Ensemble

INTENDANZ

MD Johannes Rieger Intendant/Musikdirektor / Heidemarie Misgaiski Sekretärin des Intendanten

VERWALTUNGSDIREKTION

Gisela Wowereit Verwaltungsdirektorin / Ute Ernst Sekretärin der Verwaltungsdirektorin

DRAMATURGIE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Susanne Range Chefdramaturgin / Johanna Jäger Schauspieldramaturgin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Anja Grasmeier Theaterpädagogin / Ines Heyer Dramaturgiesekretärin / Archiv und Bibliothek / Gabi Altevers Grafikerin

VERKAUF / GASTSPIELE / AUSSENWERBUNG

Bertram Beier Verkaufsleiter

KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO

Volker Reichenbecher Chefdisponent / Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros / Bianca Hein Mitarbeiterin/Statisterieleiterin

DIRIGENTEN

MD Johannes Rieger Chefdirigent, Leiter des Musiktheaters / Michael Korth 1. Kapellmeister, stellv. Leiter des Musiktheaters / Florian Kießling Kapellmeister und Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors / Jan Rozehnal Chordirektor mit Dirigierverpflichtung

REGISSEURE

Fernando Blumenthal / Aurelina Bücher / Wolfgang Dosch / Markus Exner / Hannes Hametner / Hinrich Horstkotte / Philip Jenkins / Susanne Knapp / Robert Klatt / Birgit Kronshage / Werner Pichler / Christian Poewe / Holger Potocki / Rosmarie Vogtenhuber / Sebastian Wirnitzer

BALLETTMEISTER

N.N.

GASTCHOREOGRAPHEN

Can Arslan / Gabriella Gilardi / Ramona Jacob / Francisco Sanchez Martinez / Alexandre Tourinho

BÜHNEN- UND KOSTÜMBILDNER

Wiebke Horn Ausstattungsleiterin
Susanne Bachmann / Odilia Baldszun / Susanne Besser / Bianca Fladerer / Anita Fuchs / Katharina Grantner / Tom Grasshof / Franz Gronemeyer / Alexandra Hahn / Hinrich Horstkotte / Andrea Kaempf / Giovanni de Paulis / Bernhard Niechotz / Kordula Kirchmair-Stövesand / Bernhard Niechotz / Eva-Maria Schwenkel

SÄNGERINNEN

Runette Botha / Annabelle Pichler / Bettina Pierags / Gerlind Schröder / Nina Schubert / Marlies Sturm
Als Gäste: Cornelia Drese, Marie-Luis Kießling, Marion Musiol

SÄNGER

Juha Koskela / Gijs Roelof Nijkamp / Klaus-Uwe Rein / Tobias Amadeus Schöner / Norbert Zilz

SCHAUSPIELERINNEN

Lisa Marie Liebler / Julia Siebenschuh / Mona Luana Schneider
Als Gäste: Sibyll Güttner-Selka, Margit Hallmann

SCHAUSPIELER

Arnold Hofheinz Koordinator Schauspiel / Sebastian Borucki / Curdin Caviezel / Gerold Richard Ströher
Als Gäste: Fernando Blumenthal, Wolfgang Kaul, Joachim Kielpinski, Jürgen A. Verch, Peter Wagner

TÄNZERINNEN

Anna Vila Assistentin des Ballettmeisters / Shaїnez Atigui / Masami Fukushima / Yuriya Nakahata / Bárbara Flora Praktikantin | Risa Tero Praktikantin

TÄNZER

Jaume Bonnin / Alexandre Delamare / Naoki Kataoka / Vinicius Augusto Menezes da Silva

CHORSÄNGERINNEN

Karin Effenberger / Annegret Fischer / Steffi Gehrke / Christine Köppe / Ursula Meinke / Thea Rein / Sabine Scheffler / Anke Walter / Amrei Wasikowski

CHORSÄNGER

Dobrin Alexandrov / Volker Jaremko / Thomas Kiunke / Norbert Krug / Helmut Müller / Nikolaytscho Nikolov / Wolfgang Scholtissek / Ki Soo Yoo

ORCHESTERMUSIKER

I. VIOLINEN
Alexander Betz 1. Konzertmeister / Anisoara Junkel / Ulrike Huke / Margareta Fränz / Viorica-Elena Carpiuc / Adrian Stefanescu

II. VIOLINEN
Dimo Balev / Katya Budinov / Emilia Ilieva / Jenni Koskela

VIOLEN
Violeta Jantschewa / Gabriela Nisa

VIOLONCELLI
Jens Herrmann / Wesselka Ivanov-Nedeltschewa / Florinel Maxim

KONTRABASS
Joshua Choi

FLÖTEN
Sebastian Kranz / Dieter Löhnert / Franz Stauche

OBOEN
Aurelia Orban / Lubomir Budinow

KLARINETTEN
Gheorghe Ionescu / Ralf Hufeland

FAGOTTE
Petra Stegmann / Gyözö Czondi

HÖRNER
Nikolaus Becker / Dagmar Bücking / Octavian Costache

TROMPETEN
Bernd Scheide / Matthias Kunert

POSAUNEN
Edgar Meinke / Ilian Iliev / Patrick Maul

TUBA
Bruno Uetz

PAUKEN/SCHLAGZEUG
Markus Schmitzer / George Pane

KORREPETITOREN

Florian Kießling Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors / Violetta Kollar Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung / Hyung Ju Lee Solo- und Ballettrepetitor

REGIEASSISTENTEN

Bianca Hein / Silke Nuss / Wolf-Matthias Sörgel

INSPIZIENTEN

Bianca Hein / Matthias Junghans / Wolf-Matthias Sörgel

SOUFFLEUSE

Marlies Sturm

ORCHESTERMANAGER

Bruno Uetz

ORCHESTERWART

Detlef Ebert

KOSTÜMABTEILUNG

Kerstin Nagat Leiterin des Kostümwesens/Damengewandmeisterin / Silvia Mundt Herrengewandmeisterin

SCHNEIDERINNEN

Sabine Harms / Ramona Höhne / Gabriele Küster / Ricarda Thews / Jana Modrezejewski / Julia Schmock / Yvonne Schöner / Annemarie Schulz

KOSTÜMFUNDUS

Renate Horatschek

ANKLEIDERINNEN

Tatiana Heise Leiterin / Karola Besser / Karla Brehmer / Helga Gereke / Monika Jacobi

MASKE

Heike Kieselbach Leiterin / Noreen Ring / Carolin Hein / Anne-Karin Teupel / Dagmar Spriestersbach / Katja Jäntsch

TECHNIK

Holger Kleinbauer Technischer Leiter

BÜHNENTECHNIK

Rolf Zobel Leiter der Bühnentechnik / Marko Lohmann Bühnenmeister / Frank Walter Bühnenmeister / Eberhard Ahrendt / Mike Bannier / Gerlinde Glendenberg / Hans-Joachim Jacobi / Norbert Jakubik / Rumen Karadimow / Helmut Neudeck / Frank Schlechta / Uwe-Werner Sydow / Torsten Windel / Dirk-Olaf Krahn / Michel Zelas / Adolf Dörre Auszubildender / David Kirschstein Auszubildender

BELEUCHTUNGSTECHNIK

N.N. Leiter der Beleuchtungstechnik / Holger Hofmann Beleuchtungsmeister / Ralph Ballhorn / Helmut Sommer / Martin Wöde / Kent-Erich Weisheit

TONTECHNIK

Kay Lautenbach Leiter der Tontechnik / Stefan Ulrich

WERKSTATT

Marco Rockmann Werkstattleiter / Günter Dähne Malsaalvorstand / Lutz Etebier Theatermaler / Michael Fehlberg Dekorateur / Mario Fricke Tischler / Aribert Kummer Tischler/Schlosser

REQUISITENFUNDUS

Sandra Scholtissek

WERTERHALTUNG/INVESTITION

Margrit Pflaum

HAUSINSPEKTION

Thomas Schüller

FINANZBUCHHALTUNG

Irene Vollenweider

PERSONAL- UND LOHNBÜRO

Christine Greil / Claudia Knauf

ANLAGENBUCHHALTUNG/ VERTRAGSWESEN

Petra Götze

BESUCHERDIENST/THEATERKASSE

Sieglinde Dollase / Jutta Gelinski / Iris Heubach

VORSITZENDE DES PERSONALRATES

Ursula Meinke

EHRENMITGLIEDER DES THEATERS

Gero Hammer / Werner Hartmann / Ernst-Ulrich Jürgens / Anneliese Koch✝ /
Ernst Kuhndt / KS Marie-Luise Lorenz / Ruth Meyer / Peter Petzold / Hans Stetter /
Günter Trausch


WIR GEDENKEN

Ingo Wasikowski / Jaroslaw Jurasz

Sophie Oldenstein, geboren 1988, ist in Mainz am Rhein aufgewachsen und hat dort Theater- und Filmwissenschaft studiert. Parallel zu ihrem Studium hospitierte und assistierte sie an verscheiden Theatern, unter anderem dem Schauspiel Frankfurt und dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, und arbeitete mit Regisseuren wie René Pollesch, Dietrich Hilsdorf und Slobodan Unkovski. 2012 betreute sie die Produktion „Quartett“ von Heiner Müller an den Landungsbrücken Frankfurt unter der Regie von Boris C. Motzki als Dramaturgin. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie Regieassistentin und Inspizientin am Nordharzer Städtebundtheater.

Nach vierjähriger Schauspielschulzeit in Hamburg machte Gerold Ströher seine ersten Profiversuche bei Robert Wilson in „Alice“ am Thalia Theater Hamburg. Darüber hinaus spielte er die ersten Jahre (mit Stützpunkt in Hamburg) freischaffend in Hannover, Bochum, Wilhelmshaven und Münster. Danach folgten die Festengagements: Drei Jahre Berliner Ensemble, drei Jahre Theater Heilbronn, drei Jahre Celle, drei Jahre Regensburg, drei Jahre Koblenz und nun sein erstes Jahr am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt und Quedlinburg – Quedlinburg ist übrigens die Partnerstadt von Celle, Celle ist wiederum seine Geburtsstadt. Alles ein großer Zufall? Schicksal? Und was hat das mit diesen sich wiederholenden „drei Jahren“ auf sich? Soll das, hat das etwas zu bedeuten? Nun, wer will schon so abergläubisch sein...?

Teresa Zschernig, geboren 1987 in Berlin. Nach einer Ballettausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin, dem Abitur, einem Freiwilligen Sozialen Jahr im Kulturellen Bereich und Theatererfahrungen an den Sophiensaelen, der Volksbühne am Rosa- Luxemburg- Platz und dem bat-Studiotheater Berlin schloss sie 2011 ihr Schauspielstudium in Bern ab. Nach einen Gastengagement am Theater Konstanz in der Uraufführung „Explosive Neuigkeiten“ ist Teresa Zschernig seit Beginn der Spielzeit 2012/2013 festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Aurelina Bücher wurde 1982 in Wiesbaden geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft, Komparatistik und Neuere Geschichte (2002-2007) in Bochum und Berlin. In dieser Zeit entwickelte sie Texte für Projekte der Studentengruppe des Maxim Gorki Theaters und der freien Szene in Berlin. In der Spielzeit 2006/2007 hospitierte sie am Deutschen Theater Berlin bei Viktor Bodó. Sie war Regieassistentin am Hans Otto Theater Potsdam. In der Spielzeit 2008/09 erarbeitete sie „Die Geschichte vom Baum“ von Ingegerd Monthan und „Die Aufnahme“ von Paul Brodowsky in eigener Dramatisierung am Hans-Otto-Theater Potsdam. In der Spielzeit 2010/2011 inszenierte sie „Angstmän“ von Hartmut El Kurdi, und wurde damit zu den Theatertagen Sachsen-Anhalt und Brandenburg in Dessau eingeladen. Seit 2011 arbeitet sie freischaffend als Regisseurin. Sie inszeniert am Nordharzer Städtebundtheater, am Anhaltischen Theater Dessau, am Theater Rudolstadt und am Hans Otto Theater Potsdam. Dort war von Aurelina Bücher zuletzt die UA „Netboy“ von Petra Wüllenweber (Spielzeit 2013/14) und „Zwerge versetzen oder Der Schatz am Ende des Regensbogens“ von Hartmut El Kurdi (Spielzeit 2014/15) zu sehen. 2013 war ihre Inszenierung des gemeinsam mit Tim H. Holtorf entwickelten Stücks „Schwarzmarkt der Gefühle“ beim Festival „100°“ (Publikumspreis) und beim Kaltstart Theaterfestival in Hamburg eingeladen.

Johannes Rieger, seit 2000 Musikalischer Oberleiter, seit 2005 Musikdirektor und seit 2009 Intendant des Nordharzer Städtebundtheaters, begann nach dem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in München und Meisterkursen in Salzburg und Siena seine Kapellmeistertätigkeit am Ulmer Theater, wo er 35 verschiedene Produktionen dirigierte. Gastverpflichtungen führten ihn zu zahlreichen deutschen Theatern und Orchestern (u. a. Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Pfalztheater Kaiserslautern, Kölner Philharmonie, Bamberger Symphoniker, Philharmonisches Orchester Regensburg, Südwestdeutsche Philharmonie, Thüringer Symphoniker und Vogtland-Philharmonie) sowie nach Frankreich, Italien, Spanien und in die USA. Von 1996 bis 2002 war Johannes Rieger ständiger Dirigent des Ensembles für Neue Musik European Music Project und leitete zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen, u. a. für den Bayerischen Rundfunk, den NDR und SWR, für ‚wergo’ und das italienische Label ‚Symposion’. In den letzten Jahren arbeitete Rieger mit namhaften Solisten wie etwa Angela Denoke, Helen Donath, Arabella Steinbacher, Marian Lapsansky und Homero Francesch zusammen.

Susanne Range ist seit August 2010 Chefdramaturgin des Nordharzer Städtebundtheaters. Geboren in Wernigerode, absolvierte sie nach dem Abitur bis 1984 ein Musikwissenschaftsstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nach dem Studium folgte 1984 ein erstes Engagement als Dramaturgin für Konzerte, 1990 bis 1999 als Dramaturgin für Musiktheater und Konzerte an der Oper Halle (Schwerpunkte insbesondere Händel- und Barockoper sowie zeitgenössisches Musiktheater). 1994 und 1995 oblag ihr zudem die Programmredaktion der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und der Ambraser Schlosskonzerte. Von 1999 bis 2000 arbeitete sie als Musikdramaturgin am Theater Magdeburg, von 2000 bis 2008 als Schauspieldramaturgin und Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Schauspiel Halle sowie bis 2009 in gleicher Funktion an der Oper Halle.

Die gebürtige Schweizerin Susanne Bachmann studierte an der Eidgenössisch Technischen Hochschule in Zürich Architektur und an der Hochschule für bildende Künste in Dresden Theatermalerei. Danach folgten mehrere Jahre als Ausstattungsassistentin beim Fernsehen sowie am Theater (u.a. Theater Bremen, Berliner Ensemble, Staatstheater Braunschweig). Eigene Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildnerin entstanden ab 1996 für Kurzfilm-Produktionen und ab 2004 auch für das Theater. Susanne Bachmann war von 2008 bis 2012 Ausstattungsleiterin am Nordharzer Städtebundtheater.

Anja Grasmeier wurde 1965 in Caputh geboren und wuchs in einem musik- und theaterliebenden Haushalt auf. Sie erwarb das Abitur am Gymnasium mit Spezialklassen für Musik in Potsdam, studierte an der Martin-Luther Universität in Halle/ Saale Musik, Germanistik und Sprecherziehung und schloss 1992 ihre Ausbildung zur Theaterpädagogin in Berlin ab. Seitdem ist sie als freischaffende Theaterpädagogin, Dozentin in der Erwachsenenbildung und seit 1999 am Nordharzer Städtebundtheater tätig.

Symeon Ioannidis ist seit 2009 als Kapellmeister und Studienleiter am Nordharzer Städtebundtheater tätig. Zuvor arbeitete der Dirigent am Neustrelitzer Theater und am Stadttheater Hildesheim. Ioannidis stammt aus Thessaloniki und hat in seiner Heimat sowohl Klavier und Geige als auch Mathematik studiert, ehe er sich – nach seiner Hospitanz bei Sylvain Cambreling, Christoph Marthaler und Anna Viebrock sowie der Begegnung mit Iannis Xenakis in der Oper Frankfurt – ganz der Musik verschrieb. Es folgte ein Klavierstudium an der Hochschule für Musik Frankfurt am Main sowie ein Studium im Fach Orchesterdirigieren an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe und konzertierte u.a. in Deutschland, Griechenland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Zypern und Korea mit dem Berliner Symphonie Orchester, den Berliner Symphonikern, der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, der Neubrandenburger Philharmonie, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Symphonischen Orchester Thessaloniki und dem Staatsorchester Thessaloniki. Ioannidis gab Seminare im „Jugendfestspielhaus Bayreuth“ und stand am Dirigentenpult in der „Musikakademie Rheinsberg“, in der „Oper von Thessaloniki“ und in der „Oldenburger Promenade“. Neben seiner Dirigiertätigkeit unterrichtet Ioannidis Klavier und Geige und komponiert. Seit 2008 ist er zudem künstlerischer Leiter des Werkstatt-Orchesters Dresden sowie seit 2009 der Sinfonietta Bardou.

