Spielzeit
2020/21

Ensemble

INTENDANZ

MD Johannes Rieger Intendant/Musikdirektor / Silke Benser Sekretärin des Intendanten

VERWALTUNGSDIREKTION

Jörg Heyne Verwaltungsdirektor / Ute Ernst Sekretärin des Verwaltungsdirektors

DRAMATURGIE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Susanne Germer Chefdramaturgin, Dramaturgie Musiktheater / Daniel Theuring Schauspieldramaturg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Julia Morawietz Theaterpädagogin / Ines Heyer Dramaturgiesekretärin, Archiv und Bibliothek / Dirk Grosser Grafiker

DISPOSITION / KÜNSTL. BETRIEBSBÜRO / VERKAUF / MARKETING

Bertram Beier Verkaufsleiter, Disponent / Volker Reichenbecher Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros, Statisterieleiter / Anne Oehring Referentin für Marketing und Außenwerbung

REGISSEURE

Arnim Beutel / Constanze Burger / Ulrich Fischer / Oliver Klöter / Susanne Knapp / Birgit Kronshage / Swentja Krumscheidt / Marco Misgaiski / Jürgen Pöckel / Holger Potocki / Emil Roijer / Klaus Seiffert / Daniel Theuring / Fiete Wachholtz / Thomas Wingrich / Sebastian Wirnitzer

CHOREOGRAFEN

Can Arslan

BÜHNEN- UND KOSTÜMBILDNER

Andrea Kaempf Ausstattungsleiterin
Angelo Alberto / Arnim Beutel / Sandra Dehler / Andrea Eisensee / Claudia Frank / Barbara Krott / Sabine Lindner / Heike Mondschein / Kathlina Anna Reinhardt / Gesine Ullmann / Lisa Überbacher

DIRIGENTEN

MD Johannes Rieger Chefdirigent, Leiter des Musiktheaters / Fabrice Parmentier 1. Kapellmeister, stellv. Leiter des Musiktheaters / Florian Kießling Kapellmeister und Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors, stellv. Studienleiter / Jan Rozehnal Chordirektor mit Dirigierverpflichtung / Hyung Ju Lee Solo- und Ballettrepetitor mit Dirigierverpflichtung

SÄNGERINNEN

Runette Botha / Bénédicte Hilbert / Bettina Pierags / KS Gerlind Schröder
Gäste: Regina Pätzer / Annabelle Pichler

SÄNGER

Max An / Juha Koskela / Gijs Roelof Nijkamp / Michael Rapke / KS Klaus-Uwe Rein / Tobias Amadeus Schöner / Norbert Zilz
Gäste: Denis Lakey

SCHAUSPIELERINNEN

Swantje Fischer / Julia Siebenschuh / Anne Wolf

SCHAUSPIELER

Arnold Hofheinz Koordinator Schauspiel / Stefan Werner Dick / Eric Eisenach / Jonte Volkmann

BALLETTDIREKTION

Can Arslan Ballettdirektor
Caterina Cerolini Assistentin des Ballettdirektors

TÄNZERINNEN

Caterina Cerolini / Masami Fukushima / Rebecca Gollwitzer / Alessia Zaccaria

TÄNZER

Michele Carnimeo / Cristian Colatriano / Salvatore Piramide / Lukas Ziegele

CHORSÄNGERINNEN

Karin Effenberger / Steffi Gehrke / Christine Köppe / Ursula Meinke / Thea Rein / Sabine Scheffler / Anke Suppas / Amrei Wasikowski / N.N.

CHORSÄNGER

Dobrin Alexandrov / Jungwoo Jang / Volker Jaremko / Kiwon Kang / Thomas Kiunke / Helmut Müller / Ji Hoon Yoo / Young-Won Yoo

ORCHESTERMUSIKER

I. VIOLINEN
N.N. 1. koord. Konzertmeister / Diana Zaviryukha 2. koord. Konzertmeisterin / Anisoara Junkel / Ulrike Huke / Margareta Fränz / Viorica-Elena Carpiuc / Adrian Stefanescu

II. VIOLINEN
Dimo Balev / Jenni Koskela / Antonela Carla Ionita / Emilia Ilieva

VIOLEN
Sunhee Park / Gabriela Nisa

VIOLONCELLI
Jens Herrmann / Wesselka Ivanov / Florinel Maxim

KONTRABASS
Joshua Choi

FLÖTEN
Sebastian Kranz / Vera Goertz

OBOEN
Yuta Toda / Aurelia Orban

KLARINETTEN
Anne-Maj Hammer / Ralf Hufeland

FAGOTTE
Erik Stolte / Gyözö Czondi

HÖRNER
Nikolaus Becker / Dagmar Bücking / Octavian Costache

TROMPETEN
Bernd Scheide / Matthias Kunert

POSAUNEN
Edgar Meinke / Ilian Iliev / Patrick Kohl

TUBA
Bruno Uetz

PAUKEN/SCHLAGZEUG
Markus Schmitzer / George Pane

KORREPETITOREN

Florian Kießling Kapellmeister und Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors, stellv. Studienleiter / Violetta Kollar Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung / Hyung Ju Lee Solo- und Ballettrepetitor mit Dirigierverpflichtung

REGIEASSISTENTEN / SOUFFLAGE

David Bolik / Silke Nuss / Mona Luana Schneider

INSPIZIENTEN

David Bolik / Susan Kaltenbacher / Mona Luana Schneider

ORCHESTERMANAGER

Bruno Uetz

ORCHESTERWART

Detlef Ebert

KOSTÜMABTEILUNG

Kerstin Nagat Leiterin des Kostümwesens/Damengewandmeisterin / Andrea Günzler Herrengewandmeisterin

SCHNEIDERINNEN

Jacqueline Diezel / Ramona Höhne / Gabriele Küster / Jana Modrzejewski / Sabine Neubauer / Julia Schmock / Yvonne Schöner / N.N.

KOSTÜMFUNDUS

Eva Fiebig

ANKLEIDERINNEN

Katrin Hahne komm. Leiterin / Karola Besser / Kathrin Dalljo / Manja Gölitz / Sylke Kuska / Mandy Stolte

MASKE

N.N. Leiterin / N.N.

TECHNIK

Holger Kleinbauer Technischer Leiter

BÜHNENTECHNIK

Rolf Zobel Leiter der Bühnentechnik / Marko Lohmann Bühnenmeister / Frank Walter Bühnenmeister / Bastian Albrecht / Daniel Albrecht / Mike Bannier / Patrick Glendenberg / Dirk-Olaf Krahn / Frank Schlechta / Frank Schumm / Uwe-Werner Sydow / Roland Voigt / Torsten Windel / Michel Zelas

AUSZUBILDENDER VERANSTALTUNGSTECHNIK

Tim Imbsweiler

BELEUCHTUNGSTECHNIK

Holger Hofmann Beleuchtungsmeister, Leiter der Beleuchtungstechnik / Kent-Erich Weisheit Beleuchtungsmeister / Adolf Dörre / David Kirschstein / Martin Patzer

TONTECHNIK

Kay Lautenbach Leiter der Tontechnik / Stefan Ulrich

WERKSTATT

Marco Rockmann Werkstattleiter / Esther Seiffert 1. Theatermalerin / Lutz Etebier Theatermaler / Michael Fehlberg Dekorateur / Mario Fricke Tischler / Danny Hoffmann Tischler / Eicke Timpe Schlosser

