleef, Peter Zadek, Thomas Langhoff, Nicolas Stemann und Karin Beier. Ab 2003 erste eigene Inszenierungen in der Nachwuchs-Reihe des Burgtheaters: „Die Radiotrinkerin“ von M. Goldt, „Unter dem Milchwald“ von D. Thomas und „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ von R.M. Rilke. Seit 2005 verschiedene Inszenierungen für das Burgtheater, u.a.: „Orlando“ von V. Woolf, „MEZ“ von R. Schimmelpfennig und „Das Leben der Bohème“ von A. Kaurismäki. Casting von 100 Darstellern für „100 Prozent Wien“ von Rimini Protokoll bei den Wiener Festwochen 2010. Regisseur und Jurymitglied bei den „Werkstatttagen“ 2008 und 2010 am Burgtheater und bei weiteren Autorenprojekten am Volkstheater Wien und am Staatstheater Mainz / uniT Graz. Seit 2010 Inszenierungen für das Volkstheater Wien: „Die Fibel“ von A. Kivirähk und „Der brave Soldat schweigt“ nach J. Hasek.
Philip Jenkins inszeniert in dieser Spielzeit „Der Gott des Gemetzels“ von Jasmina Reza für das Nordharzer Städtebundtheater.
Michael Korth ist seit Beginn der Spielzeit 2012/13 als 1. Kapellmeister am Nordharzer Städtebundtheater engagiert. Der in Meißen geborene Dirigent erhielt bereits im Alter von 6 Jahren Klavier- und zwei Jahre später auch Violinunterricht. Zielstrebig nahm er seinen Weg über die Spezialschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und schloss an der gleichnamigen Hochschule 1987 seine Studien in den Fächern Klavier, Violine und Dirigieren jeweils mit dem Prädikat „sehr gut“ ab. 1982 gewann er beim Bachwettbewerb in Leipzig im Fach Klavier den 2. Preis und einen Sonderpreis. Im gleichen Jahr konnte er ein Probespiel für eine Violinvakanz an der Staatskapelle Berlin für sich entscheiden und übte fünf Jahre lang eine Tätigkeit als Geiger an diesem renommierten Hause aus. 1987 schließlich trat er seine erste Stelle als 1. kapellmeister am Theater der Lutherstadt Wittenberg an. Es folgten Engagements an den Opernhäusern Essen, Pforzheim und Chemnitz. Aufgaben als Gastdirigent führten Michael Korth an die Nationaltheater Weimar und Mannheim, ans Staatstheater Nürnberg sowie an die Semperoper Dresden, wo er mehrere Vorstellungen von Mozarts „Zauberflöte“ leitete. Darüber hinaus ist Michael Korth ein europaweit gefragter Pianist. Diese Tätigkeit findet vor allem in Kammermusiken und Liederabenden ihren Niederschlag. Besondere Anerkennung fanden seine Interpretationen von Schuberts Liederzyklen „Die Winterreise“ und „Die schöne Müllerin“.
Raymond Sepe studierte als Kind italienischer Einwanderer in den USA Gesang und Schauspiel. Er debütierte als Duca in Verdis „Rigoletto“. In dieser Rolle debütierte der Tenor auch in Europa. Es folgten Partien wie Alfred oder Ferrando. In den 90er Jahren trat Raymond Sepe in den großen dramatischen Musical-Partien an den führenden Häusern Deutschlands auf. Im Jahr 2000 dann der Schnitt: zurück zur Oper und Beginn einer eindrucksvollen Laufbahn mit zahlreichen Verpflichtungen! Aufsehen erregte er mit großen Partien des italienischen Fachs wie Radamès (2006), Alvaro (2007) oder Don Carlo (2010). Aber auch in Mozart-Partien wie Titus (Greifswald 2006) fand er Aufmerksamkeit bei der Fachpresse. Zu den künstlerischen Erfolgen zählt zweifelsohne seine Verkörperung des Aschenbach in Brittens „Death in Venice“ an den Theatern in Stralsund und in Krefeld. Als lyrischer bis jugendlicher Heldentenor offenbart er dank eines warmen Timbres insbesondere in italienischen und französischen Partien seine Vorzüge. Gleiches gilt für Operetten-Partien: Tassilo (Stralsund, 2003), Orpheus (Potsdam, 2005; Rostock, 2009/10), Sou Chong (Leipzig, 2006). Am Nordharzer Städtebundtheater war er 2010 als Hoffmann in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ zu erleben.