Jan Rozehnal ist seit 2009 als Chordirektor am Nordharzer Städtebundtheater verpflichtet. Er wurde 1957 in Prostejow (Tschechien) geboren. Von 1972 bis 1976 studierte er am Konservatorium in Kromeriz Flöte und Schlagzeug. Von 1976 bis 1982 folgte ein Dirigierstudium an der Musikhochschule in Brno. Sein erstes Engagement führte ihn an die Südböhmische Oper in Ceske Budejovice. Danach arbeitete er als Chordirektor bei verschiedenen Konzert- und Rundfunkchören in Brno, Bratislava und Prag. Besonderes Interesse widmete er in dieser Zeit der Pflege der Alten Musik und gründete sein eigenes Spezialistenensemble („Camerata Bratislava“). Gemeinsam mit diesem wurde er mit dem Preis des Jahres „Diapason d’Or“ für eine Aufnahme mit Messen und Motetten von J. Gallus und K. Harant ausgezeichnet. Von 1986 bis 2008 leitete Rozehnal den renommierten tschechischen Männerchor „Pevecke sdruzeni moravskych ucitelu“, mit dem er weltweite Tourneen unternahm. Es entstanden verschiedene CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Labels wie z.B. Deutsche Grammophon, Naxos, Discovery. 1996 folgte der Preis der Deutschen Grammophon für eine Aufnahme von Mussorgskys „Boris Godunow“ gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado. Von 2008 bis 2009 war Jan Rozehnal als Chordirektor am Theater Koblenz engagiert.

Abschied von einem wunderbaren Künstler

Nach langer Krankheit verstarb der Ballettmeister und Choreograoh Jaroslaw Jurasz im Frühjahr 2014. Seine intensive Arbeit war prägend für die Sparte Ballett.

Jaroslaw Jurasz wurde 1967 in Bielsko-Biala (Polen) geboren. Seine Ausbildung zum Tänzer erhielt er an der Staatlichen Ballettschule Bytom. Er tanzte anschließend am Warschauer Nationaltheater und am Staatliche Opernhaus Wrozlaw als Solist und 1. Solist. Als Gast wurde er zudem von Theater und Tanzcompagnien in Deutschland, Frankreich, Italien, England, Martinique, Russland und Österreich verpflichtet. Auch am Landestheater Coburg und am Volkstheater Rostock war er engagiert und hatte neben zahlreichen Hauptrollen getanzt und selber choreografiert. Seit 2003 war er Ballettmeister und Choreograph am Nordharzer Städtebundtheater. Über zehn Jahre prägte er die Ballettsparte und erreichte die Herzen seines Publikums. Unvergessen bleiben etwa sein Shakespeare-Zyklus für die kleinen Spielstätten, seine zauberhaften Märchenballette, die bewegenden Arbeiten für die Halberstädter Domfestspiele und natürlich die großen Ballettabende in unseren Häusern. In den ersten Jahren seiner Tätigkeit am Nordharzer Städtebundtheater war Jaroslaw Jurasz dabei häufig auch als virtuos-ausdrucksstarker Tänzer zu bewundern, der Inszenierungen wie Peer Gynt, Alexis Zorbas und Dracula durch seine faszinierende Persönlichkeit prägte.

Wir haben einen leidenschaftlichen Theatermenschen verloren, dessen Herzlichkeit und Humor uns genauso fehlen wie seine Begabung, sich und uns alle immer von Neuem für seine künstlerischen Ideen zu begeistern.

Nina Schubert gehört seit Juli 2010 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren. 2010 schloss sie, nach vorangegangener solistischer Ausbildung mit Diplom, ihre Gesangsausbildung mit dem Aufbaustudiengang „Master of voice“ bei Claudia Eder an der Hochschule für Musik Mainz ab. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie während ihrer Gesangsausbildung 2005 als Euridice in Glucks „Orfeo ed Euridice“, 2009 als Lauretta in Puccinis „Gianni Schicchi“ und 2010 als Pamina in Mozarts „Die Zauberflöte“. Am Staatstheater Mainz war sie als Meermädchen in Webers „Oberon“ und als Ozia in Scarlattis „La Giuditta“ zu sehen, an der Oper Frankfurt/Main als Agathe in der Kinderoper „Der Schreifütz“ nach Carl Maria von Weber. In dieser Rolle trat sie auch im Rahmenprogramm zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2007 auf. 2008 übernahm sie in Frankfurt die Rolle der Bellangère in Dukas „Ariane et Barbe-Bleue“. Es folgten eine Werkstatt für Kinder, in der sie die Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ übernahm, und mit „Orpheus in der Opernwelt“ nach Gluck eine weitere Kinderoper, in der sie den Amor sang. Als mehrfache Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg war sie dort 2007 in der Titelpartie in Schumanns „Der Rose Pilgerfahrt“ zu hören. 2008 wurde sie zudem mit dem Förderpreis des Internationalen Meistersingerwettbewerbs Neustadt ausgezeichnet. Mit verschiedenen Opern- und Operettengalen trat sie unter anderem mit den Frankfurter Sinfonikern und den Thüringer Symphonikern auf.

Regina Pätzer gehört seit Dezember 2009 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Mezzosopranistin wurde 1980 in Mannheim geboren und schloss 2009 nach einem Ersten Staatsexamen in den Fächern Musik und Mathematik ihre solistische Gesangsausbildung für Oper und Konzert bei Claudia Eder an der Hochschule für Musik Mainz ab. Schon während des Studiums sammelte sie auf der Bühne des Staatstheaters Mainz wichtige Erfahrungen, wo sie 2006 als Mitglied des „Jungen Ensembles“ in Webers „Oberon“ als Puck debütierte. 2007/08 war sie als Carmen in der Kinderoper „La Carmencita“ nach George Bizet zu Gast an der Oper Frankfurt/Main. In der Spielzeit 2008/09 folgten in Mainz das 3. Blumenmädchen in Wagners „Parsifal“, der Scitalce in Glucks „La Semiramide riconosciuta“ und 2009/10 in Monteverdis „Dido und Aeneas“ das Lamento d’Arianna. Als Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg sang sie 2009 im Rahmen des ClassicOpenAir Berlin mit der Philharmonie Rostock die Mercédès in Bizets „Carmen“. Besonders im Bereich der Alten Musik konzertierte die Sängerin mit dem Bachchor Mainz, dem Domchor Mainz, dem Orchester L‘arpa festante München, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Barockensemble Neumeyer Consort Saarbrücken. Diese Konzerte führten Sie u.a. nach Brasilien, England und Luxembourg. Die Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes wurde 2007 für ihre gesangspädagogische Arbeit mit dem Nachwuchskünstlerpreis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie 2009 mit dem 2. Preis des Internationalen Meistersingerwettbewerbs Neustadt ausgezeichnet.

Kerstin Pettersson gehört seit 2000 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde in Visseltofta (Schweden) geboren und absolvierte nach dem Abitur an einem Musikgymnasium ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule in Malmö, die sie 1996 mit dem Master-Titel abschloss. Es folgten ergänzende Studien als Mitglied der Opernakademie am Königlichen Theater in Kopenhagen. Dort debütierte sie als Edelknabe in Wagners „Lohengrin“ sowie als Amor in Glucks „Orpheus“. Während der letzten Jahre war die schwedische Sopranistin in zahlreichen wichtigen Partien ihres Fachs zu erleben – z.B. als Susanna, Gräfin Almaviva, Marzelline, Ännchen, Agathe, Anne Trulove, Micaela, Margarethe oder Marie.

Bettina Pierags gehört seit 1985 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde 1962 in Bautzen geboren, absolvierte von 1979 bis 1985 ein Gesangsstudium an der Dresdener Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ und ergänzte 1984 ihre musikalische Ausbildung durch ein einjähriges Praktikum an der Staatsoperette Dresden (wo sie die Anastasia in der „Csardasfürstin“ sang). Bettina Pierags erhielt bereits 1978 eine Einladung zum Edinburgh Festival in Großbritannien und konzertierte später u.a. auch in Polen und Tschechien. Mittlerweile interpretierte die Sängerin über 40 Rollen, sowohl im Bereich der Oper als auch in Operette und Musical. Dazu gehören z.B. Carmen, Martha, Marie („Zar und Zimmermann“ und „Der Waffenschmied“), Susanna, Papagena, Frau Fluth, Ännchen, Hanna Glawari, Elisa Doolittle, Maria („West Side Story“) und sämtliche weibliche Partien (Niklas, Olympia, Antonia, Giulietta, Stella) in „Hoffmanns Erzählungen“.

Gerlind Schröder gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Mezzosopranistin wurde in Pritzwalk (Prignitz) geboren und absolvierte nach dem Abitur ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Gastverpflichtungen führten die Sängerin an verschiedene deutsche Theater in Magdeburg, Lübeck, Pforzheim, Dresden und Braunschweig. Sie sang am Nordharzer Städtebundtheater zahlreiche bedeutende Partien ihres Fachs in allen Genres des Musiktheaters und agierte als Darstellerin z.B. in Rollen wie Carmen, Dolly, Eboli, Charlotte, Venus, Octavian, Orfeo, Evita, Nancy, Frau Reich, Frau Luna oder Madame Pompadour.

Xiaotong Han gehört seit 2004 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Tenor wurde in Gansu (China) geboren und ist seit 2009 deutscher Staatsbürger. Nach dem Abitur erhielt er von 1992 bis 1996 seine Gesangsausbildung bei Yue Yin an der Musikhochschule Wuhan (China). Von 2001 bis 2003 ergänzte er seine Studien bei Harald Stamm an der Universität der Künste in Berlin. Seit Sommer 2010 erhält er zudem Gesangsunterricht bei Nodar Andghuladze in Tiflis (Georgien). Er sang zahlreiche wichtige Tenor-Partien im lyrischen, italienischen und deutschen Fach, u.a. Tamino, Ferrando, Almaviva („Barbier von Sevilla“), Fenton, Graf („Wiener Blut“), Alfred („Die Fledermaus“).

Juha Koskela gehört seit 2005 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der finnische Bariton absolvierte ein Gesangs- und Schulmusikstudium an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie ein Zusatzstudium für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Karlsruher Musikhochschule. Koskela ergänzte seine musikalischen Studien zudem durch Meisterkurse u. a. bei Jorma Hynninen, Udo Reinemann, Dietrich Fischer-Dieskau, Wolfgang Rihm und Seppo Ruohonen. Der Bariton war Stipendiat verschiedener Stiftungen seines Heimatlandes und Preisträger mehrerer Wettbewerbe (2. Preis beim Kangasniemi-Gesangs-Wettbewerb in Finnland, 2. Preis und Sonderpreis beim „PodiumJungerGesangSolisten“ in Wiesbaden, 2. Preis beim Lied- und Kammermusikwettbewerb in Karlsruhe). Der Opernbariton gastierte u. a. in Helsinki (Finnische Nationaloper), bei den Schwetzinger Musikfestspielen, bei der Neuen Philharmonie Westfalen, der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart, beim Stadtorchester Joensuu, am Stadttheater Pforzheim und gab als Liedsänger Konzerte in Finnland, Deutschland, Chile, Argentinien, Brasilien und Rumänien.

Gijs Roelof Nijkamp gehört seit 2003 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassist ist gebürtiger Niederländer, studierte an der Universität Amsterdam Russisch und erhielt seine Gesangsausbildung am Sweelinck Konservatorium Amsterdam, seit 1999 ergänzt durch weitere Studien bei James McCray und Prizrenka McCray in Den Haag. 2001 folgte ein Meisterkurs bei Galina Vishnevskaya. Zudem wurde er in Amsterdam für mehrere Concertgebouw-Konzerte durch Impresariaat De Plu verpflichtet. Gastspielengagements führten Nijkamp in letzter Zeit an die Theater in Dessau, Detmold, Münster und Neubrandenburg. Der Bassist erarbeitete sich in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Repertoire, das neben interessanten Konzertpartien auch zahlreiche wichtige Opern- und Operetten-Partien einschließt, u.a. Rocco, Mephistopheles, Figaro, Sarastro, Herr Reich, Angelotti, Sciarrone, Basilio, Philipp oder Daland.

Klaus-Uwe Rein gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassbuffo absolvierte sein Gesangsstudium bei Horst Kleemann und Hannelore Kuhse an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor seinem Engagement in Halberstadt folgte nach dem Studium 1982 bis 1986 zunächst ein Engagement als Chorsänger am Staatstheater Schwerin. Gastverpflichtungen führten den Sänger an zahlreiche deutsche Theater, u.a. in Rostock, Neustrelitz, Magdeburg, Nordhausen, Görlitz, Lüneburg, Hof, Chemnitz, Halle, Braunschweig, Gießen und Hannover. 2007 wurde Klaus-Uwe Rein mit dem Theaterpreis der Fördervereine des Nordharzer Städtebundtheaters geehrt. Der Bassbuffo kann auf eine Vielzahl von Rollen in Oper, Operette und Musical zurückblicken, u.a. Alfonso („Cosi fan tutte“), Leporello („Don Giovanni“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Figaro, Rocco (Fidelio“), John Falstaff, Daland („Der fliegende Holländer“), Doolittle („My Fair Lady“), Zsupan („“Der Zigeunerbaron“), Tevje („Anatevka“), Frosch und Frank („Die Fledermaus“) oder George („La cage aux folles“ ).

Tobias Amadeus Schöner gehört seit 2007 als Spieltenor zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Schöner wurde 1976 in Steinach in Baden geboren und absolvierte nach Abitur und Zivildienst ab 1997 ein Gesangsstudium bei Frau Prof. Fuchs an der Hochschule für Musik und Theater in München, das er 2003 mit Diplomen in Opern- und Konzertgesang abschloss. Seit 2002 komplettiert der Tenor zudem seine Gesangsausbildung bei Saverio Suarez Ribaudo in München. Sein erstes Engagement führte Schöner von 2002 bis 2005 ans Stadttheater Pforzheim. 2006 und 2007 folgten Gastverpflichtungen an den Theatern in Pforzheim, Münster, Heidenheim und Osnabrück, den Heidenheimer Festspielen sowie am Nationaltheater Luxemburg.

Norbert Zilz gehört seit 1981 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Er wurde 1956 in Altenburg geboren. Nach dem Schulbesuch erhielt er 1973 sein erstes Engagement als Chorsänger am Landestheater Altenburg. Von 1974 bis 1980 absolvierte der Bassbariton ein Gesangsstudium bei Maria Croonen an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor allem im Bereich der Operette und des heiteren Musiktheaters spielte er zahlreiche Rollen, wie z.B. Baron Zeta („Lustige Witwe“), Prodekan („Der Vogelhändler“) oder Onkel Josse („Der Vetter aus Dingsda“).

Illi Oehlmann gehört seit 2007 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die gebürtige Leipzigerin absolvierte zunächst eine Facharbeiterausbildung im Bereich Pflanzenproduktion / Gärtnerei, arbeitete im Verlag „Volk und Gesundheit“ sowie in der Deutschen Staatsbibliothek in Berlin, ehe sie von 1992 bis 1996 ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover absolvierte. In der Folgezeit führten sie Engagements an zahlreiche deutsche Bühnen, darunter die Theater in Dortmund, Neuss, Essen, Hannover, Wuppertal, Darmstadt und Heilbronn sowie die Neue Schaubühne in München. Oehlmann war als Schauspielerin auch an mehreren Projekten im Bereich Film (u.a. Filmhochschule Köln), Fernsehen (mehrere TV-Serien) und Werbung beteiligt.

Susanne Rösch gehört seit November 2008 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Schauspielerin wurde 1985 in der Nähe von Hannover geboren, war bereits während ihrer Schulzeit Mitglied einer Theater-AG und spielte in zwei Laiengruppen Theater. Nach dem Abitur 2004 absolvierte sie ihre Schauspielausbildung bis 2008 an der Berliner Schule für Schauspiel in Berlin-Friedrichshain. Neben ihrer Arbeit am Nordharzer Städtebundtheater wirkte Rösch zudem im „ersten Quedlinburger Gemüsetheater“ unter der Regie von Rosmarie Vogtenhuber und in „Shakespeare,Mörder,Pulp&Fiktion“ unter der Regie von Andrea Moczko mit.

Julia Siebenschuh (Schauspielerin)

Julia Siebenschuh gehört seit 2009 zum Ensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. 1983 in Radebeul bei Dresden geboren, aufgewachsen in einer Familie von Schauspielern und Sängern, entdeckte auch sie bereits früh ihre Liebe zum Theater und zur Musik. Bereits vor ihrem Schauspielstudium war es ihr vergönnt, reichlich Berufserfahrung zu sammeln, unter anderem während eines zweijährigen Festengagements am Mecklenburgischen Landestheater Parchim und zahlreicher Tourneetheatertätigkeiten. Von 2005-2009 absolvierte Julia Siebenschuh ihre Ausbildung zur Schauspielerin an der Theaterakademie Vorpommern. Zu den wichtigsten Rollen ihrer bisherigen Laufbahn gehören unter anderem "Luise" in "Kabale und Liebe" (MLT Parchim), "Audrey" in "Der kleine Horrorladen", die "Rösslwirtin" in "Im weißen Rössl", "Eliza Doolittle" in "My fair Lady", "Helena" in "Ein Sommernachtstraum", sowie "Polly" in "Die Dreigroschenoper". Aktuell ist Julia Siebenschuh in ihrem ersten Solostück "Aurora, übernehmen sie!", einem pfiffigen Monolog zu sehen für eine nicht ganz gewöhnliche Putzfrau am Theater.