REQUISITENFUNDUS

Sandra Scholtissek

WERTERHALTUNG / INVESTITION

Anja Lewerenz / Ellen Strauchmann

HAUSINSPEKTION

Mario Müller

FINANZBUCHHALTUNG

Elena Schnebel

PERSONAL- UND LOHNBÜRO

Katrin Köhler / Kerstin Lehmann

ANLAGENBUCHHALTUNG / VERTRAGSWESEN

Denise Behne

BESUCHERDIENST / THEATERKASSE

Sieglinde Dollase / Katja Gembus / Katrin Schumm / Sandra Tokarski

EINLASSDIENST

Theater Halberstadt:
Marga Grösche / Selma Heß / Urike Moussa / Erika Papajewski / Heike Schulze / Martina Sommer / Christine Weißel / Jutta Weißel

Theater Quedlinburg:
Renate Fraust / Ingrid Große / Kathleen Großkopf / Nicole Ihlenburg / Barbara Kopka / Doris Marscheider

FREIWILLIGES SOZIALES JAHR

Maja Borgmann

VORSITZENDE DES PERSONALRATES

Ursula Meinke

EHRENMITGLIEDER DES THEATERS

Gero Hammer / Werner Hartmann / Ernst-Ulrich Jürgens / Anneliese Koch † / Ernst Kuhndt / KS Marie-Luise Lorenz / Ruth Meyer † / Peter Petzold / Hans Stetter † / Günter Trausch †

Johannes Rieger

Johannes Rieger, seit 2000 Musikalischer Oberleiter, seit 2005 Musikdirektor und seit 2009 Intendant des Nordharzer Städtebundtheaters, begann nach dem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in München und Meisterkursen in Salzburg und Siena seine Kapellmeistertätigkeit am Ulmer Theater, wo er 35 verschiedene Produktionen dirigierte. Gastverpflichtungen führten ihn zu zahlreichen deutschen Theatern und Orchestern (u. a. Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Pfalztheater Kaiserslautern, Kölner Philharmonie, Bamberger Symphoniker, Münchner Rundfunkorchester, Philharmonisches Orchester Regensburg, Südwestdeutsche Philharmonie, Thüringer Symphoniker und Vogtland-Philharmonie) sowie nach Frankreich, Italien, Spanien, Kanada und in die USA. Von 1996 bis 2002 war Johannes Rieger ständiger Dirigent des Ensembles für Neue Musik European Music Project und leitete zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen, u. a. für den Bayerischen Rundfunk, den NDR und SWR, für ‚wergo’ und das italienische Label ‚Symposion’. In den letzten Jahren arbeitete Rieger mit namhaften Solisten wie etwa Angela Denoke, Helen Donath, Arabella Steinbacher, Marian Lapsansky und Homero Francesch zusammen.

Susanne Germer

Susanne Germer ist seit August 2010 Chefdramaturgin des Nordharzer Städtebundtheaters. Geboren in Wernigerode, absolvierte sie nach dem Abitur bis 1984 ein Musikwissenschaftsstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nach dem Studium folgte 1984 ein erstes Engagement als Dramaturgin für Konzerte, 1990 bis 1999 als Dramaturgin für Musiktheater und Konzerte an der Oper Halle (Schwerpunkte insbesondere Händel- und Barockoper sowie zeitgenössisches Musiktheater). 1994 und 1995 oblag ihr zudem die Programmredaktion der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und der Ambraser Schlosskonzerte. Von 1999 bis 2000 arbeitete sie als Musikdramaturgin am Theater Magdeburg, von 2000 bis 2008 als Schauspieldramaturgin und Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Schauspiel Halle sowie bis 2009 in gleicher Funktion an der Oper Halle.

Jan Rozehnal

Jan Rozehnal ist seit 2009 als Chordirektor am Nordharzer Städtebundtheater verpflichtet. Er wurde 1957 in Prostejow (Tschechien) geboren. Von 1972 bis 1976 studierte er am Konservatorium in Kromeriz Flöte und Schlagzeug. Von 1976 bis 1982 folgte ein Dirigierstudium an der Musikhochschule in Brno. Sein erstes Engagement führte ihn an die Südböhmische Oper in Ceske Budejovice. Danach arbeitete er als Chordirektor bei verschiedenen Konzert- und Rundfunkchören in Brno, Bratislava und Prag. Besonderes Interesse widmete er in dieser Zeit der Pflege der Alten Musik und gründete sein eigenes Spezialistenensemble („Camerata Bratislava“). Gemeinsam mit diesem wurde er mit dem Preis des Jahres „Diapason d’Or“ für eine Aufnahme mit Messen und Motetten von J. Gallus und K. Harant ausgezeichnet. Von 1986 bis 2008 leitete Rozehnal den renommierten tschechischen Männerchor „Pevecke sdruzeni moravskych ucitelu“, mit dem er weltweite Tourneen unternahm. Es entstanden verschiedene CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für Labels wie z.B. Deutsche Grammophon, Naxos, Discovery. 1996 folgte der Preis der Deutschen Grammophon für eine Aufnahme von Mussorgskys „Boris Godunow“ gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado. Von 2008 bis 2009 war Jan Rozehnal als Chordirektor am Theater Koblenz engagiert.

Bettina Pierags

Bettina Pierags gehört seit 1985 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Sopranistin wurde 1962 in Bautzen geboren, absolvierte von 1979 bis 1985 ein Gesangsstudium an der Dresdener Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ und ergänzte 1984 ihre musikalische Ausbildung durch ein einjähriges Praktikum an der Staatsoperette Dresden (wo sie die Anastasia in der „Csardasfürstin“ sang). Bettina Pierags erhielt bereits 1978 eine Einladung zum Edinburgh Festival in Großbritannien und konzertierte später u.a. auch in Polen und Tschechien. Mittlerweile interpretierte die Sängerin über 50 Rollen, sowohl im Bereich der Oper als auch in Operette und Musical. Dazu gehören z.B. Carmen, Martha, Marie („Zar und Zimmermann“ und „Der Waffenschmied“), Susanna, Papagena, Frau Fluth, Ännchen, Hanna Glawari, Elisa Doolittle, Maria („West Side Story“), Norina (Donizetti - Don Pasquale), Violetta Valéry (Verdi - La Traviata), Zerline (Auber- Fra Diavolo), Rita (Donizetti - Rita), Rosaline (Strauss - Fledermaus), Laura (Millöcker - Der Bettelstudent), Laja (Abraham - Die Blumen von Hawaii), Golde (Bock - Anatevka), Iduna (Burkhard - Das Feuerwerk), Luna (Lincke - Frau Luna) und sämtliche weibliche Partien (Niklas, Olympia, Antonia, Giulietta, Stella) in „Hoffmanns Erzählungen“.

KS Gerlind Schröder

KS Gerlind Schröder gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Die Mezzosopranistin wurde in Pritzwalk (Prignitz) geboren und absolvierte nach dem Abitur ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Gastverpflichtungen führten die Sängerin an verschiedene deutsche Theater in Magdeburg, Lübeck, Pforzheim, Dresden und Braunschweig. Sie sang am Nordharzer Städtebundtheater zahlreiche bedeutende Partien ihres Fachs in allen Genres des Musiktheaters und agierte als Darstellerin z.B. in Rollen wie Carmen, Dolly, Eboli, Charlotte, Venus, Octavian, Orfeo, Evita, Nancy, Frau Reich, Frau Luna oder Madame Pompadour.

Juha Koskela

Juha Koskela gehört seit 2005 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der finnische Bariton absolvierte ein Gesangs- und Schulmusikstudium an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie ein Zusatzstudium für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Karlsruher Musikhochschule. Danach hat er mit dem Finnischen Bass Jaakko Ryhänen weiter Gesang studiert. Der Bariton war Stipendiat verschiedener Stiftungen seines Heimatlandes und Preisträger mehrerer Wettbewerbe.
Gastverpflichtungen führten den Sänger an zahlreiche finnische und deutsche Theater, u.a. das Finnische National Theater Helsinki und die Savonlinna Opernfestspiele. 2016 wurde Juha Koskela ”für die hervorragende künstlerische Darbietung des Rigoletto” mit dem Theaterpreis der Fördervereine des Nordharzer Städtebundtheaters geehrt.
Der Bariton erarbeitete sich in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Repertoire, das neben interessanten Konzertpartien auch zahlreiche wichtige Opern- und Operetten-Partien einschließt, u.a. Holländer (Der fliegende Holländer), Rigoletto (Rigoletto), Scarpia (Tosca), Jevgeni Onegin (Jevgeni Onegin), Wolfram (Tannhäuser), Rodrigo (Don Carlos), Germont (La Traviata), Renato (Un Ballo in maschera) und Don Giovanni (Don Giovanni).