Wiebke Horn absolvierte nach dem Abitur eine Schneiderlehre in der Kostümabteilung des Deutschen Theaters in Göttingen. Danach studierte sie an der Freien Universität Berlin, Theaterwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte und wechselte an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo sie Bühnen- und Kostümbild studierte.
Während ihrer Studienzeit arbeitete sie als langjährige Assistentin von Frank Philipp Schlößmann an zahlreichen Opernhäusern, u. a. an der Lyric Opera Chicago und den drei Opernhäusern in Berlin.
Seit 2001 ist sie als Kostüm- u. Bühnenbildnerin für Oper, Tanz u. Schauspiel tätig und schuf bisher über 50 Ausstattungen an den verschiedensten Theatern im In- und Ausland. Engagements führten sie unter anderem an das Opernhaus Halle, die Oper in Nizza, das Theater Münster – und auch immer wieder an das Nordharzer Städtebundtheater.
Wiebke Horn verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit der Dance Company Bettina Owczarek, Mit ihr gastierte sie u. a, an der Berliner Waldbühne, beim Kunstfest Weimar, dem Teatro de la ciudad Mexico-City und dem National Drama Theatre Kaunas/Litauen.
Seit 2003 ist sie ständiger Gast bei den Internationalen Opernfestspielen auf Gut Immling im Chiemgau. 2003 und 2004 stattete sie dort Offenbachs „Hoffmans Erzählungen“ und Beethovens „Fidelio“ in der Regie von Eszter Szabó aus – beide Inszenierungen erhielten den Förderpreis der „Akademie Musiktheater Heute“.
2009 und 2010 gastierte sie mit der Immlinger Produktion „Hänsel und Gretel“, inszeniert vom Intendanten Ludwig Baumann in Doha/Katar am Persischen Golf.
Wiebke Horn leitet seit Beginn der Spielzeit 2012/13 die Ausstattung am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt/Quedlinburg.
Die gebürtige Halberstädterin war schon als Kind und Jugendliche regelmäßige Besucherin im damaligen „Volkstheater“ und lernte als Statistin auch den Theaterbetrieb hinter den Kulissen kennen. 1994-2001 studierte Andrea Moczko „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ mit Schwerpunkt Theater/Medien in Hildesheim. Dort sorgte eine vielseitige freie Theaterszene für neue, prägende Eindrücke. Um mit einer Musicalproduktion von „Up With People“ ein ganzes Jahr durch die Welt zu reisen, nahm sie sich eine Auszeit vom Studium. 2001-2006 folgte ein Engagement als Leiterin für Video- und Theaterprojekte im Münchner Jugendkulturzentrum „FestSpielHaus“. Hier zeigte sie sich u. a. verantwortlich für Drehbuchwerkstätten, Kurzfilmproduktionen, Entwicklung von Theaterstücken sowie eigene Inszenierungen. Als Regieassistentin wechselte Andrea Moczko in die freie Theaterszene Münchens, gefolgt von Produktionsassistenzen bei Film- und Fernsehunternehmen. In einer eigenen Freilichttheaterproduktion inszenierte Andrea Moczko in München „Shakespeare meets Bollywood: Viel Lärm um Nichts“, bevor sie 2008 als Regieassistentin zurück an das Nordharzer Städtebundtheater kam. Hier inszenierte sie bereits 2010 „Ein Himmel voller Geigen“, „Shakespeare, Mörder, Pulp und Fiktion“ (ehemalige Städische Badanstalt, im Rahmen der IBA) sowie die Abschlussveranstaltung der IBA, 2011 „Pierrot Lunaire / Rose: Rot. Nachtigall: Tot“ und 2012 „Ritter Eisenfraß“.