Arnold Hofheinz gehört seit 2008/2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheater. Er wurde 1963 in Freiburg/Breisgau geboren. Nach Abitur und Wehrdienst absolvierte er eine Schauspielausbildung am Margot-Höpfer-Studio. Schon während des Studiums folgten erste Engagements in Frankfurt/Main und Hamburg, danach ein dreijähriges Engagement am Münchner Theater für Kinder, wo sich der Schauspieler intensiv mit den großen Märchen der Welt beschäftigte. Hofheinz arbeitete am Fränkisch-Schwäbischen Städtebundtheater Dinkelsbühl und nach der Wende zunächst an der Landesbühne Eisleben. Seit Jahren nunmehr in Quedlinburg ansässig, war Hofheinz auch für andere Kultureinrichtungen Quedlinburgs aktiv (Mitbegründer der Galerie „arbeitskreis 7kunst“ und Initiator der Theatervorstellungen im Wipertihof). Künstlerisch prägend wurde für ihn insbesondere die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Fritz Bennewitz, Kurt Veth, Hans-Georg Simmgen, Markus Everding oder Astrid Windorf. Wichtige Rollen waren u.a. Leonce, Lysander, Mephisto, Salieri, Tellheim und Nathan.

Benedikt Florian Schörnig gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Schörnig wurde 1967 in Leipzig geboren und absolvierte von 1994 bis 1998 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, ergänzt durch weitere Studien von 1996 bis 1998 am Schauspiel Leipzig. Von 1995 bis 1998 arbeitete Schörnig als Schauspielpraktikant am Schauspiel Leipzig. 1998 bis 2000 folgte ein Engagement am Theater Baden-Baden. In den folgenden Jahren arbeitete Schörnig als freier Schauspieler in Berlin. Gastverträge führten ihn in dieser Zeit ans Schauspiel Essen, ans Theater Augsburg, zu den Schlossfestspielen Ettlingen und zur Pyrmonter TheaterCompanie. Er spielte zudem in Tourneetheater-Produktionen mit dem Eurostudio Landgraf und dem Theater des Ostens. Schörnig arbeitete als Theaterschauspieler mit zahlreichen Regisseuren zusammen (u.a. Kai Festersen, Wolfgang Engel, Hartmut H. Forche, Peter Lüdi, Gert Jurgons, Herbert König, Konstanze Lauterbach, Johanna Schall). Darüber hinaus war er bei der Produktion mehrerer Dokumentationen, Serien, Hörspiele und Hörbücher im Bereich Funk, Film, Fernsehen und Synchronisation beteiligt.

Markus Manig gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Geboren 1981 in Altenburg, entschloss sich Manig nach dem Abitur und ersten Bühnenerfahrungen als Schauspieler bzw. Spiel- und Projektleiter an der Jugendkunstschule Altenburger Land (1997-2005) sowie als Statist und Darsteller kleinerer Rollen am Theater Altenburg-Gera (2000-2003) zunächst, ein Studium in Theater- und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig zu beginnen, das er mit dem Ende des Grundstudiums (2005) abschloss. Von 2005 bis 2009 folgte die Ausbildung zum Schauspieler an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz. Bereits während des Studiums konnte Manig Bühnenerfahrungen an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam sammeln. Dort spielte er u.a. Danny („Motortown“), Don Carlos, Dimanche und Pierrot („Don Juan“) sowie den Bürgermeister Obermüller („Der Hauptmann von Köpenick“).

Nach seiner Schauspielausbildung in Berlin war Jörg Vogel von 2009-2012 im Ensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Hier arbeitete er unter anderem mit Paul Burian und Hannes Hametner zusammen. Als freier Schauspieler war er an verschiedenen Theatern und mehrmals zum 100°-Festival im Hebbel am Ufer Theater in Berlin zu sehen.
Derzeit spielt Jörg Vogel im Theater Poetenpack in Potsdam und ist am Nordharzer Städtebundtheater als Gast in den Produktionen „Tschick“, „Schillers sämtliche Werke.... leicht gekürzt“, „Ein Sommernachtstraum“ und „Der Name der Rose“.

Daniel James Butler gehört seit der Spielzeit 2005/2006 als festes Mitglieder zur Ballettcompagnie des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Tänzer, der seit September 2009 auch als Assistent von Ballettmeister Jaroslaw Jurasz arbeitet, wurde 1983 in Luton, Bedfordshire (England) geboren. Seine Ausbildung zum Tänzer erhielt er von 1995 bis 2000 an der Legat School of Dance in den Fächern Klassisches Ballett, Moderner Tanz und Jazz-, Charakter- und Stepptanz. Ein Studium an der Central School of Ballet von 2000 bis 2003 mit den Fächern Klassisches Ballet, Moderner Tanz, Jazz und Charaktertanz sowie Schauspiel, Musik und Gesang schloss sich an. Erfahrungen auf der Bühne sammelte er während der regelmäßig stattfindenden Aufführungen an der Legat School of Dance und der Central School of Ballet. 2001 tanzte er an der West London School of Dance in dem Ballett „Der Nussknacker“. Es folgten Auftritte mit dem Ballett Central und 2003/2004 mit dem European Ballett („Der Nussknacker“ und Gala-Vorstellungen). Neben seinen tänzerischen Aufgaben sammelte er 2001 erste Erfahrungen als Choreograf mit der Choreografie „Krotos“ in Zusammenarbeit mit Paris Mexis und Benjamin Wallfisch für Peter Williams Design for Dance Project. Vor seinem Engagement am Nordharzer Städtebundtheater war Butler in der Spielzeit 2004/2005 als Gast am Landestheater Detmold engagiert.

Sebastian Fust, geboren in Schwäbisch Hall, ist Dramaturg, Regisseur und Autor. Er studierte Theaterwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft in Leipzig. Von 2005 bis 2009 war er Regieassistent am Burgtheater Wien. (Assistenzen u.a. bei: Karin Beier, Sebastian Hartmann, Stefan Kimmig, Thomas Langhoff und Nicolas Stemann.)
Regietätigkeiten u.a. am Burgtheater Wien, Schauspielhaus Wien, Garage X – Theater Petersplatz Wien, Staatstheater Mainz, Theater im Pfalzbau/Corso (Ludwigshafen).
Er ist Teil des Autorenduos Fust/Kusche: „Du und der Vergnügungspark“ UA am Burgtheater/KasinoBar 2007, „Ich glaube an Raum“UA im Vestibül des Burgtheaters 2008, „La’Afrique et le Réduit“ UA K6/Theater Basel 2009, „Kodachrome Two Fishes“ szenische Lesung, Studio/Schaubühne Berlin 2010, „MS Eutroopa“ szenische Lesung, Krystallpalast Varieté Leipzig 2012.
Jenseits seiner Tätigkeit im Autorenduo veröffentlichte Sebastian Fust die Theatertexte „Muschelkalk – oder Die Entnazifizierung des Herrn Schäfer“ (2011) und „Wuppertal z B.“ (2011). Im Herbst 2012 erscheint mit „Dubrovnik Turboprop“ sein erster Roman.
Seit der Spielzeit 2011/12 ist Sebastian Fust Dramaturg für Schauspiel und Öffentlichkeitsarbeit am Nordharzer Städtebundtheater. Hier initiierte er die Reihe „Text:“, deren vornehmliches Anliegen es ist neue Dramatik vorzustellen. Aufgrund der Situation des Hauses lag der Fokus in der letzten Spielzeit allerdings naturgemäß auf der desaströsen Haushaltslage. Sebastian Fust schrieb hierfür den Text „Wuppertal z. B.“, entwickelte mit Ralph Wollner und seinem Bruder Lukas Fust mit „Unverzichtbar? Das heitere Subventionskürzungsspiel mit Niveau!“ das erste Haushaltssubventionskürzungsbrettspiel Deutschlands und konnte für eine szenische Lesung die Oberbürgermeister der beiden Theaterträger-Städte Halberstadt und Quedlinburg, Herrn Henke und Herrn Dr. Brecht, gewinnen, in die Rollen des „Wladimir“ und des „Estragon“ von Samuel Becketts „Warten auf Godot“ schlüpften.

Petra Mollérus wurde 1965 in Meersburg am Bodensee geboren. Nach Studium und Assistenzzeit bei dem Bühnenbildner Domi Hahn wurde sie 1991 ans Theater Lüneburg engagiert. Danach folgten Engagements am Landestheater Coburg, Landestheater Schwaben Memmingen und von 1999 bis 2005 als Ausstattungsleiterin am Nordharzer Städtebundtheater. Gastverpflichtungen als Kostüm- und Bühnenbildnerin führten sie zudem an die Städtischen Bühnen Chemnitz, das Stadttheater Bremerhaven, die Städtischen Bühnen Nürnberg, das Theater Hagen und das Theater Regensburg. Bei zahlreichen Bühnenproduktionen in Coburg und Halberstadt/ Quedlinburg arbeitete sie mit Kay Metzger zusammen, so zum Beispiel bei „Tannhäuser“, „Tod in Venedig“, „Die Nibelungen“, „Pelléas und Melisande“ und „Carmen“. Seit der Spielzeit 2005/2006 ist sie Ausstattungsleiterin am Landestheater Detmold.

Sebastian Wirnitzer wurde 1974 in Friedrichroda geboren und absolvierte ein Schauspielstudium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Als fester und freier Schauspieler war er anschließend am Schauspielhaus Bochum, Renaissance-Theater Berlin, Theater Altenburg-Gera, Theater Nürnberg, bei den Freilichtspielen in Schwäbisch Hall, den Festspielen in Bad Vilbel und am Hans Otto Theater Potsdam sowie am Nordharzer Städtebundtheater engagiert. Neben seinen Theaterengagements arbeitete Sebastian Wirnitzer auch für Film und Fernsehen; so war er u. a. in der TV-Serie "Hinter Gittern" sowie in den Kinospielfilmen "Alibi" und "Waschen, schneiden, legen" zu sehen. Als Regisseur trat er erstmals mit "An der Arche um acht" von Ulrich Hub am Hans Otto Theater in Erscheinung. Auf Grund des großen Erfolgs seines Regiedebüts folgten rasch weitere Inszenierungen wie die Uraufführung des Schauspiels "Der Zufriedene" von Katharina Schlender, "Othello" von William Shakespeare und "Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte" von Luis Sepúlveda. Am Landestheater Eisenach inszenierte Sebastian Wirnitzer "Leonce und Lena", "Antigone" von Jean Anouilh sowie "Loriots dramatische Werke" und am Staatstheater Braunschweig führte er Regie bei der Uraufführung "Was ich vergessen habe" nach einem Roman von Edward van de Vendel sowie bei "Nathans Kinder". 2013 arbeitete Wirnitzer in der Comödie in Dresden mit Heinz Rennhack und Heinz Behrens. Am Nordharzer Städtebundtheater inszenierte er zuletzt die Komödie „Mirandolina“ und bringt mit „Ein Sommernachtstraum“ erstmals auch eine Freilichtinszenierung in das Bergtheater Thale.

Alrune Sera studierte Theaterdesign an der Akademie der Bildenden Künste Maastricht in den Niederlanden. Nach dem Abschluss ihres Studiums assistierte sie zwei Spielzeiten an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach im Bereich Ausstattung. Anschließend führte sie ein Engagement als Ausstattungsleiterin an das Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt und Quedlinburg. Dort hat sie in drei Jahren mehr als 20 Bühnen- und Kostümbilder für Opern-, Schauspiel- und Tanzproduktionen entworfen und umgesetzt. Seit August 2008 ist Alrune Sera als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. In dieser Zeit gestaltete Sie unter anderem die Kostümbilder für das Musical „Cabaret“ und die Oper „Turandot“ am Theater Magdeburg, die Ausstattung der Oper „ Die Hochzeit des Figaro“ am Landestheater Neustrelitz sowie die Ausstattung für die Oper „Hänsel und Gretel“ am Nordharzer Städtebundtheater. 


Lena Brexendorff wurde 1979 in Berlin geboren. Zunächst Arbeit an verschiedenen Off-Theatern in Berlin als Bühnen- und Kostümbildnerin. Bereits ab 1994 arbeitete sie am „Tik-Theater im Kino“ Berlin als Ausstattungsassistentin und ab 1995 als Bühnen- und Kostümbildnerin., bevor sie von 1999 bis 2004 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Bühnen- und Kostümbild studierte. Ein Auslandssemester führte sie 2002 an die Accademia delle Belle Arti nach Bologna. 2004 schloss sie ihr Studium mit einem Diplom ab. Am Opernhaus Erfurt war sie für die Spielzeit 2004/05 Ausstattungsassistentin und Bühnen- und Kostümbildnerin. 2005 übernahm sie für Stichting International Opera Producties das Bühnen- und Kostümbild für „Die lustige Witwe“ (Gastspiele u.a. in Amsterdam, Rotterdam, Den Haag). Seit 2006 ist Lena Brexendorff freischaffend tätig. Während dieser Zeit arbeitete sie als Ausstatterin für Theater-Produktionen in Konstanz, Halle, Hagen, Neubrandenburg/Neustrelitz, Berlin, Luzern, Odessa sowie für das Nordharzer Städtebundtheater ( „Wunder gibt es immer wieder“ und „Die Zauberflöte“).

Geboren in Bergen auf Rügen. Aufgewachsen in Halle an der Saale und Waren an der Müritz. Lebt mit ihrer Familie in Berlin.
1981-1995 Musikalische Ausbildung und intensive Orchester- und Kammermusiktätigkeit
1995 Abitur an der Spezialschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden, Hauptfach Bratsche
1996/1997 Schauspielausbildung am „TheaterLabor“ in Berlin
1997 Co-Regisseurin der Band Goethes Erben
1998-2004 Studium Musiktheaterregie und Musikmedienregie an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“ in Berlin/ Regiekurse bei Arila Siegert, Sasha Waltz, Harry Kupfer, Peter Konwitschny
2000-2009 Regieassistenz u. a. in Hamburg, Chemnitz, Tartu/Estland bei Arila Siegert Dokumentation, Ausstellungskonzeption u. a. Philharmonie Berlin, Akademie der Künste Berlin
2005 Stipendiatin der Darstellenden Kunst und Mitglied der Jungen Akademie an der Akademie der Künste, Berlin und Preisträgerin des „Peter Konwitschny – Nachwuchsregiewettbewerbs“ mit dem Konzept Carmen – Ein Kammerspiel am Landestheater Eisenach
2006 Dozentin für Szenische Improvisation, 2. Sommerakademie für Improvisation, Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und Deutsches Institut für Improvisation, Berlin
2012 Stipendiatin der Villa Serpentara, Akademie der Künste, Berlin
2014 Ausbildung zum Systemischen Coach am Institut für systemisches Coaching, Berlin
Nach ihrem Diplom in Musiktheater- und Musikmedienregie 2004 inszenierte sie an zahlreichen Theatern Deutschlands – Komische Oper/UdK Berlin, Landestheater Eisenach, Theater Vorpommern, Landestheater Coburg, Landestheater Neustrelitz, Mittelsächsisches Theater Freiberg, Landesbühnen Sachsen und Nordharzer Städtebundtheater (Werther, Die Hochzeit des Figaro, La Traviata, Rita/Der Bär, Rigoletto) – sowie für das Festival op de Markt/Rabotheater Hengelo (NL), das 13. Opernfestival Chiemgau/Gut Immling, die Opera Trionfo Amsterdam (NL) und das International Music Festival Saarburg/Vienburg.

Holger Potocki, 1974 in Berlin geboren, wurde nach seinem Studium der Musikwissenschaft, Geschichte und Kulturwissenschaften in Berlin an das Theater Magdeburg engagiert – zunächst als Regieassistent, ab August 2000 als Spielleiter des Musiktheaters. Seit der Spielzeit 2002/2003 war er Oberspielleiter des Musiktheaters, von 2006 bis 2009 Operndirektor am Theater Magdeburg. In Magdeburg setzte Holger Potocki u. a. die Uraufführung „Defendants Rosenberg“ von Ari Benjamin Meyer, „Rusalka“, „Don Pasquale“, „La Traviata“, „Das Feuerwerk“, „Der Barbier von Sevilla“, „Salome“, „Tannhäuser“, „Der Liebestrank“ und „Rigoletto“ in Szene. Neben seiner Regietätigkeit schreibt Holger Potocki Libretti, darunter die Kammeroper ‚Das verräterische Herz‘, die er in Magdeburg und am Nationaltheater Tokio (Japan) in Szene setzte. Mit dieser Regiearbeit eröffnete er auch das ‚Chamber Opera Festival‘ am Nationaltheater Seoul (Südkorea). (Weitere Opernlibretti: „Die Rose und die Nachtigall“, „Der Nussknacker“ sowie „Die chinesische Nachtigall“). Gastinszenierungen führten ihn u.a. an die Landesbühnen Sachsen Radebeul, das Theater Lüneburg, das Theater Nordhausen, die Kammeroper Köln und an das Nordharzer Städtebundtheater, wo er zuletzt „Der Vetter aus Dingsda“ und „Das Feuerwerk“ inszenierte.