Gijs Roelof Nijkamp

Gijs Roelof Nijkamp gehört seit 2003 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassist ist gebürtiger Niederländer, studierte an der Universität Amsterdam Russisch und erhielt seine Gesangsausbildung am Sweelinck Konservatorium Amsterdam, seit 1999 ergänzt durch weitere Studien bei James McCray und Prizrenka McCray in Den Haag. 2001 folgte ein Meisterkurs bei Galina Vishnevskaya. Zudem wurde er in Amsterdam für mehrere Concertgebouw-Konzerte durch Impresariaat De Plu verpflichtet. Gastspielengagements führten Nijkamp in letzter Zeit an die Theater in Dessau, Detmold, Münster und Neubrandenburg. Der Bassist erarbeitete sich in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Repertoire, das neben interessanten Konzertpartien auch zahlreiche wichtige Opern- und Operetten-Partien einschließt, u.a. Rocco, Mephistopheles, Figaro, Sarastro, Herr Reich, Angelotti, Sciarrone, Basilio, Philipp oder Daland.

Klaus-Uwe Rein

Klaus-Uwe Rein gehört seit 1986 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der Bassbuffo absolvierte sein Gesangsstudium bei Horst Kleemann und Hannelore Kuhse an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin sowie an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor seinem Engagement in Halberstadt folgte nach dem Studium 1982 bis 1986 zunächst ein Engagement als Chorsänger am Staatstheater Schwerin. Gastverpflichtungen führten den Sänger an zahlreiche deutsche Theater, u.a. in Rostock, Neustrelitz, Magdeburg, Nordhausen, Görlitz, Lüneburg, Hof, Chemnitz, Halle, Braunschweig, Gießen und Hannover. 2007 wurde Klaus-Uwe Rein mit dem Theaterpreis der Fördervereine des Nordharzer Städtebundtheaters geehrt. Der Bassbuffo kann auf eine Vielzahl von Rollen in Oper, Operette und Musical zurückblicken, u.a. Alfonso („Cosi fan tutte“), Leporello („Don Giovanni“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Figaro, Rocco (Fidelio“), John Falstaff, Daland („Der fliegende Holländer“), Doolittle („My Fair Lady“), Zsupan („“Der Zigeunerbaron“), Tevje („Anatevka“), Frosch und Frank („Die Fledermaus“) oder George („La cage aux folles“ ).

Tobias Amadeus Schöner

Tobias Amadeus Schöner gehört seit 2007 als Spieltenor zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Schöner wurde 1976 in Steinach in Baden geboren und absolvierte nach Abitur und Zivildienst ab 1997 ein Gesangsstudium bei Frau Prof. Fuchs an der Hochschule für Musik und Theater in München, das er 2003 mit Diplomen in Opern- und Konzertgesang abschloss. Seit 2002 komplettiert der Tenor zudem seine Gesangsausbildung bei Saverio Suarez Ribaudo in München. Sein erstes Engagement führte Schöner von 2002 bis 2005 ans Stadttheater Pforzheim. 2006 und 2007 folgten Gastverpflichtungen an den Theatern in Pforzheim, Münster, Heidenheim und Osnabrück, den Heidenheimer Festspielen sowie am Nationaltheater Luxemburg.

Norbert Zilz

Norbert Zilz gehört seit 1981 zum Solistenensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Er wurde 1956 in Altenburg geboren. Nach dem Schulbesuch erhielt er 1973 sein erstes Engagement als Chorsänger am Landestheater Altenburg. Von 1974 bis 1980 absolvierte der Bassbariton ein Gesangsstudium bei Maria Croonen an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Vor allem im Bereich der Operette und des heiteren Musiktheaters spielte er zahlreiche Rollen, wie z.B. Baron Zeta („Lustige Witwe“), Prodekan („Der Vogelhändler“) oder Onkel Josse („Der Vetter aus Dingsda“).

Julia Siebenschuh

Julia Siebenschuh gehört seit 2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.
1983 in Radebeul bei Dresden geboren, wuchs sie in einer Familie von Sängern und Schauspielern auf und entdeckte so bereits früh ihre liebe zum Theater. Von 2005-2009 absolvierte sie ihre Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern.
Im Laufe der vergangenen Spielzeiten konnte Julia Siebenschuh in mehreren Inszenierungen erfolgreich die gelungene Verbindung zwischen Schauspiel und Gesang unter Beweis stellen – so war sie bereits als "Eliza Doolittle" in "My Fair Lady", als " Audrey" in "Der kleine Horrorladen", als "Polly" in der "Dreigroschenoper" oder als "Sheila" im Kultmusical "Hair" zu sehen. Des Weiteren spielte Julia Siebenschuh u. a. in "Romeo und Julia", "Zwei Frauen und eine Leiche" sowie "Harold und Maude".
In der Spielzeit 2018/19 ist sie in "Pippi Langstrumpf" und "Döner zweier Herren (Hunger integriert)" zu sehen.

Stefan Werner Dick

Stefan Werner Dick ist im schweizerischen Thusis (Kanton Graubünden) geboren und aufgewachsen. Er arbeitete zunächst als Lehrer an verschiedenen Schulen, bevor er 1995 nach Wien zog, um an dem Konservatorium der Stadt Wien seine Schauspielausbildung zu absolvieren. Ab 1999 war Stefan Dick an verschiedenen Theatern Deutschlands engagiert: u. a. dem Landestheater Dinkelsbühl, der Komödie Kassel und dem Westdeutschen Tourneetheater Remscheid.
2006 zog er nach Berlin und spielte dort in mehreren Produktionen des Kleinen Theaters am Südwestkorso sowie in der Freien Szene. Er reiste viel und gastierte u. a. am Freien Theater Bozen und der Komödie Bielefeld.
Seit der Spielzeit 2016/17 ist Stefan Dick festes Ensemblemitglied des Nordharzer Städtebundtheaters.

Arnold Hofheinz

Arnold Hofheinz gehört seit 2008/2009 zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheater. Er wurde 1963 in Freiburg/Breisgau geboren. Nach Abitur und Wehrdienst absolvierte er eine Schauspielausbildung am Margot-Höpfer-Studio. Schon während des Studiums folgten erste Engagements in Frankfurt/Main und Hamburg, danach ein dreijähriges Engagement am Münchner Theater für Kinder, wo sich der Schauspieler intensiv mit den großen Märchen der Welt beschäftigte. Hofheinz arbeitete am Fränkisch-Schwäbischen Städtebundtheater Dinkelsbühl und nach der Wende zunächst an der Landesbühne Eisleben. Seit Jahren nunmehr in Quedlinburg ansässig, war Hofheinz auch für andere Kultureinrichtungen Quedlinburgs aktiv (Mitbegründer der Galerie „arbeitskreis 7kunst“ und Initiator der Theatervorstellungen im Wipertihof). Künstlerisch prägend wurde für ihn insbesondere die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Fritz Bennewitz, Kurt Veth, Hans-Georg Simmgen, Markus Everding oder Astrid Windorf. Wichtige Rollen waren u.a. Leonce, Lysander, Mephisto, Salieri, Tellheim und Nathan.