Byoung Nam Hwang wurde 1976 in Seoul, Südkorea geboren. Er schloss 2002 sein Gesangstudium an der Chu-Gye University of Arts seiner Heimatstadt mit dem Bachelor of Music ab. Anschließend setzte er seine Ausbildung an der Arena Akademia in Rom fort und studierte von 2006 bis März 2009 an der Hochschule für Musik Detmold. Der Künstler ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, so gewann er 2004 den 1. Preis im „Gagopa Lieder-Gesangswettbewerb“ in Südkorea, zweite Preise bei den Internationalen Gesangswettbewerben „Ferrucio Tagliavini“ 2006 in Graz, „Madama Butterfly“ 2006 in Nagasaki und 2007 in Seoul. Ferner war er 2007 Finalist der Wettbewerbe „Citta di Alcamo“ und „Principessa Cristina Trivulzio di Beglioioso“ in Mailand. Sein Bühnendebüt gab er 2001 als Gastone in „La Traviata“ an der Oper von Seoul. Es folgten Engagements an der Kangwon Oper (Turiddu in „Cavalleria rusticana“), Korea Oper und anderen Bühnen Koreas. 2007 sang er das Verdi-Requiem im Bregenzer Festspielhaus, gefolgt vom Debüt als Don José in „Carmen“ am Landestheater Detmold (Jahresproduktion der Musikhochschule). 2008 folgten im Festspielhaus Bregenz das „Stabat Mater“ von Peter Cornelius und Konzerte beim „Ten Tenors Festival“ im Seoul Arts Center sowie in Detmold Partien in „Zaide“ (Soliman) und „La Traviata“ (Alfredo). Letztere Partie sang er zudem bei den Bad Hersfelder Festspielen, wo er auch als Turiddu in „Cavalleria rusticana“ zu erleben war.
Judith Philipp, 1980 in Süddeutschland geboren, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Berliner Universität der Künste. Es folgten Assistenzen an der Komischen Oper Berlin, an der Vlaamse Opera Antwerpen und am Nationaltheater Mannheim. Seit ihrem Abschluss im Jahr 2007 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig, u. a. für das Luzerner Theater, das Theater Plauen-Zwickau und das Schauspiel Bonn. In Berlin arbeitet Judith Philipp viel im freien Tanz und Musiktheater, unter anderem mit den Performance-Gruppen Nir de Volff//totalbrutal , der Oper Dynamo West und für die Sophiensaele. Diesen Sommer stattete sie in Kooperation mit dem Theater Basel die Jugendoper des lucerne festival aus.

Sebastian Stolz, geboren 1980 in Gera, leitet seit 2009 als Regisseur und Dramaturg das Junge Schauspiel am Landestheater Eisenach. Davor war er Dramaturg am Jungen Theater des Hans Otto Theater Potsdam. Seit diesem Jahr studiert er als Weiterbildung Theater- und Musikmanagement an der Ludwig Maximilians Universität München.
Auch ist er als Werkstattleiter und Coach in den Bereichen Film, Theater und Kommunikation tätig. 2008 war er Dozent für Filmproduktion bei der International Film Workshop Academy in Zusammenarbeit mit der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Er gründete 2003 die Produktionsfirma Allesfilm Apfelfilm und zog für vier Jahre nach Lodz in Polen. Als Theater- und Filmemacher begann er 1997 in der TheaterFABRIK der Theater Altenburg-Gera. Seine Arbeiten erhielten zahlreiche Preise, u.a. wurde er vier Mal zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen,wo er seit 2 Jahren Mitglied der Jury ist.
Für das Nordharzer Städtebundtheater inszeniert er in dieser Spielzeit „Crash-Kids (taken without consent)“ von Marcus Romer.
Die in Hamburg geborene Sopranistin Annabelle Pichler begann Ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule in Köln bei Prof.Hans Sotin und stand bereits während Ihres Studiums auf verschiedenen Konzertpodien und Bühnen, wie z.B. der Kölner Philharmonie, den Salzburger Festspielen und der Bonner Oper.
Nach Abschluss ihres Studiums folgten Gastengagements am Prinzregententheater in München (Regie: August Everding), am Staatstheater Kassel und Konzerte u.a. in der Liederhalle Stuttgart unter Roberto Paternostro. Meisterkurse besuchte sie u.a.
bei Klesie Kelly, Sylvia Geszty und Brigitte Fassbaender.
Als Mitglied des Südostbayerischen Städtetheaters (2000-2007) sang sie u.a. Partien wie „Donna Anna“ in W.A.Mozarts „Don Giovanni“, Rosalinde in J.Strauß „Die Fledermaus“, Mimi in G.Puccinis „La Boheme“ und war dort auch mit den „Vier letzten Liedern“ von R.Strauss zu hören. Für die Interpretation der „Elissa“ (aus R.Zechlins gleichnamiger Oper) in Kombination mit der Partie der„Dido“ (aus H.Purcells „Dido und Aeneas“) wurde sie 2005 von dem internationalen Opernmagazin „Opernwelt“ als Sängerin des Jahres nominiert. Ihre freiberufliche Tätigkeit führte sie an Häuser wie die Staatstheater Nürnberg, Mainz und Meiningen, an das Pfalztheater Kaiserslautern, an die Musikalische Komödie der Oper Leipzig und an das Theater für Niedersachsen.