Christian Poewe wurde 1974 in Rendsburg geboren und machte seine Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspielschule Bochum. In diesem Beruf war er mehrere Jahre an verschiedenen deutschen Theatern tätig. Seit 2005 arbeitet er als Regisseur im Musik- und Sprechtheater. An der Kunstuniversität in Graz lehrt er außerdem Szenische Darstellung für Gesangsstudenten. Rezitationen und das Übersetzen von musikalischen Bühnenwerken sind weitere Tätigkeitsfelder. Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte Christian Poewe nach „Hänsel und Gretel“ und „Die Zauberflöte“ zuletzt „La Bohème“.

Jürgen Pöckel, geboren in Cottbus. Schulzeit, Abitur an der Kreuzschule in Dresden. Abendstudium Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und Gesangsausbildung an der Landesmusikschule Sachsen bei KS Christian Pötzsch. Beleuchter und anschließend Regieassistent an den Landesbühnen Sachsen, ab 1989 Assistent und Abendspielleiter sowie Darsteller in vielen Inszenierungen an der Staatsoperette Dresden. Ab 1993 Geschäftsführer der Dresdner Akademie für Alte Musik, 1993-1995 Autor und Regisseur einer Rundfunkreihe bei Radio Dresden 103,5. 1998-2002 fester Regisseur an der Staatsoperette Dresden, seit 2002 freischaffender Regisseur. Seither Gastinszenierungen für zahlreiche Theater, u. a. in Biel (Schweiz), Halle, Rostock, Dresden, Flensburg, Osnabrück, Lübeck, Altenburg/Gera, Chemnitz, Festspielhaus Baden-Baden und Neubrandenburg/Neustrelitz sowie für das Nordharzer Städtebundtheater (zuletzt „Wunder gibt es immer wieder“).

Trauer und Fassungslosigkeit

Ingo Wasikowski starb plötzlich im Oktober 2014. Für seine Familie und das Theater hinterließ er eine schreckliche Lücke als Künstler und Mensch.

Schon während des Gesangsstudiums an der Leipziger Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ entdeckte Ingo Wasikowski die besondere Liebe zum Musical. Seine ersten Engagements hatte er an der Staatsoperette Dresden. Seit 1989 übernahm er als Sänger und Schauspieler am Nordharzer Städtebundtheater große Partien wie in „Cabaret“, „La Cage aux Folles“, „Evita“, „Hair“ und der „Dreigroschenoper“. Zahlreiche Gastspiele führten ihn an die Theater von Magdeburg, Leipzig, Flensburg, Meiningen, Görlitz und Lübeck.

Für die Arbeit auf der Bühne waren für Ingo Wasikowski immer wieder eigene Lieder, Gedichte und Erzählungen wichtig. Jacques Brel ist ihm dabei ein entscheidende Inspirationsquelle gewesen. Dessen Geist und Sprache spürte er in seinem Soloabend „Fliegen und Träumen“ nach.

Mit seiner Professionalität und Leidenschaft war Ingo Wasikowski seit vielen Jahren eine der tragenden Säulen des Musiktheater-Ensembles, der durch seine beeindruckende Vielseitigkeit stets zwischen Fächern und Genres variieren konnte.

Allein in seiner letzten Spielzeit sang er in der Oper „La Bohéme“ als gleichermaßen anrührender und verspielter Schaunard, als charmant-verführerischer Ganove Mackie Messer in der „Dreigroschenoper“, als virtuoser Che in „Evita“, als wirbelnder Frauenschwarm in „Ball im Savoy“. In unzähligen Rollen bereitete dieser Publikumsliebling unseren Zuschauern unvergessliche Theaterabende, berührte sie, brachte sie zum Lachen und verzauberte sie mit seinem Charme.

Für das Kulturleben in der Region ist der Tod Ingo Wasikowskis ein unersetzlicher Verlust. Wir werden ihn stets in dankbarer Erinnerung behalten.

Kordula Kirchmair-Stövesand absolvierte zunächst eine Lehre als Gebrauchswerberin und Plakatmalerin, bevor sie in Berlin Gebrauchsgrafik studierte. Ein erstes Engagement trat sie als Szenenbildnerin am Fernsehen der DDR an. Hier avancierte sie später zur Chefszenenbildnerin für Unterhaltungs-, Kinder- und Jugendsendungen. 1984 wechselte sie an den Friedrichstadtpalast in Berlin, wo sie von 1986 bis 1993 als Ausstattungsleiterin wirkte.
Danach arbeitete sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin, u. a. an den Theatern von Halle, Lübeck, Regensburg, Eisenach, Schwedt, Neubrandenburg/Neustrelitz, dem Friedrichstadtpalast Berlin, beim MDR-Fernsehen und schuf seit 2003 zahlreiche Ausstattungen für Ballett-Inszenierungen von Jaroslaw Jurasz am Nordharzer Städtebundtheater.

Kay Metzger wurde 1960 in Kiel geboren, wuchs in Bonn und Mannheim auf und studierte in München Theaterwissenschaften, bevor er von August Everding als Regieassistent verpflichtet wurde, so bei den Münchner Opernfestspielen und beim „Ring“ in Warschau. Er assistierte an den Theatern in Bielefeld und Essen und arbeitete als freischaffender Schauspiel- und Musiktheaterregisseur. Seine erste Inszenierung im Schauspiel war Achternbuschs „Ella“ am Theater Essen, seine erste Opernregie war „Cavalleria rusticana“/„I Pagliacci“ an der Oper Krakau.  Ab 1993 war Metzger Oberspielleiter des Musiktheaters, zunächst in Halberstadt, und von 1995 bis 1998 in Coburg, wo er mit einer viel beachteten „Lohengrin“-Inszenierung seinen Einstand gab. 1999 wurde Metzger Intendant am Nordharzer Städtebundtheater und erzielte hier mit seinen Inszenierungen von Wagners „Tannhäuser“, Brittens „Tod in Venedig“ und Hebbels „Nibelungen“ große Erfolge bei Publikum und Presse. 2005 erfuhr das Haus eine Nennung als Opernhaus des Jahres in der Fachzeitschrift „Opernwelt“. Seit 2005/2006 ist Metzger Intendant des Landestheaters Detmold, wo er u.a. mit der Uraufführung von Giselher Klebes Oper „Chlestakows Wiederkehr“ und der Inszenierung von Wagners „Ring“ überregionales Interesse auslöste. 2009 inszeniert er anlässlich des Varus-Jahres Christian Dietrich Grabbes „Hermannsschlacht“ als eine „deutsche Betrachtung“, die Inszenierung wurde in der Kategorie „Regie Schauspiel“ für den Theaterpreis „Der Faust“ nominiert.

Ute M. Engelhardt wurde in Calw geboren. Sie studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Klasse Prof. M. Temme) und schloss ihr Studium 2006 mit einer Inszenierung von Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ (Förderung durch den Nationalfonds Österreich) als Magistra artium ab. Von 2006 bis 2008 war sie als Regieassistentin und Spielleiterin am Landestheater Detmold verpflichtet. Danach wechselte sie in gleicher Position an die Oper Frankfurt, wo sie vor allem durch die Zusammenarbeit mit Barrie Kosky, Harry Kupfer und Johannes Erath geprägt wurde. Ute M. Engelhardt inszenierte u. a. an der Oper Frankfurt, dem Landestheater Detmold und in der Musikwerkstatt Wien. Sie wurde 2006 als Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung/Bayreuth ausgezeichnet. Ute M. Engelhardt inszeniert am Nordharzer Städtebundtheater in dieser Spielzeit „Das Land des Lächelns“.

Nora Johanna Gromer, in Stuttgart aufgewachsen, studierte Innenarchitektur in Mainz und Wiesbaden und setzte ihre Ausbildung in Berlin mit einem Master of Arts Bühnenbild_Szenischer Raum fort. In ihrer Masterarbeit behandelte sie den Freischütz von Carl Maria von Weber. Neben dem Studium assistierte sie bei Andreas Homoki / Frank Philipp Schlößmann, Stefan Herheim / Heike Scheele und bei der Gesamtausstattung des Theatertreffens 2010 und 2011, wo sie außerdem die szenischen Lesungen des Stückemarktes tt11 ausstattete. Nora Johanna Gromer arbeitet regelmäßig als Gast an der Oper Frankfurt/Main. Dort arbeitete sie an Christof Loy´s Fledermaus mit Herbert Murauer zusammen an der Bühne; Hans Neuenfels` Penthesilea aus Basel adaptierte sie für das Frankfurter Opernhaus. Arbeiten von Nora Johanna Gromer sind unter anderem La Cenerentola (Regie Nico Rabenald, 2010, Winteroper Potsdam, Der Freischütz im Heimathafen Neukölln (Regie Maximilian von Mayenburg, 2011, Berlin).

Robert Klatt wurde am 23.12.1966 in Frankfurt am Main geboren und wuchs die ersten sechs Jahre in Santiago de Chile auf. Seit 1972 wieder in Deutschland machte er in Kassel sein Abitur. An der Hochschule für Musik und Theater in Hannover absolvierte er den Diplomstudiengang Schauspiel. Ab 1992 war er festes Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Nürnberg, 1997-1999 Schauspieler und Regisseur am Landestheater Coburg. Seit 2000 ist er freischaffend und als Regisseur und Schauspieler tätig.

Rosmarie Vogtenhuber, geboren 1977 in Vöcklabruck in Oberösterreich, studierte am Max Reinhardt Seminar in Wien bei Achim Benning und Luc Bondy Regie. Im Anschluss an das Studium folgten Regieassistenzen am Theater Erfurt, Theater Landshut sowie am Staatstheater Stuttgart unter anderem bei Johan Simons. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin unter anderem in Osnabrück, Linz, Stuttgart, Detmold, Dessau, Quedlinburg, Stendal und Bern.
2004 gründete sie in Linz mit Menschen mit Behinderung das Ensemble ESSELLISSIMO. (SLI Linz) Im Sommer 2010 rief sie das „Erste Quedlinburger Gemüsetheater“ ins Leben. Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte Vogtenhuber „Im weißen Rössl“, „Charleys Tante“, „Der Kontrabass“ und brachte im Sommer 2013 „Der Name der Rose“ in die Stiftskirche Quedlinburg. Diese Inszenierung ist jährlich im Sommer dort zu erleben.

Hannes Hametner wurde in Leipzig geboren; nach dem Abitur 1989 Studium der angewandten Theaterwissenschaft in Giessen; von 1994 bis 1999 Regiestudium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Seit 2000 Inszenierungen als freier Regisseur u.a. am Schauspiel Leipzig, Schauspielhaus Salzburg, Theater Magdeburg, Theaterhaus Jena, Theater Erlangen, Theater Konstanz. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen (unter anderem von Durs Grünbein, Jewgeni Grischkowez und Mark Amerika); 2002 Nennung als Nachwuchsregisseur im Jahrbuch Theater heute mit zwei Inszenierungen. Seit 2006 Dozent an der Hochschule für Bildende Kunst Dresden, an der Medienakademie Hamburg und der Universität der Künste Berlin. Hannes Hametner inszenierte bereits in der Spielzeit 2008/2009 „Sterne über Mansfeld“ von Fritz Kater am Nordharzer Städtebundtheater und brachte in der Spielzeit 2011/2012 "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller auf die Bühne.

Hinrich Horstkotte, geboren 1972, studierte von 1992 bis 1998 Bühnenbild, Kostüm und Dramaturgie an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Karl-Ernst und Ursel Herrmann, für die er in Baden-Baden, Salzburg, Innsbruck, Amsterdam und Genf auch als Regieassistent arbeitete. Anlässlich des Diploms wurde er 1998 mit dem Debütantenpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Schon während des Studiums begann er als freischaffender Bühnenbildner und Regisseur zu arbeiten, vornehmlich mit dem 1994 von ihm gegründeten „Inboccallupo-Ensemble“ Berlin, für das er neun Produktionen inszeniert hat. Als Bühnen- und Kostümbildner arbeitete er für die Biennale für Neue Musik München, das Musiktheater Görlitz und für die Opernhäuser in Chemnitz, Detmold und Nürnberg. Seit 1999 inszenierte er in Berlin, Chemnitz, Dessau, Detmold, Dortmund, Freiberg, Halberstadt, Hamburg, Krefeld/Mönchengladbach, Saarbrücken, Wien (Volksoper) und Luxembourg, am Salzburger Marionettentheater sowie bei Festivals in Bayreuth (Bayreuther Barock), Potsdam, Rheinsberg, , Innsbruck und Taipeh/Taiwan. Von der Zeitschrift „Opernwelt“ wurde er mehrfach als „Bühnen- bzw. Kostümbildner“, aber auch als „Regisseur des Jahres“ nominiert. Er unterrichtete szenische Darstellung an der Universität der Künste und Bühnenbild an der Technischen Universität Berlin sowie am Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

Michael Höppner, geboren in Berlin. Studium der Theater-, Literatur- und Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und musikalische Ausbildung (Violine, Klavier, Orchesterspiel). Dramaturgie- und Regieassistenzen bei Inszenierungen von Frank Castorf, Christoph Marthaler und Martin Wuttke an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2003-2005) und bei Christoph Schlingensief, Andrea Breth, Sebastian Hartmann, Jan Bosse, Stephan Kimmig, Roland Schimmelpfennig, Alvis Hermanis und Luc Bondy am Burgtheater Wien (2007-2010). Seit 2011 Masterstudent der Musiktheaterregie an der HfM „Hanns Eisler“.
Inszenierungen (Auswahl):
„Heim es reicht“ (eigene Fassung nach „Schlageter“ von H. Johst) im 3. Stock der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2006), „Philotas“ (G.E. Lessing) im Vestibül am Burgtheater Wien (2010), Einladung zu den Hamburger Lessingtagen am Thalia Theater Hamburg (2011). „Die Zauberflöte“ (eigene Fassung nach Mozart und Schikaneder) am Centraltheater Leipzig (2010).
„SEIRENES. Eine Gesanginstallation“, Stattbad Wedding, Oktober 2011, eingeladen zum Inspiracje-Festival Stettin, Juni 2012, „Mesdames de la Halle“ (Operette von J. Offenbach, eigene Dialogfassung), Hochschulproduktion der HfM „Hanns Eisler“ im Studiosaal, April 2012
In der Spielzeit 2012/13 inszeniert Michael Höppner „Die Leiden des jungen Werther“ nach J. W. Goethe für das Nordharzer Städtebundtheater.

arbeitet als freischaffende Regisseurin. Sie studierte Romanistik, Neuere Deutsche Literatur und Musikwissenschaft in Göttingen und Bonn. Ihre Laufbahn begann sie als Dramaturgin für Musiktheater und Konzert in Gießen und wurde danach Regieassistentin in Kiel. Anschließend ging sie als Spielleiterin an das Stadttheater Bremerhaven, wo sie „Fra Diavolo“ von Auber, „Der Liebestrank“ von Donizetti sowie „Zwei Witwen“ und „Die verkaufte Braut“ von Smetana inszenierte. Von 2002 bis 2010 war Birgit Kronshage Spielleiterin am Theater Bielefeld und brachte hier u. a. „Der König Kandaules“ von Zemlinsky, Puccinis „La Bohème“ und Monteverdis „Combatimento di Tancredi e Clorinda“ auf die Bühne. Als Leiterin der Studiobühne setzte sie Werke der unterschiedlichsten Epochen und Stile auf das Programm, so inszenierte sie u. a. Marc Neikrugs Monodrama „Through Roses“, Arnold Schönbergs Liederzyklus „Das Buch der hängenden Gärten“ und die Kinderoper „Des Kaisers neue Kleider“ von Wolfgang Hahn und Bernd Wilden. Außerdem entwickelte sie verschiedene eigene Produktionen wie z.B. das Monteverdi-Pasticcio „Orpheus oder Umdrehen zwecklos“, die Kammeroperette „In Sachen Gasparone“ für 4 Sänger und einen Sprecher frei nach Carl Millöcker oder den szenischen Liederabend „Schlachten/Tanten/Grausamkeiten“ nach Liedern von Kreisler/Schumann/Wedekind. Zuletzt inszenierte sie für das Landestheater Coburg „Eight Songs for a Mad King“ von Peter Maxwell Davies und „Infinito Nero“ von Salvatore Sciarrino.