Sebastian Wirnitzer

Sebastian Wirnitzer wurde 1974 in Friedrichroda geboren und absolvierte ein Schauspielstudium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Als fester und freier Schauspieler war er anschließend am Schauspielhaus Bochum, Renaissance-Theater Berlin, Theater Altenburg-Gera, Theater Nürnberg, bei den Freilichtspielen in Schwäbisch Hall, den Festspielen in Bad Vilbel und am Hans Otto Theater Potsdam sowie am Nordharzer Städtebundtheater engagiert.
Neben seinen Theaterengagements arbeitete Sebastian Wirnitzer auch für Film und Fernsehen; so war er u. a. in der TV-Serie "Hinter Gittern" sowie in den Kinospielfilmen "Alibi" und "Waschen, schneiden, legen" zu sehen.
Als Regisseur trat er erstmals mit "An der Arche um acht" von Ulrich Hub am Hans Otto Theater in Erscheinung. Auf Grund des großen Erfolgs seines Regiedebüts folgten rasch weitere Inszenierungen wie die Uraufführung des Schauspiels "Der Zufriedene" von Katharina Schlender, "Othello" von William Shakespeare und "Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte" von Luis Sepúlveda. Am Landestheater Eisenach inszenierte Sebastian Wirnitzer "Leonce und Lena", "Antigone" von Jean Anouilh sowie "Loriots dramatische Werke" und am Staatstheater Braunschweig führte er Regie bei der Uraufführung "Was ich vergessen habe" nach einem Roman von Edward van de Vendel sowie bei "Nathans Kinder".
2013 arbeitete Wirnitzer in der Comödie in Dresden mit Heinz Rennhack und Heinz Behrens. Am Nordharzer Städtebundtheater inszenierte er zuletzt die Komödie „Mirandolina“ und bringt mit „Ein Sommernachtstraum“ erstmals auch eine Freilichtinszenierung in das Bergtheater Thale.

Holger Potocki

Holger Potocki, 1974 in Berlin geboren, wurde nach seinem Studium der Musikwissenschaft, Geschichte und Kulturwissenschaften in Berlin an das Theater Magdeburg engagiert – zunächst als Regieassistent, ab August 2000 als Spielleiter des Musiktheaters. Seit der Spielzeit 2002/2003 war er Oberspielleiter des Musiktheaters, von 2006 bis 2009 Operndirektor am Theater Magdeburg. In Magdeburg setzte Holger Potocki u. a. die Uraufführung „Defendants Rosenberg“ von Ari Benjamin Meyer, „Rusalka“, „Don Pasquale“, „La Traviata“, „Das Feuerwerk“, „Der Barbier von Sevilla“, „Salome“, „Tannhäuser“, „Der Liebestrank“ und „Rigoletto“ in Szene. Neben seiner Regietätigkeit schreibt Holger Potocki Libretti, darunter die Kammeroper ‚Das verräterische Herz‘, die er in Magdeburg und am Nationaltheater Tokio (Japan) in Szene setzte. Mit dieser Regiearbeit eröffnete er auch das ‚Chamber Opera Festival‘ am Nationaltheater Seoul (Südkorea). (Weitere Opernlibretti: „Die Rose und die Nachtigall“, „Der Nussknacker“ sowie „Die chinesische Nachtigall“). Gastinszenierungen führten ihn u.a. an die Landesbühnen Sachsen Radebeul, das Theater Lüneburg, das Theater Nordhausen, die Kammeroper Köln und an das Nordharzer Städtebundtheater, wo er zuletzt „Der Vetter aus Dingsda“ und „Das Feuerwerk“ inszenierte.

Masami Fukushima

Masami Fukushima wurde in Japan geboren und lernte am Kumamoto Ballet Studio und der Tobisawa Ballet School. Im Jahr 1995 wurde Fukushima Mitglied der Shanghai Ballet School. 1997 gewann sie den dritten Preis beim All China's Ballet Competition "TAO LI BEI". 1999 trat Masami Fukushima der Star Dancer Ballet Company bei, wo sie im folgenden Jahr als Solistin tanzte. Für die Hauptrolle in Jerome Robbins' "Nachmittag eines Fauns" wurde Fukushima zu einer der Internship Member’s gewählt und erhielt ein internationales Stipendium der japanischen Regierung. 2007 wurde sie Mitglied des Koninklijk Ballet van Vlaanderen, Belgien. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Masami Fukushima festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Runette Botha

Runette Botha ist in Südafrika geboren und studierte zunächst an der Universität von Kapstadt, wo sie 2008 ihr Diplom mit Auszeichnung ablegte, bevor sie für ein Aufbaustudium an die Royal Academy of Music wechselte. Die Sopranistin wird von mehreren Stiftungen gefördert und bildet sich kontinuierlich in Meisterklassen fort. Bei der Teilnahme am Gesangswettbewerb der „P. Schock Foundation Competition“ konnte sie bereits 2008 den 1. Preis gewinnen. Zuletzt sang Runette Botha in Brittens Oper Albert Herring die Rolle der Miss Wordsworth in einer Produktion der Royal Academy of Music, davor verkörperte sie in Gemeinschaftsproduktionen der University of Cape Town Opera School und der Cape Town Opera Company in Mozarts Don Giovanni die Rollen der Donna Anna sowie der Drusilla in Monteverdis L’Incoronatione di Poppea. Im Oratorienfach gehören u. a. Werke von Brahms, Gounod, Mozart, Haydn, Vivaldi und Bach zu ihrem Repertoire. Die Sopranistin war ab 2011 Mitglied des neu etablierten Opernstudios am Staatstheater Kassel. Sie sang dort Musetta (La Bohème), Costanza (Griselda), Taumännchen (Hänsel und Gretel), Marzelline (Fidelio), Papagena (Zauberflöte) und Pérons Geliebte (Evita).

Florian Kießling

in Altenburg geboren, aufgewachsen in Weimar, studierte Orchesterleitung und Musiktheaterkorrepetition.
Sein erstes Engagement begann er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am „Eduard-von-Winterstein-Theater“ Annaberg-Buchholz, bevor er zur Saison 2013/14 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung ans Nordharzer Städtebundtheater wechselte. Dort wurde er zur Saison 2014/15 zum Kapellmeister und Solorepetitor, Assistent des Musikdirektors ernannt

Steffi Gehrke

Steffi Gehrke ist gebürtige Halberstädterin. Sie studierte von 1989-1994 Gesang an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Außenstelle Magdeburg. Seit Abschluss des Studiums 1994 ist sie fest als 1. Choralt am Nordharzer Städtebundtheater engagiert.

Can Arslan

Can Arslan ist Absolvent der Ballett Akademie der Heinz-Bosl-Stiftung. Sein erstes Engagement als Tänzer führte ihn zu Peter Schaffus an die Deutsche Oper Berlin. In den folgenden Jahren hatte er die Möglichkeit, mit den bedeutenden Choreographen Maurice Béjart, Christopher Bruss, Heinz Spoerli, Jirí Kylián, Nacho Duato, Mauro Bigonzetti, Anjelin Preljocaj und Olga Roriz zu arbeiten.
Seine ersten Choreographien schuf Can Arslan in seiner Berliner Zeit. Darauf folgten Auftragschoreographien u.a. für: Moscow Classical Ballet („Envie“), Scopia Ballet („Carmen“, „Carmina Burana“), Dortmunder Ballett („Sakura“), Theater Bremerhaven („Lunar“), Ballett Augsburg („Isis“), Ballett am Theater Magdeburg („Irrgarten), Theater Ulm („By Oneself“), Mainfranken Theater Würzburg („Veritati“, „Linchpin“), Delattre Dance Company („Lunar“, „Waking Sleep“), Landestheater Schwaben Memmingen („Kanaan, Metal Opera“), Theater Kiel („Dreamcatcher“).
Seit 2015 ist Can Arslan Ballettdirektor am Nordharzer Städtebundtheater. Zu seinen Arbeiten hier gehören „Der Nussknacker“, „Coppelia“, „Alice im Wunderland“, „Gefährliche Liebschaften“, „Hänsel und Gretel“ sowie die Kammerballette „The Fall“ und „Pandora“.