Klaus Seiffert studierte in München Theaterwissenschaft, bevor er im Musicalstudio Theater an der Wien zum Sänger, Tänzer und Schauspieler ausgebildet wurde. Für eine Fortbildung ging er nach New York. Seitdem spielte er in über 30 Musicals, darunter CATS in Hamburg, A CHORUS LINE in Wien, LES MISERABLES in Duisburg, HAIR in Dortmund u.v.a.
John Neumeier holte ihn für ON THE TOWN an die Hamburgische Staatsoper. Am Friedrichstadtpalast sang er in über 300 Vorstellungen als Protagonist der gefeierten REVUE BERLIN. 2009 inszenierte er dort die Uraufführung der Kindershow DIE SCHNEEKÖNIGIN.
Für 42ND STREET in Stuttgart war er als künstlerischer Leiter verantwortlich. Als Co-Regisseur von Helmut Baumann arbeitete er an SWINGING BERLIN und VICTOR / VICTORIA in Bremen.
Zu seinen Erfolgen als Regisseur zählen ca. 30 Musicals, Operetten, Komödien und Revuen, darunter GODSPELL, CABARET, SUGAR, MADAME POMPADOUR, THE ROCKY HORROR SHOW und ACHT FRAUEN, unter anderem in Berlin, Hamburg, Bremerhaven und Detmold. "Die deutsche Bühne" bezeichnete seine Inszenierung ONE TOUCH OF VENUS als Höhepunkt des Dessauer Kurt-Weill-Festes; LA CAGE AUX FOLLES in Stuttgart erhielt den Publikums- und Kulturpreis.

Carina Riedl wurde 1983 in Vöcklabruck geboren. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Kunstgeschichte an der Universität Wien.
Zwischen 2007 und 2010 war sie Regieassistentin am Burgtheater (Assistenzen u.a. bei Karin Beier, Friederike Heller, Christiane Pohle, David Bösch, Niklaus Helbling, Thomas Langhoff, David Marton, Lars-Ole Walburg).
Einrichtung szenischer Lesungen u.a. für Burgtheater (Autorenwerkstatttage), Schauspielhaus Wien und Volkstheater Wien. 2011 Jurymitglied bei „Stück für Stück“ am Schauspielhaus Wien.
Inszenierungen u.a. : „4.48 Psychose“ von Sarah Kane (2005 / dietheater Künstlerhaus), „Abfall Bergland Cäsar. Eine Menschensammlung“ von Werner Schwab (2009 / Kasino-Bar des Burgtheaters), „Stroszek“ nach einem Film von Werner Herzog (2010 / Vestibül des Burgtheaters), „Kaspar“ von Peter Handke (2010 / Schauspielhaus Graz), „Monad’s Likes“ von Claudia Tondl (UA 2011 / Garage X – Theater Petersplatz), „Doppelgängerstraßen“ nach Bruno Schulz (2011 / Semper-Depot Wien), „Träumt?“ von March Höld (UA 2011 / Volkstheater Wien, eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2012), „Schubert. Eine Winterwanderung – Pilot und Folge 1“ (2012 / Schauspielhaus Wien), „Muttermale Fenster blau“ von Marianna Salzmann (2012 / Koproduktion Badisches Staatstheater Karlsruhe und Ruhrfestspiele Recklinghausen)

Anna Vila wurde in Barcelona geboren. Sie begann eben dort an David Campos Ballett-Schule mit dem Tanzen und studierte später an der English National Ballet School wo sie ihren Abschluss als Tänzerin machte. Ihr erstes Engagement führte sie 2007 an das Ballett Leipzig, wo sie u. a. in Choreographien von Uwe Scholz und dem Ballettdirektor Paul Chalmer zu sehen war. 2008 ging Anna Vila für vier Spielzeiten als Mitglied des von Ralf Rossa geleiteten Ballett an die Oper Halle. Neben Choreographien wie „Ein Sommernachtstraum“, „Carmina Burana“, „Daphnis und Chloe“, „Die Schneekönigin“ oder „Die Schöne und das Biest“, tanzte sie die Romola (Nijinskys Frau) in „Nijinsky“ und die Frau des Soldaten in „Die Geschichte vom Soldaten“. Anna Vila ist seit der Spielzeit 2012/13 festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Till Petri wurde 1984 in Berlin geboren. Nach einer Klavier- und Gesangsausbildung (R. Reis / S. Kylian) schloss er 2008 sein Schauspielstudium an der Folkwang-Hochschule in Essen mit Diplom ab. Sein erstes Theaterengagement führte Petri ans Rheinische Landestheater (,,Der gute Mensch von Sezuan“ und ,,Das rote Schaf“) und an das Buckower Theater in Brandenburg (,,Offene Zweierbeziehung“). Daneben tourte er mit einem eigenen Bühnenprogramm durch Brandenburg.