Wolfgang Dosch, geboren in Wien, absolvierte Studien für Trompete, Gesang, Schauspiel, Opernregie, Theater- u. Musikwissenschaft sowie Kulturelles Management. Bereits während des Studiums war er Regieassistent und Abendspielleiter an der Wiener Kammeroper und Sänger im Chor des Österreichischen Rundfunks. Am Wiener Raimundtheater debütierte er solistisch als Pappacoda in „Eine Nacht in Venedig“. Von 1991 bis 2003 arbeitete er als Sänger und Dramaturg an der Staatsoperette Dresden. Außerdem arbeitete er als Juror bei internationalen Wettbewerben, als Künstlerischer Konsulent der Josef Weinberger Verlage, Wien, als Dozent an der Konservatorium Wien Privatuniversität und publizierte zuletzt „Leo Fall, Spöttischer Rebell der Operette“. Für seine Verdienste um die Operette wurde er mit einer „Robert Stolz Medaille“ ausgezeichnet. Sein umfangreiches Repertoire als Sänger und Schauspieler reicht mit über 60 Partien an über 2000 Abenden von Mittelalter bis Musical, mit Schwerpunkt Operette und Musical (alle großen Buffo- u. Komikerrollen in Operetten, Charakterrollen in Musicals u. a. auch König in „King And I“). – Als Regisseur arbeitete er in allen Genres des Musiktheaters und war an zahlreichen Bühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zu Gast (mittlerweile über 30 Inszenierungen für Theater an der Wien, Wiener Staatsoper, Landestheater Linz, Städtische Bühnen Regensburg, Stadttheater Bremerhaven, Volkstheater Rostock, Theater Pforzheim, Nationaltheater Mannheim, Oper Leipzig, Opernhaus Halle, Oper Chemnitz, Stadttheater St. Gallen, Nordharzer Städtebundtheater). Er wirkte mit bei Produktionen der Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, Operettenfestspiele Mörbisch, Eutiner Sommerspiele, Dresdner Musikfestspiele, beim Warschauer Herbst, dem Lehár Festival Bad Ischl sowie dem Athenes Festival und war an Tourneen durch Europa und Japan sowie zahlreichen TV-, Radio- und CD-Aufnahmen beteiligt.

Der österreichische Regisseur Werner Pichler wuchs in der Nähe von Wien auf, und begeisterte sich schon früh fürs Theater. Neben seiner Ausbildung zum Elektroingenieur nahm er Unterricht in Ballett und Jazzdance.
Seine Tanz und Theaterausbildung setzte er ab 1983 in New York fort.
Sein Operndebüt fand 1986 als Tänzer im Venusbergballett im Tannhäuser an der New Yorker Met statt, wo er in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Bühnenerfahrungen sammeln konnte.
Engagements als Regieassistent und Abendspielleiter führten ihn 1992 zurück nach Europa ans Opernhaus und Opernstudio Zürich, Stadttheater Klagenfurt, Opera Ireland Dublin und zu den Bregenzer Festspielen, wo er unter anderem für die Wiederaufnahme von Richard Jones’ La Bohéme verantwortlich war und Brian Lage für die preisgekrönte Fernsehaufzeichnung dieser Produktion zur Seite stand. 1994 wurde er ans Ulmer Theater engagiert, wo er ein Jahr später seine erste eigene Inszenierung, Smetanas Verkauften Braut präsentierte. Für Ulm führte er weiters Regie bei Hänsel und Gretel, Orpheus und Eurydike, Gräfin Mariza, I Capuleti e i Montecchi, Liebestrank, Maria Stuarda, La Traviata, Anna Bolena, Orpheus in der Unterwelt, Il Trovatore, La Cenerentola , Martha, und zuletzt dem Musical Jesus Christ Superstar, das nach erfolgreichen Aufführungen im Theater 2009 auch für ausverkaufte Freilichtvorstellungen auf der Wilhelmsburg sorgte.
Als freischaffender Regisseur war er international an folgenden Opernhäusern tätig: Staatsoper Danzig (Anna Bolena), Wiener Schlosstheater Schönbrunn (Hänsel und Gretel), Wiener Klangbogen (Enrico), Opernhaus Halle (Jakob Lenz), Theater Augsburg (La Traviata), Opernhaus Greifswald und Stralsund (Der Barbier von Sevilla), Oper Dortmund (Der Wildschütz) und an der Königlichen Oper Stockholm (Hans och Greta), Hamburger Kammeroper (Don Pasquale), Barocktheater Schwetzingen (L’Olimpiade), Musiktheater Vorarlberg (La Traviata), Opernhaus Wuppertal (Cabaret), Staatsoper Stettin (Fidelio). Regelmäßiger Gast war er bei den Operettenfestspiele Langenlois (Land des Lächelns, Czárdásfürstin, Vogelhändler), ebenso wie am Landestheater Coburg (Der Wildschütz, Rigoletto, Don Pasquale), am Landestheater für Niedersachsen/Stadttheater Hildesheim (Zar und Zimmermann, Walzertraum) und dem Musiktheater Vorarlberg (Die Czárdásfürstin). 2010 gab er sein Debüt als Schauspielregisseur mit Der Kontrabaß. Seine Interpretation von Der Freischütz für die Oper Liberec war auch in Deutschland (München, Fulda), Österreich und der Schweiz zu sehen. 
Neben seinem künstlerischen Schaffen als Regisseur engagiert sich Werner Pichler für die Ausbildung junger talentierter Opernsänger. So arbeitete er als Dozent an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und dem Mozarteum Innsbruck. Seit mehreren Jahren gibt er in Italien an der internationalen Fakultät des Corso Estivo per giovani cantanti lirici in Urbania Studenten szenischen Unterricht und leitet Klassen für Improvisation und Körpertraining.
Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte er Carmen und Eine Nacht in Venedig, die jeweils auch im Bergtheater Thale zu sehen waren.

Andrea Kaempf studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim und Bühnenbild an der Ecole d’architecture in Clermont- Ferrand bei Remi Bourdier und Guy- Claude François. Von 1999 bis 2002 war sie als Bühnenbildassistentin am Theater Oberhausen und den Bühnen der Stadt Köln engagiert. 2002 war sie Stipendiatin des Internationalen Forums Junger Bühnenangehöriger und zweitplaziert beim Gudrun-Wassermann-Buschan-Preis für junge Bühnen- und Kostümbildner. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Neben dem Theater, wo sie in den Sparten Schauspiel, Oper und Tanz in Tours, Köln, Düsseldorf, Oberhausen, Münster, Zürich, Leipzig und Freiberg sowie für die RuhrTriennale tätig war, arbeitete sie auch beim Film. So zeichnete sie unter anderem bei dem Film „Brinkmanns Zorn“, der den Grimme-Preis erhielt, für die Kostüme verantwortlich. Am Nordharzer Städtebundtheater gestaltet sie in dieser Spielzeit die Ausstattung für „Clockwork Orange“.

Philip Jenkins wurde 1976 in Heidelberg geboren. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften an der Universität Wien wurde er 2001 fester Regieassistent am Burgtheater Wien und arbeitete dort u.a. für Ruedi Häusermann, Einar Schleef, Peter Zadek, Thomas Langhoff, Nicolas Stemann und Karin Beier. Ab 2003 erste eigene Inszenierungen in der Nachwuchs-Reihe des Burgtheaters: „Die Radiotrinkerin“ von M. Goldt, „Unter dem Milchwald“ von D. Thomas und „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ von R.M. Rilke. Seit 2005 verschiedene Inszenierungen für das Burgtheater, u.a.: „Orlando“ von V. Woolf, „MEZ“ von R. Schimmelpfennig und „Das Leben der Bohème“ von A. Kaurismäki. Casting von 100 Darstellern für „100 Prozent Wien“ von Rimini Protokoll bei den Wiener Festwochen 2010. Regisseur und Jurymitglied bei den „Werkstatttagen“ 2008 und 2010 am Burgtheater und bei weiteren Autorenprojekten am Volkstheater Wien und am Staatstheater Mainz / uniT Graz. Seit 2010 Inszenierungen für das Volkstheater Wien: „Die Fibel“ von A. Kivirähk und „Der brave Soldat schweigt“ nach J. Hasek. 2013 die österreichische Erstaufführung von Elfriede Jelineks "FaustIn and out" am Schauspielhaus Graz. Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte Philip Jenkins "Der Gott des Gemetzels" von Yasmina Reza und "Antigone" nach Sophokles in einer eigenen Textfassung.

Michael Korth ist seit Beginn der Spielzeit 2012/13 als 1. Kapellmeister am Nordharzer Städtebundtheater engagiert. Der in Meißen geborene Dirigent erhielt bereits im Alter von 6 Jahren Klavier- und zwei Jahre später auch Violinunterricht. Zielstrebig nahm er seinen Weg über die Spezialschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und schloss an der gleichnamigen Hochschule 1987 seine Studien in den Fächern Klavier, Violine und Dirigieren jeweils mit dem Prädikat „sehr gut“ ab. 1982 gewann er beim Bachwettbewerb in Leipzig im Fach Klavier den 2. Preis und einen Sonderpreis. Im gleichen Jahr konnte er ein Probespiel für eine Violinvakanz an der Staatskapelle Berlin für sich entscheiden und übte fünf Jahre lang eine Tätigkeit als Geiger an diesem renommierten Hause aus. 1987 schließlich trat er seine erste Stelle als 1. kapellmeister am Theater der Lutherstadt Wittenberg an. Es folgten Engagements an den Opernhäusern Essen, Pforzheim und Chemnitz. Aufgaben als Gastdirigent führten Michael Korth an die Nationaltheater Weimar und Mannheim, ans Staatstheater Nürnberg sowie an die Semperoper Dresden, wo er mehrere Vorstellungen von Mozarts „Zauberflöte“ leitete. Darüber hinaus ist Michael Korth ein europaweit gefragter Pianist. Diese Tätigkeit findet vor allem in Kammermusiken und Liederabenden ihren Niederschlag. Besondere Anerkennung fanden seine Interpretationen von Schuberts Liederzyklen „Die Winterreise“ und „Die schöne Müllerin“.

Raymond Sepe studierte als Kind italienischer Einwanderer in den USA Gesang und Schauspiel. Er debütierte als Duca in Verdis „Rigoletto“. In dieser Rolle debütierte der Tenor auch in Europa. Es folgten Partien wie Alfred oder Ferrando. In den 90er Jahren trat Raymond Sepe in den großen dramatischen Musical-Partien an den führenden Häusern Deutschlands auf. Im Jahr 2000 dann der Schnitt: zurück zur Oper und Beginn einer eindrucksvollen Laufbahn mit zahlreichen Verpflichtungen! Aufsehen erregte er mit großen Partien des italienischen Fachs wie Radamès (2006), Alvaro (2007) oder Don Carlo (2010). Aber auch in Mozart-Partien wie Titus (Greifswald 2006) fand er Aufmerksamkeit bei der Fachpresse.  Zu den künstlerischen Erfolgen zählt zweifelsohne seine Verkörperung des Aschenbach in Brittens „Death in Venice“ an den Theatern in Stralsund und in Krefeld. Als lyrischer bis jugendlicher Heldentenor offenbart er dank eines warmen Timbres insbesondere in italienischen und französischen Partien seine Vorzüge. Gleiches gilt für Operetten-Partien: Tassilo  (Stralsund, 2003), Orpheus (Potsdam, 2005; Rostock, 2009/10), Sou Chong (Leipzig, 2006). Am Nordharzer Städtebundtheater war er 2010 als Hoffmann in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ zu erleben.

Wiebke Horn (Bühnen- und Kostümbildnerin, Ausstattungsleiterin)
absolvierte nach dem Abitur eine Schneiderlehre in der Kostümabteilung des Deutschen Theaters in Göttingen. Danach studierte sie an der Freien Universität Berlin, Theaterwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte und wechselte an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo sie Bühnen- und Kostümbild studierte.
Während ihrer Studienzeit arbeitete sie als langjährige Assistentin von Frank Philipp Schlößmann an zahlreichen Opernhäusern, u. a. an der Lyric Opera Chicago und den drei Opernhäusern in Berlin.
Seit 2001 ist sie als Kostüm- u. Bühnenbildnerin für Oper, Tanz u. Schauspiel tätig und schuf bisher über 50 Ausstattungen an den verschiedensten Theatern im In- und Ausland. Engagements führten sie unter anderem an das Opernhaus Halle, die Oper in Nizza, das Theater Münster – und auch immer wieder an das Nordharzer Städtebundtheater.
Wiebke Horn verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit der Dance Company Bettina Owczarek, Mit ihr gastierte sie u. a, an der Berliner Waldbühne, beim Kunstfest Weimar, dem Teatro de la ciudad Mexico-City und dem National Drama Theatre Kaunas/Litauen.
Seit 2003 ist sie ständiger Gast bei den Internationalen Opernfestspielen auf Gut Immling im Chiemgau. 2003 und 2004 stattete sie dort Offenbachs „Hoffmans Erzählungen“ und Beethovens „Fidelio“ in der Regie von Eszter Szabó aus – beide Inszenierungen erhielten den Förderpreis der „Akademie Musiktheater Heute“.
2009 und 2010 gastierte sie mit der Immlinger Produktion „Hänsel und Gretel“, inszeniert vom Intendanten Ludwig Baumann in Doha/Katar am Persischen Golf.
Wiebke Horn leitet seit Beginn der Spielzeit 2012/13 die Ausstattung am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt/Quedlinburg.

Die gebürtige Halberstädterin war schon als Kind und Jugendliche regelmäßige Besucherin im damaligen „Volkstheater“ und lernte als Statistin auch den Theaterbetrieb hinter den Kulissen kennen. 1994-2001 studierte Andrea Moczko „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ mit Schwerpunkt Theater/Medien in Hildesheim. Dort sorgte eine vielseitige freie Theaterszene für neue, prägende Eindrücke. Um mit einer Musicalproduktion von „Up With People“ ein ganzes Jahr durch die Welt zu reisen, nahm sie sich eine Auszeit vom Studium. 2001-2006 folgte ein Engagement als Leiterin für Video- und Theaterprojekte im Münchner Jugendkulturzentrum „FestSpielHaus“. Hier zeigte sie sich u. a. verantwortlich für Drehbuchwerkstätten, Kurzfilmproduktionen, Entwicklung von Theaterstücken sowie eigene Inszenierungen. Als Regieassistentin wechselte Andrea Moczko in die freie Theaterszene Münchens, gefolgt von Produktionsassistenzen bei Film- und Fernsehunternehmen. In einer eigenen Freilichttheaterproduktion inszenierte Andrea Moczko in München „Shakespeare meets Bollywood: Viel Lärm um Nichts“, bevor sie 2008 als Regieassistentin zurück an das Nordharzer Städtebundtheater kam. Hier inszenierte sie bereits 2010 „Ein Himmel voller Geigen“, „Shakespeare, Mörder, Pulp und Fiktion“ (ehemalige Städische Badanstalt, im Rahmen der IBA) sowie die Abschlussveranstaltung der IBA, 2011 „Pierrot Lunaire / Rose: Rot. Nachtigall: Tot“ und 2012 „Ritter Eisenfraß“.

Byoung Nam Hwang wurde 1976 in Seoul, Südkorea geboren. Er schloss 2002 sein Gesangstudium an der Chu-Gye University of Arts seiner Heimatstadt mit dem Bachelor of Music ab. Anschließend setzte er seine Ausbildung an der Arena Akademia in Rom fort und studierte von 2006 bis März 2009 an der Hochschule für Musik Detmold. Der Künstler ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, so gewann er 2004 den 1. Preis im „Gagopa Lieder-Gesangswettbewerb“ in Südkorea, zweite Preise bei den Internationalen Gesangswettbewerben „Ferrucio Tagliavini“ 2006 in Graz, „Madama Butterfly“ 2006 in Nagasaki und 2007 in Seoul. Ferner war er 2007 Finalist der Wettbewerbe „Citta di Alcamo“ und „Principessa Cristina Trivulzio di Beglioioso“ in Mailand. Sein Bühnendebüt gab er 2001 als Gastone in „La Traviata“ an der Oper von Seoul. Es folgten Engagements an der Kangwon Oper (Turiddu in „Cavalleria rusticana“), Korea Oper und anderen Bühnen Koreas. 2007 sang er das Verdi-Requiem im Bregenzer Festspielhaus, gefolgt vom Debüt als Don José in „Carmen“ am Landestheater Detmold (Jahresproduktion der Musikhochschule). 2008 folgten im Festspielhaus Bregenz das „Stabat Mater“ von Peter Cornelius und Konzerte beim „Ten Tenors Festival“ im Seoul Arts Center sowie in Detmold Partien in „Zaide“ (Soliman) und „La Traviata“ (Alfredo). Letztere Partie sang er zudem bei den Bad Hersfelder Festspielen, wo er auch als Turiddu in „Cavalleria rusticana“ zu erleben war.

Judith Philipp, 1980 in Süddeutschland geboren, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Berliner Universität der Künste. Es folgten Assistenzen an der Komischen Oper Berlin, an der Vlaamse Opera Antwerpen und am Nationaltheater Mannheim. Seit ihrem Abschluss im Jahr 2007 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig, u. a. für das Luzerner Theater, das Theater Plauen-Zwickau und das Schauspiel Bonn. In Berlin arbeitet Judith Philipp viel im freien Tanz und Musiktheater, unter anderem mit den Performance-Gruppen Nir de Volff//totalbrutal , der Oper Dynamo West und für die Sophiensaele. Diesen Sommer stattete sie in Kooperation mit dem Theater Basel die Jugendoper des lucerne festival aus.