Michael Rapke

Michael Rapke ist mit seinem Debüt als „Joe Gillis“ in Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“ seit Beginn der Spielzeit 2015/16 – festes Ensemblemitglied des Nordharzer Städtebundtheaters.
Der lyrische Bariton begann seine musikalische Ausbildung im Windsbacher Knabenchor. Nach zwei Jahren am Konservatorium von Nancy in Frankreich nahm er ein Gesangsstudium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Ute Trekel-Burckhardt auf. In zahlreichen Meisterkursen u. a. bei Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Kooij und Rudolf Piernay sowie bei den King’s Singers und dem Hilliard Ensemble erarbeitete er sich eine breite Stilvielfalt die von Barockgesang über Lied bis hin zu moderner Oper reicht.
Noch während seines Studiums debütiert er als „Servant“ unter der Regie von Achim Freyer in Phillip Glass‘ Oper „The Fall of the House of Usher“ am Schloßtheater Potsdam. Darauf folgten kleinere Rollen an der Staatsoper Berlin u. a. als „Basso Communardo“ in „Al gran sole carico d’amore“ unter der Leitung von Ingo Metzmacher. Es schlossen sich erste Engagements an der Deutschen Oper Berlin an, zuletzt 2015 als „Billy Jackrabbit“ in „La Fanciulla del West“ von G. Puccini.
Im Rahmen der Koproduktion „Mahlermania“ der Theatergruppe „Nico and the Navigators“ mit der Deutschen Oper Berlin war er international auf Festivals in Südkorea und Frankreich zu Gast.

Bénédicte Hilbert

Die französische Koloratursopranistin Bénédicte Hilbert studierte in Paris bei Prof. Isabelle Guillaud, Jean-Louis Paya sowie Françoise Tillard und an der Musikhochschule Leipzig bei Prof. Regina Werner-Dietrich. 2014 schloss sie ihr Studium mit dem Master in Operngesang mit Auszeichnung ab.
2012 war Bénédicte Hilbert als Königin der Nacht in Gent zu erleben. Es folgten Engagements der Oper Leipzig. Sie debütierte dort als Papagena in der „Zauberflöte“ und als Solo Ancella in Nino Rotas „Aladin und die Wunderlampe“.
Als Konzertsängerin gastiert sie regelmäßig bei dem Orchester der Sorbonne sowie dem Orchester der Universität Paris-Ouest Nanterre-La. Seit August 2015 ist Bénédicte Hilbert Mitglied im Ensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Max An

Max An gehört seit Beginn der Spielzeit 2015/16 fest zum Ensemble des Nordharzer Städtebundtheaters. Der gebürtige Südkoreaner studierte ab 2005 an der Musikhochschule in Köln bei Prof. Edda Moser. 2007 schloss er bei Henner Leyhe sein Studium mit dem Konzertexamen ab. Schon vor und während seines Studiums gewann Max An zahlreiche Preise, u. a. den koreanischen Gesangswettbewerb Seoul 2003, den internationalen Wettbewerb Schloss Rheinsberg 2008 und den Gesangswettbewerb Pustina in Tschechien 2010. Vor seinem Engagement am Nordharzer Städtebundtheater war der Tenor am Theater Koblenz, Trier, an der Oper Breslau, der Polish National Oper Warschau, der National Oper in Korea und an der Kammeroper Köln tätig. Max An kann auf eine Vielzahl von Opern- und Operettenrollen zurückblicken, u. a. Tamino („Die Zauberflöte“), Don Ottavio („Don Giovanni“) und Varo („Arminio“ – am Städtebundtheater).

Caterina Cerolini

Caterina Cerolini abosolvierte die “Academie Princesse Grace” in Monte Carlo. Sie arbeitete mit namhaften Choreographen wie Alexander Ekman, Eugenio Buratti und George Balanchine’s Muse Nanette Glushak. Sie hatte die Möglichkeit mit Jean Christophe Maillot zu arbeiten und tanzte unter ihm das Solo des Schwarzen Schwans. Außerdem tanzte sie unter Pompea Santoro in „Schwanensee“ von Matz Ek und in der Choreographie „In Memoriam“ von Sidi Larbi Cherkaoui.
Ihre Karriere begann Caterina Cerolini am Staatstheater Hannover bei Jörg Mannes. Seit 2017 ist sie als Tänzerin am Nordharzer Städtebundtheater und seit der Spielzeit 2018/19 auch Assistentin des Ballettdirektors.

Daniel Theuring

Daniel Theuring, Westallgäuer; seit September 2017 als Schauspieldramaturg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Nordharzer Städtebundtheater engagiert; Studium an der Ludwig-Maximilian-Universität München und der Bayerischen Theater Akademie August Everding; 2007 Abschluss als Diplom Dramaturg der Universität, Abschlussarbeit: Faust Konzentrat – eine dramaturgische Analyse der Faust Inszenierungen Michael Thalheimers; Regie- und Dramaturgieassistenz, Regiearbeiten am Bayerischen Staatsschauspiel München und Theater Basel; seit 2011 an verschiedenen privaten und städtischen Theatern als freier Regisseur und Dramaturg tätig; journalistische Arbeiten und Lehrtätigkeit; 2014 Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, KBB und Disposition im Theater Lindenhof, Melchingen; 2016 Projektmanagement, Projektleitung und KBB im Theater Eisleben.

Jonte Volkmann

Jonte Volkmann wuchs in Minden auf. Er absolvierte seine Schauspielausbildung unter der Leitung von Herbert Olschok an der Theaterakademie Vorpommern. Bereits während des ersten Studienjahres konnte er Erfahrungen auf den Bühnen der Vorpommerschen Landesbühne sammeln. So spielte er auf der Freilichtbühne der Hafenfestspiele Usedom als "Michael Kuppisch" in Brussigs "Sonnenallee", im Kindertheater als "Igelmann" in Ensikats "Hase und Igel" oder als "Frankaxel" in Zellers "Triumph der Provinz".
In der Spielzeit 2016/17 wirkte er als Ensemblemitglied der Vorpommerschen Landesbühne unter anderem als Dr. Fritz Hagendorn in Kästners "Drei Männer im Schnee" und als "August" in Bauersimas "norway.today" mit.
Seit der Spielzeit 2017/18 gehört Jonte Volkmann fest zum Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Andrea Kaempf

Andrea Kaempf studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim und Bühnenbild an der Ecole d’architecture in Clermont-Ferrand bei Remi Bourdier, Marcel Fredefont und Guy-Claude François.

Von 1999-2002 war sie als Bühnenbildassistentin am Theater Oberhausen und den Bühnen der Stadt Köln engagiert. 2002 war sie Stipendiatin des Internationalen Forums Junger Bühnenangehöriger und zweitplaziert beim Gudrun-Wassermann-Buschan-Preis für junge Bühnen- und Kostümbildner. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Neben dem Theater, wo sie in den Sparten Schauspiel, Oper und Tanz in Tours, Köln, Düsseldorf, Oberhausen, Münster, Zürich, Leipzig und Freiberg sowie für die RuhrTriennale tätig war, arbeitete sie auch beim Film. So zeichnete sie unter anderem bei dem Film „Brinkmanns Zorn“, der den Grimme-Preis erhielt, für die Kostüme verantwortlich. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Ausstattungsleiterin am Nordharzer Städtebundtheater.

