Neben dem Kunstmaler Walter Gemm, dem ersten frei gewählten Stadtratspräsidenten Johann-Peter Hinz und dem langjährigen Pfarrer der Liebfrauenkirche Dr. Martin Gabriel gehört Musikdirektor Hans Auenmüller zu den bedeutendsten Halberstädter Persönlichkeiten. Alle vier hatten auch enge persönliche und gesellschaftspolitische Beziehungen zueinander. Auenmüllers meistgespieltes Instrumentalwerk, die HALBERSTÄDTER SUITE, komponierte er nach drei Bildern Gemms.
Wie bereits berichtet, wäre Auenmüller in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Seine Verdienste werden in einem eigens zusammengestellten Jubiläumsprogramm gewürdigt.
Am vergangenen Freitag, 2. Oktober 2026 wurde die Ausstellung „Ein Leben für die Musik“ über das Leben und Wirken Hans Auenmüllers mit einem Festprogramm und durch Silke Nuss eröffnet.
Den musikalischen Part des Abends gestalteten die Damen des Opernchores und der Kinderchor unter der Leitung von Julija Domaševa, Sopranistin Bénédicte Hilbert und Heejin Kim am Klavier.
Sie präsentierten folgende Lieder des Komponisten Auenmüllers:
- „Meine Frage“
- „Taubenlied“
- „Was ist eigentlich Krieg?“
- Ausschnitte aus der Kantate „Unser Tag“: „Einen Kaufladen hab ich“, „Meine Stadt“
Unser Dank geht an:
- Das Stadtarchiv für die Bereitstellung des Materials aus dem Nachlass.
- Das Gleimhaus für die Leihgabe der Ausstellungsflächen.
- Die Agentur Ideengut für die Gestaltung der Ausstellung und des Flyers zum Jubiläumsprogramm.
- Den Theaterförderverein Halberstadt e.V. für die Kostenübernahme des Flyers.