Sebastian Stolz, geboren 1980 in Gera, leitet seit 2009 als Regisseur und Dramaturg das Junge Schauspiel am Landestheater Eisenach. Davor war er Dramaturg am Jungen Theater des Hans Otto Theater Potsdam. Seit diesem Jahr studiert er als Weiterbildung Theater- und Musikmanagement an der Ludwig Maximilians Universität München. 
Auch ist er als Werkstattleiter und Coach in den Bereichen Film, Theater und Kommunikation tätig. 2008 war er Dozent für Filmproduktion bei der International Film Workshop Academy in Zusammenarbeit mit der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Er gründete 2003 die Produktionsfirma Allesfilm Apfelfilm und zog für vier Jahre nach Lodz in Polen. Als Theater- und Filmemacher begann er 1997 in der TheaterFABRIK der Theater Altenburg-Gera. Seine Arbeiten erhielten zahlreiche Preise, u.a. wurde er vier Mal zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen,wo er seit 2 Jahren Mitglied der Jury ist. 
Für das Nordharzer Städtebundtheater inszenierte er „Crash-Kids (taken without consent)“ und „Der kleine Prinz“ nach Antoine de Saint-Exupéry.

Die in Hamburg geborene Sopranistin Annabelle Pichler begann Ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule in Köln bei Prof.Hans Sotin und stand bereits während Ihres Studiums auf verschiedenen Konzertpodien und Bühnen, wie z.B. der Kölner Philharmonie, den Salzburger Festspielen und der Bonner Oper.
Nach Abschluss ihres Studiums folgten Gastengagements am Prinzregententheater in München (Regie: August Everding), am Staatstheater Kassel und Konzerte u.a. in der Liederhalle Stuttgart unter Roberto Paternostro. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Klesie Kelly, Sylvia Geszty und Brigitte Fassbaender.
Als Mitglied des Südostbayerischen Städtetheaters (2000-2007) sang sie u.a. Partien wie „Donna Anna“ in W.A.Mozarts „Don Giovanni“, Rosalinde in J.Strauß „Die Fledermaus“, Mimi in G.Puccinis „La Boheme“ und war dort auch mit den „Vier letzten Liedern“ von R.Strauss zu hören. Für die Interpretation der „Elissa“ (aus R.Zechlins gleichnamiger Oper) in Kombination mit der Partie der„Dido“ (aus H.Purcells „Dido und Aeneas“) wurde sie 2005 von dem internationalen Opernmagazin „Opernwelt“ als Sängerin des Jahres nominiert. Ihre freiberufliche Tätigkeit führte sie an Häuser wie die Staatstheater Nürnberg, Mainz und Meiningen, an das Pfalztheater Kaiserslautern, an die Musikalische Komödie der Oper Leipzig und an das Theater für Niedersachsen.

Klaus Seiffert studierte in München Theaterwissenschaft, bevor er im Musicalstudio Theater an der Wien zum Sänger, Tänzer und Schauspieler ausgebildet wurde. Für eine Fortbildung ging er nach New York. Seitdem spielte er in über 30 Musicals, darunter CATS in Hamburg, A CHORUS LINE in Wien, LES MISERABLES in Duisburg, HAIR in Dortmund u.v.a. John Neumeier holte ihn für ON THE TOWN an die Hamburgische Staatsoper. Am Friedrichstadtpalast sang er in über 300 Vorstellungen als Protagonist der gefeierten REVUE BERLIN. 2009 inszenierte er dort die Uraufführung der Kindershow DIE SCHNEEKÖNIGIN.
Für 42ND STREET in Stuttgart war er als künstlerischer Leiter verantwortlich. Als Co-Regisseur von Helmut Baumann arbeitete er an SWINGING BERLIN und VICTOR / VICTORIA in Bremen. Zu seinen Erfolgen als Regisseur zählen ca. 30 Musicals, Operetten, Komödien und Revuen, darunter GODSPELL, CABARET, SUGAR, MADAME POMPADOUR, THE ROCKY HORROR SHOW und ACHT FRAUEN, unter anderem in Berlin, Hamburg, Bremerhaven und Detmold. "Die deutsche Bühne" bezeichnete seine Inszenierung ONE TOUCH OF VENUS als Höhepunkt des Dessauer Kurt-Weill-Festes; LA CAGE AUX FOLLES in Stuttgart erhielt den Publikums- und Kulturpreis.

Carina Riedl wurde 1983 in Vöcklabruck geboren. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Kunstgeschichte an der Universität Wien. Zwischen 2007 und 2010 war sie Regieassistentin am Burgtheater (Assistenzen u.a. bei Karin Beier, Friederike Heller, Christiane Pohle, David Bösch, Niklaus Helbling, Thomas Langhoff, David Marton, Lars-Ole Walburg).
Einrichtung szenischer Lesungen u.a. für Burgtheater (Autorenwerkstatttage), Schauspielhaus Wien und Volkstheater Wien. 2011 Jurymitglied bei „Stück für Stück“ am Schauspielhaus Wien.
Inszenierungen u.a. : „4.48 Psychose“ von Sarah Kane (2005 / dietheater Künstlerhaus), „Abfall Bergland Cäsar. Eine Menschensammlung“ von Werner Schwab (2009 / Kasino-Bar des Burgtheaters), „Stroszek“ nach einem Film von Werner Herzog (2010 / Vestibül des Burgtheaters), „Kaspar“ von Peter Handke (2010 / Schauspielhaus Graz), „Monad’s Likes“ von Claudia Tondl (UA 2011 / Garage X – Theater Petersplatz), „Doppelgängerstraßen“ nach Bruno Schulz (2011 / Semper-Depot Wien), „Träumt?“ von March Höld (UA 2011 / Volkstheater Wien, eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2012), „Schubert. Eine Winterwanderung – Pilot und Folge 1“ (2012 / Schauspielhaus Wien), „Muttermale Fenster blau“ von Marianna Salzmann (2012 / Koproduktion Badisches Staatstheater Karlsruhe und Ruhrfestspiele Recklinghausen)

Anna Vila wurde in Barcelona geboren. Sie begann eben dort an David Campos Ballett-Schule mit dem Tanzen und studierte später an der English National Ballet School wo sie ihren Abschluss als Tänzerin machte. Ihr erstes Engagement führte sie 2007 an das Ballett Leipzig, wo sie u. a. in Choreographien von Uwe Scholz und dem Ballettdirektor Paul Chalmer zu sehen war. 2008 ging Anna Vila für vier Spielzeiten als Mitglied des von Ralf Rossa geleiteten Ballett an die Oper Halle. Neben Choreographien wie „Ein Sommernachtstraum“, „Carmina Burana“, „Daphnis und Chloe“, „Die Schneekönigin“ oder „Die Schöne und das Biest“, tanzte sie die Romola (Nijinskys Frau) in „Nijinsky“ und die Frau des Soldaten in „Die Geschichte vom Soldaten“. Anna Vila ist seit der Spielzeit 2012/13 festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Till Petri wurde 1984 in Berlin geboren. Nach einer Klavier- und Gesangsausbildung (R. Reis / S. Kylian) schloss er 2008 sein Schauspielstudium an der Folkwang-Hochschule in Essen mit Diplom ab. Sein erstes Theaterengagement führte Petri ans Rheinische Landestheater (,,Der gute Mensch von Sezuan“ und ,,Das rote Schaf“) und an das Buckower Theater in Brandenburg (,,Offene Zweierbeziehung“). Daneben tourte er mit einem eigenen Bühnenprogramm durch Brandenburg.
Till Petri ist seit Beginn der Spielzeit 2012/2013 festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Marine Fernandez wurde 1992 in Lyon, Frankreich, geboren. Sie begann mit fünf Jahren bei 
Pascale Cagnin ebendort mit dem Tanzen. Sie gewann mehrere Preise bei nationalen Wettbewerben in Frankreich mit Soli aus dem klassischen Repertoire sowie als auch mit modernen Soli. 2010 besuchte Fernandez die von Jean-Christophe Pare geleitete „Ecole Nationale Supérieur de Danse de Marseille“ und sammelte viel Bühnenerfahrung. So tanzte sie u. a. in Choreografien von Hervé Robbe, Agnès Noltenius, Frederick Flammand, Julien Ficelly und Daniel Larrieu. Darüber hinaus tanzte Sie ihre eigenen Choreografien im Rahmen von "Carte blanche – young choreographers“. 2011 nahm sie am „Boston Ballet Summer Dance Program“ teil. Erste professionelle Erfahrungen sammelte Fernandez 2012 am "Ballet de l'Opéra National de Nice" in Eric Vu An’s Choreografie der „Coppelia“.
Marine Fernandez ist seit der Spielzeit 2012/13 festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Yuriya Nakahata wurde in Osaka, Japan, geboren. Ihre Ballettausbildung erhielt sie 2006 – 2008 in Großbritannien an der Central School of Ballet London (Abschluss BA). Ihr erstes Engagement hatte Nakahata von 2009 – 2011 bei der Ballet Company Chambre Ouest in Tokyo, Japan. Dort wirkte sie unter anderem bei „Der Nussknacker“, „Schwanensee“, „Cinderella“ und „Däumelinchen“ mit. Von 2011 – 2012 war Nakahata freiberuflich in Berlin tätig (z.B.: „Kikoe Projekt“, Choreograph: Yohei Yamada).
Yuriya Nakahata ist seit der Spielzeit 2012/13 festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Masami Fukushima wurde in Japan geboren und lernte am Kumamoto Ballet Studio und der Tobisawa Ballet School. Im Jahr 1995 wurde Fukushima Mitglied der Shanghai Ballet School. 1997 gewann sie den dritten Preis beim All China's Ballet Competition "TAO LI BEI".
1999 trat Masami Fukushima der Star Dancer Ballet Company bei, wo sie im folgenden Jahr als Solistin tanzte. Für die Hauptrolle in Jerome Robbins' "Nachmittag eines Fauns" wurde Fukushima zu einer der Internship Member’s gewählt und erhielt ein internationales Stipendium der japanischen Regierung. 2007 wurde sie Mitglied des Koninklijk Ballet van Vlaanderen, Belgien. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Masami Fukushima festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Petra Korink, Bühnen- und Kostümbildnerin, wurde in Hengelo / Niederlande geboren. Sie studierte Textildesign an der Akademie für Industriedesign in Eindhoven / NL und Bühnenraum bei Wilfried Minks an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sie arbeitete u.a. zusammen mit Ute Rauwald, Willibrord Keesen, Christoph Schlingensief, Katka Schroth, Monika Dobrowlanska und Ernst Stötzner. Die Arbeiten führten sie u.a. ans Schauspielhaus Bochum, an das Bremer Theater, an die Berliner Volksbühne, Noord Nederlands Toneel Groningen/ NL, die Opera Poznan/PL und das Deutsche Theater Berlin.

Gabriele Altevers wurde in Meppen/Niedersachsen geboren. Sie studierte von 1993 bis 1998 Grafik-Design und Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, u.a. bei Hildegard Korger, Ruedi Baur und Günther Karl Bose. 1998 absolvierte sie bei Prof. Volker Pfüller und ist seither freischaffende Grafikerin und Illustratorin, wohnhaft in Berlin.
Altevers gestaltet vor allem Drucksachen wie Plakate, Bücher und Kataloge, aber auch Erscheinungsbilder und Ausstellungsgrafik für kulturelle Veranstaltungen (Theater- und Tanzfestivals, Ausstellungen) sowie für Künstler, Theater, Verlage und Firmen.
Eine kleine Auswahl aus den zahlreichen Auftraggebern: Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland – Off Europa-Theaterfestival, Leipzig/Dresden – Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart – TanzLand Festival Ponderosa, Stolzenhagen/Brandenburg – Schmuck2, Glashagen/Tokyo – Martin Nachbar, Choreograph, Berlin – Little Tiger Verlag. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie für die Grafikprodukte des Nordharzer Städtebundtheaters zuständig.

Fatima Sonntag, 1982 in Köln geboren, studierte freie Kunst an der Academie für bildende Kunsten in Maastricht. Danach absolvierte sie eine Ausbildung zur Bühnenmalerin am Theater Aachen.. Es folgten Assistenzen am Theater im Bauturm in Köln , am Theater in Bonn und zwei Jahre am Schauspielhaus Graz. Erste selbstständige Arbeiten am Freien Werkstatt Theater, Köln, als Bühnenmalerin, Kostüm und Bühnenbildnerin in der Regie von Stefan Karthaus und Roland Bertschi. Am Schauspielhaus Graz arbeitete sie u.a. mit der Regisseurin Carina Riedl zusammen. Des weiteren entwarf sie Bühnen- und Kostümbilder für drei Stücke von Oliver Kluck u. a. „Der Wiederaufbau des Haiderdenkmals (Eingeladen zu den Deutschen Autoren Tagen im Deutschen Theater Berlin) in der Regie von Christina Rast.
In der Spielzeit 12/13 entwarf Fatima Sonntag das Bühnenbild zur Uraufführung von Hakoah Wien (Regie & Konzept: Yael Ronen) am Schauspielhaus Graz.
Vor Ort wird sie für „Die Physiker“ in der Regie von Carina Riedl das Bühnen-und Kostümbild entwerfen.

Paul Maresch wurde 1986 in Wien geboren. Erste Bühnenerfahrung sammelte er am Dschungel Wien in "komA" von Volker Schmidt. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Während des Studiums war er als Gast am Schauspielhaus Graz engagiert, wo er u.a. als Freder in KRANKHEIT DER JUGEND zu sehen war. Es folgte ein Festengagement am Theater an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin. Paul Maresch arbeitete (u.a.) mit folgenden Regisseur/innen zusammen: Sascha Bunge, Cornelia Crombholz, Henner Kallmeyer, Albrecht Hirche und Peter Konwitschny. Er lebt und arbeitet in Berlin und Wien.
Am Nordharzer Städtebundtheater ist er in dieser Spielzeit in der Produktion DER NAME DER ROSE zu sehen.
Joachim Kielpinski wurde in Berlin geboren und machte 1982 seinen Hochschulabschluss an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Seitdem ist Kielpinski freischaffend als Komponist, Gitarrist, Schauspieler und Ensembleleiter tätig. 1981 gründete und leitete er die „Gauckler-Rock-Band“ sowie das „Gauckler-Rock-Theater“. Gastenengagements führten ihn u. a. an „Die Distel“ (Berlin) und die Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Festes Ensemblemitglied war Joachim Kielpinski an der Jugendbühne Stückwerk, Berlin (1995-2002) und am Stadttheater Cöpenick, Berlin (2005-2011).
Für das Nordharzer Städtebundtheater spielt er im Sommer 2015 in DIE OLSENBANDE DREHT DURCH im Harzer Bergtheater und DER NAME DER ROSE auf der Bühne in der Stiftskirche Quedlinburg.

Man sollte es nicht glauben, aber ich bin wahrhaftig ein gebürtiger Quedlingburger. Mein Geburtshaus, Schmale Straße 58, ist inzwischen den Weg alles Irdischen gegangen. Meine Schule, die Bosse – Schule, Nach Absolvierung der acht Klassen wurde ich ein Jünger der schwarzen Zunft und nahm eine Lehre als Schriftsetzer im damaligen VEB (K) Diagrammdruck in der Bahnhofstraße auf. In dieser Zeit auch beginnende Theaterleidenschaft, erste Kontakte zu den damaligen Städtischen Bühnen Quedlingburg als Komparse im Harzer Bergtheater zu Thale. Da diese Leidenschaft nicht zu unterdrücken war, nahm ich nach wenigen Jahren das Stadium an der Schauspielschule des anschließend rief die Heimat mit Macht und ich durfte mich meinen Quedlinburer Mitbürgern u. a. als Faust, Porthos und Petrucchio präsentieren. Auch der Holländermichel im ,,Kalten Herz’’, gespielt in der Rübeländer Tropfsteinhöle, wuchs mir ans Herz. Danach lange Jahre am Staatstheater Cottbus u. a. unter Peter Röll und Christoph Schroth. Von über 200 gespielten Rollen ragten der Besuchow in Tolstoi’s ,,Krieg und Frieden’’, Dorfrichter Adam ,,Der zerbrochene Krug’’ Striese ,,Der Raub der Sabinerinnen’’ und 1999/2000 als Gast im Harzer Bergtheater der Götz von Berlichingen hervor. Inzwischen sind die Jahre ins Land gegangen, Johannes Heestars will ich eh nicht nacheifern und deshalb bin ich dem Nordharzer Städtebund Theater sehr dankbar, mir mit der Rolle des blinden Jorge in ,,Der Name der Rose’’ einen guten, Heimat verbundenen künstlerischen Abschluss zu gewahren.

Johanna Jäger, geboren in Dresden, studierte Dramaturgie in München an der Ludwig-Maximilians-Universität und an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“. Ihre Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Produktionsbedingungen von Kinder- und Jugendtheater in der Freien Szene. Die Studiobühne der Theaterwissenschaft München betreute sie mehrere Jahre als Assistentin in den Tätigkeitsfeldern der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Gastspielbetreuung. Dort brachte sie auch das Stück „Cast Life“ (Text zusammen mit Falko Garbisch) zur Uraufführung. Ebenso war sie als Dramaturgin für das Theater Schreiber & Post aus Dresden tätig und betreute Produktionen an der Theaterakademie „August Everding“ in München. Für das Kleistfestival 2011 war sie Teil des Organisationsteams am Maxim Gorki Theater Berlin. Sie konzipierte das Kindertheaterfestival „Zaunkönig“ in Dresden, das erstmalig im August 2013 stattfand. Am Nordharzer Städtebundtheater ist sie Dramaturgin für Öffentlichkeitsarbeit und Schauspiel, brachte in der Reihe „Dialog:“ Texte von Gegenwartsautoren in szenischen Lesungen auf die Bühne. Mit den Gesprächen zu „25 Jahre Nachwende“ entwickelte sie ein Zeitzeugenformat, dass sich in der Spielzeit 2014 / 15 mit den Ereignissen in der Region ausgehend von den Umbruchsjahren 1989 beschäftigt.

