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Bezahlt wird NICHT!

Bezahlt wird NICHT!

von Dario Fo und Franca Rame
Deutsch von Peter O. Chotjewitz

Zum 100. Geburtstag des Nobelpreisträgers Dario Fo
Alles wird teurer. Die Mieten steigen, die Energiekosten gehen durch die Decke, Entlassungen bedrohen die Bevölkerung. Die freche Antonia und ihre Freundin Margerita können nicht einmal mehr den ganz normalen Einkauf stemmen. Da beschließen sie gemeinsam mit den Frauen des Viertels, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen, sondern sich zur...
Alles wird teurer. Die Mieten steigen, die Energiekosten gehen durch die Decke, Entlassungen bedrohen die Bevölkerung. Die freche Antonia und ihre Freundin Margerita können nicht einmal mehr den ganz normalen Einkauf stemmen. Da beschließen sie gemeinsam mit den Frauen des Viertels, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen, sondern sich zur Wehr zu setzen. ‚Bezahlt wird nicht!‘ lautet ihr Credo, unter dem sie kurzerhand anfangen, die Supermärkte zu plündern. Um nicht aufzufliegen, führen sie mit aberwitzigen Flunkereien sowohl ihre Ehemänner, als auch die Behörden hinters Licht. Dario Fo hat vor 50 Jahren dieses irrwitzig komische Stück vorgelegt, das turbulent und mit beißendem Humor die Missstände anprangert, die heute wieder zu herrschen scheinen.

Vorstellung

Premiere: 01.05.2026, 19:30 Uhr, Neue Bühne Quedlinburg
Dauer: ca. 2:00 Std. (inkl. Pause)

Hinter den Kulissen

Inszenierung
Sebastian Wirnitzer
Ausstattung
Wiebke Horn
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

[…] Die Revolte, die durch die fünf Akteure des heimischen Schauspielensembles gespiegelt wird, dringt wie durch ein geöffnetes Küchenfenster aus der Realität des Straßenkampfes ins keineswegs politikfreie Private. […] Der 100. Geburtstag des Nobelpreisträgers Fo gibt den Anlass, dass die einst viel gespielte Farce nun von Sebastian...weiterlesen
[…] Die Revolte, die durch die fünf Akteure des heimischen Schauspielensembles gespiegelt wird, dringt wie durch ein geöffnetes Küchenfenster aus der Realität des Straßenkampfes ins keineswegs politikfreie Private. […] Der 100. Geburtstag des Nobelpreisträgers Fo gibt den Anlass, dass die einst viel gespielte Farce nun von Sebastian Wirnitzer am Harztheater inszeniert wird. Da leben südländische Volkstheater-Tradition wie klassenkämpferisches Engagement wieder auf. Die Intentionen des Inszenierungsteams tendieren bei der Wahl zwischen Sozialdrama mit moralischem Anstrich und richtig guter Komödie zu Letzterem. […] Wiebke Horn, die schon lange Jahre dem Quedlinburger Haus verbunden ist, schafft eine veritable Ausstattung „Marke Proleten-Küche“ mit Gasherd, Tisch, Campingbett und einem Schrank als Rückzugstraum.  Die italienische Flagge bildet den Vorhang für die Bühne, immer wieder klingen südländische Weisen während des rund zweistündigen aberwitzigen Geschehens. […] Regisseur Wirnitzer, der wohl in jeder Saison ein Stück mit dem Ensemble des Harztheater-Schauspiel inszeniert, setzt bei Fos Vorlage nicht auf große Aktualisierungen, das Publikum soll seine eigenen Schlüsse ziehen. Denn die Parallelen zwischen der Ölkrise-Zeit vor reichlich 50 Jahren und der täglichen Realität zwischen Discounter-Kasse und Zapfpistole kann man nicht übersehen. [...]weniger lesen
Uwe Kraus
Mitteldeutsche Zeitung

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