Der Hauptmann von Köpenick
Ein deutsches Märchen in drei Akten
von Carl Zuckmayer
von Carl Zuckmayer
Nach einer wahren Begebenheit schrieb Carl Zuckmayer 1931 das Stück,
mit dem er weltberühmt werden sollte: Die Geschichte des vorbestraften
Schusters Wilhelm Voigt, der nach verbüßter Haftstrafe verzweifelt versucht,
ein „normales“ Leben zu beginnen, aber stets an der Bürokratie
und der Starrköpfigkeit der Beamten scheitert. Er...
Nach einer wahren Begebenheit schrieb Carl Zuckmayer 1931 das Stück,
mit dem er weltberühmt werden sollte: Die Geschichte des vorbestraften
Schusters Wilhelm Voigt, der nach verbüßter Haftstrafe verzweifelt versucht,
ein „normales“ Leben zu beginnen, aber stets an der Bürokratie
und der Starrköpfigkeit der Beamten scheitert. Er möchte arbeiten, darf
das aber nicht ohne Aufenthaltsgenehmigung. Und diese bekommt er nur,
wenn er Arbeit hat. Aus diesem Dilemma gibt es scheinbar kein Entkommen.
Schließlich sieht Voigt keinen anderen Ausweg, als eine ganze Stadt
hinters Licht zu führen, sich eine Uniform anzuziehen und sich mit Witz
und Schalk als „Hauptmann von Köpenick“ seine Arbeitserlaubnis selbst
zu beschaffen. Ein tragikomischer Klassiker über unsere Verhältnisse.
Vorstellung
Premiere: 17.10.2026, 19:30 Uhr, Großes Haus Quedlinburg
Besetzung
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