Als freischaffende Bühnenbildnerin, Malerin und Gastdozentin bringt sie Erfahrung aus mehr als acht Jahren internationaler Tätigkeit mit. Ihre berufliche Ausgangsbasis war in Boston, nachdem sie dort 2004 ihren M.F.A. Abschluss in Theater – Scene Design absolviert hat. Danach hat sie in der Metrople New York drei Jahre lang gelebt und gearbeitet. Seit 2009 ist ihr Lebensmittelpunkt in Berlin. In Amerika hat Anita Fuchs mit renommierten Staats- und Off-Broadway Theatern kollaboriert (Regie Auswahl): Markus Stern, Melia Bensussen, John Sipes, Daniella Topol und Susan Kosoff. Für die Bühnenbilder der Stücke Amadeus, Aunt Dan and Lemon und Saint Joan wurde sie für den Addison und Irne Award 2002, 2006 und 2008 nominiert. Nach Weiterbildung an der TU Berlin im Bereich der szenografischen Rauminszenierung (M.A. 2011) realisierte sie Stücke zusammen mit den Kompanien: Shang Chi-Sun, Wheelock F. Theater Boston, Clarence Brown Theatre, Knoxville, TN, Mephisto & Co Konstanz, dem Schauspielhaus Neubrandenburg und dem Institut der Theaterpädagogik an der UdK zu Berlin. Darüber hinaus gibt sie am Museum für Islamische Kunst - Pergamonmuseum Berlin im Rahmen der Kunstwerkstatt Kinderworkshops. Anita Fuchs arbeitete am Nordharzer Städtbundtheater für die Inszenierung DER NAME DER ROSE.

Jürgen A. Verch absolvierte 1973 die staatliche Schauspielschule Rostock und begann. Seine berufliche Laufbahn in Mitteldeutschland. Es begann eine Wanderung zwischen den Theatern von Nord nach Süd, von Rostock bis Erfurt und seit 1989 wieder von nord nach Süd, nun zwischen Bremerhaven und Mainz.
Doch zu Beginn der 80er Jahre unterbrach er seine Theaterarbeit, um sich einen Kindertraum zu erfüllen – Clown im Zirkus.
Es folgte eine mehrjährige Europatournee mit dem Staatszirkus der DDR, immer wieder gab es auch Gastengagements beim Staalichen Zirkus der UdSSR. In diesem Jahr steht Jürgen A.Verch das vierzigste Jahr auf der Bühne und ist nun auch wieder in Mitteldeutschland, in Quedlinburg zu sehen.

Verena von Kerssenbrock ist in München geboren und lebt als freischaffende Regisseurin, Bühnen- und Kostümbildnerin und Schauspielerin in Grünwald. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst am Mozarteum Salzburg für Bühnen- und Kostümbild (Diplom) und Schauspiel. Weiteren Untericht erhielt sie auch von der Schauspielerin Maria Becker und an der Actor’s Working Academy in Vancouver (Canada).

Swantje Fischer ist 1991 in Halberstadt geboren, dort aufgewachsen und zur Schule gegangen.
In der neunten Klasse trat sie dem Theaterjugendclub in Halberstadt bei und sammelte erste Erfahrungen als Statist am Nordharzer Städtbundtheater.
Seit zwei Jahren studiert sie an der Art of Acting in Berlin Schauspiel. Diesen Sommer wirkt sie bei der Inszenierung des Nordharzer Städtebundtheaters "Der Name der Rose" mit.

Tina Ajala absolvierte ihre Ausbildung als Musicaldarstellerin von 2001 bis 2003 an der Stella Academy / Stage Holding Studios in Hamburg, ergänzt ab 2002 durch zahlreiche Workshops bzw. Meisterklassen bei C. Drese, M. Hakvoort, P. Glaser, Enrico DiPieri, Joanne Bell, Reverend Lee Brown, Craig Simmons und Kenneth Posey. Sie war in den letzten Jahren u. a. als Winnie Mandela in „Mandela – Das Musical“, als Sibylle in „Heißer Sommer“, Krankenschwester in The Rocky Horror Show“, als Frl. Kazumba bzw. Joanne in „Die Schweizermacher“, als Kaa und Scooter in „Das Dschungelbuch“ zu erleben und wirkte bereits in anderen „Hair“-Produktionen in Deutschland mit (2006 als Hud am Theater Basel und 2011 als Chastity, Supreme an der Oper Bonn).

Dorothea Maria Müller absolvierte ihre Ausbildung zur Bühnendarstellerin an der Stage School in Hamburg. Schon während ihres Vollstipendiums spielte sie u. a. die Königin in „Once Upon a Mattress“ und tourte mit der Neuen Elblandphilharmonie in „Vorhang auf: Revue“ als Solistin. Danach war sie mit ihrem eigenen Soloprogramm für Aida Entertainment zu sehen und stand auf der Bühne des Hamburger Engelsaals mit den Produktionen „Tonight on Broadway“ sowie „Charleys Tante“. 2013 ist Dorothea Maria im Staatstheater Nürnberg auch als Tänzerin zu sehen.

Katja Uhlig absolvierte nach dem Musik- und Englischstudium an der Universität Potsdam ihre Musicalausbildung zur Bühnendarstellerin an der Folkwang Hochschule in Essen. Seit ihrem Diplomabschluss arbeitete sie mit renommierten Regisseuren und spielte Hauptrollen in Berlin im Theater am Kurfürstendamm, im Theater am Potsdamer Platz und im Friedrichstadtpalast, im Theater am Goetheplatz in Bremen und im Metronom Theater Oberhausen. Des weiteren spielte Katja Uhlig bei den Bad Gandersheimer Domfestspielen, den Bregenzer Festspielen und hat als Solistin in Leonard Bernsteins „The Mass“ mitgewirkt. Zuletzt war sie als Maria und Consuela in „West Side Story“ bei den Thuner Seespielen zu erleben. Darüber hinaus ist sie seit 2006 als Sprecherin beim WDR in Köln für diverse Produktionen tätig. Unter der Regie von Stefan Huber spielte sie bereits die Rolle der K.T. in „Merrily We Roll Along“ , Klara Sesemann in der Welturaufführung „Heidi - Das Musical“ in Walenstadt / Schweiz und war bereits als Vera in „Silk Stockings“ im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen oder als Sugar in „Sugar - Manche mögen's heiß" im Landestheater Detmold zu erleben.

Meimouna Coffi wurde in Berlin geboren. Sie erhielt ihre Tanzausbildung an der Rotterdamse Dans Academie. Danach tanzte sie bei Dance Works und anschließend in Kompagnien wie Linga, Geraldine Armstrong Jazz Ballet, Georges Momboye und Dorky Park. Seit einiger Zeit ist sie auch als Sängerin tätig, darunter im Theater Basel im Musical „Hair“ sowie Tom Rysers Liederabend „Im Himmel vorusse“. In Kassel war sie in Johannes Wielands Tanzstücken „catcher“ und „golddigger“ zu erleben.

Runette Botha ist in Südafrika geboren und studierte zunächst an der Universität von Kapstadt, wo sie 2008 ihr Diplom mit Auszeichnung ablegte, bevor sie für ein Aufbaustudium an die Royal Academy of Music wechselte. Die Sopranistin wird von mehreren Stiftungen gefördert und bildet sich kontinuierlich in Meisterklassen fort. Bei der Teilnahme am Gesangswettbewerb der „P. Schock Foundation Competition“ konnte sie bereits 2008 den 1. Preis gewinnen. Zuletzt sang Runette Botha in Brittens Oper Albert Herring die Rolle der Miss Wordsworth in einer Produktion der Royal Academy of Music, davor verkörperte sie in Gemeinschaftsproduktionen der University of Cape Town Opera School und der Cape Town Opera Company in Mozarts Don Giovanni die Rollen der Donna Anna sowie der Drusilla in Monteverdis L’Incoronatione di Poppea. Im Oratorienfach gehören u. a. Werke von Brahms, Gounod, Mozart, Haydn, Vivaldi und Bach zu ihrem Repertoire. Die Sopranistin war ab 2011 Mitglied des neu etablierten Opernstudios am Staatstheater Kassel. Sie sang dort Musetta (La Bohème), Costanza (Griselda), Taumännchen (Hänsel und Gretel), Marzelline (Fidelio), Papagena (Zauberflöte) und Pérons Geliebte (Evita).

Jakob Knapp
Freie Künstlerin, Bühnen-, Kostümbildnerin und Übersetzerin. Bis 2005 Architektin bei der Regionale2004 (Telgte),Art-Blya (Moskau),Rakurs Architects (Moskau). Organisationsmitglied der MAPS (Moscow Architecture Preservation Society). Studium der IFK an der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, Institut für Slawistik, sowie als Austauschstudentin an der Moskauer linguistischen Universität (MGLU) und an der linguistischen Fakultät der MGU. Master of architecture (2001) am Moskauer Architekturinstitut (MARCHI). Studium am Moskauer Architekturinstitut (MARCHI). Abitur am Ernst–Barlach-Gymnasium in Kiel (1993). Aufgewachsen in Halle/Saale, Waren/Müritz, Neubrandenburg. Geboren in Bergen auf Rügen.

Mario Mariano
geboren in Sao Paulo, studierte dort am Clayds Zwing Studio of Dance die verschiedensten Tanzstile von Ballett über Jazz bis Modern Dance und absolvierte sein Gesangsstudium an der Universität von Sao Paulo. Es folgten Engagements für Musicals wie „Sweet Charity“, „Der Zauberer von Oz“, „Robin Hood“ und „Aladin“ in verschiedenen Theatern sowie Brasilien-Tourneen als Solotänzer und Dance Captain. Außerdem gewann er zahlreiche Choreographie-Wettbewerbe. Seit 2001 lebt er in Deutschland. Hier spielte er u.a. in „Kiss me, Kate", „Jesus Christ Superstar", „Buddy Holly", „Hair“, „West Side Story“ und in Elton Johns „Aida" im Essener Colosseum. Bei der Europatournee von „Evita" wirkte er als Dance Captain mit. Im Landestheater Salzburg sang und tanzte er in der Titelrolle der Uraufführung „The Scott Joplin Story“. Im Rockmusical „Der Kleine Horrorladen“ sang er die Partie der Pflanze “Audrey II”. In Stuttgart choreographierte Mario Mariano für die Komödie im Marquardt „Die Comedian Harmonists" und für das Alte Schauspielhaus das Erfolgsstück „La Cage aux Folles" , wo er auch in der Rolle des „Jacob“ zu sehen war. Das Musical „Cabaret" entwarf er als Co-Choreograph und übernahm als Zweitbesetzung die Rolle des „Conférencier". Die von ihm neu choreographierte Revue „The Magic Night of Dancing Musicals” ging auf Tournee durch 100 deutsche Städte, ebenso wie seine „Buddy“-Choreographie. Im GOP Hannover übernahm er gleichzeitig Regie, Choreographie und wirkte als Darsteller mit bei „Das Dschungelbuch“. Im Anhaltischen Theater Dessau choreographierte er das Kurt-Weill-Musical „One Touch of Venus“ für 70 Mitwirkende und im Friedrichstadt Palast Berlin die Show „Träume brauchen Anlauf“. Mit seinem Soloprogramm „RITMO LATINO“ bringt er charmant und temperamentvoll die Musik Südamerikas auf die Bühne.

Vinicius Augusto Menezes da Silva

Der 1987 in Jales ( Brasilien) geborene Tänzer begann seine Ausbildung im Alter von 15 Jahren in seiner Heimatstadt. Er nahm an verschiedenen Tanzfestivals teil und wurde 2009 in Paris beim „Paris Star's Festival“ für „Flammen von Paris“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet. 2010 vervollkommnete er seine Technik am Wiener Konservatorium bei Hans Tappendorff, Leslie Hughes und Maximilian Abzalov. Sein erstes Festengagement führte ihn 2011 bis 2013 ans Landestheater Schleswig-Holstein in Flensburg. Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 gehört Vinicius Augusto Menezes da Silva zum Ballettensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Giuseppe Casiero

Giuseppe Casiero begann bereits im Alter von 4 Jahren in Puglia (Italien) seine Tanzausbildung (klassisches Ballett und moderne Tanztechniken). 2008 bis 2011 absolvierte er seine professionelle Ausbildung in klassischem Ballett an der „Scuola del Balletto di Toscana“ in Florenz unter der künstlerischen Leitung von Cristina Bozzolini. Seit 2009 gastierte er mit dem „Junior Balletto di Toscana“ in Italien und Frankreich in Choreographien von August Bournonville, Mauro Bigonzetti, Eugenio Scigliano, Michele Merola und Alessandro Bigonzetti. 2012 war er an einer Produktion der „Florence Dance Company“ unter Keith Ferrone beteiligt. Giuseppe Casiero nahm in den letzten Jahren zudem an zahlreichen Workshops und Meisterklassen in Italien, Spanien, Belgien und Deutschland – u. a. bei Luca Masala, Robert North, Frederic Olivieri, Paul Chalmer, Christiane Marchant, Laszlo Nijakas, Pascal Touzeau, Carlos Prado, Mauro Astolfi, Eugenio Buratti, Hans Henning Paar und Francesco Nappa - teil. Als Gasttänzer wirkte er in verschiedenen Tanz-Galas in Italien mit (u. a. „DanzAscoli 2010“ und „Pollino Dance Festival 2010“). Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 gehört Giuseppe Casiero zum Ballettensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Alexandre Delamare

Alexandre Delamare begann 2004 seine Tanzausbildung am Konservatorium von Boulogne (Frankreich). Es folgte von 2007 bis 2011 ein Studium am Pariser Konservatorium (Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris). Während dieser Zeit war der Tänzer bereits in Produktionen wie „Sleeping Beauty“ (M. Pelipa), „Evening Songs“ (J. Kilian) und „Esplanade“ (P. Taylor) zu erleben. 2012 gehörte Alexandre Delamare zum Ensemble von „Europa Danse“ (Frankreich), wo er in „Apollon Musagète“ (G. Balanchine), „Athis“ (B. Massin), „Les petites pièces de Berlin“ (D. Bagouet) und „Paradis“ (I. Montalvo) mitwirkte. Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 gehört Alexandre Delamare zum Ballettensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Atigui Shainez (Tänzerin)

Die 1991 geborene Tänzerin begann 2001 ihre Tanzausbildung am Pariser Konservatorium (CNR), die sie von 2010 bis 2012 als Tänzerin im Young Ballet an der École Nationale Supérieure de Danse de Marseille fortsetzte, wo sie mit A. Noltenius, H. Robbe und D. Lanieu arbeitete. Ihr erstes Engagement erhielt Shainez Atigui anschließend bei „Europa Danse“ (Frankreich), wo sie in klassischen Produktionen wie „The Four Little Swans“ (M. Pelipa), „The Shades“ (La Bayadère) und „Apollon Musagète“ (G. Balanchine) sowie in modernen Choreographien wie „Les petites pièces de Berlin“ (D. Bagouet) und „Paradis“ (I. Montalvo) mitwirkte. Nachdem Shainez Atigui schon in der Spielzeit 2013/14 als Praktikantin in allen Produktionen mitwirkte und für JUNGE CHOREOGRAPHEN auch eine eigene Choreographie umsetzte, ist sie seit der Spielzeit 2014/15 festes Mitglied des Ballettensembles..

Yoko Onodera

Yoko Onodera wurde in Osaka (Japan) geboren. Ihre Tanzausbildung absolvierte sie 2008 bis 2009 am Australian Conservatoire of Ballet (ACB) in Melbourne und 2010 bis 2012 an der „Ecole Superieure de danse de Cannes Rosella Hightower“. Anschließend war sie Mitglied des Jeune Ballet in Cannes. Die Tänzerin wirkte in „The Nutcracker“, „The Sleeping Beauty“, „Constantia“ bzw. „Opus 40” (Jean Christophe Maillot) mit und tanzte 2013 die Odette (ab 2. Akt) in „Schwanensee“ an der Theaterballettschule Magdeburg. Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 ist Yoko Onodera Praktikantin beim Ballettensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Barbara Fressner

wurde 1986 in Leoben (Österreich) geboren. Während ihres Schauspielstudiums am Konservatorium Wien arbeitete sie unter Anderem am Schauspielhaus Wien und am Theater in der Josefstadt. Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung reiste sie ein Jahr lang durch die Welt und landete schließlich in Berlin, wo sie ein neues Zuhause gefunden hat. Seit September 2013 tritt sie ihr erstes Festengagement am Nordharzer Städtebundtheater an.