Eric Eisenach

Eric Eisenach stammt aus Alsfeld in Oberhessen. Seine Ausbildung absolvierte er an der staatlich anerkannten Schauspielschule Charlottenburg, Berlin unter der Leitung von Valentin Platareanu und erhielt sein erstes Engagement während der Ausbildung am Thalia Theater Halle.
Nach seinem Studium war er festes Ensemblemitglied am Landestheater Eisenach und spielte dort unter anderem Lysander in Shakespeares' 'Sommernachtstraum', Franz Moor in Schiller's 'Die Räuber' sowie Phädra im Musical 'La Cage aux Folles'.
Im festen Ensemble des Theater Kiel war er als Ben in Franziska Steiof's 'Vom Anfang der Welt' oder als Alex in 'A Clockwork Orange' von Anthony Burgess zu sehen.
Zuletzt vor allem in der freien Szene aktiv, spielte er mitunter die Herzkönigin in 'Alice im Wunderland' von Lewis Carroll oder den Pater Lorenzo in Shakespeares' Romeo und Julia.
Seit der Spielzeit 2018/19 ist Eric Eisenach festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Anne Wolf

Aufgewachsen in der brandenburgischen Kleinstadt Jüterbog, zog es Anne Wolf nach dem Abitur in die Hauptstadt, um an der deutsch-polnischen Transform-Schauspielschule ihre Ausbildung zu absolvieren. Am Teatr Studio am Salzufer spielte sie 3 Jahre lang die Hauptrolle in der Produktion "Pfannkuchen, Schweine, Heiligenscheine" unter der Regie von Janina Szarek und gastierte u.a. in Frankfurt (Oder), Stettin und Slubice. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört sie zum festen Schauspielensemble des Nordharzer Städtebundtheaters.

Michele Carnimeo

Michele Carnimeo wuchs in Italien auf. Ab dem Alter von 9 Jahren erhielt er Tanzunterricht an der Tanzschule "Héron" unter der Leitung von Deborah Desideri. Anschließend studierte er an der National Academy of Dance in Rom. Dort wirkte er in verschiedenen Aufführungen der Academy Tour Group mit. Seit 2018 ist Michele Carnimeo Mitglied des Ballettensembles am Nordharzer Städtebundtheater.

Cristian Colatriano

Seit er 7 Jahre alt war, erhielt Cristian Colatriano Unterricht am Centro studi danza von Daniela Lamacchia. Nach seinem Studium an der National Academy of Dance in Rom war er Mitglied der Academy Tour Group und tanzte während dieser Zeit in verschiedenen Inszenierungen, u. a. von John Neumeier, Roberto Scafati und Denis Ganio. Seit 2018 ist Cristian Colatriano festes Ensemble-Mitglied am Nordharzer Städtebundtheater.

Birgit Kronshage wuchs in Hannover auf und studierte Romanistik, Neuere Deutsche Literatur und Musikwissenschaft in Göttingen und Bonn.
Ihre ersten beruflichen Stationen brachten sie an das Theater in Gießen, das Theater Kiel, das Stadttheater Bremerhaven und das Theater Bielefeld, wo sie von 2002 bis 2010 als Spielleiterin und Regisseurin engagiert war und als Leiterin der Studiobühne Werke unterschiedlichster Epochen und Stile auf die Bühne brachte, dazwischen auch eigene Produktionen.
Seit 2010 ist sie freischaffend als Musiktheater-Regisseurin tätig. Einen Fixpunkt in ihrer beruflichen Arbeit bildet seit einigen Jahren das Musikfestival KUNST am KAI in Lübeck, wo sie gemeinsam mit der Komponistin und Dirigentin Gabriele Pott auch eigene Stücke schreibt, so z.B. die Jugend-Oper GESTRANDET zum Thema Flüchtlinge, die Oper "Luther in love" anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 und die Lübeck-Oper "Tausend Jahre und 1 Tag", ein Kompositionsauftrag zur 875-Jahr-Feier der Stadt Lübeck. Zurzeit entsteht eine Oper über das Leben Willy Brandts.
Seit mehreren Jahren hat Birgit Kronshage einen Lehrauftrag für szenischen Unterricht an der Opernschule der Hochschule für Musik Detmold inne, deren Leitung sie im Wintersemester 2018/19 vorübergehend übernahm. Auch dem Studiengang Musikvermittlung ist sie durch einen Werkvertrag als Regisseurin verbunden.
Als Auftrittstrainerin arbeitet sie mit Gruppen wie Orchestern, Kammerensembles und Chören, aber auch mit Einzelpersonen aus allen beruflichen Sparten an Geschlossenheit und Sicherheit des Auftretens, an der szenischen Kompetenz und am gestalterischen Ausdruck.

Nach Händels „Arminio“ und Richard Wagners "Tannhäuser" inszeniert Oliver Klöter Smetanas "Die verkaufte Braut" für das Nordharzer Städtebundtheater.
Als Regisseur arbeitete Oliver Klöter bereits in Deutschland, Niederlande, Schweiz, Italien, Zentralamerika und den USA. Unter seinen Inszenierungen befinden sich Werke wie „Tosca“ (Puccini), „Idomeneo“ (Mozart/Strauss), „Fidelio“ (Beethoven), „Iphigenie auf Tauris“ (Gluck/Strauss), „I Capuleti e i Montecchi“ (Bellini), „The Turn of the Screw“(Britten), „Die Zauberflöte“ (Mozart), "Pierrot lunaire" (Schönberg), "La Molinara" (Paisiello), „Carmen“ (Bizet), „The Io-Passion“ (Birtwistle), „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Nicolai), „Le Nozze di Figaro“ (Mozart), „Missa Nigra“ (Schenker) etc.. Für die Kölner Musiktriennale inszenierte er auch ein Orchester für ein Werk von Mauricio Kagel. Er studierte Musiktheaterregie und Filmregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien und assistierte Regisseuren wie z.B. Günter Krämer, Robert Carsen, David Alden, Michael Hampe, Torsten Fischer u. a. an Bühnen wie dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona, Teatro la Fenice in Venedig, Wiener Staatsoper, Theater in der Josefstadt, Theater an der Wien, Theater St. Gallen, Oper Köln und den Salzburger Osterfestspielen. Von der Hochschule für Musik und Tanz Köln erhielt er 2008 den Ruf als fester Dozent für „Szenischen Unterricht“. Als Gastdozent unterrichtet er an der Musikakademie Weikersheim, der Opernakademie Henfenfeld, dem Saarburg Music Festival, dem Vianden Music Festival (Luxemburg) und am Conservatorium Maastricht. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Opernregisseur leitete er von September 2008 bis September 2009 als Geschäftsführer das FORUM TIBERIUS – Internationales Forum für Kultur und Wirtschaft e.V. in Dresden. Diese gemeinnützige Institution verschreibt sich der Vernetzung von Kultur und Wirtschaft und veranstaltet sowohl regionale Künstlerförderung und internationale kulturpolitische Kongresse als auch große internationale Musikwettbewerbe.

Sabine Lindner wurde 1967 in Münchberg geboren. Nach erfolgreichem Abitur begann sie eine Tischlerlehre und schloss diese mit dem Gesellenbrief ab.

Nach Studium und Assistenzzeit bei dem Ausstatter Domi Hahn verbanden sie ab der Spielzeit 1997/98 Gastspielverträge als Bühnenbildnerin und oft auch in der Doppelfunktion als Bühnen- und Kostümbildnerin mit den Theatern Lüneburg, Zeitz, Freiberg, Bremerhaven, den Badischen Landesbühnen Bruchsal, dem Theater Vorpommern, Landestheater Mecklenburg, den Kreuzgangspielen Feuchtwangen und den Luisenburg Freilichtspielen in Wunsiedel.

