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Die Entführung aus dem Serail

Die Entführung aus dem Serail

Singspiel in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Johann Gottlieb Stephanie d.j. nach einem Text von Christoph Friedrich Bretzner

Wir danken dem Theaterförderverein Halberstadt e.V. für
die freundliche Unterstützung dieser Produktion.
Hochzeit, gesellschaftliches Ansehen, Kinder – bis dass der Tod euch scheidet? Urplötzlich ändert sich das Leben von Konstanze und Belmonte. Von Piraten entführt und von Bassa Selim gekauft, findet sich Konstanze in einem orientalischen Serail wieder. Belmontes Befreiungsversuch scheitert kläglich. Nur der Bassa selbst kann ihnen...
Hochzeit, gesellschaftliches Ansehen, Kinder – bis dass der Tod euch scheidet? Urplötzlich ändert sich das Leben von Konstanze und Belmonte. Von Piraten entführt und von Bassa Selim gekauft, findet sich Konstanze in einem orientalischen Serail wieder. Belmontes Befreiungsversuch scheitert kläglich. Nur der Bassa selbst kann ihnen schließlich die Freiheit schenken. Doch nicht erst diese großmütige Geste lässt in Konstanzes Herz die bohrende Frage aufflammen: Könnte es nicht doch einen anderen Mann als Belmonte für sie geben? Wolfgang Amadeus Mozart begleitet in der 1782 entstandenen Oper seine Protagonisten mit großer Liebe und tiefer musikalischer Empfindung durch Hoffnung, Freude, Traurigkeit und Martern aller Arten. Er dringt mit diesem Singspiel tief in die Herzen der Zuhörenden ein.

Vorstellung

Premiere: 14.03.2025, 19:30 Uhr, Großes Haus Halberstadt

Hinter den Kulissen

Musikalische Leitung
Ausstattung
Bianca Fladerer
Opernchor
Opernchor des Harztheaters
Choreinstudierung

Besetzung

Karola Sophia Schmid a. G.
Karola Sophia Schmid a. G.
Konstanze
Was Presse & Gäste sagen

Stimmen

MD Johannes Rieger arbeitet die zupackenden, fast deftigen Passagen gut heraus und schafft eine gelungene Verbindung von Bühne und Graben. Nicht minder konzentriert wirkt der Chor in den wenigen Massenszenen. Karola Sofia Schmid verzaubert mit virtuosen Koloraturen, großer Strahlkraft in den Höhen und emotionaler Hinwendung. Mehrfachen...weiterlesen
MD Johannes Rieger arbeitet die zupackenden, fast deftigen Passagen gut heraus und schafft eine gelungene Verbindung von Bühne und Graben. Nicht minder konzentriert wirkt der Chor in den wenigen Massenszenen. Karola Sofia Schmid verzaubert mit virtuosen Koloraturen, großer Strahlkraft in den Höhen und emotionaler Hinwendung. Mehrfachen Zwischenapplaus empfängt sie für zart dahinschmelzende Töne, aber auch für kraftvolle Selbstbestimmung und herzerweichende Momente tiefer Traurigkeit. Francisco Huertas in der schwierigen Belmonte-Rolle klingt geschmeidig und voller stimmlicher Schönheit, gefällt aber ebenso durch darstellerische Agilität. Mozart hätte es gefreut. Dessen feine Töne trifft der oft als augenzwinkernder Diener zu erlebende Tobias Amadeus Schöner mal wieder prima. Gijs Nijkamp gefällt als böser Osmin ebenso wie Benedicte Hilbert mit meisterinnenhaften Koloraturen und großer Spiellaune. Keinen Ton singt dagegen Samuel Berlad. Beeindruckend sein Wandel in der Sprechrolle des Selim Bassa vom vermeintlich grausamen Sklavenhalter zum Menschenfreund, das hat etwas vom aufgeklärten Fürst. Er schenkt den Liebenden die Freiheit. Seine Begründung. Es sei ein weit größeres Vergnügen, eine erlittene Ungerechtigkeit durch Wohltaten zu vergelten als Laster mit Lastern zu tilgen. Der Vorhang schließt sich, das Halberstädter Premierenpublikum jubelt satte sieben Minuten.weniger lesen
Uwe Kraus
Volksstimme

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