Florian Kießling

in Altenburg geboren, aufgewachsen in Weimar, studierte von 2006 bis 2009 Orchesterleitung in Hannover an der Hochschule für Musik und Theater und von 2009 bis 2012 Musiktheaterkorrepetition an der Hochschule für Musik „Carl Maria v. Weber“ Dresden. In der Saison 2012/13 begann er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am „Eduard-von-Winterstein-Theater“ Annaberg-Buchholz, bevor er zur Saison 2013/14 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung ans Nordharzer Städtebundtheater wechselte.
Zur Saison 2014/15 wurde er zum Kapellmeister und Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors ernannt.

Fernando Blumenthal (Schauspieler)

Fernando Blumenthal absolvierte nach einer Buchhändlerlehre ab 1980 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Er war als Charakterdarsteller und Komiker bis 2003 Ensemblemitglied des Theaters Erfurt. Seit 2003 arbeitet er als freischaffender Schauspieler, Kabarettist und Regisseur. Bereits 1999 legte er eine erste Regiearbeit am Kabarett „Die Arche“ in Erfurt vor und wirkt hier auch als Kabarettist.
Seit 2003 ist er ständiger Gast im Harzer Bergtheater Thale. 2009 wurde er Gründungsmitglied beim „Freien Theater Harz“ und seit 2009 arbeitet er als Gast immer wieder am Nordharzer Städtebundtheater wie etwa in „Der Name der Rose“. 2014/15 zeigte er mit „Schillers sämtliche Werke... leicht gekürzt“ seine erste Regiearbeit am Haus.

Steffi Gehrke ist gebürtige Halberstädterin. Sie studierte von 1989-1994 Gesang an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Außenstelle Magdeburg. Seit Abschluss des Studiums 1994 ist sie fest als 1. Choralt am Nordharzer Städtebundtheater engagiert.

Matthias Patzelt war nach einer Schauspielausbildung in Berlin von 2010-2013 in Szekszárd an der Deutschen Bühne Ungarn engagiert. Hier arbeitete er unter anderem mit Thomas Beyer und Florin Gabriel Ionescu zusammen.
Als Gast ist er in diesem Sommer in verschiedenen Produktionen am Nordharzer Städtebundtheater zu sehen.

Curdin Caviezel wurde 1993 in der Schweiz geboren. Während seiner dreijährigen Schauspielausbildung in Berlin führte er auch selber Regie und zeigte verschiedene Kabarettprogramme.
Seit April 2014 ist er im Ensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Francisco Sanchez Martinez
Der spanische Choreograph Francisco Sanchez Martinez begann seine Ausbildung an der Ballettakademie in Zürich. Als Stipendiat der Migros-Stiftung und der Stadt Zürich schloss er diese an der Münchener Hochschule für Musik (Heinz Bosl-Stiftung) ab. Es folgten unter anderem Engagements an der Deutschen Oper am Rhein, am Staatstheater Karlsruhe, an der Deutschen Oper Berlin, am Nico Malan Opera House Cape Town sowie am Friedrichstadtpalast in Berlin. Während dieser Zeit arbeitete er als Tänzer mit weltbekannten Choreographen wie Uwe Scholz, Hans van Manen, Heinz Spörli, Germinal Casado und José de Udeta zusammen.

Sein Studium zum Diplom-Choreographen absolvierte er bei Prof. Dietmar Seyffert an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und schloss dieses mit Auszeichnung ab. Bereits während des Studiums arbeitete Francisco Sanchez Martinez als Choreograph im In- und Ausland. Neben dem Tanztheater bildet das Musiktheater einen weiteren Schwerpunkt seines choreographischen Schaffens. So entstanden unter anderem Choreographien für die Kammeroper Hamburg sowie die Theater Eisenach, Magdeburg, Görlitz, Neustrelitz, Coburg und Heidelberg. Für den Dreiteiler Krupp – Eine deutsche Familie arbeitete Francisco Sanchez Martinez erstmals für das Fernsehen.

Von 2010 bis Ende der Spielzeit 2012/2013 war Francisco Sanchez Martinez Ballettdirektor des Theaters Lüneburg und choreographierte unter anderem "Des Kaisers neue Kleider", "Bachgeflüster", "Der Zauberlehrling", "100% Tanzwerk", "Zwischenträume@dialog.de", "Der Froschkönig", "Auf dem Seil", "Seht mich an" und "Zar und Zimmermann".

Alexandre Tourinho
wurde in Brasilien geboren und absolvierte seine Tanzausbildung an der Staatlichen Ballettschule in Rio de Janeiro. Es folgten zahlreiche Engagements als Tänzer im Ballet Officina do Rio de Janeiro, am Theater Hagen, am Städtebundtheater Hof, am Landestheater Linz und an den Bühnen der Stadt Gera. 1994 nahm Tourinho ein Choreographiestudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig unter Leitung von Prof. Uwe Scholz auf. Nach dem Erwerb seines Diploms als Choreograph an der Palucca Schule Dresden arbeitete er u. a. an der Oper Leipzig, den Landesbühnen Sachsen, der Staatsoperette Dresden, dem Nordharzer Städtebundtheater, dem Theater Magdeburg, Theater Plauen-Zwickau, Aalto Theater Essen, Theater Stralsund und in seiner Heimat. Dort realisierte er u. a. auch Projekte für sozialschwache Kinder in den Favelas von Rio de Janeiro. Gemeinsam mit dem Regisseur Matthias Brenner brachte er an den Theatern Magdeburg und Halle die Musicals „Fame“, „Hair“, „Jesus Christ Superstar“ und „Dracula“ heraus. Alexandre Tourinho ist als Dozent am TanzZentrum Dresden und an der University of Bath in England tätig.

Risa Tero (Tänzerin)
Risa Tero wurde in Japan geboren. 1999 begann sie an der Hiraki Ballet School in Tokio zu tanzen. Dort wirkte sie unter anderem bei „Der Nussknacker“, „Schwanensee“ und „Giselle“ mit. Von 2010 bis 2012 lernte sie an der Royal Ballet School of Antweap in Belgien. 2011 erhielt Tero die Hauptrolle in „Die beiden Tauben“ und tanzte als Solistin in „Paquita“. 2010 erhielt sie den zweiten Preis beim The Ballet Competition in Tokio und ein Jahr später gewann sie den ersten Preis beim Kawasaki All Japan Ballet Competition. 2013 bis 2014 tanzte Tero am Cannes Junior Ballet.

Bárbara Flora (Tänzerin)
Bárbara Flora wurde in Rio de Janeiro geboren und lernte an der Bolschoi Academy in Brasilien und an der Pacific DansArts in Kanada. Daraufhin nahm sie an verschiedenen Workshops wie an der Les Ballets Jazz de Montréal, am Nederlands Danse Theater und dem International Seminary in Brasilien teil. Ein Stipendium ermöglichte ihr 2012 die Teilnahme an der Atlanta Ballet. 2011 trat Flora dem Coastal City Ballet bei. Hier wirkte sie beim „Sommernachtstraum“ mit. 2011 und 2012 war Flora Solotänzerin bei „Paquita“ und bei „Hänsel und Gretel“.

Sebastian Borucki (Schauspieler)

Sebastian Borucki ist 1986 in Bonn geboren und studierte von 2009-2013 Schauspiel an der Theaterakademie Mannheim, die er erfolgreich mit der Bühnenreife für Film und Bühne abschloss. Im Rahmen seiner Ausbildung gastierte er am Theater Heidelberg und am Nationaltheater Mannheim. Als freier Schauspieler arbeitete Borucki am Stadttheater Pforzheim und spielte als Gast im Werkraum Karlsruhe bevor er mit der Spielzeit 2014/15 fest an das Nordharzer Städtebundtheater ging.

Shaїnez Atigui (Tänzerin)

Shaїnez Atigui kommt aus Paris und war 2010-2012 Tänzerin im Young Ballet an der École Natiionale Supérieure de Danse in Marseille. Ihr erstes Engagement erhielt sie anschließend ebenfalls in Frankreich bei „Europa Danse“. Seit der Spielzeit 2014/15 ist sie festes Mitglied des Ballettensembles des Nordharzer Städtebundtheaters.

Lisa Marie Liebler (Schauspielerin)

1990 wurde Lisa Marie Liebler in Solingen geboren und wuchs am Teutoburger Wald auf. Idyllisch und mit zwei Geschwistern.
Mit dem „TheaterTotal“ war sie zuerst in Bochum auf Tournee. Danach absolvierte sie am Schauspielhaus Salzburg eine 3-jährige Ausbildung als Elevin, wo sie eng in den Theaterbetrieb eingebunden war und zahlreiche Rollen schon während der Ausbildung spielen konnte. Seit der Spielzeit 2014/15 ist festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Mona Luana Schneider (Schauspielerin)

Geboren wurde Mona Luana Schneider 1989 in Aachen. An der Schauspielschule Mainz erhielt sie 2009-2012 ihre Ausbildung und machte während dieser Zeit immer wieder Ausflüge in den Filmbereich bei "Kinokabaret Mainz" und zu einigen Kurzfilmen. Ihr letztes festes Engagement hatte Schneider am "DAS DA Theater Aachen" bevor sie mit der Spielzeit 2014/15 an das Nordharzer Städtebundtheater kam.

Lutz Standop (Sänger)

Der gebürtige Münsteraner erhielt seine Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien. Engagements führten ihn an Theater im gesamten deutschsprachigen Raum (u.a. Stadtheater Baden, Schauspielbühnen Stuttgart, Staatsoperette Dresden, Capitol Theater Düsseldorf, Oper Basel, Bad Hersfelder Festspiele, Theater Plauen-Zwickau, Vereinigte Bühnen Bozen, Vereinigte Bühnen Wien). Er spielte in Stücken wie LES MISERABLES, JEKYLL & HYDE, IM WEISSEN RÖSSL, LOVE NEVER DIES und PHANTOM DER OPER (semikonzertant im Ronacher Wien), HAIR und DER MANN DER SHERLOCK HOLMES WAR. Wichtige Rollen waren u.a. "Magaldi" in EVITA, "Brad Majors" in ROCKY RELOADED, "Claude" in HAIR, "Junger Scrooge" in VOM GEIST DER WEIHNACHT, "Kronprinz Friedrich" in FRIEDRICH - MYTHOS UND TRAGÖDIE und "Sigismund" im WEISSEN RÖSSL, "Mustapha Bey" in der Operette BALL IM SAVOY, "Anastasius" in DIE PÄPSTIN und "Ernst/ Cover Toby, Bodyguard/ Cover Klaus Brandstetter, Lehrer" in der österreichischen Erstaufführung vom BESUCH DER ALTEN DAME im Ronacher Wien. . Neben seiner Bühnentätigkeit ist Lutz als Darsteller in Film, Fernsehen und der Werbung tätig. www.lutzstandop.com

Tom Grasshof (Bühnenbild- und Kostümbildner)

Nach einer Ausbildung zum Herrenschneider an den Städtischen Bühnen Osnabrück studierte Tom Grasshof in Düsseldorf Architektur. Seit einer Bühnenbildassistenz an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf in den neunziger Jahren arbeitet er frei als Bühnen- und Kostümbildner für unterschiedliche Theaterproduktionen von der Komödie über die Operette bis zum Musical. Bis jetzt hat er nahezu 50 Theaterproduktionen an renommierten Bühnen in ganz Deutschland ausgestattet in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie z.B. René Heinersdorff, Jochen Busse, Jürgen Wölffer, Pia Hänggi, Matthias Davids, Wolfgang Spier, Gregor Horres, Folke Braband, Peter Lotschak, Ute Willing, Niels-Peter Rudolph, Pavel Fieber, Prof. Axel Beyer, Nico Rabenald, Helga Wolf, Geriet Schieske und Thomas Weber-Schallauer.

Markus Exner (Regisseur)

Markus Exner studierte in seiner Geburtsstadt München Theaterwissenschaften und schloss seine Schauspielausbildung mit der Paritätischen Bühnenreife ab. Es folgten Engagements an Staats-, Landes- und Stadttheatern sowie an privaten Bühnen, bei Festspielen und auf Tournee. Er assistierte einer Reihe namhafter Regisseure, ehe er eigenständig inszenierte. In nun 25 Theaterjahren arbeitete er mit vielen Schauspielgrößen von Bühne, Film und Fernsehen, in der Direktion zweier Frankfurter Bühnen und als Theaterleiter der Komödie Kassel. Er ist freier Regisseur, Schauspieler und Projektleiter. Markus Exner lebt in Kassel.

Peter Wagner (Schauspieler)

Peter Wagner wurde in Dresden geboren. Nach einer Ausbildung zum Tischler am Theater Junge Generation Dresden studierte er von 2001 bis 2005 Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« Potsdam-Babelsberg. Bereits während seines Studiums war er als Gast am Theater Aachen und an der Schillertheaterwerkstatt Berlin engagiert. Es folgten Festengagements am Hans Otto Theater von 2005 bis 2009 und am Anhaltischen Theater Dessau von 2012 bis 2013. Als freischaffender Schauspieler arbeitete Peter Wagner u. a. an Theatern in Berlin, Dresden, Paderborn, Coburg, Quedlinburg und bei den Nibelungenfestspielen Worms. Neben seiner Arbeit als Schauspieler entstehen auch regelmäßig eigene Regiearbeiten in der Off-Szene von Dresden und Leipzig. Außerdem arbeitet Peter Wagner als DJ, Radiomoderator und Veranstaltungsorganisator.

Ramona Jacob (Gastchoreographin)

Ramona Jacob wurde in Sonneberg in Thüringen geboren. Nach ihrem Abitur absolvierte sie die Bühnentanzausbildung und schloss diese 2003 ab. Danach folgten mehrere Engagements in der freien Tanzszene. Zuletzt tanzte Ramona bei "My Fair Lady" am Nationaltheater Mannheim, "West Side Story" am Volkstheater Rostock und tourte mit "Lauras Stern - Die Show" durch Deutschland/Österreich. Bereits mit 14 Jahren gibt sie Tanzunterricht und choreographiert für verschiedene Events Showeinlagen. Im Sommer 2015 choreographiert sie nun das Musical "Sunset Boulevard" für das Nordharzer Städtebundtheater

Cornelia Drese (Sängerin)

Cornelia Drese wurde in Halle an der Saale geboren und studierte klassischen Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Günter Leib an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.
Sie kann auf eine sehr erfolgreiche Bühnenkarriere zurückblicken. Sie war Wettbewerbspreisträgerin und stand u.a. als Polly Peachum in "Die Dreigroschenoper", als Eva Peron in "Evita", als Reno Sweeney in "Anything Goes" oder als Eliza in "My Fair Lady" auf der Bühne.
1990 bis 1993 war Cornelia Drese als Grizabella in der Hamburger Produktion von "Cats" unter Vertrag und übernahm diese Rolle auch 2002 bis 2005 in den Berliner und Düsseldorfer Inszenierungen. Sie gehörte als Fantine zur Premierenbesetzung von "Les Misérables" in Duisburg und spielte die Königin Anna in der Welturaufführung von "Die 3 Musketiere" im schweizerischen St. Gallen. Zu ihren weiteren Musical-Rollen gehören Madame Pottine in der Stuttgarter Inszenierung von Disneys "Die Schöne und das Biest" sowie Miss Shermann in der deutschen Erstaufführung von "Fame".
Von 2005 bis 2008 zeichnete sie als Künstlerische Leiterin am Colosseum Theater in Essen für die Stage Entertainment-Produktionen "Das Phantom der Oper" und "MAMMA MIA!" verantwortlich und hatte einen Lehrauftrag für Gesang/Musical an der Universität der Künste in Berlin. Im März 2008 eröffnete Cornelia Drese (gemeinsam mit Christian Alexander Müller) die Musical-Werkstatt "Oh-TÖNE" in Dresden (www.oh-toene.de).
Aktuell unterrichtet sie außerdem an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.
Mit der Rolle der Norma Desmond in "Sunset Boulevard" kehrte Cornelia Drese im Staatstheater Braunschweig noch einmal auf die Bühne zurück und wird diese Rolle nun auch am Nordharzer Städtebundtheater im Harzer Bergtheater verkörpern.

Can Arslan (Ballettmeister)

Can Arslan wurde in München geboren und absolvierte seine Tanzausbildung an der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater München. Sein erstes Engagement als Tänzer führte ihn an die Deutsche Oper Berlin. In der Folgezeit arbeitete er mit Choreografen wie Maurice Béjart, Heinz Spoerli, Jiří Kylián, Nacho Duato und Olga Roriz. 2002 schuf er seine erste Choreografie beim Abend der »Jungen Choreografen« in Berlin. Anschließend arbeitete er als Choreograf für das Nationaltheater Lissabon, das Festival da Madeira und beim Cyprus Ballet Festival. Für das Moscow Classical Ballet choreografierte er 2007 das Stück »Envie« und für das Macedonian National Ballet das Ballett »Carmen« und »Carmina Burana«. Es folgten ein Engagement beim Jacobson Russian Ballett in St. Petersburg, eine Choreografie für das Ballett Dortmund und das Stück »A Far Cry« für das Ballett Hagen. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist im Rahmen von »Tanzbegegnungen 3« die Choreografie »Irrgarten« von Can Arslan in Magdeburg zu sehen. Ab der Spielzeit 2015/16 ist er Ballettmeister am Nordharzer Städtebundtheater.