
Frei nach Motiven aus Wilhelm Hauffs gleichnamiger Erzählung von 1828 entstand 1958 die bis heute bekannte wie beliebte Film-Komödie „Das Wirtshaus im Spessart“ mit Liselotte Pulver in der Hauptrolle. Wiederum frei nach dem Drehbuch dieses Kino-Kassenschlagers entstand 1976 das Musical mit den Melodien von Franz Grothe, der bereits die Musik zum Film geschaffen hatte. Herrlich schräge Typen, eine gehörige Portion witzgeladener Knalleffekte, eine romantische Liebe und eingängige Ohrwürmer wie „Ach, das könnte schön sein“ oder „Man kann die Liebe nicht erklären“ machen diese charmante und bunte Räuberpistole zu einem schwerelosen Evergreen des musikalischen Unterhaltungstheaters.
Eine musikalische Räuberpistole in 11 Bildern
von Günther Schwenn und Willy Dehmel
Musik von Franz Grothe
Musikalische Leitung
Georgios Sgourdas
Inszenierung
Marco Misgaiski
Ausstattung
Tom Grasshof
Choreinstudierung
Julija Domaševa
Volksstimme Halberstadt / Uwe Kraus"....Dass die Räuber-Pistole immer wieder Szenenapplaus kassiert, liegt an einem hinreißenden Ensemble. Chordirektorin Julija Domaševa verwandelt ihren stimmsicheren Opernchor in eine singende Bande, die vor, hinter und neben dem Vorhang aktionsreich Schlingen legt und Messer zückt. KS Klaus-Uwe Rein und Tobias Amadeus Schöner begeistern als harmoniesüchtige Räuber. Sie träumen von einer bürgerlichen Existenz, vom Häuschen mit Garten. „Ach das könnte schön sein“ klingt es von den Zuschauerstühlen, wo das Publikum sehnsuchtsvoll schunkelt...."