Till Petri ist seit Beginn der Spielzeit 2012/2013 festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Marine Fernandez wurde 1992 in Lyon, Frankreich, geboren. Sie begann mit fünf Jahren bei
Pascale Cagnin ebendort mit dem Tanzen. Sie gewann mehrere Preise bei nationalen Wettbewerben in Frankreich mit Soli aus dem klassischen Repertoire sowie als auch mit modernen Soli. 2010 besuchte Fernandez die von Jean-Christophe Pare geleitete „Ecole Nationale Supérieur de Danse de Marseille“ und sammelte viel Bühnenerfahrung. So tanzte sie u. a. in Choreografien von Hervé Robbe, Agnès Noltenius, Frederick Flammand, Julien Ficelly und Daniel Larrieu. Darüber hinaus tanzte Sie ihre eigenen Choreografien im Rahmen von "Carte blanche – young choreographers“. 2011 nahm sie am „Boston Ballet Summer Dance Program“ teil. Erste professionelle Erfahrungen sammelte Fernandez 2012 am "Ballet de l'Opéra National de Nice" in Eric Vu An’s Choreografie der „Coppelia“.
Marine Fernandez ist seit der Spielzeit 2012/13 festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Yuriya Nakahata wurde in Osaka, Japan, geboren. Ihre Ballettausbildung erhielt sie 2006 – 2008 in Großbritannien an der Central School of Ballet London (Abschluss BA). Ihr erstes Engagement hatte Nakahata von 2009 – 2011 bei der Ballet Company Chambre Ouest in Tokyo, Japan. Dort wirkte sie unter anderem bei „Der Nussknacker“, „Schwanensee“, „Cinderella“ und „Däumelinchen“ mit. Von 2011 – 2012 war Nakahata freiberuflich in Berlin tätig (z.B.: „Kikoe Projekt“, Choreograph: Yohei Yamada).
Yuriya Nakahata ist seit der Spielzeit 2012/13 festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Masami Fukushima wurde in Japan geboren und lernte am Kumamoto Ballet Studio und der Tobisawa Ballet School. Im Jahr 1995 wurde Fukushima Mitglied der Shanghai Ballet School. 1997 gewann sie den dritten Preis beim All China's Ballet Competition "TAO LI BEI". 1999 trat Masami Fukushima der Star Dancer Ballet Company bei, wo sie im folgenden Jahr als Solistin tanzte. Für die Hauptrolle in Jerome Robbins' "Nachmittag eines Fauns" wurde Fukushima zu einer der Internship Member’s gewählt und erhielt ein internationales Stipendium der japanischen Regierung. 2007 wurde sie Mitglied des Koninklijk Ballet van Vlaanderen, Belgien. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Masami Fukushima festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Petra Korink, Bühnen- und Kostümbildnerin, wurde in Hengelo / Niederlande geboren. Sie studierte Textildesign an der Akademie für Industriedesign in Eindhoven / NL und Bühnenraum bei Wilfried Minks an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sie arbeitete u.a. zusammen mit Ute Rauwald, Willibrord Keesen, Christoph Schlingensief, Katka Schroth, Monika Dobrowlanska und Ernst Stötzner. Die Arbeiten führten sie u.a. ans Schauspielhaus Bochum, an das Bremer Theater, an die Berliner Volksbühne, Noord Nederlands Toneel Groningen/ NL, die Opera Poznan/PL und das Deutsche Theater Berlin.
Gabriele Altevers wurde in Meppen/Niedersachsen geboren. Sie studierte von 1993 bis 1998 Grafik-Design und Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, u.a. bei Hildegard Korger, Ruedi Baur und Günther Karl Bose. 1998 absolvierte sie bei Prof. Volker Pfüller und ist seither freischaffende Grafikerin und Illustratorin, wohnhaft in Berlin.