Bei der Neueinrichtung der Ostseefestspiele 2003 betreute sie neben dem Bühnen- und Kostümbild auch die konzeptionelle Theater-Grundausstattung für ein Motorfrachtschiff, das zur Spielstätte ausgebaut wurde. Ebenso zeichnete sie für die grundlegende Bespielung der weiteren Open-Air-Spielstätte in Greifswald am Museumshafen mit verantwortlich.

Seit der Spielzeit 2004/05 bis August 2012 war Sabine Lindner Ausstattungsleiterin am Theater Vorpommern (Greifswald/ Stralsund) und stattete hier unter anderem "Aida", "Fidelio", "Die Physiker", "Manche mögen´s heiss - Sugar" und "Turandot" aus. In dieser Zeit betreute sie auch weiterhin die Weiterführung und Positionierung der Ostseefestspiele und arbeitete ebenfalls für verschiedene Ausweichspielstätten und Spielorte, so z.B. für die Jakobikirche in Stralsund. Und war mit der Ausstattung für die Eröffnungspremiere "Fidelio" betraut, mit welcher das Stralsunder Theater nach Umbau und Rekonstruktion 2008 wieder eröffnet wurde.

Spannende Projekte haben sie von 2012 bis 2014 nach England geführt.

Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie wieder freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig.

Mit den Aufbaustudien in den Fächern Eventkonzeption, Kultursponsoring, Projektmanagement und BWL eröffnen sich neue Wirkungskreise im Bereich Eventmanagement.

Die in Hamburg geborene Sopranistin Annabelle Pichler studierte an der Musikhochschule Köln und stand bereits in dieser Zeit auf verschiedenen Bühnen und Konzertpodien, wie z.B. der Kölner Philharmonie, den Salzburger Festspielen, der Bonner Oper und dem Teatro Comunale Poliziano in Montepulciano.
Erste Engagements führten sie an das Staatstheater Kassel, an das Prinzregententheater in München (Regie: August Everding) und in die Liederhalle Stuttgart (Dirigent: Roberto Paternostro).
Neben vielen Fachpartien wie der Donna Anna, Mimi, Micaela, Antonia, Agathe, Hanna Glawari, Lisa, Gräfin Mariza, Rosalinde und der Marschallin im "Rosenkavalier", in denen sie bereits zu hören war, tritt sie auch als Lied- und Konzertsängerin in Erscheinung, wie z.B. mit den "Vier letzten Liedern" von R. Strauss im Rahmen der Domfestspiele in Halberstadt unter Johannes Rieger.
2017 gab sie am Nordharzer Städtebundtheater als Gast ihr Wagner-Debüt als Elisabeth im "Tannhäuser" und in der Spielzeit 2017/18 steht sie dort als Amelia in Verdis „Un ballo di maschera“ und als Elektra in Mozarts „Idomeneo“ auf der Bühne.
Ihre freiberufliche Tätigkeit führte sie u.a. an die Staatstheater Nürnberg, Mainz und Meiningen, das Tiroler Landestheater in Innsbruck, an das Pfalztheater Kaiserslautern und an die Oper Leipzig.
Sängerisch prägend wirkte auf sie ihr Studium bei Prof. Hans Sotin sowie Gesangskurse und Meisterklassen bei Prof. Klesie Kelly-Moog, Kammersängerin Brigitte Fassbaender, Brigitta Seidler-Winkler und Prof. Jaakko Ryhänen.

Geboren in Bergen auf Rügen. Aufgewachsen in Halle an der Saale und Waren an der Müritz. Lebt mit ihrer Familie in Berlin.
1981-1995 Musikalische Ausbildung und intensive Orchester- und Kammermusiktätigkeit
1995 Abitur an der Spezialschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden, Hauptfach Bratsche
1996/1997 Schauspielausbildung am „TheaterLabor“ in Berlin
1997 Co-Regisseurin der Band Goethes Erben
1998-2004 Studium Musiktheaterregie und Musikmedienregie an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“ in Berlin/ Regiekurse bei Arila Siegert, Sasha Waltz, Harry Kupfer, Peter Konwitschny
2000-2009 Regieassistenz u. a. in Hamburg, Chemnitz, Tartu/Estland bei Arila Siegert Dokumentation, Ausstellungskonzeption u. a. Philharmonie Berlin, Akademie der Künste Berlin
2005 Stipendiatin der Darstellenden Kunst und Mitglied der Jungen Akademie an der Akademie der Künste, Berlin und Preisträgerin des „Peter Konwitschny – Nachwuchsregiewettbewerbs“ mit dem Konzept Carmen – Ein Kammerspiel am Landestheater Eisenach
2006 Dozentin für Szenische Improvisation, 2. Sommerakademie für Improvisation, Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und Deutsches Institut für Improvisation, Berlin
2012 Stipendiatin der Villa Serpentara, Akademie der Künste, Berlin
2014 Ausbildung zum Systemischen Coach am Institut für systemisches Coaching, Berlin
Nach ihrem Diplom in Musiktheater- und Musikmedienregie 2004 inszenierte sie an zahlreichen Theatern Deutschlands – Komische Oper/UdK Berlin, Landestheater Eisenach, Theater Vorpommern, Landestheater Coburg, Landestheater Neustrelitz, Mittelsächsisches Theater Freiberg, Landesbühnen Sachsen und Nordharzer Städtebundtheater (Werther, Die Hochzeit des Figaro, La Traviata, Rita/Der Bär, Rigoletto) – sowie für das Festival op de Markt/Rabotheater Hengelo (NL), das 13. Opernfestival Chiemgau/Gut Immling, die Opera Trionfo Amsterdam (NL) und das International Music Festival Saarburg/Vienburg.

Klaus Seiffert studierte in München Theaterwissenschaft, bevor er im Musicalstudio Theater an der Wien zum Sänger, Tänzer und Schauspieler ausgebildet wurde. Für eine Fortbildung ging er nach New York. Seitdem spielte er in zahlreichen Musicals, darunter „Cats“ in Hamburg, „A Chorus line“ in Wien, „Les Miserables“ in Duisburg, „Hair“ in Dortmund. John Neumeier holte ihn für „On the Town“ an die Hamburgische Staatsoper. Am Berliner Friedrichstadtpalast sang er in über 300 Vorstellungen als Protagonist der „Revue Berlin“. Dort inszenierte er ebenfalls die Uraufführung der Kindershow „die Schneekönigin“ mit 220 jungen Akteuren. Für „42nd Street“ in Stuttgart war er als künstlerischer Leiter verantwortlich.
Zu seinen Erfolgen als Regisseur zählen über 30 Musicals, Operetten, Komödien und Revuen, darunter „Cabaret“, „Godspell“, „Madame Pompadour“, „Feuerwerk“ und „Acht Frauen“, u.a. in Stuttgart, Hamburg, Bremerhaven und Schwerin. "Die deutsche Bühne" bezeichnete seine Inszenierung „One touch of Venus“ als Höhepunkt des Dessauer Kurt-Weill-Festes; „La Cage aux Folles“ in Stuttgart erhielt den Publikums- und Kulturpreis. Die von ihm geschriebene musikalische Krimikomödie „Der Raub der Mona Lisa“ wird seit Beginn der Spielzeit 15/16 in Berlin in seiner Inszenierung aufgeführt.
Am Nordharzer Städtebundtheater inszenierte er bisher „Die Comedian Harmonists“, „Die verkaufte Braut“, „The Rocky Horror Show“, „Der kleine Horrorladen“, „My Fair Lady“ und „Hair“.

Thomas Wingrich

Thomas Wingrich stammt aus Halle an der Saale. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und am Schauspielstudio des Staatsschauspiels Dresden.
Von 1997- 2000 war er an den Kammerspielen Magdeburg engagiert und spielte u. a. Mephisto in Goethes „Urfaust“, Ophelia in Shakespeares „Hamlet“, Nick in Bukowskis „Ob so oder so“, Gino in Petras´ „Auf dem Weg zur Hochzeit“. Außerdem führte er Regie bei der Uraufführung von „Hängenbleiber“ mit Jugendlichen.
Seit 2001 ist er freischaffend und gastierte u. a. am Kleinen Theater Berlin, am Theater Bregenz, als Stanley in „Brooklyn – Memoiren“ an der Tribüne Berlin, auf Tournee mit dem Theater des Ostens und seit 2008 regelmäßig am Berliner Kriminal Theater, u. a. als Christopher Wren in A. Christies „Mausefalle“. Bei Klassik am Meer spielt er seit 2003 und war u. a. als Tempelherr in Lessings „Nathan der Weise“, als Jedermann in Hofmannsthals „Jedermann“, Tellheim in Lessings „Minna von Barnhelm" und als Marinelli in Lessings „Emilia Galotti“ auf Rügen und Usedom zu sehen.
Weiterhin wirkte er in zahlreichen Fernsehfilmen, so u. a. im ZDF-Krimi „Ein todsicheres Ding“ (Hauptrolle Eddy), in „Liebesau – die andere Heimat“, „Wolffs Revier“, „Hinter Gittern“, „1943“, „In Gefahr“, „Weissensee“ und einigen Kinoproduktionen mit. Zudem realisierte er seit 2007 etliche Lesungen und Hörbücher, widmet sich seit 2012 verstärkt auch der Theater-Regie, inszenierte für die Nordlicht Company Berlin, das Inseltheater Moabit, 2017 Shakespeares „Romeo & Julia“ für Klassik am Meer, 2018 Molières Komödie „Der Geizige“ für das Nordharzer Städtebundtheater sowie Fitzeks „Passagier 23“ für das Berliner Kriminal Theater.
Seit 2010 ist er Gastdozent für Schauspiel an der Theaterakademie Vorpommern.

Die Mezzosopranistin Regina Pätzer wurde 1980 in Mannheim geboren und genoss vor ihrem Studium eine umfassende musikalische Ausbildung am Klavier und als Dirigentin. Nach dem Ersten Staatsexamen in Musik und Mathematik ergänzte sie ihre pädagogische und solistische Gesangsausbildung bei Prof. Claudia Eder an der Hochschule für Musik Mainz. 2013 schloss sie dort ihr Konzertexamen im Fach Gesang mit Auszeichnung ab. Für ihre akademischen Leistungen wurde die Sängerin 2007 von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Preis für besonders begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und 2014 mit dem Preis für besondere künstlerische Leistungen geehrt.
Die Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes gastierte am Staatstheater Mainz, an der Oper Frankfurt am Main, an den Theatern in Rudolstadt, Aachen, Lübeck und Görlitz-Zittau sowie an der Kammeroper Rheinsberg und beim ClassicO¬penAir in Berlin.
Eine rege Konzerttätigkeit sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen verbinden sie seit Jahren mit dem Bachchor und dem Domchor Mainz, der Villa Musica Rheinland-Pfalz, dem Barockorchester l‘arpa festante München, dem Neumayer Consort Saarbrücken, der Rheinischen Orchesterakademie Mainz, der Lausitzer Philharmonie, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz sowie der Rheinischen Philharmonie Koblenz.
Diese Konzerte führten Sie nach England, Polen und Brasilien, in die Laeiszhalle Hamburg, den NDR-Sendesaal Hannover und in die Philharmonie Luxembourg. Darüber hinaus ist die Mezzosopranistin zusammen mit ihrer Pianistin Seung-Jo Cha eine gefragte Interpretin des spätromantischen und modernen Liedrepertoires.
Von 2009 bis 2013 war die Solistin am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt engagiert, wo sie das lyrische Kernrepertoire mit Partien wie Chérubino, Flora, Mercédès, Hänsel, Nicklausse/Muse, 2. Dame und Octavian übernahm. Für Ihre herausragende Interpretation des Pierrot lunaire von Arnold Schönberg wurde sie 2012 mit dem Halberstädter Theaterpreis ausgezeichnet. Weiterhin gastierte sie im Harz in den Jahren 2014-2016 als Eva Duarte de Perón in Evita, als Ramise in Händels Arminio sowie als Olga in Eugen Onegin.
Am Theater Lüneburg trat sie in den darauffolgenden drei Jahren u.a. als Emilia in Otello, Hänsel, Chérubino, Carmen sowie mit großem Erfolg wiederum als Octavian in Strauss‘ Der Rosenkavalier auf. Regina Pätzer debütierte im Januar 2020 als 3. Elfe in Rusalka an der Oper Halle.
In der Spielzeit 2020/21 wird sie am Nordharzer Städtebundtheater die Partie der Hermia in Brittens Ein Sommernachtstraum übernehmen.

Denis Lakey studierte Gesang am Royal College of Music in London, jetzt studiert er weiter bei Prof. Renate Faltin in Berlin. Sein umfangreiches Opernrepertoire umfasst Barock, Romantik und zeitgenössische Musik. Der Countertenor glänzte in namhaften Rollen: Händels „Giulio Cesare“, Monteverdis „Nerone“, „Hänsel“ (Hänsel und Gretel), Brittens „Oberon“ (Midsummer Night’s Dream) und „The Voice of Apollo“ (Death in Venice).
Denis Lakey wirkte in mehreren Uraufführungen mit: unter anderem in „WUT“ von Andrea Lorenzo Scartazzini und „Das Waisenkind“ von Jeffrey Ching am Theater Erfurt. Seine weltweiten Opern- und Konzertverpflichtungen führten ihn nach London, Rom, Basel, Wien, Salzburg, Budapest, Buenos Aires und Bolivien. In Deutschland war er u. a. am Festspielhaus Baden-Baden, dem Staatstheater Meiningen, dem Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, dem Landestheater Salzburg und dem Theater Magdeburg engagiert.
Im Sendesaal Radio Bremen sang Denis Lakey die Uraufführung eines Auftragswerkes der Arno Schmidt Stiftung von fünf verschiedenen Komponisten; davon erschien eine CD. Weitere CD-Aufnahmen folgten. 2015/16 übernahm Denis Lakey die Titelpartie des „Arminio“ und in der folgenden Spielzeit den "Prinz Orlofsky" (Die Fledermaus) am Nordharzer Städtebundtheater.

Jürgen Pöckel wuchs in Dresden auf, machte an der dortigen Kreuzschule Abitur und studierte dort an der Hochschule für Bildende Künste Malerei und Grafik. Danach absolvierte er eine Gesangsausbildung an der Landesmusikschule Sachsen und arbeitete als Beleuchter und Regieassistent an den Landesbühnen Sachsen. Anschließend war Jürgen Pöckel Assistent, Abendspielleiter und Sänger an der Staatsoperette Dresden, wo er ab 1991 auch als Regisseur arbeitete. Dort inszenierte er u. a. „Hello, Dolly!“, „Schwarzwaldmädel“, „Die Zauberflöte“, „Der Vogelhändler“ und „Paganini“. Seit 2003 arbeitete er als freischaffender Regisseur u. a. an den Theatern Gera-Altenburg, Neustrelitz-Neubrandenburg, Rostock, Lübeck, Osnabrück, Krefeld-Mönchengladbach. An diesen Häusern inszenierte er Oper, Operette und Musical. Wichtige Inszenierungen dort u.a.: „Der Barbier von Sevilla“, „Der Liebestrank“, „Der Freischütz“, „Carmen“, „Madama Butterfly“, „Die Lustige Witwe“, „Eine Nacht in Venedig“, „Anatevka“ und „Alexis Sorbas“. Zu Beginn der Spielzeit 2014/15 übernahm er den Posten des Operndirektors am Theater Plauen-Zwickau.