Altevers gestaltet vor allem Drucksachen wie Plakate, Bücher und Kataloge, aber auch Erscheinungsbilder und Ausstellungsgrafik für kulturelle Veranstaltungen (Theater- und Tanzfestivals, Ausstellungen) sowie für Künstler, Theater, Verlage und Firmen.
Eine kleine Auswahl aus den zahlreichen Auftraggebern: Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland – Off Europa-Theaterfestival, Leipzig/Dresden – Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart – TanzLand Festival Ponderosa, Stolzenhagen/Brandenburg – Schmuck2, Glashagen/Tokyo – Martin Nachbar, Choreograph, Berlin – Little Tiger Verlag.
Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie für die Grafikprodukte des Nordharzer Städtebundtheaters zuständig.

Fatima Sonntag, 1982 in Köln geboren, studierte freie Kunst an der Academie für bildende Kunsten in Maastricht. Danach absolvierte sie eine Ausbildung zur Bühnenmalerin am Theater Aachen.. Es folgten Assistenzen am Theater im Bauturm in Köln , am Theater in Bonn und zwei Jahre am Schauspielhaus Graz. Erste selbstständige Arbeiten am Freien Werkstatt Theater, Köln, als Bühnenmalerin, Kostüm und Bühnenbildnerin in der Regie von Stefan Karthaus und Roland Bertschi. Am Schauspielhaus Graz arbeitete sie u.a. mit der Regisseurin Carina Riedl zusammen. Des weiteren entwarf sie Bühnen- und Kostümbilder für drei Stücke von Oliver Kluck u. a. „Der Wiederaufbau des Haiderdenkmals (Eingeladen zu den Deutschen Autoren Tagen im Deutschen Theater Berlin) in der Regie von Christina Rast.
In der Spielzeit 12/13 entwarf Fatima Sonntag das Bühnenbild zur Uraufführung von Hakoah Wien (Regie & Konzept: Yael Ronen) am Schauspielhaus Graz.
Vor Ort wird sie für „Die Physiker“ in der Regie von Carina Riedl das Bühnen-und Kostümbild entwerfen.
Paul Maresch wurde 1986 in Wien geboren. Erste Bühnenerfahrung sammelte er am Dschungel Wien in "komA" von Volker Schmidt. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Während des Studiums war er als Gast am Schauspielhaus Graz engagiert, wo er u.a. als Freder in KRANKHEIT DER JUGEND zu sehen war. Es folgte ein Festengagement am Theater an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin. Paul Maresch arbeitete (u.a.) mit folgenden Regisseur/innen zusammen: Sascha Bunge, Cornelia Crombholz, Henner Kallmeyer, Albrecht Hirche und Peter Konwitschny. Er lebt und arbeitet in Berlin und Wien.
Joachim Kielpinski wurde in Berlin geboren und machte 1982 seinen Hochschulabschluss an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Seitdem ist Kielpinski freischaffend als Komponist, Gitarrist, Schauspieler und Ensembleleiter tätig. 1981 gründete und leitete er die „Gauckler-Rock-Band“ sowie das „Gauckler-Rock-Theater“. Gastenengagements führten ihn u. a. an „Die Distel“ (Berlin) und die Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Festes Ensemblemitglied war Joachim Kielpinski an der Jugendbühne Stückwerk, Berlin (1995-2002) und am Stadttheater Cöpenick, Berlin (2005-2011).
Johanna Jäger, geboren in Dresden, studierte von 2007 bis 2013 Dramaturgie in München an der Ludwig-Maximilians-Universität und an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“. Ihre Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Produktionsbedingungen von Kinder- und Jugendtheater in der Freien Szene. Die Studiobühne der Theaterwissenschaft München betreute sie mehrere Jahre als Assistentin in den Tätigkeitsfeldern der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, des KBB und der Gastspielbetreuung. Dort brachte sie auch das selbstgeschriebene Stück „Casted Life“ zusammen mit Falko Garbisch zur Uraufführung. Ebenso war sie als Dramaturgin für das Theater Schreiber & Post aus Dresden tätig und betreute Produktionen an der Theaterakademie „August Everding“ in München. Für das Kleistfestival 2011 war sie Teil des Organisationsteams am Maxim Gorki Theater Berlin. Sie konzipierte das Kindertheaterfestival „Zaunkönig“ in Dresden, das erstmalig im August 2013 stattfinden wird. Als Dramaturgin für Öffentlichkeitsarbeit und Schauspiel beginnt sie am Nordharzer Städtebundtheater ihr erstes Festengagement an einem Stadttheater.

